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am 22. Juni 2017
Das ist die dritte Übersetzung des Romans von Jules Verne, die ich gelesen habe. Gisela Geisler hat hier wirklich eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Zwar geht ein Teil des Flairs durch sprachliche Anpassungen (beispielsweise Büro statt Kontor) zwangsläufig verloren. Dies ist hier aber nur sehr wenig der Fall, da die Übersetzerin mit viel Fingerspitzen vorgegangen ist. Gleichzeitig zeigt sie auch sehr viel Sprachgefühl, so dass die Atmosphäre insgesamt sehr gut erhalten bleibt und gleichzeitig die Lesbarkeit deutlich verbessert wird.

Obwohl ich auch die alten und inzwischen gemeinfrei verfügbaren Übersetzungen sehr mag, ist das inzwischen meine Lieblingsfassung.

Informativ ist auch der Anhang von Margot Krauss-Weidenheim. Wer nicht so gut mit dem Werk von Jules Verne vertraut ist, erfährt dort einiges über den Autor aber auch über den historischen Gehalt der Erzählung selbst, beispielsweise darüber ob eine solche Reise zur damaligen Zeit tatsächlich realisierbar war.

Zum Roman selbst muss man eigentlich nichts sagen. Entweder man mag Jules Verne oder eben nicht.
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am 4. Mai 2018
Mein Großvater war ein Science-Fiction-Fan, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Er las Zukunftsromane und neben den Romanen anderer Autoren, war er ausgesprochener Liebhaber (den Ausdruck Fan gab es auch noch nicht) von Jules Verne. Warum erwähne ich das? Nun, weil mein Großvater mich das Lesen lehrte… also nicht nur die Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern das Erfassen von Texten. Und er war es auch, der mir meine ersten Bücher schenkte – unter anderem Jules Verne-Romane. Damit war die Neugierde auf diese Art Literatur geweckt.

Natürlich sind Vernes Bücher heutzutage Anklang an eine lange zurück liegender Zeiten (Mitte des 19. Jahrhunderts) und nur in Kenntnis jener Zeiten zu verstehen. Zu diesen Kenntnissen gehört auch das Wissen um die Haltung sehr vieler Intellektueller, aber auch großer Teile der Arbeiterschaft: Der Fortschrittsglaube, die Vorstellung, dass das rasante Fortschreiten der technischen Entwicklung zu einer besseren Welt führen werde.

Da die Epoche vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt war, wurden Vernes Bücher populär. Die meisten seiner Bücher würde man heute unter dem Begriff Reise- und Abenteuerromane subsummieren. Aber wegen Vernes inspirierenden Auseinandersetzungen mit Wissenschaftlern seiner Zeit, enthalten diese Romane eben auch das, was man heute Science-Fiction (Wissenschaft und Fiktion). Zum Teil erstaunt es heute noch, dass Verne mit wissenschaftlicher und technischer Intuition, manche später realisierte Entwicklung vorweg nahm.

Die Hauptperson des Romans, Phileas Fogg, ist ein reicher, exzentrischer Engländer der Upper Class, der seine Tage vorwiegend in einem exklusiven Club in London verbringt. Am 2. Oktober 1872 kommt das Gespräch beim Kartenspiel im Club auf einen Bankräuber, der 55 000 Pfund Sterling erbeutet hat. Die Chance, den erfolgreichen Einbrecher zu fassen, sei sehr gering, meint jemand, weil die Erde groß ist. Da wettet Phileas Fogg 20 000 Pfund, dass es ihm mit Hilfe der modernen Verkehrsmittel gelingen wird, in achtzig Tagen um die Welt zu reisen. 20 000 Pfund sind die Hälfte seines Vermögens. Die andere Hälfte benötigt Fogg für die Durchführung der Weltreise. Falls er die Wette verliert, wird er finanziell ruiniert sein. Wenn man bedenkt, dass es sich um Geldbeträge des 19. Jahrhunderts handelt, in dem man in England mit 100 Pfund Jahreseinkommen sehr gut leben konnte, ist die Nennung dieser Summen im Roman schon als sensationell zu bezeichnen.

In einer Zeit, in welcher die allermeisten Menschen ihr Leben lang nicht aus dem Geburtsdorf/der Geburtsstadt heraus kamen und technische Wunderwerke wie die US-Eisenbahn Coast to Coast oder die Eröffnung des Suez-Kanals die Fantasie der Menschen beflügelten, entwickelte dieser Roman durchaus ein Zukunftsszenario. Eingebettet in eine gut konstruierte, spannende Story, ist das Werk auch heute noch sehr unterhaltsam. Ich hoffe, dass meine Bemerkungen hilfreich waren?
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juli 2015
Jules Verne war seiner Zeit weit voraus. Das merkt man, wenn man seine Bücher liest und sich vor Augen führt, dass er 1823-1905 gelebt hat.
Ich möchte hier nicht auf Details der Geschichte eingehen, sondern generell eine Empfehlung für die Werke dieses herausragenden Schriftstellers und Visionärs, der als einer der Begründer des Sience-Fiction gilt, aussprechen.

Ich selbst habe die meisten seiner Bücher noch zu Jugendzeiten gelesen und obwohl ich damals keine Leseratte war, habe ich seine Bücher förmlich verschlungen. Umso mehr freut es mich, dass ich einige EBooks erhaschen konnte.

Zu sagen ist natürlich, dass diese Leseperlen von Verne natürlich nicht in einem locker-flockigen Deutsch des hier und jetzt verfasst wurden. Aber auch das macht den Reiz und Charme seiner Bücher aus. Undbedingt mal reinlesen!

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich und ich freue mich über Feedback.
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am 27. März 2016
Schon nach dem Auspacken habe ich mich unwahrscheinlich über dieses Buch gefreut, es hat einen glänzenden Umschlag und das Cover darunter hat das gleiche, impressionistische und fröhliche Bild als Aufdruck. Die Seiten riechen sehr angenehm (nicht wie aus der Fabrik) und die Haptik ist ebenso angenehm fürs Lesen. Nun zum Konsens: Die Geschichte ist durchaus sehr abenteuerlich, stellenweise muss man sich aber am Buch halten weil der Autor es mit detaillierten Ausführungen über den Bau der Schiffe oder diverse Beschreibungen sehr gut meint, diese Beschreibungen hätten für mich persönlich eher in den Bereich der unterschiedlichen Mentalitäten gehen oder mehr Sinne ansprechen können. Aber dies ist nur eine Kleinigkeit nebenbei. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Weltkarte auf der vorletzten Seite, sodass man das Geschehen umso besser mitverfolgen kann. Zu bemerken gilt allerdings, dass diese in der Mercator-Projektion abgedruckt ist und die südlichen Länder natürlich etwas eingerückt erscheinen, was früher jedoch mit diesen Maßen gebraucht wurde und unter diesem Einwand keinen Kritikpunkt ausmachen.

Phileas Fogg wird einem mit jeder Seite sympathischer, auch wenn ich die Neugierde Passepartouts besser nachempfinden kann als den konsequenten Gleichmut und das unübertroffene Phlegma Foggs. Zeitweise wären ein paar Erläuterung zur Person der Mrs. Aouda noch ganz interessant gewesen oder ein paar Ausführungen mehr über die Schiffsreise auf dem Genral Grant.

Ein sehr lesenswertes Buch das durchaus dem Spannungsbogen aufrecht erhält und einem Urlaubsfeeling vermittelt sowie die eigenen Tagträume beflügelt und die reiselust bekräftigt. Der Kontrast zwischen Fogg und Passepartout ist ein abwechslungsreiches Band das sich quer durch die Handlung zieht und den Leser immer wieder entscheiden lässt, was angemessen ist und was nicht bzw. Einblicke gewährt mit welchem Verhalten man welchen Effekt erzielen kann, natürlich auch dass man mit dem nötigen (Klein-) Geld so ziemlich alles errreichen kann, und sei es ein Elefant mit Parse.;)

Eindeutige Kaufempfehlung!
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am 28. November 2013
Dieser von Jules Verne verfasste Roman hat mir bis jetzt am besten gefallen. Gelesen habe ich schon folgende Werke von ihm:
* Fünf Wochen im Ballon
* Die fünfhundert Millionen der Begum
* Meister Zacharius
* Martin Paz
* Die Schule der Robinsons
* Kein Durcheinander
* Der Chancellor
* Ein Drama in Mexico
* Robur der Sieger
* Der Leuchtturm am Ende der Welt
* Von der Erde zum Mond
* Eine Idee des Doctor Ox
* Eine Überwinterung im Eise

Trotz der doch schon durch Verfilmungen bekannten Geschichte und den Ausgang der Story wurde es mir beim Lesen des Romans zu keiner Zeit langweilig. Jules Verne versteht es die Reise um die Erde sehr spannend zu erzählen und es ist nett zu lesen welche Beförderungsmittel es zur damaligen Zeit gab und welche Vor.- und Nachteile es damit gab. Weiters war es interessant zu erfahren welche englischen Besitzungen und Kolonien es zur Zeit des Romans gab und welchen Einfluß die Engländer auf die Einheimischen ausübten bzw. wie sie es schafften die Kulturen miteinander zu verbinden. Dies wurde gekonnt mit Passepartouts Missgeschick verbunden. Es gibt einige Überraschungen und es war für mich als Leser sehr spannend dieser Reise beiwohnen zu dürfen!
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am 28. April 2013
Normalerweise mag ich keine Klassiker lesen, aber das Abenteuer in 80 Tagen um die Erde musste ich dann doch lesen und war beeindruckt von der Schnelligkeit und Intensität der Geschichte. Da fängt jemand eine Wette an, bei der er nichts gewinnen kann, außer viel Lebenserfahrung und bricht von London, der damiligen Hauptstadt der Welt auf um zu beweisen, dass eine Reise in 80 Tagen um die Erde möglich ist. Immer mehr Hindernisse stellen sich Phileas in den Weg. Neue Kulturen, neue Gesetze, andersartige Religionen. Als das Buch erschien muss es wirklich ungeahnte Gefühle bei den Leserinnen und Lesern ausgelöst haben. Heute habe ich mir öfters Gedacht, naja, mit dem Flieger geht sich das in 80 Stunden vielleicht auch schon aus. Doch irgendwie habe ich mich beim Lesen an diese alte, ruhigere Welt zurück gesehent, als die Erde nich nicht einen so "kleinen" Umfang hatte, wie heutzutage... Lesenswert!
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am 13. April 2014
Das Buch ist ein Reisebericht über eine Reise um die Erde im 19. Jahrhundert. Die Reise findet vor allem auf Schiffen, mit dem Zug, aber auch mit Kutsche und auf Elefanten statt. Die Charaktere sind scharf gezeichnet und bleiben sich in jeder Situation treu. Die bereisten Länder und Landschaften werden kurz und prägnant beschrieben. Da die Reise aufgrund einer Wette unternommen wird und daher unter Zeitdruck steht, fehlt es nicht an der nötigen Spannung.

Anfangs irritiert die altertümliche Sprache, Ausdrucks- und vor allem auch Schreibweise, aber daran gewöhnt man sich schnell und findet Eingang in die mitreißende Geschichte. Ein Lesevergnügen.
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am 12. April 2013
Das Buch ist eines der Klassiker
was ich immer mal lesen wollte.
Die Filme gefallen mir sehr ,
nun wollte ich mir das Original mal
genauer ansehen.

Für eine kostenlose ebook Fassung
ist dieses Buch unglaublich gut.
Zwar gibt es die ein oder anderen Rechtschreibfehler,
aber darüber kann man schmunzeln..

Wer Fehler findet darf sie behalten.

Dieses Buch enthält sogar einige Bilder aus dem französichen Original ,
diese lassen sich auch auf Vollbild an meinen Tablet pc gut betrachten.
Was noch schön gewesen wäre ist ein Inhaltsverzeichnis der 37 Kapitel.

Die Abenteuer von Felias Fogg und seinem Diener Passepartout
fesseln einen gleich ab den ersten Kapitel.
Das Buch liesst sich gut von der Hand.
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am 14. November 2013
Ich lese diese kostenlosen Klassiker immer wieder gerne zwischendurch, nicht nur aus Kostenspargründen sondern auch deshalb, weil ich so immer wieder nette Überraschungen erlebe. Manche dieser Bücher sind in recht anstrengend zu lesen, da sind in der Originalrechtschreibung gehalten sind. Diesen Jules-Verne-Klassiker kann man dagegen flüssig lesen, die aus heutiger Sicht oftmals gestelzten Formulierungen transportieren gut die Stimmung der damaligen Zeit.
Das unglaublichste ist aber, dass dieser Roman auch noch spannend ist, obwohl man natürlich weiß, wie er ausgehen wird. Wirklich einer der besten kostenlosen Kindle-Klassikern überhaupt. Muss man haben, muss man lesen!
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TOP 500 REZENSENTam 6. Februar 2014
Egal, was über Jules Verne geredet und geschrieben wird, egal, wie "fiktional" und erfunden die Geschichten sind: Reise um die Erde in 80 Tagen sollte man unbedingt gelesen haben. Alleine die beiden Charaktere, der (fast) immer cool bleibende Engländer und sein quirliger französischer Diener sind genial dargestellt. Auch wenn sie die meisten Hürden und Schwierigkeiten scheinbar mühelos überwinden, so fehlt am Schluß doch ein Tag zum Gewinn der Wette... oder doch nicht? Aber lesen Sie doch einfach selbst... Buch ist ja auch bzw. gerade in digitaler Form extrem günstig :-)
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