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am 11. Oktober 2012
Ulrich Suerbaum war Anglistik-Professor an der Universität Bochum. Sein Shakespeare-Führer wendet sich an literaturbegeisterte Laien, aber auch an Literaturstudenten und -dozenten. Er beginnt mit einem Überblick über Shakespeares Biographie und die verschiedenen Aspekte des elisabethanischen Theaters, vom sozialen, wirtschaftlichen und technischen Hintergrund bis hin zu gattungstheoretischen Fragen. Dann werden nacheinander alle Werke auf je 6 bis 12 Seiten vorgestellt, zuerst die Komödien, dann die Historien, dann die Tragödien, zuletzt die Gedichte. Auf eine kurze Zusammenfassung des Inhalts folgen jeweils Erläuterungen zur Stoffgeschichte, zur Textüberlieferung, zur Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte. Dabei kommen Linien im Gesamtwerk zum Vorschein, die man sich durch die Lektüre einzelner Werke unmöglich klar machen könnte.
Trotz (oder wegen) seiner stupenden Belesenheit schafft es der Autor, nach allen Seiten hin eine souveräne deskriptive Distanz zu halten. Sein Schreibstil ist sachlich, verständlich und klar. Der für mich wichtigste Punkt des Buches liegt darin, dass durchgängig die text- und literaturkritische Perspektive der theaterästhetischen und dramaturgischen gegenübergestellt und mit ihr verglichen wird. Dabei werden die teilweise recht unterschiedlichen Interessen und Wertungen sehr schön herausgearbeitet. Ich finde das Buch außerordentlich instruktiv und habe es mit Gewinn und Vergnügen gelesen. Nirgendwo sonst habe ich einen so klaren Eindruck von Shakespeares Werk als Gesamtkomplex erhalten.
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am 20. Juni 2014
Wenn man sich, wie ich, wenig mit Shakespeare auskennt, ist das vorliegende Buch aus dem Reclam-Verlag ein großartiger und unentbehrlicher Kompass für die erste Orientierung in dem schwer zu überschauenden shakespeareschen Universum. Ulrich Suerbaum gelingt es vorzüglich und kenntnisreich in sämtliche (!) Komödien/Historien/Tragödien Shakespeares einzuführen; das jeweilige Stück wird in seinem Handlungsverlauf inhaltlich dargestellt, es folgen (zumeist kürzere) Kapitel über die Entstehung und Textüberlieferung, sowie (etwas umfangreicher) ein Kapitel über die Rezeption des Stückes in den letzten 400 Jahren. Dem voran gehen diverse Abhandlungen über biographische Hintergründe, Bedeutung des Theaters in der elisabethanischen Epoche, uvm.

Suerbaum verfügt in seinen Darstellungen über ein staunenswertes Wissen sowie einer wirklichen Begeisterung und tiefen Verbundenheit für Shakespeare, die er in eine erfreulich nüchterne, sachliche und äußerst gut lesbare Sprache kleiden kann.

Für mich persönlich eine wirkliche Hilfe das Werk Shakespeares zu entdecken, außerdem ein preiswertes Buch, 470 Seiten für weniger als 10 Euro.
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am 25. September 2013
viele wichtige Infos, umfassend, vielseitig, für alle, die sich für Shakespeare interessieren und mehr wissen wollen. Durch die Fülle auch manchmal etwas dünn, doch sinnvoll und ergiebig
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