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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2014
Eine Gangsterbiografie, die in die Zeit der Prohibition nach Florida führt. Temporeich erzählt mit Tiefgang und Dichte und mit einem Protagonisten, den man nicht mehr aus den Augen lassen möchte. Ein "Pageturner" der besten Sorte. Mit Seele und Können geschrieben.
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am 19. Dezember 2013
Als in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrtausends in den USA Alkohol verboten wurde, stieg der Konsum gewaltig. Außerdem bildete sich ein kriminelles System nach bester Mafia-Art, in dessen Rahmen alkoholische Getränke illegal produziert, vertrieben, verkauft und konsumiert wurden. Dennis Lehane erzählt die Geschichte eines kleinen Ganoven, der für eines der Syndikate arbeitete und sich zu einem mächtigen Boss hochmorden ließ, auch selbst hin und wieder Hand an die Waffe legte. Entstanden ist ein Sittengemälde des Gangstermilieus dieser Zeit in den USA. Äußerst erfreulich ist, dass der Autor chronologisch erzählt und sich nicht dem in Deutschland wie ein Diktat verbreiteten Muster der Zopfdramaturgie unterordnet. So kann man die 585 Seiten fließend lesen, die Spannung wird nicht unterbrochen, wenn man den Band einmal weglegen muss. Die Sprache ist, ebenso erfrischend, nicht künstlich darauf angelegt, von irgendwelchen Kritikern aus ihren Elfenbeintürmen heraus Preise zu erhaschen, sondern so gehalten, dass sie jeder Leser verstehen kann, ohne banal zu wirken. Die Liebesgeschichten der Hauptperson Joe Coughlin spielen eine eher untergeordnete Rolle. Der nicht romantisierende Roman ist ein Meisterstück.In der deutschen Übersetzung wären einige Erklärungen zwingend erforderlich gewesen, dann hätten manche Leser zum Beispiel nicht nachschlagen müssen, was ein "Speakeasy" ist. Eigentlich wäre dafür ein Stern Abzug angebracht - aber dafür trägt der Autor keine Verantwortung.
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am 12. November 2015
Dicht erzählt, geradezu sichtbare Figuren, die wunderbar auserzählt werden. Großes Lob auch an die Übersetzer. Ein Pageturner ohne Psychokrimi zu sein. Klassische Gangsterliteratur at its best!!!
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am 8. Oktober 2015
Was soll man zu dem Buch sagen. Gut gemachter hardboiled-Roman mit einer in den 20ern spielenden recht stereotypischen Handlung. Allerdings sehr spannend. .
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am 4. März 2016
Boardwalk Empire meets Magic City! Grandios!! Man darf auf die Verfilmung von Ben Affleck, die im Herbst in die Kinos kommen soll, gespannt sein.
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am 13. Dezember 2013
580 Seiten, die man ohne Pause lesen will. (Schafft man nicht, schon klar.) Definitiv spannend und klug komponiert. Sprachlich sehr fein. Man kann sich schon mal auf der Verfilmung freuen. Für mich noch besser als Mystic River und Shutter Island, die schon genial sind – oder ist nur der Übersetzer Sky Nonhoff so gut? Mystic River wird bald als Neuübersetzung von eben diesem Übersetzer bei Diogenes erscheinen und noch einmal gelesen werden müssen. Also kaufen – und In der Nacht lesen!
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am 20. April 2015
Wer es brutal mach, der liegt mit dem Schriftsteller richtig. Hier wird die US-Amerikanische Lebenssituation ' die Gewalt ist allgegenwärtig' zum Ausdruck gebracht. Ich habe das Buch nach 2/3 des Inhalts beiseite gelegt. Es war mir zu blutig.
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am 10. Januar 2014
Die Story ist - bei Lehane kaum überraschend - rasant und filmreif. Die Wendungen der Handlung sind ebenso lesenswert wie die vielen Charaktere interessant. Lehane liefert hervorragende Literatur, wäre da nicht diese altbackene Übersetzung, die den Sprachduktus des Autors verletzt und eine Atmosphäre erzeugt, die das Original zum Glück nicht vermittelt.
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am 14. Dezember 2013
Schon der erste Satz von "Live by night" sagt dem Leser, dass er die Hauptfigur Joe Coughlin mit einer gewissen Distanz durch das Geschehen begleiten sollte. Er wird mit den Füßen in Zement auf einem Schlepper im Golf von Mexiko landen. Und wenn man schon weiß, dass es kein gutes Ende nehmen wird mit einem Helden, warum ihn dann ins Herz schließen. Warum sich selbst quälen?

Es ist auch nicht so, dass Joe seiner Berufung als Gesetzlosem eine liebreizende Persönlichkeit entgegensetzt. Und doch...

Joe trifft Emma Gould, als er mit zwei Freunden 1926 während der Prohibition die Spielhölle eines gewissen Albert White überfällt. Albert White ist ein großes, furchterregendes Tier im organisierten Verbrechen in Boston. Und Emma ist seine furchtlose Geliebte.
Joe verfällt Emma und macht sich damit den Feind seines Lebens.
Getrieben von Rachsucht wird Joe vom kleinen Handlanger selbst zu einem Boss - immer tiefer und düsterer wird die Nacht, durch die er zuerst so unbeschwert getanzt ist. Er passt sich den Anforderungen an, die dieses Leben an ihn stellt. Mit allen brutalen Konsequenzen.
Auf faszinierende Weise beschreibt Lehane, wie Joe versucht, seinen Prinzipien und Moralvorstellungen so treu wie möglich zu bleiben, seinem Vorteil und Überleben dabei aber immer die Priorität gibt.
Und dann, irgendwo zwischen Schmuggel, Prostitution, Intrigen und Mord, bemerkt der Leser, dass er trotz aller Vorsicht eine Schwäche für Joe entwickelt hat. Gebildet und clever, aus angesehenem, wenn auch unglücklichem Elternhaus, wählt er die Nacht zu seiner Welt. Nah am Abgrund lebt es sich intensiver.
Joe fehlt das Maß an Härte und Gleichgültigkeit, das für seine Liga üblich ist. Manchmal kann er durch seine Intelligenz unblutige Lösungen finden. Meistens nicht. Reue spielt dabei allerdings keine große Rolle. Es ist ihm zuwider, doch es ist zu tun, was getan werden muss.

Düster und bedrückend, rauch- und alkoholgeschwängert, gierig, tödlich und lebenshungrig ist die Welt, die Dennis Lehane auferstehen lässt. Gespickt mit Sätzen, die immer wieder den Nerv treffen ist sein Roman.
Was der Mensch glaubt. Was der Mensch glaubt zu wissen, zu brauchen, zu können, zu dürfen und zu müssen. Dass so wenig davon tatsächlich zutrifft und wohin es ihn führt, wozu es ihn macht und was es nach sich zieht. Darin liegt die Schmerzlichkeit dieses Romans, die Tragödie des Lebens.

"Live by night" bzw. "In der Nacht" ist gewaltig. Gewaltig. Gewaltig.
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am 23. April 2014
Lehane ist der große Meister seines Faches! Nach einigen schwächeren Büchernn gelten die fünf Punkte ohne jede Einschränkung. Pageturner, unbedingt lesenswert!
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