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am 28. Mai 2009
Weissenberger-Leduc ist ein gutes Buch zum Thema gelungen. Nach einer eingänglichen Begriffserläuterung zu Palliative Care und einem übersichtlichen Einstieg in das Thema Demenz wird dem Thema Schmerz ein breiter Raum gegeben. Im Anschluss werden weitere Symptome (Anämie bis Schreien) sehr fachkompetent abgehandelt. Hierbei wird die eigentliche Stärke (aber auch gleichzeitig die Schwäche) dieser Arbeit deutlich, denn Weissenberger-Leduc thematisiert sehr medizinlastig. Dieses fällt in der Auseinandersetzung mit dem Thema PEG auf. Leider werden hier nicht die aktuell vorliegenden Studien zur (unsinnigen) PEG-Versorgung am Lebensende bei Menschen mit Demenz zitiert. Auch gibt uns die Autorin kein "Rüstzeug" an die Hand, damit wir Pflegenden eine gereifte Entscheidung (zwischen Pflege, Angehörigen, Hausarzt)moderieren können (z.B. über ethische Fallarbeit), wenn der demente Mensch sich selber nicht mehr mitteilen kann. Aber gerade diese Hilfestellungen benötigen wir Pflegenden.
Für ein praxistaugliches Handbuch (so der Anspruch) sollten zumindest die Angehörigen und die Institution (z.B.: Pflegeheim oder Krankenhaus) thematisiert werden. In der vorliegenden Arbeit erschließt sich nämlich dem Leser ein Eindruck, als wenn Palliativpflege im luftleeren Raum geschieht und losgelöst stattfindet von sozialen und institutionellen Bezügen (obwohl in der Anleitung ausdrücklich der betreuende Angehörige und sein Wohlbefinden als Zieladresse dieses Buches genannt wird).
Wünschenswert wäre es auch gewesen, wenn die Autorin mehr als nur das ECPA (was leider noch nicht einmal als Anlage verfügbar ist) für die Schmerzerfassung bei Menschen die kommunikationsunfähig sind, vorzustellen.
Fazit: Brauchbar, konkret, lesenswert, fachkompetent, etwas trocken und etwas losgelöst von den konkreten Bedingungen an der Basis.
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