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am 9. Februar 2013
Die Idee der Geschichte ist schön, allerdings wirken die Bilder eher skuril und gehen nicht in Hand mit der Geschichte. Dadurch verliert das Buch sehr deutlich und trotz guter Idee nicht überzeugen...
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am 26. April 2012
Ich habe das Buch - Gott sei dank - reduziert gekauft, aber selbst das ist dafür noch zu teuer!
Weder die Bilder noch der "Text" sind ansprechend. Wer die Inhaltsangabe list, hat schon 1/3 vom gesamten Buch gelesen. Es ist keine Geschichte über die Reiseerlebnisse sondern eine einfache Aufzählung von Dingen die der Oma Rosa keine Angst machen. Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juli 2008
Oma Rosa ist eine wahrhaftige Abenteuerin. Sie hat schon sieben Mal die Erde umreist und viele gefährliche Tiere, darunter wilde Tiger und hungrige Geier, überlistet. Ihr Mut scheint grenzenlos zu sein, denn wer kann schon von sich behaupten, einen rennenden Elefanten nur mit einem Schirm aufgehalten zu haben und aus dem Bauch eines Wales entkommen zu sein? All das erzählt Oma Rosa zumindest. Ihr Enkelsohn, der bei jeder Reise gespannt wartet, bis seine Großmutter zurückkehrt und ihm von ihren Erlebnissen berichtet, zweifelt jedoch plötzlich am Wahrheitsgehalt der Abenteuer. Ist Oma Rosa etwa eine Hochstaplerin?

Was die Protagonistin des vorliegenden Bilderbuches tatsächlich erlebt hat, können wir in Anna Laura Cantones Bildern entdecken und uns dabei köstlich amüsieren. Cantones unverkennbarer Illustrationsstil entfaltet seinen ganz individuellen Zauber, der Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen vermag. Die Geschichte zeichnet sich durch verrückt-liebenswerte Charakterzeichnungen mit einem humorvollem Strich aus. Die größtenteils doppelseitigen Bilder wurden mit dunklen, überwiegend warmen Farben gestaltet und entführen in eine andere, skurrile Welt. Der kurze Text aus der Feder von Davide Calì steht im Hintergrund. Auf 32 Seiten berichtet Calì meist in einem Satz, was uns Oma Rosa weiszumachen versucht und die kleinen Kunstwerke zeigen uns schließlich, was sich wirklich ereignet hat. Kinder werden Omas unglaubliche Reise" des öfteren aus dem Bücherregal nehmen und sich an den Schwindeleien erfreuen wollen. Eine Anschaffung wird sich also lohnen.

Auch die übrigen selten schönen Bilderbücher aus dem Annette Betz Verlag können mit gutem Gewissen und ausnahmslos empfohlen werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. August 2008
Im August 2005 war in der Zeitung eine Kurzmeldung zu lesen, die von einer abenteuerlustigen Italienerin berichtete, welche sich an ihrem 105. Geburtstag ein bisschen Nervenkitzel gegönnt hatte: Weil sie das Matterhorn aus der Luft sehen wollte, brach sie im Aostatal zu einem Zwei-Mann-Gleitschirmausflug aus, bei dem sie vorne auf einer Art Hocker sitzen durfte.
Eine derart rüstige Dame ist auch Oma Rosa in dem herrlich witzigen Bilderbuch "Omas unglaubliche Reise" des in Italien lebenden Schweizers Davide Cali und der Illustratorin AnnaLaura Cantone.

Wer kennt nicht dieses herrlich schräge Kinderlied "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad". Nicht nur, dass sich Großmütterchen aufs schwere motorisierte Zweirad setzt und die Hennen beim Eierlegen stört, nein, sie hat auch noch im Backenzahn ein Radio, einen Nachttopf mit Beleuchtung, einen Pfeife rauchenden Goldfisch oder bäckt im Kühlschrank eine Torte. Herrlich dieses Kindergaudilied!

Oma Rosa in dem vorliegenden Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren steht dem in nichts nach. Auch sie setzt sich nicht aufs Altenteil, benötigt keine heilenden Heizdecken oder Rücken schonende Matratzen, sondern ist ein ausgemacht verrücktes Huhn und fürchtet sich vor nichts und niemanden.
Obwohl sie durchaus mit jeder Menge heikler Gefahrensituationen umgehen muss, fegt sie die Giftspinne einfach mit dem Besen hinweg oder schenkt der fleischfressenden Pflanze nur ein kleines, hinterhältiges Lächeln, egal ob sie ein Wal verschluckt oder ein riesiger Tintenfisch mit Tinte vollspritzt. Wilde Tiere weiß sie besonders gut zu zähmen: Tiger, Bär, Geier, Riesen-Krake oder wild gewordener Elefant werden zu Wachs in ihren Händen.

Am liebsten jedoch verreist Oma Rosa - die weite Welt beschnuppern und natürlich auch hier verrückte Abenteuer erleben. Sieben Weltreisen hat sie schon unternommen: Sie war an der Chinesischen Mauer, im Regenwald des Amazonas, ist über das Eis des Nordpols gewandert und hat die Wüste zu Fuß durchquert. Auch die Tiefen des Meeres sind ihr nicht mehr fremd.
Pah, was ist da schon so eine ältere Dame im Gleitschirm über dem Matterhorn!
Komischerweise sind jedoch die, nach ihrer Rückkehr selbst geschossenen Fotos, nie etwas geworden...

Herrlich humorvoll-überzeichnete, schräge Illustrationen von AnnaLaura Cantone strafen die Geschichten der Flunker-Oma Rosa, alias Davide Cali, im wahrsten Sinne des Wortes Lügen. Die kleinen Bilderbuchbetrachter werden der alten Dame sicher sehr schnell auf die Schliche kommen.

Die Illustratorin hat ihre ausgefallenen, auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftigen Abbildungen, als eine Mixtur aus Collage und comic-haft witzigem Strich gestaltet. Die eingesetzten Materialien weisen bei näherer Betrachtungsweise formidable Bezüge zum Text auf. So ist zum Beispiel die Chinesische Mauer nichts anderes als ein Regal mit verschiedenen Teesorten.

Oma Rosa wiederum hat schon Äußerlich nicht im Entferntesten etwas mit einer liebenswürdigen, gesetzten, alten Dame gemein. Da weht ihr ein - eher an den Ausstoß eines Schornsteins erinnernder - wirrer, grauer Haarfilz um den Kopf und ihr keineswegs magersüchtiger Körper auf dünnen Beinchen erinnert eher an eine Lampenschirm. Cantone setzt auf eine Fantasiewelt. Vögel sind seltsame Wesen mit Kulleraugen, eigenwilligen Kleidern, einem monströsen Schnabel und einem frechen Grinsen im Gesicht, Personen haben riesige Nasen.

Was beim ersten Durchblättern vielleicht irritieren kann, ist in Wirklichkeit eine Stärke des Buches: Es zwingt den Betrachter, genau hinzusehen und die einzelnen Seiten mit den Augen sozusagen "abzusuchen". Es gibt immer wieder neue wunderbare Details zu entdecken.
Davide Calis Sprache wiederum ist klar und schnörkellos. Mit ein-zwei Sätzen pro Seite entwickelt der Autor seine skurrile Geschichte.

Fazit:
Auch wenn Oma Rosas Reisen wohl eher ihrer wilden Fantasie entsprungen sind, egal, ihre Verrücktheiten - wahr oder nicht wahr - sind allemal für vergnügliche Lese- und vor allem Bilddetail-Entdeckungsstunden da.
Ein wundervolles Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren, das geradezu vor Lebenslust und unbändigem Humor strahlt.
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