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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 4. September 2016
Bei diesem Buch handelt es sich um eine umfangreiche Zusammenstellung der chinesischen Geschichte. Ich möchte es aber als typisch deutsche Universitätsliteratur bezeichnen, die sich mehr an sich selbst orientiert als am Leser.
Mir hat beim Lesen die Idee des Buches und die klare Linie gefehlt. Das Buch ist durchsetzt mit Exkursen, die den Lesefluß stören, ohne hilfreich zu sein. Geschichtliche Zusammenhänge sind recht knapp gehalten, dafür sind die philosophischen Ausführungen lang, ohne sich für einen Laien wirklich zu erschließen.
Ich habe ein Buch für den Einstieg und als Überblick gesucht und es in der "Geschichte Chinas" nur zu einem Teil gefunden und dafür ziemlich viel Zeit aufwenden müssen. ...
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TOP 500 REZENSENTam 6. September 2015
Der Sinologe Vogelsang löst sich auch gerne von gängigen Deutungsmustern, begründet es dann ebenso. Erzählen kann er. Komplexes auch mal halbwegs akkurat raffen kann er auch. Dass Vogelsang nicht bloß Daten aneinanderreiht, sondern vor allem allgemeinbildend Hintergründe, Kulturelles und Soziales anspricht, ist ein weiteres Plus. Das Buch gehört eigentlich ins Programm der Bundeszentrale für politische Bildung, weil es für Einsteiger mit genügend Zeit wie für Eingelesene gleichermaßen etwas bringt.

Ich habe es aus der örtlichen Bücherei entliehen, verschlungen und werde es mir, wenn der Preis erst kundenfreundlicher geworden ist, auch sicher kaufen. - Viereinhalb Sterne.
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am 11. Februar 2017
Ich beschäftige mich jetzt seit ca. einem Jahr mit China (lerne die Sprache und die Kultur kennen). Das buch schreibt relativ unvoreingenommen und ist ein super EInstieg in die Geschichte Chinas... Echt klasse!! Lässt sich außerdem gut lesen - schwere Abschnitte sind nicht zu lange...
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am 28. Dezember 2015
Zuallererst sollte gesagt werden, dass das Buch sehr gut geeignet ist, um sich einen ersten Überblick über die chin. Geschichte, Philosophie und Sozialstruktur zu machen. Auch stilistisch überzeugt der Autor auf ganzer Linie. Wenn man über ein Themengebiet der chinesischen Geschichte noch überhaupt nichts weiß, dann ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Nun zum negativen: Ich habe mir die Geschichte Chinas gekauft, weil ich durch den jap. Manga "Kingdom" zum ersten Mal überhaupt mit der Geschichte der antiken "Streitenden Reiche" Chinas in Verbindung gekommen bin. Ich fand das Thema der chin. Reichseinigung durch die Quin-Dynastie sehr spannend, insbesondere, weil Quins Sieg über die anderen streitenden Reiche keineswegs determiniert war. Mehrmals wurde Quin durch Koalitionen der anderen Staaten in seiner Existenz bedroht und konnte sich oft nur durch exzellente strategische und politische Winkelzüge behaupten. Auch die Streitigkeiten zwischen König Ying Zheng, seinem Bruder, dem Kanzler Lü Büwei sowie der Mutter des Königs fand ich sehr spannend. Um mehr über derartige Koalitionen/Allianzen/politische Winkelzüge und entscheidende Schlachten zu erfahren, habe ich mir dieses Buch gekauft, wurde aber etwas enttäuscht.

Denn es ist schon schade, wenn ein Manga und die englische Wikipedia mir insgesamt deutlich mehr Informationen über die wichtige Epoche der Streitenden Reiche liefern als das Buch von Kai Vogelsang.Darstellungen der römischen Geschichte handeln den Konflikt zwischen Pompeius und Caesar ja ebenfalls nicht in ein paar Sätzen ab. Man hätte imho also die Darstellung der chinesischen Ideengeschichte in diesem Buch zugunsten von mehr historischen Informationen kürzen sollen.

Deshalb kann ich leider nur drei Sterne vergeben.
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am 2. Mai 2016
Dieses Buch ermöglichte mir eine gute und fundierte Vorbereitung auf meine erste Reise in diese doch so andersartige Kultur. Themenspezifische Exkursionen lockern den Text auf. Sehr informativ.
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am 16. Juli 2013
Denn, es beginnt schon mal damit, dass beim lesen ganz allmählich deutlich wird, dass es Chinas vermeintliche Einheit und politische Geschlossenheit, welche es heute nach außen hin versucht zu demonstrieren, nach innen hin gar nicht gibt. Beginnend mit Chinas Geschichte vor ca. 5000 Jahren, aus denen natürlich nicht so viele Informationen und Anhaltspunkte wie heutzutage vorliegen, zeichnet Kai Vogelsang ein zerrüttetes Bild über ein Riesenreich, welches einmal ganz klein begann.
Die schiere Größe und der teils unübersehbare Einfluss etlicher Rassen, Kulturen und Sprachen, galt den Kaisern und deren Dynastien seit jeher als Herausforderung, China Grenzen und seiner Geschichte Kontinuität zu verleihen.
Bis heute bewegt sich das chinesische Denken im Spannungsfeld zwischen dem grundlegenden Problem der Organisation sozialer Ungleichheit und seiner Lösung durch die nationale Selbstbeschreibung.
Was mich immer wieder erstaunte, war die Brutalität und streckenweise auch Bestialität, die Chinas Kriege bestimmten. Die Geschichte ist mit Blut geschrieben, und der Weg bis heute mit ungezählten Leichen gepflastert.
Aber wo viel Schatten herrscht, da ist auch eine Kultur entstanden, welche die europäische rückständig und simpel erscheinen lässt. Als z.B. Christoph Kolumbus noch im Ruderboot das Anlegen lernte, war China bereits eine Seemacht, die ihres gleichen in der Welt suchte.
Trotzdem bildeteten sich hieraus keine imperialistischen Welt-Eroberungs-Gedanken. Wahrscheinlich war das Riesenreich zu sehr in seine eigenen Grabenkämpfe verstrickt. Aber selbst Historiker rätseln noch über die genauen Gründe.

Alles in allem ein vielschichtiger Einblick in Chinas Vorgeschichte, seine Entstehung, übers Mittelalter, der Neuzeit und schließlich bis hin zur Gegenwart, die hilft, die kommende Weltmacht besser zu verstehen.
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am 21. Januar 2014
Das Buch bietet nicht nur einen detaillierten Einblick in die wechselhafte chinesische Geschichte, es bietet auch Einblick in die Kultur,Philosophie und Literatur der Vergangenheit. Man versteht aus diesem Hintergrund die Gegenwart Chinas. Exkurse zu einzelnen kulturellen Dingen (z.B. Tee, Stellung der Frau,etc.) runden das Bild ab. Hervorragend geschriebenes Standardwerk. Es hätten vlt. nur noch ein paar mehr Fotos und Kartenzeichnungen sein können.
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am 22. Februar 2014
Ich schreibe ungern negative Kritiken. Über ein schlechtes Buch kann man ja schweigen. Dieses Buch nun habe ich mir aufgrund positiver Kritiken gekauft. Insofern möchte ich doch dem einen oder anderen Interessenten meinen subjektiven Eindruck geben.
Die "Geschichte Chinas" ist flüssig geschrieben, Schwerpunkte bilden die Modere und die Han-Zeit. Einige Jahrhunderte treten da doch sehr in den Hintergrund, so erscheint u.a. die nicht nur kulturell so bedeutende erste Hälfte der Qing-Zeit nur marginal. Das heute politische chinesische Staatsverständnis knüpft doch zu einem nicht unwesentlichen Teil genau hier an (Staatsgebiet, oder als winziges Detail Diskussion einiger sPrul-sKu-Linien) und sind aktuell. Nun, sicherlich muss man einem Autor eine eigene Auswahl historisch relevanter Geschehnisse zubilligen.
Richtig negativ nun fallen aber die knappen philosophischen und theologischen Exkurse auf; die hätte man besser weggelassen. Die sind so gehalten, als würde man das Christentum mit der Dreifaltigkeit und dem sonntäglichen Kirchgang zu erklären suchen. Beides ist sicherlich richtig und wesentlich und doch fehlt der Schlüssel zum Verständnis des Christentums. Die buddhistischen bzw. daoistischen Auslassungen sollte der Leser daher besser überschlagen.
Ein weiteres Ärgernis ist die chinesische Umschrift. Standardmäßig gibt man das chinesische Zeichen dazu, dass der Verlag dies kann, zeigt er ja in den kleinen Kästchen, wobei er dann allerdings keine Umschrift zeigt.
Das Buch macht den Eindruck, als habe schlaue Lektoren aus einigen, durchaus guten Aufsätzen des Autors dieses Werk erstellt. Leider fehlt nun gerade diesen Lektoren die Sachkenntnis. Diese These unterstützt auch das mangelhafte Kartenmaterial.
Das ist sehr schade. Denn, das Buch liest sich gut, der Autor kann schreiben. Das Buch ist gut aufgemacht, die Einschübe lockern und vertiefen. Leider unter einem irreführenden Titel.
"Die Geschichte Chinas aus der Sicht des chinesischen Managements" bekäme 4 Sterne. Auch heutige chinesische Studenten bekommen anscheinend eine ähnliche Geschichtsauffassung beigebracht. Zur Verdeutlichung: Eine chinesische Kollegin, die schon etliche Jahre in Deutschland lebt und lehrt, erzählte mir kürzlich, sie habe das Wochenende in Trier verbracht. Auf die Porta Nigra angesprochen sah sie mich verwundert an, sie hat diese nicht bemerkt. Sie hat Trier wegen des Geburtshaus von Karl Marx aufgesucht. Lachen wir nicht zu früh, sondern lassen wir doch mal unsere Politiker und Manager an unserem geistigen Auge vorüberziehen. Stammen die wirklich aus dem Land der Dichter und Denker? Insofern ist das Buch durchaus geeignet, um sich mit chinesischen Geschäftspartnern unterhalten zu können. Der Tenor des Buches scheint auch den allgemeinen Zeitgeist zu treffen, allein das ist kein wissenschaftliches Kriterium.
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am 26. April 2013
Beeindruckend! Ein hervorragendes Werk eines Wissenschaftlers, der sein Wissen auch dem interessierten Laien so vermitteln kann, dass er das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Besser geschrieben als viele Bücher aus der Kategorie Belletristik.
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