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am 19. November 2004
Dieses kleine Büchlein habe ich mir zugelegt um einen leichten Einblick in den Zen-Buddhismus zu erhalten.
Zu einem Grossteil war ich auch zufrieden, doch leider hat der Author hin und wieder die Tendenz sich in Vergleichen mit Aussagen anderer zu verwickeln.
In diesem Buch werden die grundlegenden Ideen des Zen-Buddhismus aufgezählt und erklärt und um einen tieferen Einblick zu gewähren werden Meinungen anderer herangezogen um an ihnen zu erkären was davon zutrifft und was doch anders ist.
Jeder der wie ich einen leichten Überblick über ein doch recht interessantes aber auch geheimnisvolles Thema haben möchte, der sollte sich dises Buch kaufen um ein bischen darin zu stöbern. Doch Vorsicht das Buch ist kurz und kann demantsprechend nicht alle Geheimnisse lüften.
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am 8. Dezember 2012
Dieses Buch ist der Wahnsinn! Starker Tobak! DAS Philosophiebuch schlechthin - für mich in einer Reihe zu nennen mit den Originalquellen wie LAOTSES Dao De Jing, Meister ECKART, NIETZSCHES Wie man mit dem Hammer philosophiert (und seinen Gedichten) u.v.m. - wie lässig MEISTER BYUNG die Kernaussagen der bedeutendsten alten Meister der östlichen und westlichen Philosophiegeschichte zusammenstellt in feinsinnigster Analyse bezüglich ihrer Nähe und Distanz zum Zen-Buddhismus ... - ich war und bin "geflasht"!!! Allerdings muss ich auch warnend hinzufügen: wer nicht beabsichtigt, dem Buch Wochen (oder auch Monate) zu gewähren, dass / damit es beim Lesen, Verstehen, Reflektieren und der bewussten (Neu-)Ausrichtung des eigenen Lebens zur Entfaltung kommt, wird wenig Freude daran haben, sondern von der hohen inhaltlichen Dichte auf den vergleichsweise wenigen Seiten eher "erschlagen" sein. Wer aber dazu bereit ist, wird sich fragen: warum eigentlich nur 5 Punkte? - So hammergeil, wie er als WEISER DES OSTENS nicht nur mit seinen eigenen, sondern auch mit unseren westlichen Weisen wie MEISTER ECKART, GOETHE, HEGEL, SCHOPENHAUER, NIETZSCHE, KANT, HEIDEGGER etc. "jongliert" - könnte man nicht 10 Punkte in diesem Spezialfall beantragen? :)
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juli 2011
Der Zen-Buddhismus ist geprägt von einer radikalen Skepsis gegenüber diskursiven Denkmustern. Damit steht er quer zum Großprojet der logos- und seins-zentrierten abendländischen Philosophie. Byung-Chul Han, profunder Kenner beider Traditionsstränge, verfährt in seiner `Philosophie des Zen-Buddhismus' nach komparatistischer Methode, indem er Positionen von Denkern wie Platon, Leibniz, Hegel, Nietzsche und Heidegger u.a. mit denjenigen des Zen-Buddhismus in Beziehung setzt und deren Unterschiede herausarbeitet. Deutlich dabei wird die Radikalität des Zen als einer Geisteshaltung, die ohne die Kardinalbegriffe der abendländischen Philosophie auskommt - und dies, auch ohne in ihrer Negation haften zu bleiben.
Die Darstellung ist konzentriert und kurzweilig. Die umrahmenden Haikus sind gut gewählt und schön. Jeder, der ein wenig philosophische Vorbildung mitbringt und einen Einstieg in den Zen-Buddhismus sucht, sollte dies Buch zur Hand nehmen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Juni 2005
Der Buddhismus unterscheidet sich in vielerei Hinsicht von der christlichen Religion. Er ist eine Religion ohne Gott. Er kennt auch kein Jenseits. Die Erlösung besteht in einem radikalen Verzicht auf den Willen oder auf das Begehren. Durch diesen Verzicht erwachen eine beglückende Zufriedenheit und tiefe Gelassenheit. Der Buddhismus lehrt, dass es auf der Welt nichts Beharrendes gibt. So ist das krampfhafte Festhalten sinnlos und unmöglich. Der Buddhismus ist also eine Religion des Loslassens.
Der Zen-Buddhismus ist eine radikale, fernöstliche Form des Buddhismus. Er lehrt, dass auch das Denken oder die Reflexion eine Form des Festhaltens ist, die es zu überwinden gilt. Durch eine bestimmte Praxis wird dem Denken eine Art Kurzschluss versetzt. Das Denken befreit sich in einen zwanglosen Zustand innerer Ruhe.
Das Reclam-Buch konzentriert sich auf die philosophische Seite des Zen-Buddhismus. Wer das philosophische Fundament des Zen-Buddhismus erkunden möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
51 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Juni 2005
Zen-Buddhismus ist gewiss insofern eine Mystik, als sie keines Nachdenkens, keiner Sprache bedarf. Er ist eine meditative Praxis. Das richtige Atmen oder das richtige Sitzen ist im Zen-Buddhismus vielleicht wichtiger als das Nachdenken oder Rezitieren einer Sutra (buddhistische Lehre). Das heisst jedoch nicht, dass eine Philosophie des Zen-Buddhismus unmöglich zu schreiben ist, denn der Zen-Buddhismus ist auch eine Weltanschauung. Über diese lässt sich durchaus ein Buch verfassen. Dieser Reclam-Band ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Er führt den Leser auf eine sehr anschauliche und überzeugende Weise in die philosophischen Voraussetzungen des Zen-Buddhismus ein.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. November 2004
Der Zen-Buddhismus ist eine meditative Richtung des Buddhismus. Er ist sehr skeptisch gegenüber dem Begreifen oder der Sprache. So ist es ernorm schwierig, eine Abhandlung darüber zu verfassen. Dem Autor gelingt es aber, den Zen-Buddhismus, der die Sprache flieht, doch zum Sprechen zu verführen. Schrittweise wird der Leser in die zen-buddhistische Weltanschauung eingeführt. Der Autor thematisiert auch zen-buddhistisch inspirierte Kunstformen wie Tee-Weg, Ikebana, Landschaftmalerei, Haiku etc. Sehr schön sind seine Ausführungen zum Wander-Mönch Bashô. Das Kapitel „Nirgends wohnen" beschreibt eine zen-buddhistische Existenzform, die angesichts der heutigen Welt sehr ergreifend ist. Wer mit ein wenig Geduld den Gedankengängen des Autors folgt, wird belohnt mit wertvollen Erkenntnissen.
66 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. November 2006
wenn man sich zeit nimmt und zeit lässt dieses buch zu lesen, wird es einem einige "aha-momente" bescheren. für mich war es eine interessante lektüre, wenn auch nicht leicht zu lesen. auch ansonsten kann ich mich meinen vorschreibern nur anschließen: interessantes buch, nicht leicht zu lesen, vorwissen über heidegger & co von vorteil aber nicht nötig. absolut preisWert
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. November 2009
Dieses Buch ist für studierte Menschen bestimmt einfacher zu verstehen, und zu lesen, als für einfache Schulabgänger. Man findet aber trotzdem interessante Absätze. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Koan, Weisheiten und Zen-Gedichte.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. August 2011
Selten habe ich ein Zen-Buch gelesen, in dem so wenig Zen zu finden war wie in diesem. Der Autor ist studierter Philosoph (Heidegger-Spezialist) und Katholischer Theologe - und genauso ist auch dieses Buch geworden. Absolut intellektuell, sehr theoretisch, geradezu blutleer erschien es mir. Der Autor ist zweifellos äusserst belesen und philosophisch sehr bewandert, und so tauchen in dem kleinen Buch auch Kant, Fichte, Hegel, Leibnitz, Nietsche und vor allem natürlich auch immer wieder Heidegger auf - nur Zen kommt leider irgendwie seltsam zu kurz. Hier wird auf eine Weise intellektualisiert, wie Zen es eigentlich völlig ablehnt. Der Autor vergleicht vor allem die westliche Philosophie (was seine Domäne ist) mit allgemeinen Zen-Schlagworten wie "Leere", "Religion ohne Gott"... usw., ohne wirklich fassbar machen zu können, worum es im Zen eigentlich geht. Zudem scheint einem das Buch von der Sprache her mindestens 50 Jahre alt zu sein, tatsächlich ist es aber im Jahr 2002 erschienen. Und wenn es denn einmal um Zen geht, hört es sich so an:

"Der erleuchtete Geist ist der blühende Baum. Satori ist das Andere der "Selbstichkeit", das Andere der "Innerlichkeit", das jedoch keine "Äusserlichkeit" oder "Entfremdung" bedeutet. Überschritten wird vielmehr die Unterscheidung von "Innen" und "Aussen". Der Geist ent-innerlicht sich in eine In-Differenz, ja ins Freundliche."

Ein Zen-Meister würde jemandem für solch einen Satz wohl eine schallende Ohrfeige verpassen und hoffen, dass der Urheber dadurch "erwacht".

Schade. Die Philosophie des Zen gäbe so unendlich viel her, aber hier wurde das in meinen Augen wirklich verpasst.
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am 20. April 2010
Während der Lektüre hatte ich das Gefühl, daß ein ganz anderes Leben, eine ganz andere Form des Glücks möglich ist. Das Buch ist eine wahre Entdeckungsreise. Empfehlenswert für jeden, der mit dem heutigen Leben, mit der Welt von heute nicht einverstanden ist!!!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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