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am 29. April 2010
Der Bochumer Philosophieprofessor Kurt Flasch ist gerade achtzig geworden, aber seine Schaffenskraft ist ungebrochen, eben hat er wieder ein neues Buch geschrieben, das von den Rezensenten gefeiert wird. Dieses hier ist ein Klassiker aus dem Jahre 1986, der im Jahre 2000 in überarbeiteter Fassung neu aufgelegt worden ist. Ein Rezensent hatte das Buch bei seinem Erscheinen als "quellennah, frisch und unprofessoral" beschrieben. Das Zitat hat Flasch im Vorwort zur zweiten Auflage mit Dank wieder aufgenommen, denn das wollte er, frisch und unprofessoral sein. Eine verständliche Geschichte der Philosophie von Augustinus bis Machiavelli schreiben. Nicht nur theoretische Schriften referieren, sondern zeigen, was eine philosophische Schrift in ihrer Zeit bedeutet, und wie eine bestimmte Epoche mit ihren sozialen Gegebenheiten in eine Philosophie eindringt. Wenn man so will, ist es auch eine Sozialgeschichte der mittelalterlichen Philosophie. Und das alles, bei aller Gelehrsamkeit des Autors, in einer klaren, verständlichen Sprache. Ohne philosophisches Gewese und theoretische Verquastheit. Als das, was unser so genanntes Abendland (wobei Flasch einer der wenigen ist, der auch dem Morgenland Gerechtigkeit widerfahren lässt) ausmacht, in Entwicklungslinien, von der Antike bis zur Renaissance. Ein bewunderungswürdiges Buch.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2014
Das Buch erscheint seit 1986, schon in der 3. Auflage. Kurt Flasch ist absoluter Fachmann auf dem Gebiet. Und dann komme ich, nicht mal Abitur, und fange an, daran herumzumäkeln.
Aus Interesse lese ich 4 Bücher zum Thema parallel. Von Anthony Kenny den Band 2 seiner Geschichte der Philosophie. Von Franz Schupp ebenfalls Band 2. Copleston, Geschichte der Philosophie des Mittelalters. Und eben Kurt Flasch.

Flasch behandelt auf 860 Seiten extrem viel Stoff. Vielleicht zu viel. So bleiben für Thomas von Aquin nur 17 Seiten, oder für Augustinus nur 18 Seiten. Kenny verwendet für Thomas von Aquin 48 Seiten. Der Unterschied ist deutlich merkbar. Flasch kann es sich überhaupt nicht leisten, etwas aus dem Leben von Aquin zu erzählen. So entsteht kein anschauliches Bild vom Leben des Thomas. Flasch selber verweist im Buch auf seine Aufsätze und anderen Bücher. Ich glaube gern, dass er über Aquin schon mehr geschrieben hat und tagelang referieren könnte. Aber ich habe nun mal dieses eine Buch mit diesem Titel in der Hand, und ich vergleiche seine Leistung mit den anderen Büchern zum gleichen Thema.

Ein anderer Mangel ist das Sachregister von Flasch. Es enthält viel zu wenige Begriffe. Sie möchten wissen, was eine Supposition ist, was ein Arianer, etwas über den Bilderstreit in Byzanz, Modistische Logik, das Verzeichnis hilft nicht weiter.

Bleiben wir bei der Modistischen Logik. Thomas von Erfurt habe ich bei Flasch nicht gefunden, auch bei Ockham findet sich über Logik und Sprache wenig. Kenny bringt einfach mehr.
Zusammenfassend: Flasch behandelt mehr Philosophen als Kenny, dafür aber kann Kenny die wenigen Philosophen, die er behandelt, ausführlicher darstellen.

Gut, dafür gibt es bei Flasch spezielle Kapitel, z.B. über lateinische Sprache, Bildungssystem oder Bibliotheken. Sowas darf man sich bei Kenny und Schupp mühsam zusammensuchen, falls die Informationen überhaupt vorhanden sind.

Insgesamt betrachtet ist das Buch von Flasch als Einführung nicht so gut geeignet. Flasch schreibt auf hohem wissenschaftlichem Niveau, abstrakt, wenig anschaulich. Manchmal schränkt er in einem Folgesatz das vorher ausgesprochene teilweise wieder ein, so das man nicht recht weis, was man jetzt davon halten soll. Manchmal wusste ich nach dem Lesen eines Kapitels nicht, was ich da eigentlich gelesen hatte, ich konnte den Inhalt nicht rekapituliren, weil er mir schlicht verschwommen vorkam. Ein Beispiel (über Eriugena): "Gott ist ruhende Bewegung und bewegte Ruhe....Auch der Mensch als Geist ist ruhende Bewegung und bewegte Ruhe" Solche Sätze werden kaum erläutert, man bleibt ratlos zurück.

Als Einführung ist das Buch von Flasch wohl aber auch gar nicht gedacht. Trotzdem stößt man als Interessent automatisch auf das Werk. Ein Kauf sollte also wohl überlegt sein. Abschnittsweise kann Flasch hilfreich sein. Aber als Lesebuch von der ersten bis zur letzten Seite ist er mir zu unhandlich und spröde.
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am 3. September 2013
dieses Standardwerk zur Philosophie im Mittelalter, das nun in einer erweiterten und vollständig überarbeiteten Neuauflage vorliegt. Der Verlag hat gut daran getan, das Werk jetzt als fest gebundenes Buch aufzulegen. Vor einigen Jahren brauchte ich belastbare Informationen zu diesem Thema und habe mich dabei in der Taschenbuchausgabe häufig festgelesen. Wie ich gemerkt habe, bringt mich der spannende Stil Flaschs nun schon wieder dazu, in diesem Werk zu stöbern und quasi nebenbei zu lernen. Das Mittelalter ist von uns nicht so weit weg, wie mancher glauben mag. Seine philosophischen Errungenschaften zum Teil sogar modern. Ein großartiges Werk, ein echter Flasch!
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am 14. Juni 2013
Ein umfassendes Werk, welches zum Überdenken unseres Weltbildes Anitke-Mittelalter-Neuzeit-Moderne anregt. Das Mittelalter war nicht dunkel sondern gehaltvoll und sich entwickelnd. Herr Flasch schreibt fliessend über dieses Theman in der Traditon Cassirers - Ich wünsche dem Buch, dass es gelesen wird und dass es zu einem Überdendenken der Position "dunkles Mittelalter" beitträgt. Hervorragend!
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Kurt Flaschs "Das philosophische Denken im Mittelalter" überzeugt auch in seiner dritten Auflage. Sowohl Studenten als auch interessierte Laien finden in dem Buch eine weitgehend verständlich und konsequent historisch eingebettete Philosophiegeschichte. Gerade durch die Darstellung nicht nur der Ideen und Theorien der Philosophen, sondern auch der Probleme ihrer Zeit, wird die Erläuterung lebendig und einprägsam.

Das Buch ist für die Schwere der Materie weitgehend verständlich geschrieben. Der Autor bemüht sich um Verständlichkeit und fasst oft durch Spiegelstriche die wichtigsten Punkte zusammen. Es wird viel aus den Originaltexten zitiert und wichtige Begriffe und Zitate stehen immer noch einmal in der Originalsprache in Klammern dahinter. Das alles dient sowohl der Verständlichkeit als auch der Genauigkeit.

Die umfangreiche Darstellung und übersichtliche Gliederung machen das Buch auch zu einem guten Nachschlagewerk. Jedes Kapitel ist auch für sich allein lesbar. Durch die neuen Kapitel für diese dritte Auflage hat das Werk nochmals an Umfang zugenommen. Vollständigkeit erreicht es aber nicht und will es auch nicht. Es ist kein Handbuch, auch wenn es teilweise diesen Charakter annimmt.

Fazit: ein großartiges Kompendium der mittelalterlichen Philosophie, das sowohl als Einführung als auch zur Vertiefung oder als Nachschlagewerk dienen kann!
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