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am 2. Dezember 2017
es ist doch mal wieder schön, einen alten Klassiker zu lesen, die Sprache vor allem und so freundlich.
Außerdem eine schöne Erinnerung an das alte Berlin - jetzt gibt es in dieser Gegend ja nur noch Beton und nach meiner Auffassung viel zu viel davon und zu hoch.
Fontane ist ein muss in jedem Bücherregal (oder auf dem Kindl), dazu gehört auch Effi Briest und seine Geschichten aus der alten Mark Brandenburg. Nach dem vielen Fitzek (ich liebe ihn) sollte man auch mal was fürs Herz tun.
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am 28. August 2013
Fontane ist mit diesem sprachlich geschliffenen Roman ein Meisterwerk der Gesellschaftskritik gelungen.
Jede Formulierung sitzt und ohne viele Worte beschreiben sich die Protagonisten selbst durch ihre Reden und ihr Tun.
Ich bin begeistert!
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am 14. Juni 2015
Theodor Fontane: Irrungen und Wirrungen. Ich höre gerne und viel Hörbücher und schätze viele Vorleser. Gert Westphal aber hat eine ganz eigene Art des Lesens, heiter und ernst zugleich,es passt perfekt zu den Texten Fontanes
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am 13. Juni 2013
...und nun empfinde ich es als eines der besten Werke Fontanes - Top 5!!!
Hier werden Standeskonflikte, Gesellschaftliche Ansichten, Realismus und Träumerei/ Verkennung der Wirklichkeit, Liebe,
Trauer verarbeitet.
Das macht Spass beim Lesen. Man glaubt die Probleme der Stände in Beziehung zueinander zu verstehen,
diesen Umbruch in der Gesellschaft zu spüren.
Ach was sage ich, einfach lesen und Spass daran haben!!!
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am 16. Februar 2016
Auch hier gilt: Wer Knalleffekte erwartet, ist falsch. Die leisen Töne sind es, die dominieren. Das Dramatische der Handlung kommt durchaus zu seinem Recht, aber eben nicht das Melodramatische, Kitschige. Das bleibt gottseidank weg. Der Hauptkritikpunkt liegt hier natürlich auf den unüberwindlichen Klassenunterschieden des wilhelminischen Zeitalters, in diesem Fall noch in der Zeit Wilhelms I., den siebziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts. Allein das Deutsch, die Sprache ! Es ist eine Lust, sie zu hören ! Ein Vorleser wie Gert Westphal kann das natürlich besonders gut. Hier geht's ums Innere, darum, daß zwei Seelenverwandte für einen Frühling und seinen Sommer zueinander finden und doch die ganze Zeit über wissen; spüren, daß sie letztlich nicht zusammenbleiben können. Heutzutage wäre das bedeutungslos, damals aber eben nicht.
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am 2. August 2013
irrungen, wirrungen fontane - erzählstil, klassiker der literaturepoche ende des 19. Jahdt. kritik an der gesellschaft, an deren normen und vorstellungen, verkrampfheiten und unehrlichkeit. alles natürlich bekleidet mit dem mantel der korrektheit, des die normen einhaltenden, ehrbaren und guten damit.

Hinweis: gut zu lesen als grundlage für grass günter - ein weites feld, auch hinweis auf fontanes effi briest
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am 19. November 2013
Wir mussten das Buch kaufen - es war kein Fehlkauf - aber wenn es keine Pflichtlektüre gewesen wäre hätte ich es nicht gekauft
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am 10. Dezember 2012
Keine Beanstandungen, alles super schnell und problemlos - wie immer!. :) Gelesen habe ich es jedoch noch nicht und kann daher keine inhaltlichen Bewertungen abgeben.
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am 6. November 2013
Wie rezensiert man einen Klassiker? Am besten wohl gar nicht, deshalb nenne ich das, was jetzt folgt, mal einen „Erfahrungsbericht“.

Mesalliancen zwischen dem Adel und dem Bürgertum gab es wohl schon immer. Auch Schiller erzählt uns solche Geschichten und in heutigen Liebes- und Erotikromanen werden sie irgendwie auf moderne Art und Weise ebenso weitergeführt. Wenn in Rosamunde Pilchers Büchern die Heldin einen echten Prinzen aus Cornwall heiratet – welches Mädchen gerät dann nicht ins Träumen?

Fontane bedient sich ebenfalls dieses Themas und das auf revolutionäre Art und Weise! Immerhin dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns im prüden Deutschland der 1870er- Jahre befinden, in denen man über „solche Dinge“ lieber schweigt, das Bürgertum die Nase beinahe am Himmel trägt, nämlich dort, wo die Adligen schon sind und man dem „4. Stand“ wenig Beachtung schenkt (und erst recht nicht in der Literatur).

In diesem historischen Rahmen spannt sich vor den Augen der Leser eine Liebesgeschichte auf: die weibliche Hauptrolle heißt Lene Nimptsch, Pflegetochter der alten Frau Nimptsch, einer Wäscherin und Plätterin aus Wilmersdorf. Ihr Angebeteter ist Botho von Rienäcker, von adliger, jedoch nicht wirklich reicher Herkunft.

Die beiden beginnen eine Liebesgeschichte und verleben ein paar glückliche Monate gemeinsam, unter anderem in einem gemeinsamen Urlaub. Dort geschieht allerdings das Malheur, dass Lene für die Gespielin (also eine Prostituierte) Bothos gehalten wird. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass es vorbeigeht mit der Liebe der beiden.

Und wirklich:

ACHTUNG, SPOILER

Botho wird durch familiäre Verstrickungen dazu gebracht, seine Cousine zu heiraten. Auch im Allgemeinen ist er nicht der Typ für revolutionäre Handlungen, der das Gesellschaftssystem verändern möchte und Lene ist realistisch genug, diesen Handlungsverlauf vorauszusehen, also können sich beide einigermaßen gut mit der Situation arrangieren.

Später findet auch Lene noch einen Ehemann, der ihr mit Sicherheit eine gute Zukunft bieten wird.

Interessant und so außerordentlich bemerkenswert an Fontanes Roman- Klassiker ist auf jeden Fall die Reflektiertheit der Personen. Jede Person kennt ihren Stand in der Gesellschaft und kann sich selber, die Gesellschaft und die Umstände messerscharf analysieren.

Dabei hilft zusätzlich auch noch die Figur der Frau Dörr (Lenes Nachbarin), die die anderen Personen sehr gerne in ihren Tratsch- Gesprächen zusätzlich charakterisiert.

Keine der Personen hegt irgendein gesteigertes Interesse daran, die Verhältnisse umzukehren oder sich gegen sie aufzulehnen, alle wissen aber auf ihre Art, dass es an sich lächerlich ist, wie sie handeln und wie gefangen sie in den Konventionen sind.

Und das wirkt am Ende viel mehr, viel größer, als wenn Fontane eine Liebesgeschichte erzählt hätte, in der die Hauptpersonen alle Standesdünkel über Bord werfen und entgegen aller Konventionen ihre Liebe ausleben.

So wird deutlich, dass das „Gedankengut“ der Aufklärung das Bürgertum bereits unterwandert hat und die Konventionen sich irgendwann von selber auflösen werden. Und das wird nicht nur am Beispiel von Botho und Lene deutlich, sondern auch an anderen Nebenfiguren, mit denen Botho Kontakt hat.

In der neueren Forschung wird Fontane dabei gar nicht mehr unbedingt als prototypischer Vertreter des poetischen Realismus gesehen, sondern bereits als früher Naturalist und diese Vorreiterrolle wird in „Irrungen, Wirrungen“ auch deutlicher als in „Effi Briest“, in dem es vielmehr um Rollenbilder geht als um das große Ganze und die große Gesellschaftsstruktur an sich.

Fazit: „Irrungen, Wirrungen“ gehört auf jeden Fall zu den Büchern, die jeder, der sich mit Literatur beschäftigt, gelesen haben und das in keinem gut bestückten Bücherregal fehlen sollte. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts spannt sich unter Fontanes pointierter Schreibweise in faszinierender Weise auf und diese Zeit gehört in jedes fundierte Allgemeinwissen.
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am 1. Juni 2017
Fontanes Buch „Irrungen und Wirrungen“ hat vielleicht an Aktualität verloren, nicht aber an Bedeutung. Denn auch heute noch lässt sich ein Bezug zur Realität herstellen.
Ich habe hier bereits mehrere Rezensionen gelesen, welche immer wieder Verständnisprobleme des Textes ansprechen, da zu vieles nur zwischen den Zeilen stände, zudem sei das ganze Buch in einer schwerverständlichen Sprache verfasst.
Es mag sein, dass der Roman nicht so einfach zu lesen ist, wie ein aktueller Bestseller, aber es lohnt sich gerade deshalb umso mehr. Indem man sich intensiv mit dem geschriebenen befasst, taucht man richtig in diese Welt ab und kann viele der geschilderten Probleme einfach besser nachvollziehen. Dadurch wird einem sehr viel mehr ersichtlich, als man zu Beginn erwartet hätte. Nur wenn man intensiv liest was dort steht und auch, was dort nicht steht, kann man das ganze Kontingent des Buches in sich aufnehmen, sich damit auseinandersetzen und es verstehen. Der Roman handelt nicht nur von Lene und Botho und deren zum Scheitern verurteilten Liebe, sondern auch von Missständen, gesellschaftlichen Vorurteilen und Problemen, welche man nur durch intensives lesen des Romans versteht.
Meiner Meinung nach ist der Roman absolut lesenswert, er begeistert nicht von Anfang an, aber mit dem lesen und dem verstehen der Charaktere, vertieft man sich so in das Buch, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, weil man unbedingt erfahren will, wie sich die einzelnen Menschen und deren Beziehungen entwickeln.
Gebt dem Roman eine Chance, es mag vielleicht so klingen, als sei er schwer verständlich, dass dachte ich zu Beginn auch, jedoch hat mich jedes einzelne Wort mehr und mehr von Fontanes Werk überzeugt. Heute bin ich froh darüber, dass ich dieses Werk gelesen habe, denn es ist eine Leseerfahrung, die ich nicht missen möchte.
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