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Kundenrezensionen

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am 1. Januar 2011
Schade. Wie immer gut geschrieben und streckenweise amüsant zu lesen, aber wo bleibt die literarische Tiefe Mc Ewans? Den Physiker zu wenig physikermäßig gefunden, den Fetten zu leicht, die Frauen zu dumm, das erste Mal, dass ich ein Buch dieses Autors - bis auf die Chipsszene - schnell vergessen werde.
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am 1. Februar 2013
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich darauf gespannt war, wie man eine visionäre Energieversorgung als belletristischen Roman umsetzt. Auch Quantenphysik ist mein Steckenpferd. Natürlich muss (soll) ein Roman nicht ins Detail gehen, wenn er sich an eine breite Leserschaft wendet. Aber von einem Buch, das als "profunde Plauderei aus dem Nähkästchen von Quantenphysikern" beschrieben wird, in dem aber kaum etwas davon im Buch vorkommt (außer dass mal Richard Feynman erwähnt wird), verfehlt für mich das Thema.

Positiv: Sprachlich ist das Buch ganz gut. Die anfängliche Beschreibung seiner Reise nach Spitzbergen (Forschungsstation) ist hervorragend. Wenn er im Detail beschreibt, wie er sich bei horrenden Minusgraden erleichtern musste und seine Finger am Reißverschluss anfroren und wie er sich bei Schneesturm aus der lebensbedrohlichen Situation befreit hat, bekommt man beim Lesen Frostbeulen.

Negativ: Alle weiteren detaillierten Beschreibungen sind nur noch langatmig und tragen weder inhaltlich noch dramaturgisch zur Lektüre bei. Die künstliche Photosynthese, um die es laut Buchtitel und Beschreibung geht, wird so gut wie nie erwähnt. Irgendwann gibt es einen Zeitsprung, und die Technik ist fertig. Und der Leser fragt sich - wie kommt das denn jetzt? Stattdessen werden seine Frauengeschichten breitgetreten.

Für alle, die ein spannendes Buch über ein aktuelles Thema erwarten, eine Kombination aus Fiktion und Realität, dürfte die Lektüre eine Enttäuschung sein.

Schade um die Zeit.
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am 16. April 2016
Diesmal braucht er etwas, bis er in die Gänge kommt, der Herr McEwan. Aber wie immer beschreibt er die menschlichen Abgründe wie kein anderer, in seinem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.
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am 18. Juli 2013
Das Buch habe ich als Empfehlung aus dem Radio gekauft aber leider ist die Story sehr zäh und so richtig Spannung kommt nicht auf. Wer den Autor mag, für den ist es was, sonst eher nicht.
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am 24. Januar 2013
Eine packende Geschichte, mit zahlreichen Anlässen zum Lachen, Weinen und Kopfschütteln.
Ein krasses Stückschen Kuchen, dass zudem Einblicke in alternative Energien bietet.
Gut investierte Lese- bzw. Lebenszeit.
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am 8. Februar 2014
der Inhalt ist sehr naturwissenschaftlich und energetisch bezogen, ein Thema das sehr wichtig ist, aber das Lesevergnügen einschränkt. Die Rahmenhandlung ist auch nicht mein Geschmack.
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am 7. Dezember 2011
OK. Ich bin da hemmungslos subjektiv. "Solar" wurde von
bild der wissenschaft und von 3sat/nano hemmungslos
gehudelt. (Der Zeithudler wäre unkritisch gewesen!)
Was erwarte ich dann: Einen Science-Fiction-Thriller.
Was kriege ich: Literaturliteratur. Damit kollidierte
das Buch frontal mit meiner Erwartungshaltung und
erlitt dabei einen Totalschaden. Ja, damit tue ich
dem Autor gar bitterlich unrecht. Such is life.

Prompt suchte ich Gründe, das Buch nicht zu mögen,
und die Brille des Argwohns machte aus Mücken Elefanten.
Ein Antiheld? Gefährliche Konstruktion. Ha, nicht genug
das die Männer von ihrem Schniedel gesteuert werden,
sondern anscheinend auch die Frauen von...upsie, fällt
euch auch grad auf, daß es für das weibliche Genital
keine Verniedlichungsform gibt, sondern nur Haßformen?
OK, daran hat die deutsche Sprache und das Patriarchat
schuld. Ende der Mythenmetzschen Abschweifung. Also,
was ich jetzt sagen wollte, wenn mehr oder weniger
alle Figuren Unsympathen sind, ist das gaaanz ungut.

Weiter. Satireaspekt. Daß die Unis von froschfressenden
Politcorrectlern verseucht sind, kann man langsam bei
TVTropes abheften*, mit meiner Realität als
Naturwissenschaftler hat das garnix zu tun. Für die
Geisteswissenschaftler, die ja eh nur eingebildete
Wissenschaftler sind :-) (und den Nobel kriegen sie
nicht, ätschibätsch) möchte ich nicht reden.
*Es ist bereits. Immer sind die vor mir. Wüäääh! :-)

Wissenschaft überhaupt: Mein Herr, wer mit Nambu 3-Typ-
Calabi-Yau-Räumen oder so ähnlich rumwirft, ist als
elender Angeber enttarnt. Sowas kann jeder Lurch unter
Benutzung von Wikipedia. Ich könnte damit sogar bei
"Wetten Dass" auftreten: Wetten, daß ich 10 SF-Angeber
aufgrund ihrer Buzzwords zeitlich einordnen kann!
(Und das wars dann auch schon mit Science/Fiction,
so gemein, daß ich mich an gewissen Schlampereien
bei der Wortwahl ergötze [s. u. Forum], bin ich nun
doch nicht.)

SF ist Ideenliteratur. Literatur ist Literaturliteratur.
Gewöhnlich ist der mieseste SF der literarischsten
Literatur ohne Ideen vorzuziehen, da man noch was draus
lernen kann. Alle Macht den Slans!
So, jetzt verkrieche ich mich wieder in mein SF-Ghetto
und nerve euch hinfürder nicht mehr. :-)
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Ich mag die Bücher vom Diogenes Verlag sehr gern, nicht nur, aber auch wegen ihres Designs. Hier hat man wieder die bekannte weiße Umschlaggestaltung, und das Buch ansich ist in Leinen gebunden, also sehr edel.

ACHTUNG !
========

Man kann das Buch auch als Hörbuch erwerben. Es besteht aus 8 CD`s mit einer Gesamtspieldauer von 608 Minuten und ist gelesen von Burghart Klaussner.

Inhalt und Gliederung:
===============

Solar - hier kann man aktuellen Bezug zum Klimawandelthema und Energie erkennen, dies hat mich eigentlich dazu bewogen, mich mit dem Buch zu befassen, auch wollte ich gern einmal ein Buch von McEwan gelesen haben, ich habe es nicht bereut ...

Das Buch besteht aus 3 Teilen. Teil 1 entführt den Leser in das Jahr 2000, Teil 2 in das Jahr 2005 und in Teil 3 befinden wir uns in 2009.

Michael Beard ist sozusagen der Protagonist, er ist Nobelpreisträger und 53jährig. Sehr eitel gehört er wohl zu jener Sorte Mensch - Mann - , die eigentlich nicht gerade als attraktiv und Frauenheld bezeichnet werden kann, aber trotzdessen anziehend wirkt auf Frauen. Er war zum 5. Mal verheiratet und auch diese Ehe war gerade zum Scheitern verurteilt, man kann sich vorstellen, dass er nicht gerade frohen Mutes war. Er war lustlos und der Verzweiflung nahe. Nur sein Name - den er sich vor Zeiten - vor guten Zeiten - einstmals erarbeitet hatte, konnte ihn noch aufrecht erhalten. Fördergelder kann er z. B. auch nur durch seine Reputation erlangen. Eigens das Institut für Erneuerbare Energien - für welches er die Fördergelder verwendet - hält ihn am Leben.

Viele Affären hat er hinter sich. Seine Frau will so nicht mehr weiterleben und nimmt sich einen Liebhaber. Das Buch spielt in Londen, aber auch in New Mexico und in der Arktis. Man kann sagen, dass Beard besessen ist.

meine Meinung zum Buch:
=================

Ich kann diesen McEwan nicht mit anderen seiner Werke vergleichen, weil es das erste aus seiner Feder ist, welches ich gelesen habe, aber ich bin begeistert, wie er es schafft, dieses doch eigentlich ernst Thema und menschliche Thema so herzzerreißend schön zu beschreiben. Er schreibt einerseits ironisch, appeliert an die Moral, schreibt aber auch komisch und ernst in einem, man kann das kaum beschreiben, es mag wohl sein eigener Stil sein, der hier mitschwingt.

Teilweise schreibt er irgendwie distanziert, dann aber auch wieder sehr nah am Geschehen, sodass man viele Sichtweisen erlesen kann und auch zwischen den Zeilen viele spannende, interessante und intensive Eindrücke erleben kann.

Die große wissenschaftliche Leistung, die unser Hauptcharakter hervorgebracht hat, wird vor seine Eitelkeit gestellt und gemeinsam beleuchtet. Das Leben in seiner ganzen Pracht - in seinen Schwierigkeiten und Höhen und Tiefen wird anhand dieses einen Menschen beleuchtet und dargestellt. Immer ist die Handlung auch auf die wissenschaftliche Ebene gerichtet und die persönlichen und privaten Begebenheiten des Beard bilden die Rahmenhandlung, die auflockend und spannungsbringend ist. Man erhält als Leser aber auch Einblicke in die Arbeit der Behörden, in Machtspielchen. Umwelt und Menschlichkeit - Unmenschliches - Verstrickungen und der schon teilweise komische - auf jeden Fall übertrieben negativ dargestellte - Charaktere des Michael Beard bilden hauptsächlich den Grundstock des Buches.

Was will uns der Autor damit sagen? Übertrieben sexsüchtig und geldgierig wird er dargestellt - einfach unsympatisch. Klimawandel ist sicher der Punkt, mit dem sich McEwan am meisten im Vorfeld auseinander gesetzt hat, bevor er das Buch schrieb. Fundiert und perfekt in die fiktive Handlung eingearbeitet, erhält der Leser viele Infos im Hinblick auf das Thema und auch auf die schwindenden Ressoursen auf der Welt.

Dieses eigentlich lockere und ironische Buch ist, wenn man zwischen den Zeilen liest, ein moderner Roman, der nachdenklich macht, der viel Inhalt hat und qualitativ sehr hochwertig ist. Die Handlung ist absolut durchdacht und der Autor hat sich - so spüre ich - sehr viel dabei gedacht, was er in die Geschichte involviert hat. Es ist einfach klasse und wirkt ungeheuer spannend, wie McEwan dieses brisante und ernste Thema mit der Geschichte rund um den Hauptcharakter, seine Frauengeschichten und sein Leben an sich erschaffen hat.

Das Ende des Buches ist relativ offen gelassen, was mir eigentlich sonst nicht so gefällt, ich habe lieber einen vorgeschriebenen Schluss, an den ich mich halten kann, aber hier passt es irgendwie ...

Die Handlung ist sehr dicht und realistisch geschrieben, daher liest sich das Buch auch sehr spannend und man bekommt Lust noch mehr vom Autor zu lesen.

am Schluss noch eine kurze Leseprobe:
==========================

Das war die Schwäche, mit der er leben musste, sein Handicap, diese infantilen Gedankenspielchen, die in der Regel zu gar nichts führten, ihm gelegentlich Schwierigkeiten und nur sehr selten Erfolg einbrachten. Andererseits hatten ähnliche Träumereien - manische Momente, aufflackernde Hirnstürme, verdichtete, wenn auch im Vagen bleibende Augenblicke, in denen sich das Tatsächliche mit dem Unwirklichen verband, kunterbunte Perlenschnüre, auf denen sich Unmögliches, Unerhörtes und Widersprüchliches ohne eine vorgefertigte Logik aufreihten - ihn vor lange Zeit auf sein Theorem gebracht. Poesie, Wissenschaft, Erotik - was kümmerte es die Phantasie, welchem Herrn sie diente?
....

Man sieht, nicht immer sind die Sätze kurz und knackig, McEwan schreibt zum einen sehr poetisch, aber auch ab und an in langen verschachtelten Sätzen, aber es passt und liest sich bestens. Viele Adjektive verwendet er und bildhafte Umschreibungen, die sich sehr schön lesen und Spaß machen. Die Charaktere werden sehr intensiv beschrieben und auch im Buch einem Wandel unterzogen, daher kommen sie sehr real rüber und lassen den Leser sehr intensiv an der Handlung und deren Personen teilhaben.

Ich empfehle das Buch sehr, für meine Begriffe ist es inhaltlich qualitativ sehr hochwertig und wertvoll !!!!
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am 13. Dezember 2010
Aufgrund einer guten Besprechung in der "Zeit" habe ich mit Vorfreude dieses Buch gelesen. Und hätte ich nicht eine längere Reise vor mir gehabt, ich hätte das Buch nie zu Ende gelesen. Es ist nicht witzig, der Plot ist unrealistisch, das ganze Buch ist ein Ärgernis. Die "Inspiration" mag vielleicht von dem grandiosen Roman "Schande" von J.M. Coetzee gekommen sein, die Umsetzung ist aber allerhöchstens banal. Der technische Part über die Möglichkeit mit Hilfe von Solartechnologie den Klimawandel einzudämmen ist zwar gut recherchiert, spielt in dem Roman insgesamt jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Ihre Beschreibung ist so steril, als sei sie von Wikipedia übernommen worden. Insgesamt ein schwaches, langweiliges Buch - eine ärgerliche Angelegenheit.
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am 15. Januar 2013
Unglaublich, welche Belanglosigkeiten da von einer "verkrachten Existenz" ins Universum geschrieben wurden. Auch die wenigen sinnvollen Informationen (zum Thema Solar bzw. Naturwissenschaften) helfen nicht über dieses sinnlose Buch hinweg.
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