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am 25. März 2013
Das bei Reclam erschienen, rund 370 Seiten starke Werk, Glücklich ist dieser Ort! - 1000 Graffiti aus Pompeji, beinhaltet, wie der Titel bereits nahe legt, eine umfangreiche Sammlung an Graffiti-Texten, die in der berühmten Stadt am Vesuv im Zuge archäologischer Ausgrabungen entdeckt wurden.
"Eintausend" hört sich nach viel an, und das ist es eigentlich auch. Trotzdem handelt es sich hierbei "nur" um ca. 10 Prozent der bisher in Pompeji freigelegten und wissenschaftlich erfassten Graffiti.
Ein wenig schade ist, dass Vincent Hunink, der verantwortliche Übersetzer und Herausgeber, bei der Auswahl sein Hauptaugenmerk auf Privat-Graffiti gerichtet hat. Mich hätten nämlich auch geschäftliche Wandkritzeleien - wie z.B. Werbung, die Programme von Gladiatorenspielen, oder Wahlslogans - sehr interessiert. Fairerweise muss jedoch gesagt werden, dass sich trotz allem immer noch genügend faszinierendes Material in diesem Buch findet. Vor allem unflätige Beleidigungen haben es dem Herausgeber nach eigenem Bekunden angetan. Dementsprechend erfährt man hier recht detailreich, wie sich die alten Römer gegenseitig beschimpften. Wer die TV-Serie "Spartacus: Blood and Sand" kennt, der dürfte erahnen, in welche Richtung das geht...

Jeder einzelne Graffito-Text wird im lateinischen Original und in der deutschen Übersetzung wiedergegeben (einige auch als Zeichnung). Mittels eines Codes werden außerdem Angaben zum Fundort innerhalb Pompejis gemacht - zu diesem Zweck enthält das Buch auch einen Plan der Stadt. Für Touristen, die sich vor Ort auf die Suche nach den Graffiti begeben wollen, ist das zweifellos eine praktische Sache. Wobei jedoch erwähnt werden sollte, dass etliche der antiken Wandzeichnungen nicht mehr leserlich sind. Andere wiederum befinden sich in mittlerweile abgesperrten Bereichen, oder wurden entfernt und in Museen gebracht.

FAZIT: Für wenig Geld gewährt diese Auswahl pompejanischer Graffiti einen schönen und auch außergewöhnlichen Einblick in den Alltag der römischen Antike. Wer über ausreichende Kenntnisse in der lateinischen Sprache verfügt, der darf sich hier auch des Öfteren über die Rechtschreibkünste der alten Römer wundern ;)
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am 20. April 2013
Dieses kleine Büchlein liest sich spannnender als ein Krimi, es gibt einen unglaublichen Einblick in das antike Pompeji. Vieles klingt so aktuell, man kann es nicht glauben, dass diese Graffiti ca. 2000 Jahre alt sind. Man hat fast das Gefühl einer Zeitreise in diese vergangene Epoche.
Im Gegensatz zu den "verkopften" Abhandlungen (die wir u.a. auch aus dem Latein Unterricht her kennen) beleuchtet dieses Buch einen unverklärten Blick auf das normale Volk und den Alltag, fernab hoher Gelehrsamkeit und Sittlichkeit. Einfach mal etwas ganz anderes, und oft sehr überraschend.
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Da meint man, Graffiti und "Slang"-Sprache, ist eine Erfindung der Neuzeit und muss sich hier eines besseren belehren lassen.

Das Büchlein bietet einen faszinierenden Einblick, in die Umgangssprache der Antike und macht deutlich, dass sich in vieler Hinsicht nicht viel in den letzten 2 Jahrtausenden, in Sachen indirekter Konversation, geändert hat. Bei vielen der Sprüche, muss man unweigerlich an die eigenen Wege durch U-Bahnen, Fußgängerunterführungen und Toiletten denken.

Das Taschenbuch bietet kurzweilige Unterhaltung, ist tlw. lehrreich und frischt auch die alten Lateinkenntnisse mal wieder ein wenig auf. Einzig die Sortierung hätte ich mir etwas übersichtlicher und durchdachter gewünscht.
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am 10. Oktober 2012
was damals einigermaßen gebildete mit 18 auf die wand gebracht haben entspricht ungefähr der sprache der heute 14jährigen.
jeder der denkt "die welt wird ja immer verdorbener"sollte mal das büchlein zur hand nehmen. gossensprache wie heute.
partytime vor 2000 jahren wie jetzt
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am 17. September 2015
Ist viel zu sehen, alles ganz toll, aber die Grafitti sind so zart oder verschwunden , verblichen, ausgekratzt da ist nichts zu sehen, evtl mit privatem Führer. Man sieht nur , was man kannt, also vor dem Besuch Führer und "Glücklich dieser Ort " studieren, umso mehr geniesst man die Tour und gedenkt der Armen im wörtlichen und übertragenen Sinne die hier lebten und liebten und schrieben, fast alle konnten das, vor 2000 Jahren !!! Und fühlt sich zurückversetzt in eine belebte Stadt und keine Trümmerwüste. Ein Büchlein fürs feeling, umsomehr für die dir sich von VI bis OI mit Latein befassen
mussten, wollten, konnten und es später dann doch recht hilfreich fanden als sie merkten weder die Sprache noch die Römer sind tot.
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