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am 17. November 2009
John Stuart Mill (1806-1873), englischer Philosoph und (National-)Ökonom gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Utlitarismus. Eine seiner zentralen philosophischen Fragen lautet: Welche Grundlage hat die Moral? In dieser Frage sieht Mill das Hauptproblem der philosophischen Reflexion. Diese kann von intuitionistischen wie auch von der induktiven Ethik nach Mill nicht beantwortet werden. Letztlich existiert keine Wissenschaft der Moral, denn sie kann weder apriori noch aus Beobachtung und Erfahrung allein abgeleitet werden. Vielmehr ist danach zu fragen, wie das größtmögliche Glück für die Menschen erreicht werden kann. Mill bezeichnet seinen eigene "Morallehre" daher als Glückseligkeitstheorie bzw. utilitaristische Theorie (fragt nach dem Nutzen von Handlungen) - diese zu erläutern, würdigen und zu beweisen, ist sein Anliegen. Mill versucht dabei von Beginn an möglicher Kritik entgegen zu treten. Schon seit der Antike (va. die Kritik an Epikur) hat man nutzenorientierten Moralvorstellungen den Vorwurf gemacht, dass Nützlichkeit mit der eigenen Lust gleichgesetzt würde und somit unter dem Deckmantel einer Moralphilosophie letztlich nur die durch sie gerechtfertigte Befriedigung der eigenen Bedürfnisse verkauft würde. Doch eine solche falsche Interpretation verfehlt nach Mill die Intention einer jeden Glückseligkeitslehre, deren Prinzip Mill wie folgt bestimmt:

"Die Auffassung, für die die Nützlichkeit oder das Prinzip des größten Glücks die Grundlage der Moral ist, besagt, dass Handlungen insoweit und in dem Maße moralisch sind, als sie die Tendenz haben, Glück zu befördern, und insoweit moralisch falsch, als sie die Tendenz haben, das Gegenteil von Glück zu bewirken. Unter Glück ist dabei Lust und das Freisein von Unlust, unter Unglück Unlust und das Fehlen von lust verstanden." (2. Kapitel)

Glücklich zu sein heißt dabei aber nicht nur, als einzelnes Subjekt möglichst viele Glückserlebnisse - möglicherweise auf Kosten von anderen Subjekten - zu erlangen, sonderm hat eine dezidiert soziale Komponente:

"...; denn die Norm des Utilitarismus ist nicht das größte Glück des Handelnden selbst, sondern das größte Glück insgesamt;" (2. Kapitel)

Die Norm der Moral definiert Mill

"... als die Gesamtheit der Handlungsregeln und Handlungsvorschriften, durch deren Befolgung ein Leben der angegebenen Art für die gesamte Menschheit im größtmöglichen Umfang erreichbar ist;" (2. Kapitel)

Das größte Glück für die Menschen ist also das zu Erstrebende. Mills Ansatz liest sich konsistent und einleuchtend. Doch bleibt Mill einige Fragen schuldig, die in diesem Zusammenhand von Bedeutung gewesen wären. Bedeutet Glück denn nur die Beschaffung von Vorteilen? Kann man das Glück / den Nutzen von vielen (den Menschen) berechnen? Kann eine Steigerung des Gesamtnutzens nicht auch bedeuten, dass der Nutzen weniger stark, der Nutzen vieler aber gar nicht steigt? Insgesamt kann auch Mill den Vorwurf an den Utilitarismus, wie er schon Jeremy Bentham entgegnet wurde, nicht ausräumen - nämlich dass wir nur deswegen für das Wohl anderer handeln, weil wir uns selbst einen Vorteil versprechen, letztlich also egoistisch handeln. Diese Kritik mag bei aktuell weit verbreiteten moralischen Auffassungen wenig Gehör finden. Doch bleibt immer gegen diese wie auch gegen Mill und den Utilitarismus Kants Mahnung und Einsicht bestehen, dass dem Menschen ein allem Nutzen vorausliegender "Wert" zugeschrieben werden muss - und dieser ist unumgänglich.
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am 12. Mai 2013
Gutes Buch für jeden philosophischen Utilitarismus-Fan. Schön ist vor allem, dass die Ausgabe gleichermaßen die deutsche als auch englische Version beinhaltet. Lässt sich schnell lesen, aufgrund Mills recht einfacher Wortwahl und Textgestaltung.
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am 8. November 2015
Ein muss für jeden StudentInnen der Philosophie. Die Lieferung erfolgte sehr schnell. Der Utilitarismus wird hier durch Mill nicht nur auf Grund seiner Erziehung positiv, sondern durchaus auch kritisch betrachtet.
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am 21. Mai 2013
Sehr gutes Buches für einen sehr guten Preis. Die Übersetzung ist durchaus sehr gelungen. Optisch wurde sich an die Originalversion gehalten, sodass man im Englischen die Abschnitte recht schnell findet.
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am 12. Januar 2013
handel, versand und empfang verlief alles sehr gut und schnell. händler kann ich absolut weiterempfehlen, dass buch....hätt ich wohl nicht gekauft würd ichs nicht für die uni brauchen. aber wen sowas interessiert, dem das natürlich auch ^.~
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