Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
36
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. Februar 2016
Zunächst muss ich sagen, dass "In der Nacht" mein erster Roman von Dennis Lehane ist. Ich bin auf ihn gestoßen, weil ich vor allem Fan von dem unglaublich spannenden und diffusen Film "Shutter Island" bin. Auch "Gone Baby Gone" war meiner Meinung nach sehr gut. Deshalb waren meine Erwartungen (auch wegen der sehr guten Rezensionen hier auf Amazon) ziemlich hoch. Diese konnten aber leider nicht erfüllt werden...

Die Geschichte des aufsteigenden Gansterbosses, der sukzessive in die Welt der Gesetzlosen eintaucht und sich deswegen mit moralischen Grundsätzen auseinandersetzen muss, ist ehrlich gesagt nicht sehr originell. Ähnliche Geschichten wurden bereits in den Filmen "Der Pate 1&2" oder "Goodfellas" großartig erzählt. Im Vorhinein habe ich deswegen gehofft, dass diese Geschichte von Lehane ein wenig anders wird. Doch leider ist dies nicht der Fall. Der Protagonist wird durch gewisse Vorfälle immer weiter in den Abgrund gezogen und passt sich den brutalen Gansterbossen an, die er vorher verachtet hat. Mit Wendungen oder Überraschungen geht Lehane sehr sparsam um. Bevor man das Buch liest, kann man eigentlich schon erahnen wie es ausgeht, denn er geht keinen anderen Weg, um sich von anderen Romanen zu unterscheiden. Vielleicht hat Lehane ein wenig darauf gepocht, dass "In der Nacht" auch verfilmt wird (was er meinen Informationen nach auch geschafft hat), weswegen er sehr sehr wenig riskiert hat. Die Legitimierung der Taten des Protagonisten und seine Einsichten fallen am Ende des Buches daher, wie schon so häufig, recht gewöhnlich aus (Liebe und Familie ist wichtiger als Reichtum, das Leben als Gansterboss kann recht kurz ausfallen und bietet keine Zukunft, der Krieg zwischen den Ganster-Familien ist sinnlos und fordert immer Opfer auf beiden Seiten). Dies hat mir persönlich keine neuen Perspektiven geboten, was aufgrund der Länge von ca. 580 Seiten sehr enttäuschend ist. Dann lieber ein spannender Psycho-Thriller der zwar ähnlich gehaltlos ist, aber wenigstens Spannung und Unterhaltung bietet.

Warum dann noch 3 Sterne?

Naja, der Schreibstil von Lehane ist recht gut. Er schildert die Situationen ziemlich detailreich, weshalb man einen ausführlichen Eindruck von der Welt des Protagonisten bekommt. Auch die konstanten Kontraste zur damaligen Zeit der amerikanischen Prohibition, fand ich immer sehr interessant. Dies unterstützt dann auch die Ansichten und Überzeugungen der Hauptfigur ein wenig. Alles in allem war die Geschichte ja auch nicht schlecht. Es schien mir jedoch zu wenig, um mich zu überzeugen. Ich weiß nicht, ob ich mich nochmal an einen Lehane-Roman traue...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2014
Der amerikanische Autor Dennis Lehane legt mit „In der Nacht“ einen Roman vor, der zum einen ein klassisches Gangster-Epos, zum anderen aber auch ein höchst spannende Historienroman ist, denn die amerikanische Prohibitionszeit ist gerade im Hinblick auf die Revierkämpfe der verschiedenen Gangstersyndikate äußerst interessant.

Handlungsort ist das Boston der zwanziger Jahre, die Hauptfigur ist Joe Coughlin, irischer Abstammung und Sohn eines leitenden Beamten der Bostoner Polizei, der aber nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte, sondern sich, obwohl er ein heller Kopf ist, für eine „Karriere“ jenseits von Recht und Gesetz entscheidet. Er beginnt als Straßenräuber, stellt sich aber bald in den Dienst eines Syndikats, das Alkohol für die Versorgung der diversen illegalen Kneipen schmuggelt – anfangs Handlanger, später Boss. Wenn da nicht die Liebe wäre, die für einige höchst unangenehme Verwicklungen sorgt.

„In der Nacht“ ist die Fortsetzung von „Im Aufruhr jener Tage“, dem ersten Teil der Familiengeschichte der Coughlins, in dem Dennis Lehane die Jahre 1918/19 in Boston mit dem Schwerpunkt auf Klassen- und Rassengegensätzen beschreibt. Der vorliegende Roman knüpft dort an, wo der Vorgänger endet und beschreibt detailliert die Prohibitionszeit in den Vereinigten Staaten sowie deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Dazu finden aber auch Ereignisse aus der amerikanischen Politik Eingang in den Roman, wie z. B. die Ermordung von Sacco und Vanzetti, den beiden Aktivisten der anarchistischen Arbeiterbewegung.

Gleichzeitig betrachtet er aber auch die Entwicklungsgeschichte eines einfachen Straßenräubers zu einem mächtigen Syndikatsboss, der mit Gewalt und unter Einsatz seines Lebens diejenigen beschützt, die er liebt. Was Coughlins eigene Moral angeht, gerät er immer wieder in Situationen, in denen er entscheiden muss, wem seine Loyalität gilt. Und gerade in diesen Sequenzen zeigt sich die Brillanz des Autors, der diese Konfliktsituationen seines Protagonisten nie gefühlsduselig sondern eher neutral beschreibt. Coughlin ist nicht der strahlende Held, im Gegenteil, denn unterm Strich ist er doch auch nur ein Gangster – wenngleich auch einer mit Gewissen.

„In der Nacht“ ist ein spannender Ausflug in die amerikanische Geschichte, und die Filmrechte des Romans sind bereits verkauft: Ben Affleck wird Regie führen und Leonardo DiCaprio wird Joe Coughlin spielen – wir dürfen gespannt sein!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2014
Lehane ist der große Meister seines Faches! Nach einigen schwächeren Büchernn gelten die fünf Punkte ohne jede Einschränkung. Pageturner, unbedingt lesenswert!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2014
Vor dem Rahmen einer USA in den Zwanziger- und Dreißigerjahren, gefangen zwischen Arbeitslosigkeit, Weltwirtschaftskrise und Prohibition rankt sich "In der Nacht" als grandioses Gangster-Movie, als mafiöses Konstrukt aller feinster Sorte empor, das in Boston seinen Anfang nimmt und mit Blick auf Kuba sein Ende findet. Joseph alias Joe Coughlin, irischer Abstammung und Sohn eines Gesetzeshüters höchsten Ranges wählt in seinem jungen Leben einen anderen Weg. Einen Weg der ihn am Gesetz vorbei, über die eine oder andere Gaunerei die Fährte zum ganz großen Capo legt. Das Schicksal hat ihn geführt, als er mit seinen italienischen Freunden den Spielsalon Albert Whites überfällt. Doch dem nicht genug, verliebt er sich ausgerechnet in Alberts Mädchen Emma Gould, und das so richtig. Doch das gemeinsame Leben ist nur von kurzer Dauer, der Hass Alberts verfolgt ihn noch sehr viel länger.

Der Roman fesselt von der ersten Seite und erinnert in Spannung und ungebrochener Sympathie für den Gangster, den Verbrecher, den Mörder streckenweise an Mario Puzos Paten. Wir begleiten den Helden Joe auf seinen Überfällen, werden Zeuge der Verhaftung durch seinen Vater, begleiten ihn ins Charlestown State Prison und beobachten, wie er sein schlaues Köpfchen klug einsetzt und sich strategisch gut platziert für seine Tage nach dem Gefängnis. Er soll zur Zeit der Prohibition im Süden des Landes den Rumschmuggel kontrollieren und gekonnt die Platzhirschen, einen nach dem anderen vom Thron stoßen - herrlich!

Absolut gekonnt zieht der Autor die Fäden persönlicher Beziehungen seiner Protagonisten zu einem unsagbar dichten Netz, das über eine durchaus kontroverse Vater-Sohn-Beziehung weit hinaus reicht. Die Story ist unglaublich flüssig, ungebrochen spannend und schafft vor allem Sympathie für einen schweren Verbrecher, leugnen zwecklos! Doch auch der unschlagbare Gewinner hat seine wunden Stellen und oftmals ist der größte Feind ein unterschätzter!

Wie sehr freut es mich, ein so tolles Buch weiterzuempfehlen!
!Standing Ovation!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2014
Der neue Roman von Dennis Lehane geht ähnlich wie einer seiner Vorgänger „Im Aufruhr dieser Tage“ (2010) auf vielen hundert, niemals langweilig werdenden Seite zurück in die amerikanische Geschichte.

Damals waren „jene Tage“ in Boston die zwischen dem Frühjahr 1918 und dem Herbst 1919, eine Zeit, die von großer antikommunistischer Hysterie erfüllt war.

Auf dem Hintergrund der Geschichte der beiden Hauptfiguren des Romans, dem Farbigen Luther Laurence und dem Polizisten Danny Coughlin breitete Lehane in epischer Form die ganze Geschichte dieser Zeit aus. Es las sich wie eine Kultur- und Sozialgeschichte nicht nur Bostons, sondern der ganzen USA.

Auch das neue Buch spielt in Boston und beginnt im Jahr 1926 mit einer Szene, die der Handlung vorgreift, aber nichts wirklich über sie verrät.

Es ist die spannende und unterhaltsame Geschichte von Joe Coughlin, der zunächst als kleiner Handlanger eines Bostoner Syndikats sich während eines zweijährigen Aufenthaltes im härtesten Knast des Landes in Charlestown zahlreichen Bewährungsproben ausgesetzt sieht. Wieder entlassen, entwickelt er sich während der Prohibition zu einem Stehaufmännchen, dem es gelingt, immer wieder auf die Füße zu fallen, und der sich geschickt in den verschiedenen sich bekämpfenden Clans positioniert.

Immer mächtiger wird er, bis er am Ende zum mächtigsten Rum-Schmuggler in Florida aufgestiegen ist. Wenn da nur nicht seine unstillbare Faszination für eine Frau wäre, die ihn immer wieder vom Weg abzubringen droht…

Mit zahlreichen Verweisen auf die Politik der Jahre 1926-1935, dem Handlungszeitraum des Romans, gespickt, etwa die Hinrichtung von Sacco und Vanzetti in Charlestown im August 1927, ist der Roman eine spannende Lektüre, die trotz der Länge an keiner Stelle langweilig wird, und mit dauernden Überraschungen und Wendungen aufwarten kann.

Wer ein richtiges Gangster-Epos mit literarischer Qualität sucht, hier ist es.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2015
Was soll man zu dem Buch sagen. Gut gemachter hardboiled-Roman mit einer in den 20ern spielenden recht stereotypischen Handlung. Allerdings sehr spannend. .
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2014
Inhalt

Amerika während der Prohibition: Joe Coughlin ist ein kleiner Gangster. Zu seinem Vater, der ein korrupter Polizeichef ist, hat er ein schwieriges Verhältnis und als er sich aus Liebe zu Emma mit einem Bandenboss anlegt, landet er nur kurze Zeit später im Gefängnis. Dort lernt er den Mafia-Boss Maso kennen, der ihm dazu verhilft vorzeitig entlassen zu werden und zum mächtigsten Rumschmuggler seiner Zeit aufzusteigen. Doch bei all seinem Erfolg, kann er Emma nie vergessen. Aber ist sie seiner Liebe wirklich wert?

Meine Meinung

Dennis Lehane legt mit "In der Nacht" ein Gangster-Epos vor, welches durch eine großartige Atmosphäre, eine bittere Liebesgeschichte und einen Protagonisten, der zwar alles Geld der Welt hat, aber das was ihm am kostbarsten ist, verliert. Die Zeit der Prohibition und das Gangster-Leben ist auf Grund der plastischen Schilderung so gut skizziert, dass ich mir eine Verfilmung des Buchs nicht nur sehr gut vorstellen kann, sondern auch wünschen würde.

Joe ist ein Hauptprotagonist, den man über viele Jahre seines Lebens begleitet. Ist er zunächst noch ein junger hitzköpfiger Spund, entwickelt er sich im Verlauf der Geschichte zu einem Gangster mit nicht nur Ecken und Kanten, sondern auch Herz. Denn gerade auf den letzten ca. 100 Seiten stellt er sich und sein Leben in Frage und wird weicher. Gerade das hat mir besonders gut gefallen, weil es ihn menschlicher wirken lies und man so mit ihm mitfühlen konnte.

Den Schreibstil des Autors finde ich bemerkenswert. Er erzählt seine Geschichte auf höchstem sprachlichem Niveau, mit einer wohl gewählten Prise Spannung und einer Liebesgeschichte, die nicht tragischer Enden könnte.

Einen kleinen Punktabzug gibt es für den Mittelteil, in dem das Buch ein wenig an Spannung verliert und mich nicht ganz zu fesseln wusste.

Fazit

Wer Lust hat ein Gangster-Epos zu lesen, sollte bei "In der Nacht" zuschlagen und die Reise zurück in die Prohibitionszeit antreten
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2014
Dieses Buch gehört zu jenen, auf die man sich freut. Es ist dicht und spannend geschrieben, die Charaktere erstehen vor dem geistigen Auge und nehmen Form und Farbe an, die Zeit der Prohibition und die Ränke darum in den USA werden äußerst anschaulich und nacherlebbar. Ein absolutes Lesevergnügen.
Für mich ein großer Pluspunkt: Um den Helden, den Protagonisten Joe, der sich als "Gesetzloser" sieht, nicht als "Gangster", um ihn muss man sich keine Sorgen machen. Nach den ersten Hürden weiß man einfach, dass er die Aufgaben seines illegalen Lebens schon klug meistern wird. Joe denkt, denkt sehr klar, und das lässt ihn überleben. Diese Leser-Entlastung mag man unterschiedlich empfinden, mich hat sie überzeugt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2013
Das singt Van Morrisson, einer meiner All-Time-Favoriten, und die Nacht passt natürlich auch gut in den Titel eines Buches im Noir-Stil: Dennis Lehane, einer der ganz großen Autoren der stilvollen Spannungsliteratur, hat sein neuestes Werk in das USA der 1920er/1930er Jahre verlegt, in die Zeit der Prohibition und der großen Wirtschaftskrise. Warum? Nun, lassen wir den Protagonisten Joe Coughlin, der sich vom kleinen Handlanger des Syndikats zum Drahtzieher entwickelt, selbst zu Wort kommen - in einem Dialog mit Dion, seinem Weggefährten über lange Jahre:

"Wir sind süchtig danach." "Wonach? Nach der Nacht - sie ist unwiderstehlich. Wer sich für den Tag entscheidet, der muss nach ihren Regeln spielen. Darum haben wir uns für die Nacht entschieden und spielen nach unseren eigenen. Das Dumme ist nur, wir haben im Grunde keine Regeln." (S.528)

Ein kleiner Eindruck vom großartigen Stil des Romans, der den ein oder anderen Interessierten vielleicht schon Blut lecken lässt. Mehr erfahren vom Leben für die Nacht heißt, alles zu erfahren über Joes Leben: hier geht es vor allem um sein Leben als Gangster, eingebettet in eine aufregende Epoche des 20. Jahrhunderts. Wer sich auf das Buch einlässt, der lässt sich auf jede Menge Spannung, aber auch auf Brutalität ein, denn die Jungs, um die es hier geht , gehen nicht sanft miteinander um.

Lehane schreibt - wie bereits angedeutet - einfach toll und sehr, sehr atmosphärisch.... schwuppdich, ist man direkt im Boston in den 1920er Jahren, dann wieder im Süden Amerikas bei den Schnapsbrennern und Zigarrenbaronen, wohin der Leser, will er bei der Stange bleiben, Joe folgen muss. Aber das wird den meisten Rezipienten nicht schwer fallen, liest sich das Buch doch ungeheuer packend und fesselnd. Mir persönlich allerdings fiel es an manchen Stellen dann doch schwer - zu brutal und erschütternd die Entwicklungen, aber ich war dann doch zu neugierig und kann nur sagen - es hat sich gelohnt, am Ball zu bleiben.

Die Atmosphäre, die Präsenz des Zeitgeistes - das sind ganz eindeutig die Vorzüge dieses Romans. Der Leser spürt auf Schritt und Tritt, wie Joe sich ändert, spürt dessen sich ändernde Wahrnehmungen schrittweise im Text. Joe als naiver Jungspund, als Strippenzieher des Syndikats, als Liebhaber... diese und andere Rollen nimmt man dem Autor Lehane vorbehaltlos ab: der ganze Erzählstil wechelt extrem von Teil zu Teil . joe klingt nicht mehr so emotional, so überschäumend, er ist zunächst ernüchtert und dann selbstbewußt...

Eine bzw. zwei Schwächen gibt es aus meiner Sicht: die Figuren sind nicht so richtig plastisch gezeichnet - es passiert mir selten genug beim Lesen, aber hier habe ich mir immer mal wieder gewünscht, das alles als Film zu sehen, um mir ein "richtiges" Bild machen zu können. Das Zeichnen eines Charakters mit wenigen Pinselstrichen ist nicht Lehanes Stärke. Und teilweise waren die Entwicklungen dann doch ausgesprochen vorhersehbar - zumindest im Groben wusste man dann doch sehr oft schon im Voraus, wohin die Reise geht...

Trotzdem ein großer Roman, einer der Botschaften transportiert und der mit Genuss gelesen werden kann - wie schon erwähnt, werden Freunde der gehobenen und stilvollen Spannungsliteratur ihre helle Freude haben!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2013
DL lässt einem keine Zeit zum ruhigen "reinlesen"! Bereits auf Seite 1 ist man mitten drin im Amerika der Prohibition. Schnell fiebert man mit dem "gesetzlosen" Protagonisten mit, wenn er liebt und leidet und sein Imperium aufbaut!
Ich brauchte nur 24h.....dann war das Buch gelesen!

Fesselnd und Spannend, flüssig erzählt und stilistisch sicher! Absolut lesenswert!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken