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am 12. Juni 2004
Das Alte Ägypten, die 18. Dynastie: Vor dem geschichtlichen Hintergrund schildert Silke Gyadu die (fiktive?) Liebesgeschichte zwischen dem berühmten Kindkönig Tutanchamun und Ta-mi, einer Bürgerlichen. Durch Zufall und viel Glück kommt die 13-jährige Ta-mi als Dienerin an den königlichen Hof, wo sie den 10-jährigen Pharao kennen lernt. Schnell freunden sich die beiden an, Ta-mi wird Dienerin, Vertraute und Spielkameradin des Königs und macht Bekanntschaft mit den Intrigen am Hofe. Mit einigen Unterbrechungen, in denen Odysseen, (Un-)Glück und die Liebe auf Ta-mi warten, verbringt sie die meiste Zeit am Hofe, bei Tutanchamun und schließlich werden sie ein Liebespaar. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern: Sie wird von Lügen, politischen Schwierigkeiten und unzähligen weiteren Faktoren überschattet, und schließlich ist da noch Tutanchamuns königliche Gemahlin Anchesenamun. Dennoch bleibt Ta-mi in der Nähe des Königs, der allmählich auf sein berühmtes, trauriges Schicksal zusteuert.

Zugegeben, da ich mich für das antike Ägypten und Tutanchamun interessiere, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und teilweise wurde es ihnen gerecht. Man merkt, dass die Autorin sich mit der damaligen Zeit auskennt - sie lässt konstant interessante Details einfließen und den Alltag im antiken Ägypten vor dem inneren Auge des Lesers auferstehen. Man merkt aber auch ebenso, dass sie keine richtige Schriftstellerin ist - zwar ist alles nett erzählt, detailliert geschildert und die Dialoge sind teilweise pfiffig, aber teilweise fehlt der Erzählfluss und größtenteils liest sich die Geschichte wie das Tagebuch einer Ägypten-Expertin, die vergeblich versucht, sich in der Rolle von Ta-mi, der Ich-Erzählerin und einfacher Dienerin, zu profilieren.

Alles in allem plätschert die Geschichte gleich dem Wasser im mächtigen Nil gemächlich vor sich hin, und ist stellenweise sogar sehr unterhaltsam. Am stärksten sind die Szenen, in denen Ta-mi und der Pharao allein sind. Allzu oft fühlt man sich allerdings an den Kitsch von Rosamunde Pilcher erinnert und ich schätze, würde das Buch verfilmt werden, würde die Verfilmung ähnlich kitschig ausfallen. Es ist an sich ganz leicht zu lesen, nur verliert man bei den politischen Schilderungen ab und zu die Übersicht, weil sie einfach zu detailreich und ermüdend sind, und sich eindeutig an "Experten" widmen.

Insgesamt ist es kein Meisterwerk, aber doch recht unterhaltsam - der Effekt ist in etwa der, als kenne man die Geschichte der Titanic und sehe nun die Verfilmung im Kino, mit einer gewissen Neugier, wie in die reale Geschichte fiktive Elemente hineingewebt wurden. Genauso ist es hier - die Geschichte des Tutanchamun ist wohl allgemein bekannt, also lehnt man sich zurück und sieht sich neugierig an, wie Silke Gyadu seine Zeit noch einmal auferstehen lässt und eine fiktive Liebesgeschichte hineinwebt. Menschen, die das alte Ägypten und Tutanchamun lieben, werden größtenteils auf ihre Kosten kommen. Aber ich bin mir sicher, es gibt bessere historische Romane über diese Zeit und diesen Herrscher.

Wem das alles zu primitiv erscheint, der sollte sich einfach mal die reale Biographie des Pharao durchlesen (so wie es Experten sahen und sein Leben anhand von Fundstücken zu rekonstruieren versuchten) - sie ist ohnehin spannender als jede Fiktion.
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am 25. Februar 2009
Die Geliebte des Tutanchamun" ist meiner Meinung nach eher ein mittelmäßiges Buch. Es war angenehm zu lesen, hinterläst aber, zumindest bei mir, keinen bleibenden Eindruck. Positiv fand ich, dass sich die Autorin an die historischen Tatsachen hält (soweit ich das beurteilen kann). Nicht so gut gefallen hat mir die Beschreibung der handelnden Figuren. Sämtliche Ereignisse werden ausschließlich aus der Sicht der Geliebten geschildert, daher bleiben die anderen Figuren des Buches für den Leser immer irgendwie fremd und undurchsichtig. Ich würde eher Pharao" von Pauline Gedge empfehlen.
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am 2. Oktober 2001
Die Geliebte des Tutanchamun ist eines der besten Bücher über das alten Ägypten, das ich jemals gelesen habe. Silke Gyadu erzählt von Liebe, Macht, Intrigen und Politik. Sie schafft es mit diesem Roman eine vergangene Welt wieder zum Leben zu erwecken. Dieses Buch hat mich so begeistert, dass ich es zweimal gelesen habe
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Juni 2001
Dieses Buch kann ich all denen empfehlen, die sich für Ägypten interessieren und etwas für Romantik übrig haben. Das Buch ist so geschrieben,als wäre man die ganze Zeit eine bestimmte Person,die kleine Ta-Mi. Alles was sie erlebt...Man meint es selbst zu erleben!Wie man in den Hallen des Hauses des Pharaos umherwandelt oder wie man beim Diebstahl erwischt wird. Die Berührungen zwischen Ta-Mi und dem Pharao.. Ich hatte das Buch zu Ende und wollte von vorn beginnen. Alles nochmal erleben!
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am 11. Juli 2001
vom Prinzip her eine nette Geschichte, leider lassen die Erzählweise große Hänger zu, teilweise zwingen die holprigen Beschreibungen den Leser sogar, die Absätze zu überspringen. Die Charaktere zeichnen nicht wirklich ein Profil ab, die "Heldin" ist am Ende einem so unbekannt wie jede andere Person. Der historische Hintergrund ist schwammig und unübersichtlich in die Erzählung mit eingeflochten. Das ist ein Buch, das ich n i c h t meinen Bekannten zum Lesen ausleihen möchte.
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am 12. Juni 2003
Dieses Buch ist Klasse zu lesen und es steckt viel Gefühl und Romantik dahinter. Der geschichtliche Hintergrund wird zwar nur als "Nebendarsteller" eingeschaltet, aber das macht die gefühlvolle Geschichte wieder wett. Jedem, dem auch "... und baute ihr einen Tempel" gefallen hat, wird auch dieses Buch verschlingen. Ich kann es nur empfehlen!
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am 29. Dezember 2000
In diesem rundherum stimmigen Roman wird Geschichte auf einmal ganz lebendig. Vor einem historisch fundierten Hintergrund wird spannend und unterhaltsam der Aufstieg der "Heldin" von der armen Diebin zur Freundin und Vertrauten und schließlich zur Geliebten des jungen Pharaos geschildert. Man erfährt viel über den altägyptischen Alltag und die damalige politische Lage; auch Nachwort und Glossar zeugen von der Sachkenntnis der Verfasserin. Eine Liebesgeschichte, in der es um Romantik und Leidenschaft, um Machtpolitik und Intrigen geht
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am 12. August 2001
ich habe mich nach den überwiegend positiven rezensionen dazu bewegen lassen, dieses buch zu kaufen. leider habe ich dies schon schnell bereut. die kleine ta-mi begenet dem unnahbaren pharao-unrealistisch. nach vielen liebhabern (mit denen sie den pharao enttäuscht) darf sie wieder in den palast zurückkehren und wird seine liebhaberin-. obwohl ich sehr viel lese, ist mir selten ein so langweiliges buch vorgekommen. außerdem kommt man mit den namen durcheinander und wird zu sehr in die politische lage eingeweiht. -eigentlich nicht emphehlenswert.
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