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Kundenrezensionen

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am 4. Juli 2005
... werden dieses kleine Büchlein lieben. Es wird uns eine Geschichte erzählt, die wunderbar zeitlos ist, voller Liebe, Freundschaft und Humor, universell und doch auch typisch französisch: Paul Tamburin ist ein begnadeter Fahrradmonteur und in der ganzen Gegend berühmt. Nur noch zwei andere Geschäftsleute der Region haben es zu ähnlichem Ruhm gebracht. Doch der Fahrradhändler hütet ein Geheimnis, das ihn am Ende unfreiwillig zum Helden macht...
Patrick Süskind hat diese Fahrradgeschichte kongenial und bis ins Kleinste treffend übersetzt. Zum Glück müssen Sempés Zeichnungen aber überhaupt nicht übersetzt werden. Ach, dieser leichte lockere Krakelstrich, wie hingetupft und mit zarten Aquarellfarben getönt! Sempé ist ein ganz Großer, der sparsam das Wesentliche umreißt. Auf jedem Bild gibt es tausend pointierte Kleinigkeiten und perfekt beobachtete Details zu bewundern. Sempé erschafft ein komisches, tragisches und gutmütiges Universum, das immer wieder schmunzeln läßt. Großartig erfaßt ist dieser Metzgerladen auf Seite 15, genial diese Badenastalt auf Seite 48/49, wunderbar getroffen der Wochenmarkt auf Seite 54 und oh, diese unglaubliche herrliche Fahrradwerkstatt! Lesen Sie das Buch mehrmals durch und schauen sie, wie die Personen Blicke tauschen oder verträumt an ihrer Nase entlanggucken. Originelle, gut beobachtete Kleinigkeiten werden mit genialem Strich dargestellt, wie ein Stadtplan, eine witzig gebundene Krawatte oder die vielen verschiedenen Arten, Fahrrad zu fahren. Wir haben es hier mit einem Kunstwerk zu tun.
Dieses Buch ist natürlich ein Klassiker und gehört in die Hausbibliothek. Es ist auch ein wunderbares Geschenk für die beste Freundin, den Leser mit wenig Zeit, den Fahrradfan und die Liebhaber der Tour de France - ja sogar für den größten Fahrradmuffel.
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am 13. März 2006
ich wusste nicht, was mich mit diesem buch erwarten würde. wie sich herausstellte, hielt ich ein absolut zauberhaftes buch in der hand. geschrieben ist es in einer form, die sich wunderbar fließend lesen lässt und die bilder sind mit einer solchen detailverliebtheit gezeichnet... wunderschön. ich fand es niedlich, wie die fahrradwerkstatt dargestellt wurde, zumal ich aus dem bereich komme. schlichtweg ein sehr zu empfehlendes buch für den, der etwas zum schmunzeln und schwelgen möchte.
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am 19. Dezember 2009
Sempé, der unvergleichliche französische Zeichner und Menschenkenner, hat sich mit seiner kleinen Geschichte von dem Fahrradhändler Paul Tamburin erneut in die Herzen der Menschen geschrieben.
Versteht er doch etwas von den Nöten und Freuden des Lebens!

Paul Tamburin lebt in der französischen Provinz im Städtchen Saint-Céron. Dort gibt es einige Bürger, deren Handelsgüter sich mit ihrem Sein eng verbinden. Herr Zwiesel, der Optiker, und Aloisius Pfaundler, der Fleischer, werden mit den Brillen und dem Landschinken in einem Namen genannt. Auch Paul Tamburins Fahrräder heißen schließlich nur noch
" Tamburin",--man weiß, was damit gemeint ist! Leider hat Paul Tamburin eine bedauerliche Schwäche: er kann gar nicht Fahrrad fahren. Die Unfähigkeit, das Gleichgewicht halten zu können, lässt Sempé in dem ernst- grüblerischen Satz symbolisieren, mit der Paul sich eine Liebste herbeisehnt, "Und manchmal überkam ihn die Versuchung, die jeden Komiker von Zeit zu Zeit überkommt: zu zeigen, dass er eine Seele hat und ein Herz, und dass dies Herz Geheimnisse umschließt, die es mit einem anderen Herzen teilen möchte."

Aus seiner Geschichte über das Leben im Kleinen und Großen entwickelt Sempé die leicht melancholische bis heitere Lebensgeschichte einer ganzen Stadt und besonders die des Paul Tamburin. Freundschaft und Liebe, Heirat und gemächlicher Alltag: sie untermauern ein friedliches Leben, das doch im Kleinen seine besonderen Freuden und Misslichkeiten aufweist. Voller Herz und Wärme gibt Sempé seinen Protagonisten Stimme und Stift, zeichnet und spricht in ihrem Geiste und Gemüt und zeigt uns liebevoll den Menschen mit seinen Wünschen, seinem Versagen und seinen Schwächen und Stärken. Er ist ein Menschenfreund, der mit seinem Werk die Herzen seiner Leser erwärmt! Patrick Süskind ist sein Freund und hervorragender Übersetzer, der schon wie in der Geschichte von "Herrn Sommer" mit ihm zusammen erneut brilliert.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2006
Vom kleinen Buben mit zerschunden Knien bis zum angesehenen und hoffierten Fahrradspezialisten bringt es Tamburin einzig und allein mit seiner visionären und anregenden Kraft und Phantasie. Seine Lebenslüge entdeckt niemand; vielmehr wird sein gelegentliches Schweigen geradezu als Geheimnis des Meisterlichen gedeutet. So gelingt es dem pragmatischen Fahrradtechniker seine Fehlbarkeit beim Fahrradfahren – das er nämlich nicht beherrscht – mit offener Weisheit zu überdecken.

Der Autor erzählt leicht und frei, so dass niemand auch nur eine Sekunde lang darüber nachdächte, diese Lüge aufzudecken. Es muss so sein. Die liebevoll geradezu hin gehauchten Illustrationen verbergen einen so tiefgründigen wie lockeren Witz, dass auch hier für den verschwiegenen Meister keine Gefahr der Entdeckung ausgeht.

Man genießt die kleinen Ereignisse am Rande der Geschichte, schmunzelt über die winzigen Details alltäglicher Gegebenheiten in einer von den Bösartigkeiten der Welt verschont gebliebenen Lebenszone und freut sich jede Seite und jede Zeichnung darüber, dass es so ist.

„Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ bleibt auch dann noch eines, wenn man sich das Geschehen der knapp einhundert zarten Seiten schon zum wiederholten Male einverleibte. Und das wird man, so viel sei nun doch schon verraten …! © 10/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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am 13. Juni 2007
Das Buch ist eine wundervoll leichte Erzählung. Man merkt deutlich, dass sowohl Sempé als auch Süskind ihr Handwerk wirklich verstehen. Denn nicht nur der Autor, sondern auch der Übersetzer spielen meiner Meinung nach eine tragende Rolle.
In "Das Geheimnis des Fahrradhändlers" geht es um den Fahrradhändler Tamburin, der die Fahrräder sozusagen zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat. Alle sind begeistert von ihm - nur eins weiß fast niemand: Er, der große Tamburin selbst, kann es nicht .... er kann nicht Fahrrad fahren! In was für eine absurde, traurig-lustige Situation ihn das bringt ... gilt es nachzulesen :-)
Denn für alle, die ihr Tamburin ohne Zwiesel nicht sehen können, ist dieses Buch bestens geeignet!
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am 25. Juni 2005
Schade, dass man die etwas mehr als 100 Seiten schnell durchgelesen hat - aber das ist schon der einzige Kritikpunkt hier.
Sempé hat eine wunderschöne Geschichte über menschliche Unzulänglichkeit, Harmonie und Toleranz geschrieben und mit traumhaften Bildern illustriert. "Das Geheimnis des Fahrradhändlers" ist ein schönes, kleines Stück Literatur, das man aber immer wieder lesen kann - und soll. Denn in jedem von uns steckt ein kleiner "Tamburin" (die Hauptfigur des Buches). Ohne moralisierend wirken zu wollen erzählt uns Sempé die Geschichte dieses Fahrradhändlers - und doch transportiert er gleichzeitig auch eine Botschaft.
Ich empfehle: Lesen - und genauso begeistert sein wie ich.
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am 13. Juni 2016
Paul Tamburin ist Fahrradhändler im kleinen Städtchen Saint-Céron. Er hat sich mit seinem Geschäft mittlerweile einen so guten Namen gemacht, dass man in Saint-Céron nicht mehr Fahrrad fährt – sondern Tamburin. Doch der Fahrradhändler hat, wie es der Titel schon sagt, ein Geheimnis: Er kann gar nicht Fahrrad fahren. Jahrelang hat er geübt, ist gefallen, ist gerollt und wieder gefallen – doch er hat es einfach nicht erlernen können. „Als jedoch der Tag kam, an dem der junge Sportsmann kühn auf Stützräder verzichtet, um sich den Freuden des autogenen Gleichgewichts und der unbeschränkten Freiheit hinzugeben, da hatte Paul Tamburin die größten Schwierigkeiten, jene mysteriösen Kräfte miteinander in Einklang zu bringen, die da heißen: Schwerkraft, Zentrifugalkraft und Kraft bewegter Massen.“ – Sein Geheimnis wusste er stets gut zu hüten: Als Kind klebte er sich Pflaster auf die Beine um als Draufgänger zu gelten und schob sein Fahrrad mit einem Platten durch die Stadt. So konnte Paul Tamburin seine Lebenslüge aufrechterhalten. Bis er sich eines Tages mit dem Fotografen Henri Feigenblatt anfreundet und Feigenblatt ein Foto von Tamburin machen möchte: In voller Fahrt soll es den Abhang hinunter gehen... Paul Tamburin lässt sich darauf ein, sturzbetrunken.

„Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ ist eine weitere liebevolle Geschichte von dem wunderbaren Zeichner und Autor Sempé, der nicht nur Liebhaber vom „kleinen Nick“ mit seiner neune Erzählung zu verzaubern weiß. Man kann einfach nicht genug bekommen von den wunderschönen Erzählungen und Zeichnungen, die einen im Herz bewegen, mitfühlen und verstehen lassen. „Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ entführt den Leser in die Welt einer französischen Kleinstadt, die sich überall auf der Erde befinden könnte, und in das Herz von Paul Tamburin, der für jeden Erdenbürger stehen könnte. Denn wer hat kein Geheimnis? Und welche Schmach und welch ständig schlechtes Gewissen bedarf es, um diese Geheimnisse zu hüten?

Die Menschlichkeit Sempés macht den Erfolg seiner Geschichten aus. Die Liebe, mit der Text und Bild entstanden sind, und die Art, wie sie zueinander passen, einander ergänzen und aufeinander eingehen – aus dieser großen Kunst ist das wertvolle Büchlein Sempés entstanden. Auch die Übersetzung aus dem Französischen von Patrick Süskind, einem guten Freund des Autoren, ist ebenso gelungen, wie der Rest des Buches. Die Zeichnungen Sempés, in denen der Betrachter sich von Mal zu Mal aufs Neue verlieren kann, bestechen durch ihre Einfachheit und zartbunte Färbung – und der Fahrradhändler Tamburin durch sein ach so menschliches Geheimnis.

„Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ von Jean-Jacques Sempé erfüllt alle Erwartungen an den französischen Meister des Zeichnens und Geschichtenerzählens. Es ist ein wertvoller Schatz, der mit Sicherheit nie wieder aus dem Gedächtnis seines Lesers gestrichen werden wird. Einfach unvergesslich!
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am 27. Juni 2016
Ein einzigartiges Buch. Die Geschichte ist wunder-bar, im reinen Wortsinn! Die Zeichnungen entführen sofort nach Frankreich und man sieht sich in Gedanken in einem Café sitzen und einen Café Créme trinken. Die Geschichte ist erfüllt von einer Leichtigkeit, die einen dramatisch-tragischen Hintergrund hat, zum Schluss aber Herzens-erleichternd und mit einem Lächeln aufgelöst wird. Bei der nächsten Einladung: Blumen vergessen, "Das Geheimnis des Fahrradhändlers" schenken!
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Jean-Jacques Sempé, geboren am 17.8.1932, prägte mein Frankreichbild wesentlich mit. Ohne den begnadeten Geschichtenerzähler und Zeichner, wäre meine Abneigung gegen mein Nachbarland grösser. Denn düstere Schulerlebnisse sind nicht so leicht wegzuwischen.
Sempé war offenbar zum Zeichner berufen, gab er doch dieser Passion zuliebe Alternativen wie Jazzmusiker, Dirigent oder Fussballspieler auf. Doch als ich das wunderschöne Büchlein auf Seite 104 zuklappte, hatte ich eher das Gefühl, Sempé habe die anderen Berufe gar nie aufgegeben, sondern über sie bloss anders aus. Den seine Zeichnungen sind Musik, seine Geschichten Kompositionen und sein Witz pures Spiel.
Was uns Sempé in der einfühlsamen Übersetzung seines Freundes Patrick Süskind erzählt, trifft jeden ins Herz. Denn jeder von uns hat irgendwo eine Schwäche, die ihm so peinlich ist, dass er sie vor der ganzen Welt verbergen will. Wenn ein Fahrradhändler nicht Fahrrad fahren kann, wird das Vertuschen ein bisschen schwieriger. Paul Tamburin, so heisst der sympathische Mann, versucht so ziemlich alles, um seinen Makel zu beheben. Wie es Sempé schafft, ein glaubhaftes Happyend zu konstruieren, kleine Geschichten miteinander zu verweben und die Liebe zu besingen, verrate ich nicht. Leser lesen, selber anschauen. Es lohnt sich bestimmt. Auch wenn der Preis für das Vergnügen an der oberen Grenze liegt. Aber wenn ich bedenke, dass ich die kleine Kostbarkeit bestimmt wieder in die Hände nehme oder verschenke, ist auch der Preis okay.
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am 20. Dezember 2012
Herrlich, dieses Buch. Es wird alle Sempe-Liebhaber entzücken.
Wunderbar zu lesen und ein sehr schönes Geschenk, für Menschen, die man liebt.
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