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am 28. August 2009
Filmscores und andere Vertonungskonzepte von "Birth of a Nation" bis "Das Leben der anderen" - insgesamt 107 - werden auf 300 Seiten chronologisch in ihrer bildunterstützenden oder -kommentierenden Wirkung erfasst. Nicht immer handelt es sich dabei um Originalpartituren. Der Herausgeber stellt voran, dass es um musikalische Tonspuren geht, die paradigmatische Wirkung entfaltet haben, zum "role model" geworden sind oder als einzigartiger Monolith in der Notenlandschaft stehen. Nur so ist zu erklären, warum "2001" oder Tarantinos Surf Music für "Pulp Fiction" Eingang gefunden haben, oder auch die erste Vollelektrogeräuschblurpsnervtöterei für "Forbidden Planet". Selbst "Titanic", von Claudia Bullerjahn allzu unkritisch vorgestellt, wurde aufgenommen, weil es sich um den am meisten verkauften Score der Filmmusikgeschichte handelt. Die Texte stellen zumeist erst den Film in groben Zügen vor und gehen dann ausführlicher auf die Musik ein, häufig deskriptiv mit einer Prise Analyse und Notenbeispielen, aber auch Laien ohne Blockflötenerfahrung werden hier nicht überfordert. Die Autoren sind bemüht, den Status und die Ausstrahlung der jeweiligen Musik zu erläutern, und es gelingt ihnen oft. Nicht immer, natürlich. Auch die Auswahl ist hier und dort fast schon befremdlich. Natürlich verwundern mich nicht nur einzelne Scores, sondern auch Namen, die fehlen. Nirgendwo Young, Goldenthal oder Takemitsu, was insbesondere bezogen auf letzteren ein nicht zu entschuldigendes Versäumnis ist. Amerikaner überwiegen auffällig, und Morricone ist nur mit "Spiel mir das Lied vom Tod" vertreten - ausgetretene Pfade also auch hier. "Alien" von Jerry Goldsmith wird als Vorbild für nachfolgende Horrormusiken beschrieben, man hätte aber gerne auch "Altered States" von John Corigliano aufnehmen können. Vollkommen hanebüchen ist die Platzverschwendung für Giorgio Moroder, "Der Exorzist" und "Rocky", geschmackliche Entgleisungen und auch nicht nachvollziehbar bezogen auf die Intention dieses wichtigen Buches. Dass "Die Drei von der Tankstelle" integriert wurde, hat mich zunächst verärgert, aber der Text von Thomas Koebner ist brillant genug, um meinen Unmut aufzulösen. Erstaunt hat mich "Twelve Monkeys" und "Das Leben der anderen", es gibt wahrlich wegweisendere Arbeiten. Dafür finden wir das, was man ohnehin vermutet: "Psycho", "Planet of the Apes", "East of Eden", "King Kong" (der Film von 1933), Korngold und John Barry, Hans Zimmer mit "Black Rain", und dann ein hervorragender Text zu Preisners Kompositionen für die Drei-Farben-Trilogie. "Twin Peaks" wurde weniger wegen des Scores, sondern der Gesamtkonzeption wegen aufgenommen, und "Steamboat Willie", der berühmte achtminütige Disney-Film aus dem Jahr 1928, wird aufgrund der wohl erstmaligen Verwendung von "Mickey Mousing" angeführt. Aber warum nicht Carl Stalling? "Der letzte Kaiser", ein wenig überzeugendes Konglomerat von Sakamoto, Byrne und Su steht auch auf der Liste, ebenso "Basic Instinct", aber warum nicht "Legend"? Howard Shores Ring-Musik wird ausführlich gewürdigt, aber seine modernen Arbeiten nicht. Sie sehen also: Für jeden etwas dabei, und auch Sie werden viel vermissen. Für Anhänger des Golden Age der Filmmusik (somit viel Waxman, Steiner, Herrmann) ist diese Publikation jedenfalls eine Fundgrube. Für alle anderen auch. Ein solches Buch war lange fällig.
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am 18. Juni 2014
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Genuss. Man sagt ja, wenn man Musik mit Worten beschreiben könne, bräuchte es sie nicht. Aber dieses Musik versprüht förmlich die Begeisterung, die die Musik im Kino den Zuschauern vermittelt hat. Hoffentlich gibt es irgendwann Band 2.
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am 11. August 2013
Kurz zusammengefasst die wichtigsten Aspekte der ausgewählten Filmmusiken. Auswahl nachvollziehbar, auch wenn das eine oder andere fehlt, aber muß ja wohl so sein. Alles in allem, durchaus lesenswert.
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am 8. Juli 2016
Über den Inhalt kann ich noch nichts sagen, aber ich war sehr über die "größe" überrascht.
Kantenlänge ca 15x10 cm. Da muss ich wohl die Lupe nehmen *augenroll*.
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am 1. August 2009
Wirklich sehr umfangreich und eine tolle Übersicht. Sehr empfehlenswert, wenn man sich über FIlmmusik etwas Hintergrundwissen aneignen möchte. hat lange gefehlt so ein kleines Nachschlagewerk. schön, danke an all die verschiedenen Autoren!
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