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am 18. Februar 2012
Es ist sehr selten, dass ich mich durch ein Buch- noch dazu einen Krimi- quälen muss, aber dem Markaris wird diese zweifelhafte "Ehre" zuteil.
Ich fragte mich tatsächlich schon auf den ersten 100 Seiten, wo hier wohl die Krimihandlung steckt.

Wer an einer Zustandsbeschreibung des Athener Strassenverkehrs interessiert ist, der möge dieses Buch lesen.
Aber es darf ihn nicht stören, dass die Mörder- bzw. Verdächtigensuche IMMER damit anfängt, wie man wohl am besten von A nach B kommt, es sind ja immer Staus oder Demonstrationen....gääähn!
Ausserdem wird permanent die griechische Wirtschaftskrise thematisiert, das ist für mich nicht gesellschaftskritisch, sondern nur NERVIG. Es ist schliesslich kein Sachbuch, sondern möchte ein Krimi sein.

Ach ja, wie schon von anderen hier erwähnt: die Figur, die nur kurz auftaucht und am unscheinbarsten an der Handlung beteiligt ist, soll dann der Mörder sein...
Einen so schlecht konstruierten Fall habe ich noch nie gelesen.
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am 7. Februar 2014
Wer Sätze wie diesen mang: "Ich bin der Meinung, wir sollen die Kypselis-Straße hochfahren und anschließend über die Ydras auf die Evelpidou. Doch Vlassopoulos fürchtet, wir könnten in den Gassen des Stadtteils Ypseli hängenbleiben und ist für die Derigny-Straße, um über die Patission auf den Alexandras-Boulevard zu gelangen", der ist mit diesem Buch bestens bedient. In diesem Tempo und in dieser völlig sinnlosen Detailliertheit geht es nämlich fast 400 Seiten lang weiter. Funktion für die Handlung haben diese Straßennamen (und die gefühlt 67 weiteren) nämlich nicht, sondern winken nur mit dem Zaunpfahl "Achtung: Athen". So täuscht ein Autor Lokalkolorit vor, ohne sich große Mühe geben zu müssen. Nicht viel besser steht es um das hochgelobte "Soziogramm" der griechischen Gesellschaft, das der Roman zeichnen soll. Auch her Versatzstücke, wie ich sie jeder Spiegel-Reportage über die griechische Wirtschaftskrise entnehmen kann. Es ist aber nur Deko, wenn's ernst werden könnte, muss ich mir weismachen lassen, eine Plakat- oder gar Anzeigen- bzw. (mir stockt der Atem) Aufkleberkampagne, die alle dazu aufrufen, Schuldentilgung einzustellen beschäftigen nicht nur die Antiterror-Abteilung, sondern auch die Mordkommission. Gibt's in Griechenland kein Ordnungsamt? Jetzt könnte sich der Autor ja über solchen Bürokratismus, wenn's ihn denn so gibt, lustig machen. Tut er aber nicht, sondern nimmt alles ernst und putzt seinen Kommissar mit einem allmorgendlichen Croissant, wie menschlich, und der ausgefallenen Bettlektüre des Konversationslexikons aus. Und welche ausgefallenen Begriffe schlägt er dort nach, um sich in die Welt des Finanzkapitalismus einzuarbeiten? "Bank", "Bankier", "Wucher", "Kredit", "Pfändung" - Hallo? - Krimi für kleine Leser???
Das ominöse "D", das der Täter seinen Opfer anheftet ... nein, das muss man zitieren (S. 28):
"An der linken Seite des Hemdes wurde ein weißes DIN-A4-Blatt mit einem riesigen 'D' angeheftet. 'Ein Computerausdruck. Das gefällt mir gar nicht.' - 'Mir auch nicht.' Uns beiden ist klar, was dieses 'D' alles bedeuten kann: …'
Ich kann's hier verraten: DOOF. So doof, dass man aus lauter Ärger über so einen Schmarren Lust hat, die Auflösung zu verraten, aber selbst die ist zu doof!
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am 20. September 2013
Wer an Athener Strassennamen interessiert ist, sollte das Buch lesen. Es kommen - gefühlt - fast alle Strassen Athens mit vollem Namen vor:
"...die Ippokratous ist bis zur Voulgarokotonou gesperrt. Sie müssen den Vassilissis-Sofias-Boulevard nehmen..." oder
"...erblicken mich an der Ecke zur Stratigou-Rongakou-Straße..."
Ohne diese Straßennamen wäre das Buch um 20 Seiten kürzer. Bedeutung für die Handlung haben die Namen in keinem Fall.
Ihre Fantasie wird strapaziert, wenn jemand in einem VW-Golf sitzend von außen mit einem einzigen Säbelhieb enthauptet wird. Wie das gehen soll ist das größte Geheimnis des Romans, zumal der Täter vorher die Fahrertüre öffnet und es sich um kein Cabrio handelt.
Billige, schwachsinnige und unlogische Kolportage mit etwas "Politik" im Stile einer Boulevardzeitung verbrämt. Vermutlich ist das ganze auch sehr schlecht übersetzt (was ein anderer Rezensent bei einem anderen Buch von Markaris schon bestätigt hat).
Nachmittagsfernsehen auf Sat1 ist anspruchsvoller...
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am 8. März 2014
Die obige Überschrift, die bereits ein anderer Rezensent gewählt hat, trifft die Sache schon ziemlich gut, besser wäre aber noch: Spannend wie ein Stau im Kreisverkehr. Der Inhalt des Buches ist bereits in anderen Rezensionen hinreichend beschrieben. Ich füge an, dass die Handlung sich träge dahinschleppt, von Spannung keine Rede sein kann und gelegentlich hat man den Eindruck, dass entweder der Übersetzer sich keine Mühe gegeben hat oder schon der Autor Wirrwarr produziert hat. Wie man eine Person in einem Auto mit einem Schwert enthaupten kann, auch hierauf hat schon ein anderer Rezensent hingewiesen, das weiß wohl nur ein Grieche. Insgesamt ist das ein hundsmiserables Buch und ich verstehe nicht, wie andere Leser darauf Lobhymnen anstimmen und schon gar nicht, weshalb der Autor oder seine Werke Kultstatus haben. Ganz im Gegenteil kann ich nun etwas besser verstehen, weshalb in Griechenland nichts voran geht. Nicht nur bessere Autoren braucht das Land!
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am 23. November 2012
Die Griechische Wirtschaftstragödie verpackt in "unlebendige" Personen. Aus dem Hintergrund wäre wohl etwas zu machen gewesen, leider geriet der Text in ein Schema, der eben diese Tragödie nicht zu einem Leben erwecken konnte.
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