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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
18
Bitte sagen Sie jetzt nichts: Gespräche
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:21,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Oktober 2012
Von diesem Buch hatte ich mir deutlich mehr versprochen. Aber es ist eben "nur" eine Aufzeichnung von Gesprächen, man erfährt, wie über verschiedene Dinge gedacht hat.
Wer denkt, es sei eine nette Lektüre für einen Kaminabend, wo man sich gegenseitig lustige Geschichten vorlesen kann, der wird enttäuscht werden.
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am 11. Februar 2013
mehr muss man nicht sagen, aber ich muss ja noch 15 Wörter schreiben, also wiederhole ich mich Günstig und gut :-)
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am 11. April 2012
Der Artikel befindet sich in einem hervorragenden Zustand. Keine Kratzer, Dellen oder sonstige Beschädigungen vorhanden. Artikel wie neu, v. a. beim Blättern der Seiten. Einband unversehrt. Und sehr schnelle Lieferung.
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am 14. November 2011
Ein sehr gutes Vermächtnis an Loriot, der am 22.08.2011 verstorben ist, er war ein sehr Komiker. Die Interviews in diesem Buch sind sehr interessant zu lesen, auch redet er über Privates und den deutschen Humor. Ein Buch für alle Fans von Vicco von Bülow, alias Loriot.
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am 19. Oktober 2012
Über Loriot, alias Bernhard-Viktor Christoph Carl von Bülow, muss ich heutzutage wohl nicht mehr allzu viel erzählen. Jeder Mensch über 15 und unter 115 Jahren kennt den deutschen Humoristen, der im Jahre 2011, 87jährig, leider verstarb. Seine Werke, wie Gedichte, Geschichten, Zeichnungen, Cartoons, Filme und Fernsehsendungen, werden in Deutschland sicherlich nicht vergessen - ja viele seiner Aussprüche sind inzwischen zum Kulturgut geworden.

In ein paar Jahren könnte es sein, wieder mehr über die Person Loriots erklären zu müssen, wo doch heute Jugendliche nicht einmal mehr wissen, wann die Mauer gefallen ist. Das wäre Loriot niemals passiert.

Zum Buch:

Im vorliegenden Buch sind einige seiner Interviews gesammelt und veröffentlicht worden. Ob bei Gero von Boehm, dem Spiegel oder bei der Beantwortung eines Fragebogens – seine Lebensthemen durchziehen Loriot.

Er spricht über seine Familie, dabei insbesondere seinen Vater, über Preußen und dessen geschichtliche Dimension, über seine Leidenschaft zu wagnerianischer Musik, deutschen Humor und das Alter. Insgesamt eine ganz schöne Bandbreite.

In seinen Antworten schimmert immer wieder ein kleiner Schelm durch, ohne dabei die Ernsthaftigkeit eines Themas zu verraten. Schon allein dafür bewundere ich Loriot. Gerade in seinen späteren Lebensjahren eignete sich Loriot eine Gelassenheit an, die der moderne Mensch nur bewundern kann. Und zwischen den Zeilen erfährt man mehr über den Menschen Loriot, als der Interviewer erfragen konnte. Toll, Sprachlich, wie humoristisch.

Warum dann keine 5 Sterne? Im Buch gibt es einige Dopplungen, z.B. von Interviewfragen. Mir ist klar, dass nicht jeder Interviewer andere Fragen stellen kann (außer Gero von Boehm vielleicht), aber die Antworten darauf dann mehrfach lesen zu müssen, kann anstrengend sein. Zudem halte ich dieses Buch wegen eben dieser Dopplungen für aufgeblasen und damit auch für leicht überteuert. Sorry Diogenes.

Erfreulich bleibt für mich dennoch festzustellen, wie Loriot der Hektik des Lebens begegnete. Immer beobachtend, analysierend und dabei die Ruhe ausstrahlend, die ihn in seinen späten Lebensjahren so auszeichnete. Und immer mit einem Augenzwinkern.

Fazit: Manchmal möchte man einfach nur so sitzen. Und seinen Gedanken nachhängen. Danke Loriot.
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am 4. Januar 2012
"Bitte sagen sie jetzt nichts" ist eine Zusammenstellung von Gesprächen, die die verschiedensten Journalisten zwischen 1968 und 2009 mit dem großartigen und unvergesslichen Loriot geführt haben. Natürlich sind alle diese Gespräche bereits vorher einmal im Laufe der Jahre publiziert worden bzw. im Fernsehen erschienen und daher dem einen oder anderen Leser nicht völlig unbekannt. Aber gerade diese chronologische Zusammenstellung hat ihren besonderen Reiz. Man hat das Gefühl, Loriot in seiner facettenreichen Entwicklung und Gesamtheit aus eigenem Munde kennenzulernen. Jedes Gespräch ist individuell, geprägt durch das jeweilige Medium, den jeweiligen Gesprächspartner. Auf diese Weise lernt man in einem Gespräch Seiten von Loriot kennen, die in einem anderen Gespräch nicht angesprochen werden. Oft sind die Gespräche noch dazu angeregt durch sein jeweils aktuelles künstlerisches Schaffen und da sich das im Laufe der 40 Jahre verändert hat, verändern sich auch Loriots Antworten. Und zum jeweiligen Stand der Gesellschaft wird er auch immer wieder gern befragt. Auf der anderen Seite lässt es sich wohl nicht vermeiden, dass einige Dopplungen auftreten. In Loriots Leben gab es künstlerische Höhepunkte, die natürlich von mehreren Journalisten abgefragt wurden. Sie herauszustreichen hätte die Authentizität der Gespräche zerstört. Es ist ja auch nicht so, als würde Loriot wortwörtlich dasselbe sagen. Selbst bei Standardfragen, wie, auf welche Weise Komik entsteht, findet er immer neue Aspekte, die im Laufe der Jahre ein komplexeres Bild zeichnen. Ich habe das Buch von vorne bis hinten gern gelesen, habe Loriots Bedächtigkeit, Subtilität, Intelligenz sowie seine respektvolle Haltung den Menschen im allgemeinen, seinen Kollegen und dem Gesprächspartner gegenüber bewundert. Nur der Preis dieses kleinen Buches hat mich etwas am Sein zweifeln lassen. Der wäre sicher nicht im Sinne Loriots gewesen.
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am 23. November 2011
Ich bekam das Buch kurz nach dem Tod des verehrten Meisters und war einfach nicht in der Lage es zu rezensieren, zu nahe ging mir Loriots Tod, den ich als den größten Darsteller Deutscher Befindlichkeiten schätze. Doch das Leben geht weiter und bei BITTE SAGEN SIE JETZT NICHTS spricht Loriot über sich selbst und auch über den Tod, daher war ich doppelt angegriffen. Nun nehme ich das Buch zur Hand und will ein wenig darüber schreiben.

Loriot zeigt sich hier in seinen besten Gesprächen ob in einer Zeitung oder im Rundfunk immer wieder als Kenner der Deutschen Seele - mit Humor nimmt er vieles und schlagfertig ist er. Verzeihung nahm er - war er - doch ist Loriot wirklich tot? Ich wage das zu bezweifeln, denn für mich lebt er einfach weiter. Seine Filme und Figuren sind unvergesslich, sein Humor einzigartig und die Art und Weise wie er mir dadurch den Spiegel vorhielt macht ihn unsterblich.

40 Jahre Gespräche mit Loriot - ist das auszuhalten? War das für Loriot auszuhalten - sein Humor war fein und oftmals auch spitz - nur bemerkte man dies erst hinterher.

Was will ich nun über die Interviews, hier erstmals in Buchform schreiben - sie sind typisch Loriot und man verschwendet keine Lebenszeit wenn man sie liest, vielmehr sind sie komisch bis schräg, ebenso wie es die Charaktere waren die Loriot verkörperte oder anlegte. Mit seiner Filmpartnerin verband ihn eine tiefe Freundschaft und sie bewunderte ihn - ich sehe immer wieder die Szene bei der Verleihung des Deutschen Videopreises im Jahre 2000 wo sie ihn ihren verehrten Meister nennt. Ja, das ist er für uns alle, der verehrte Meister.

Empfehlenswert!
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am 25. November 2011
Die Nachricht, daß Vicco von Bülow, genannt Loriot, gestorben ist, machte die ganze Republik traurig, war Bülow doch einer der wenigen Humoristen, der mit Charme und vor allem Intelligenz und Hintersinn seine Zuschauer zum schmunzeln und lachen brachte. Daß er nicht mehr unter uns ist, ist sicherlich ein großer Verlust.

Das vorliegende Büchlein war ja schon länger geplant. Schon länger sollten Interviews mit Loriot durch den Diogenes-Verlag veröffentlicht werden. Durch diese Gespräche erfährt man erneut seinen Humor und seinen Esprit. Selbst bei der albernsten Frage bleibt er gelassen. Also wirklich lesenswert und ein gutes Weihnachtsgeschenk für Leute mit Humor und Köpfchen, auch wenn man das eine oder andere Interview vielleicht schon vorher gelesen hat, denn sie wurden ja bereits alle (teilweise auch öfters) publiziert.

So erfrischend der Inhalt, so schockierend doch die Preisgestaltung, die mich persönlich erschreckt hat. Nachdem der Erscheinungstermin durch den Tot von Loriot vorverlegt wurde, scheint es mir, daß der Verlag damit auch noch seinen Reibach machen will. Interessant wäre es jetzt natürlich zu wissen, wie hoch der Preis gewesen wäre, würde Loriot noch leben. Aber wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt.
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am 28. Februar 2012
Kann man Loriot lesen? Muss man Loriot nicht sehen?
Es gibt ja wirklich nicht viele Werke, für die ich das Fernseh-Format jedem anderen vorziehen würde, aber dieses hier: Loriot in Form von schwarzen Buchstaben auf weißem Grund - kann das überhaupt funktionieren? Ich bin mehr als skeptisch, als ich das Buch aufschlage. Und dann passiert es doch: Ich lese in den Interviews, die Loriot Journalisten im Laufe seines Lebens gegeben hat, und sehe ihn vor mir. Ich lese seine Antworten und höre dabei seine Stimme, wie er freundlich, höflich, in gewählten Worten klitzekleine Gemeinheiten von sich gibt. Ich sehe sogar, wie er dazu mit den Augen zwinkert. Und wie er leicht die Stirn runzelt, wenn er nervös wird.
Das Phänomen Loriot existiert als Fernsehunterhaltung, seit ich denken kann. Ich habe es so verinnerlicht, dass ich sogar in der Lage bin, Interviews von 1968 zu lesen (da musste aber eine Verlagspraktikantin verdammt tief im Archiv graben). Manches ist sogar ganz nett. Zum Beispiel, wenn Vicco von Bülow auf die Frage, auf welche Seite seines Ruhmes er verzichten könne, antwortet: Auf Interviews wie dieses hier." Und natürlich erfährt man, wenn man möchte, einiges aus seinem Leben und gelegentlich Gedanken zu gesellschaftlichen und politischen Themen, die aber meistens knapp ausfallen, weil Loriot von Berufs wegen gerne auf den Punkt kommt und keine überflüssigen Wörter spricht.
Aber den Küchen-Fragebogen von Wolfram Siebeck aus der ZEIT von Oktober 1999, wo Loriot versucht, in 26 Antworten möglichst wenig über sein Ess- und Kochverhalten preiszugeben (was ihm gelingt) - brauchen wir den heute wirklich noch? 17 Interviews aus den Jahren 1968 bis 2009 bieten die 255 luftig bedruckten Seiten. Dafür muss der Käufer 21,90 Euro berappen, was ja mal nicht zu knapp ist für Material aus der Mottenkiste.
Andererseits: Nach seinem Tod im August 2011 war ein Medien-Hype um Loriot vorauszusehen. Und ein Verlag ist nun mal ein kommerzielles Unternehmen, so gerne wir auch das Buch als Kulturgut hoch halten mögen. Insofern kann man es keinem Unternehmer übel nehmen, wenn er versucht, das Maximum an Profit für sich und seine Leute rauszuholen. Und letztlich ist es für den Diogenes Verlag, dem Loriot sein Leben lang verbunden blieb und der alle seine Werke veröffentlichte, beinahe eine Pflicht, ein Vermächtnis herauszugeben. Verleger Daniel Keel, der einen Monat nach Loriot starb, hat mit "Bitte sagen Sie jetzt nichts" wohl seine letzte große Aufgabe verrichtet. Die persönliche Verbundenheit zwischen Autor und Verleger, die Daniel Keel und Vicco von Bülow über viele Jahre pflegten, beruflich wie menschlich-moralisch, finden wir leider nur noch in einer Generation, die ausstirbt.
Wie auch immer: Wer noch kein Fan von Loriot ist, wird es mit diesem Buch auch nicht werden. Wer ein großer Fan ist, wird dieses Buch unbedingt brauchen. Mir wäre ein einziger neuer Sketch lieber gewesen.
Bewertung: Sammlerstück für Fans

Bitte sagen Sie jetzt nichts ...: Gespräche
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2011
Am 17.09.2011 fand in Brandenburg die Gedenkfeier für den am 22.08.2011 gestorbenen Vicco von Bülow, alias Loriot, statt. Das war daher genau der richtige Tag, die gerade erschienene Sammlung von Gesprächen mit Loriot zu lesen.
Und das machte natürlich sehr viel Spaß. Zum Beispiel, wenn Loriot wagnerleidenschaftlich den Marcel-Proust-Fragebogen ausfüllt, oder von seinem Erstaunen berichtet, dass die Berliner Philharmoniker wirklich so gespielt haben, wie er dirigierte.
Wie profund Loriots Innenansicht der deutschen Gesellschaft war, sieht man an einem Interview, das er im Jahr 1986 dem Südwestrundfunk gegeben hat. Es ging dabei um das gerade neu eingeführte Privatfernsehen, und Loriots Befürchtung, 'dass die Unterhaltung dadurch nicht besser, sondern nur breitgewalzt wird', ist leider ebenso eingetroffen wie seine Einschätzung, 'dass man einen entsetzlichen Fehler gemacht hat, den man nicht wiedergutmachen kann.' Ach, hätte man doch auf ihn gehört!
Es muss wirklich Spaß gemacht haben, Loriot zu interviewen. Freundlich gab er Auskunft, auch wenn die gleichen Fragen zum x-ten Male gestellt wurden. Er redet über sein Verhältnis zu Preußen, seinen Vater, seine Großmutter, sein Verhältnis zu Sport und zu Wagner, über den deutschen Humor, die Arbeit an den Sketchen und Kinofilmen, seinen Arzt, und vieles mehr. Und natürlich fehlen auch die uns allen bekannten Kultfiguren und die geflügelten Worte 'Mooment' und 'Ach was' nicht.
Ein schönes Büchlein für alle Loriot-Fans. Also für uns alle.
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