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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 24. April 2016
Adeline Hulot, die Schwester der verarmten Bette Fischer, stirbt. Fischer versucht, ihrem Schwager Hector Hulot näher zu kommen und sich mit dessen Tochter Hortense anzufreunden. Es gelingt ihr nicht, worauf sie eine Beziehung mit dem 15 Jahre jüngeren Bildhauer Wenceslas Steinbach eingeht, dem sie nach einem Selbstmordversuch das Leben rettet.

Bette kauft dem Künstler von ihren Ersparnissen Lebensmittel und kocht für ihn. Sie erzählt der neugierige Fragen stellenden Hortense, sie habe einen festen Freund – Steinbach betrachtet sie jedoch wie eine Mutter. Er offenbart ihr seine Einstellung und verlässt sie für Hortense, die er heiratet. Der Bildhauer hat mit Hortense ein Kind und wird von seinem Schwiegervater unterstützt.

Fischer rächt sich, wobei ihr die Schauspielerin Jenny Cadine hilft. Cadine verführt Hector, den sie in den Ruin treibt. Der Adelige wird nach einem Schlaganfall gelähmt. Danach verführt sie Steinbach, der von seiner Frau erschossen wird. Hortense wird verhaftet. In der letzten Szene kümmert sich Fischer um Hortenses Kind, welches sie anlächelt. Sie sagt dabei, das Kind gehöre nur ihr.
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am 15. November 2004
"Tante Lisbeth" ist meines Erachtens neben "2 Frauen", "Die Frau von dreissig Jahren" und "Das Mädchen mit den Goldaugen" der beste Roman Balzacs. Vom ersten bis zum letzten Wort ist dieser Roman perfekt! Wie aus einem Guss! Die Tante "Lisbeth Fischer" ist Balzacs mächtigste und köstlichste Figur, sie lebt! Schon in der Mitte des Romans weiss man genau, wie sie sich bewegt, wie sie ist, wie sie aussieht - er hat sie fabulös gezeichnet. Dieser Roman entstand, als Balzac sich in völligem Defätismus verlor, daher ist der Roman scharfsinnig und röntgend. Ferner hat er ihn mit grellem, süberben Humor verziert. Wie er die Religion in dieses Buch einflicht, hat mich fast wieder in den Schoss der Kirche zurückgebracht;-)) Tante Lisbeth kollaboriert mit der Feindin der Familie Hulot, einer prächtigen, bestrickenden Frau, die den Familienvater Hulot und viele andere Männer in ihr Garn lockt, um ein Netz der Intrigen immer enger um die Familie ihrer Cousine Adeline Hulot zu spannen und sie sukzessive zu zerstören. Sie zehrt aus ihrem Neid und ihrem Hass und wird schlussendlich unter den von ihr in Gang gebrachten Mühlen zermalmt.

Dieser Roman ist gleichsam ein literarischer Fackelzug für die Frauen, dieses prächtige Geschlecht, das Balzac verehrt. Es ist ein Genuss, wie er die Frauen beschreibt, vor allem ihre Gefühle, wie er beschreibt wie sie sich kleiden und geben, ihre Macht, ihre Gelüste und ihre Liebe.
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HALL OF FAMEam 11. August 2008
Balzacs Roman Tante Lisbeth ist ein breit angelegtes Porträt der Pariser Bourgeoisie Mitte des 19. Jahrhunderts ' einer Gesellschaft, die dekadenter kaum sein könnte. Die Hauptfigur Tante Lisbeth setzt aus Hass, Neid und purer Bosheit alles daran, die Familie Hulot zu vernichten. Baron von Hulot ist mit Lisbeths Cousine verheiratet, einer geduldigen, treuen, still vor sich hin leidenden Frau. Ihr alternder und immer fetter werdender Ehemann setzt in seiner unersättlichen sexuellen Gier seine Karriere und sein gesellschaftliches Ansehen aufs Spiel und droht damit zugleich die eigene Familie zu ruinieren. Die Besessenheit des Barons wird von einer nach Geld und Einfluss dürstenden Dirne ausgenutzt, die wiederum von Tante Lisbeth unterstützt und beraten wird. Es kommt zu zahlreichen Intrigen, erotischen Verwicklungen und Ehedramen, es wird gelogen, betrogen und sogar gemordet. Tante Lisbeth ist ein spannendes, unterhaltsames, psychologisch meisterhaftes Werk über eine zutiefst amoralische Gesellschaft, die rettungslos der Geldgier und der Heuchelei verfallen ist.
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am 18. November 2014
Einer der besten Balzac-Romane, die ich bisher las. So viel Tiefe und Menschlichkeit und ein Wissen, wie man es nicht
besser in Worte fassen kann.
Das Exemplar ist in sehr gutem Zustand bei mir angekommen.
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am 20. Juni 2009
Es ist ein schillernder, faszinierender Kosmos, den Balzac auch mit "Tante Lisbeth" entwirft. Kleidung, Umgangston, Tischsitten, Ausstattung der Räume, die Rolle des Geldes - ich frage mich, warum man Geschichte nicht immer so lebendig verinnerlicht, dann hat man etwa die Zeit der Bonaparte Herrschaft und die Folgen für die Gesellschaft ganz anders im Kopf und vor allem auf "Tuchfühlung". Ich bin hin und weg von der Schilderung der intriganten Lisbeth, dann einem schweinchenschlauen Händler und einer verarmten Madame, die nichts anderes im Kopf hat als ihre Tochter trotz fehlender Aussteuer "standesgemäß" zu verheiraten und sich dabei allerlei über ihren untreuen Gatten anhören muss. Das pralle Leben - es macht wirklich Spaß, das zu lesen!
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am 15. August 2007
BalzacŽs Werke zu beschreiben ist etwas was mir äußerst schwer fällt. Ich finde es ausgesprochen schwierig Worte zu finden die treffend sind und Ihm gerecht werden. Daher versuche ich es garnicht mehr. Auf Balzac sollte man sich einfach einlassen und seine Werke genießen. Allen voran den Roman "Tante Lisbeth". Dieser hat auf mich den bis jetzt nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Ich kann nicht genau sagen was für mich die Faszination von Balzac ausmacht, ich weiß nur das mich seine Werke immer wieder in Ihren Bann ziehen. Mag es an der geschliffenen Sprache, den ausgefeilten Charakteren oder der spitzen Feder dieses Autors liegen, Tante Lisbeth ist jedenfalls eine unvergleichliche Figur in seinem Universum die mich obwohl Sie eine hinterhältige, verbitterte Frau ist trotzdem tief berührt hat. Vielleicht sind seine Werke deshalb so faszinierend für uns weil Er es schafft diese echten Gefühle in uns zu wecken. Daher 5 Sterne.
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am 2. August 2012
Balzac zu lesen ist ein sicheres Vergnügen.

Tante Lisbeth und Baron von Hulot sind grandiose Figuren!
Wie viel Gemeinheit auch in einem ansonsten ehrenwerten Charakter stecken kann!
Und wie sehr sich manche Menschen aufopfern können und noch immer darum fürchten,
nicht zu genügen - so wie Adeline.

Valerie trägt auch ganz dick auf. Was für ein origineller, raffinierter und witziger Egoist!
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am 3. September 2012
Baron Hulot bringt durch seine Weibergeschichten seine komplette Familie in die Misere.
Tante Lisbeth, eine Verwandte seiner Frau verbündet sich mit einer von Hulots Dirnen und
will die gesamte Familie ins Unglück stürzen.

Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und ist voller Intrigen, Neid und Eifersucht,
am Ende wird sogar jemand ermordet.

Ich habe diesen Roman verschlungen.
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am 1. April 2014
Die Geschichte gibt einen guten Eindruck in die damalige Zeit wo eine Heirat nur aus geschäftlichen Gründen stattfand und auch nur so aufgefasst wurde. Das eigentliche Leben fand für beide nach der Ehe statt.
Das Intrigen Spiel, das Tante Lisbeth treibt um sich an allen zu rächen, die ihr den geliebten Menschen nicht gönnten, ist sehr
spannend erzählt.
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am 24. Dezember 2015
Alles Bestens und jetzt erfüllen wir die restlichen Wörter, Alles Bestens, Alles Bestens, Alles Bestens, Alles Bestens, Alles Bestens, Alles Bestens
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