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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
22
Der japanische Verlobte
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:9,30 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. August 2013
Ich rezensiere dieses Buch gemeinsam mit "Staunen und Zittern", denn das sind sozusagen Schwesterbücher.
Beide beruhen auf Nothombs autobiografischen Erlebnissen in Japan. Vereinfacht könnte man sagen, in "japanische Verlobte" sei die idyllische, in "Staunen und Zittern" die apokalyptische Seite Japans geschildert. Die ambivalente Sicht der Autorin auf ihr heißgeliebtes Nippon offenbahrt sich aber in beiden Büchern.
Neben den faszinierenden, erschreckenden, wunderbaren Einblicken in die japanische Kultur bilden beide Bücher eine Übung in Erlebnisfähighkeit. Die junge Nothomb will erleben, aber es sind nicht die großen Abenteuer, sondern die kleinen Erlebnisse des Alltags, die Sinneseindrücke, ihre große Fähigkeit, aus Einfachem alles herauszuholen durch ihren Assoziationsreichtum und ihre emotionale Offenheit. Ein facettenreiches Innenleben prallt auf eine facettenreiche Kultur, rübergebracht mit dem skurrilen, manchmal fast abseitigen Humor der Protagonistin.
Ein weiteres großes Thema der Bücher ist die Würde, bzw. deren Wahrung. Denn fast allen Figuren in diesen beiden Büchern lässt sie ihre Würde, selbst die chrakterlich miesesten (aus europäischer Sicht) Gestalten werden zwar nicht entschuldigt, aber verstanden. Sie bekommen alle immer noch eine Chance - zumal die Autoirn selbst auch nicht immer moralisch einwandfrei handelt.
Über das Verhältnis von Wahrheit und Dichtung kann man sich bei all dem nicht so ganz sicher sein. Manches mag Nothomb herausgestellt, übertrieben oder fabuliert haben. Aber der Eindruck sowohl des fremden Landes, als auch ihres farbenreichen Innenlebens bleibt stets stark und authentisch.
Zwei tolle Bücher!
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am 2. Februar 2018
Mein Kind lernt japanisch und wollte gern etwas über das Leben in Japan lesen. Er verschlang das Buch. Es geht um eine Übersetzerin, die mal in Japan gelebt hat und nun einem Privatschüler französische Sprache beibringt. Es ist sehr leicht und locker zu lesen.
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am 11. August 2015
Der japanische Verlobte ist nicht nur sehr amüsant und sehr gut geschrieben, er gibt auch einen interessanten Einblick in die japanische Kultur. Ich kann es nur empfehlen.
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am 17. Januar 2011
Ein Buch für Japanfans oder solche, die es werden wollen. Außerdem ist es immer eine Freude Bücher von Amelie Nothomb zu lese, da sie virtuos mit Sprache umgeht.
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am 9. Juni 2010
Dieser Roman ist in bewährter Nothomb-Manier geschrieben und in weiten Teilen auch vergnüglich zu lesen. Was mich aber dieses Mal störte, ist das Zuviel an satirischer Übertreibung. Für die Beschreibung des "ganz normalen Wahnsinns" des japanischen Alltags passt die Methode, weil sie kulturelle Eigenheiten durch liebevolle Übertreibung deutlich macht. Aber auch Gefühlsbeschreibungen, die offenbar als tief und authentisch beabsichtigt waren, können sich vom Klang der alles durchdringenden Ironie kaum befreien. Was ich bei Amélie Nothomb bisher immer reizvoll fand, ist gerade ihre Fähigkeit, mitten in die Satire auch Tiefen und Abgründe hereinbrechen zu lassen (z. B. in "Die Metaphysik der Röhren"). Dieser ungewöhnliche Kontrast, der sie so einzigartig macht, kommt mir im vorliegenden Roman viel zu wenig zum Tragen. Irgendwann wirkt die Dauer-Ironisierung übersättigend.
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am 12. März 2015
Entspricht in vollem Umfang meiner Erwartung. werde diese Möglichkeit gute, interessante Bücher anzuschauen und zu kaufen allen meinen Freunden, Nachbarn und Verwandten empfehlen
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am 10. Juli 2011
Das ist das erste Buch, welches ich von Frau Nothomb gelesen habe und, bevor ich es ganz ausgelesen hatte, weitere im Internet bestellt, weil ich so angetan war. Ich bin Japanologin und daher natürlich voreingenommen für Belletristik, die in Japan spielt. Ich bin stetig auf der Suche danach. Die japanischen Begriffe waren mir geläufig, bei Nicht-Japan-Kundigen könnte man da vielleicht auf Nichtverstehen stoßen, da die Begriffe auch meist nicht erklärt werden. Aber die Geschichte war süß, von raschem Erzähltempo und daher angenehm kurzweilig für zwischendurch. Die Ich-Erzählerin ist mir sehr sympathisch, auch wenn ich sie für ihre letzte große Entscheidung gern erwürgt hätte, da ich so anders gehandelt hätte. Eine nette Prise Humor ist dabei, nette Charaktere und ein schöner Schreibstil. Ich werde weitere Bücher von der Autorin lesen.
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am 14. Juli 2013
Der Humor ist großartig, selten habe ich so gelacht. Für ernsthafte Japanliebhaber ist dieses Buch eine schöne Auflockerung. Echt gut.
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am 25. Dezember 2013
Dieses Buch gefällt mir ausgesprochen gut.
Großartig nicht nur die Passage über Hiroshima (die Handlung spielt sich ansonsten in Tokyo und auch noch an anderen Orten Japans ab) - Besagten - wie ich finde, fulminanten - Auszug über Hiroshima möchte ich nur als mein Liebings-Beispiel anführen, denn ich kenne Hiroshima gut und finde das Flair dieser Stadt absolut super, vermochte es aber nie so genau auszudrücken, was diese Stadt in ihrer Essenz ausmacht und warum dies so ist. Die Autorin trifft den Nagel auf den Kopf. Mir geht es haargenau so, ich hätte dies nur nie im Leben auch nur annähernd so gut und vor allem mit so wenigen und derartig treffenden Worten dermaßen perfekt auf den Punkt bringen können. Hier ein Zitat aus besagtem Kapitel (S. 67f):

"Wir waren nicht im Jahr 1989 [in diesem Jahr spielt die Geschichte]. Ich wusste nicht genau, welches Jahr es war; nicht 1945, es
erinnerte eher an die fünfziger oder sechziger Jahre. [...] Es fehlte nicht an modernen Gebäuden, die Leute waren normal gekleidet, die
Fahrzeuge unterschieden sich nicht von denen in ganz Japan. Es war, als lebten die Menschen hier stärker als anderswo.
In einer Stadt zu leben, deren Name für die ganze Welt ein Synonym des Todes war, hatte ihren Lebenswillen gesteigert.
So entstand ein Eindruck von Optimismus, der die Atmosphäre einer Epoche wiederaufleben ließ, in der man noch an die Zukunft
geglaubt hatte. Diese Erkenntnis berührte mich tief. Ich fand diese Stadt mit der herzzerreißenden Ausstrahlung eines tapferen
Glücks umwerfend. [...] Während ich durch die Straßen dieser Provinzstadt ging, dachte ich, dass die japanische Würde hier
ihren schlagendsten Ausdruck fand. ..."
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am 3. September 2014
Ein teils lustiger, teils tiefsinniger Einblick in das japanische Beziehungsleben
Dieses Buch wurde mir geschenkt und dafür bin ich sehr dankbar.

Obwohl Amélie Nothomb eine Welt-Bestsellerin ist, waren sie und ihre Bücher mir bisher unbekannt. Sie beschreibt in diesem Buch ihren 2-jährigen Aufenthalt in Tokyo mit ihrem Freund/Verlobten Rinri.
Ihre Sprache ist gleichzeitig luftig, leicht und lustig, und gleichzeitig aussagekräftig, schön, tiefsinnig und nachdenklich. Viele ihrer Sätze lassen einen Nachdenken oder Schmunzeln.

Nach diesem Buch habe ich noch mehr Lust auf Japan bekommen, und darauf mehr Bücher von dieser wunderbar, talentierten Schriftstellerin zu lesen!
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