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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 12. August 2015
Bei dem Buch "Quantentheorie und Philosophie" handelt es sich um sehr lesenswert primär Literatur zur Quantentheorie.
Der Grund warum ich trotzdem nur drei Sterne vergeb hat folgenden Grund:
Die einzelnen Kapitel sind lediglich Auszüge aus anderen Büchern von Heisenberg z.B.
Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik oder Physik und Philosophie.
Leider wird das aus der Buchbeschreibung nicht ersichtlich. Für jeden der die o.g. Bücher bereits kennt, ist der Kauf von "Quantentheorie und Philosophie" also redundant. Für alle anderen eine preiswerte Alternative zum Kauf von den beiden o.g. Büchern auch wenn "Quantentheorie und Philosophie" nur einzelne Kapitel ausdiesen enthält.
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am 9. März 2014
Das Büchlein wurde mir angeboten bei der Bestellung der Anton Zeilinger Bücher.
Es ist nun schon Jahrzehnte her, dass ich die Bücher von Werner Heisenberg gelesen habe. Deshalb fand ich es schön, an einige seiner Gedankengänge mal wieder erinnert zu werden.
Das Gespräch des jungen Heisenberg mit Einstein war für mich neue Information. Alle übrigen Aufsätze behandeln bekannte Heisenberg-Themen. Es ist aber interessant, diese hier in jeweils überschaubarer Länge neu zu lesen.
- Die Quantenmechanik und ein Gespräch mit Einstein
- Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie
- Quantenmechanik und Kantsche Philosophie
- Über die Verantwortung des Forschers
- Die Bedeutung des Schönen in der exakten Naturwissenschaft

Am meisten war ich von den Ausführungen des Herausgebers Jürgen Busche angetan:
Er hat ein einleitendes Kapitel "Die Geschichte der Quantentheorie" und ein hervorragendes Nachwort geschrieben.

Lesenswert für jeden Interessierten.
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am 31. August 2015
Faszinierend wie nah sich die beiden Themen Philosophie und Physik sind. Ein schönes kurzes Werk für Laien, aber auch studierte Physiker, die die Quantentheorie nochmal von einer anderen Seite angeleuchtet haben wollen.
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am 8. August 2012
Die philosophische Deutung der Quantenmechanik ist ein hochinteressantes Thema. Die merkwürdigen Eigenschaften der Quanten zeigen sich in der Regel nur in der Welt der kleinsten Teilchen. In der makroskopischen Welt sind sie in der Regel nicht zu beobachten (Stichworte: Dekohärenz, Schrödingers Katze).
Aber schon der ganze einfache Doppelspaltversuch zeigt, dass Quantenphänomene durchaus in die klassischen Physik übergehen. Die Erklärungen aus erster Hand (Werner Heisenberg) sind sowohl physikalisch und historisch hochinteressant. Man staunt, wie aktuell auch heute noch die Ausführungen des Wissenschaftlers sind.
Inhalt:
Die Geschichte der Quantentheorie
Die Quantenmechanik und ein Gespräch mit Einstein
Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie
Quantenmechanik und Kantsche Philosophie
Über die Verantwortung des Forschers
Die Bedeutung des Schönen in der exakten Naturwissenschaft
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am 26. Mai 2012
Das kleine Büchlein ist für jeden Interessierten sehr empfehlenswert, ohne jede Vorkenntnisse dürfte es indes tatsächlich etwas schwieriger verständlich sein. Ich habe es nach dem extrem empfehlenswerten Buch "Die Lichtfänger: Die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein" von Arthur Zajonc (http://www.amazon.de/Die-Lichtf%C3%A4nger-gemeinsame-Geschichte-Bewusstsein/dp/3772522793/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1338054686&sr=1-2), das einen hervorragend in das recht schwierige Thema einführt, gelesen.
Sehr beeindruckend war für mich das geschilderte Gespräch mit Einstein, dessen Genialität für mich dadurch noch mehr bewundernswert erscheint.
Heisenberg kann die sehr schwer in Worte unseres Alltagsbewusstsein zu fassenden Inhalte perfekt wiedergeben. Wenn man zweifeln haben sollte an seiner Genialität, wird man hier schnell und unterhaltsam eines besseren belehrt.
In letzter Linie ist noch zu erwähnen, das der Preis des Büchleins definitiv lächerlich ist in Vergleich zu seinem wahren Wert.
Viel Spaß beim lesen oder (besser gesagt) genießen!
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am 1. August 2015
Sehr gutes Konglomerat aus Physik und Philosophie.
Sehr verständlich geschrieben und vorallem geistreich.
Es ist nicht nur etwas für Physiker oder Philosophen, sondern für jeden Interessierten.
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am 12. Oktober 2016
Werner Heisenberg gehört zu den Schöpfern der modernen Quantenmechanik, das vorliegende Reclam Bändchen fasst einige seiner allgemein verständlichen Schriften zusammen, die aus anderen Sammelbänden entnommen wurden – Physik und Philosophie, Der Teil und das Ganze, und Schritte über Grenzen. Alle diese Aufsätze beschäftigen sich mit der Entwicklung der Quantentheorie und der Interpretation ihrer seltsamen Phänomene – sie entstanden aus der Erinnerung des Autors und wurden erst recht spät – 1958 bzw, 1969 – aufgezeichnet.

Heisenberg wurde in die Sturm und Drang Periode der Atomphysik hineingeboren, als er 1920 in München zu studieren begann, hatte gerade sein Lehrer Arnold Sommerfeld die Quantenhypothese von Bohr mathematisch ausgebaut, aber dieser Mix von klassischer Physik und ad hoc Annahmen führten schon bei der Berechnung von Heliumatomen zu falschen Resultaten, so dass bei den Protagonisten der Quantentheorie sich rasch die Einsicht verfestigte, dass noch ein grundlegendes Prinzip fehlte.

An die Umstände, die schließlich den Durchbruch brachten, erinnert sich der Autor auch nach vielen Jahren noch sehr genau – der Anlass war recht banal: im Juni 1925 quält ihn ein heftiger Heuschnupfen, so dass Heisenberg einige Tage nach Helgoland flieht – die frische Seeluft und Abgeschiedenheit, lassen seine Gedanken klar werden, er überdenkt noch einmal den Ansatz, der die Theorie nur auf beobachtbare Größen ,wie Frequenzen und Intensitäten, gründen soll – er geht von einem modifizierten Fourier Ansatz aus, der auf Übergangsamplituden basiert, und zu seltsamen Multiplikations- Schemata führt. Heisenberg überzeugt sich, dass sein Schema dem Energieerhaltungsprinzip genügt, die ersten Terme passen ins Bild, so beschließt er weiter zu rechnen – immer aufgeregter – bis im Morgengrauen das Ergebnis ihn überzeugt, dass seine Idee tragfähig sein könnte – an Schlaf ist nicht mehr zu denken, so erklettert Heisenberg einen nahegelegen Felsen in der Brandung und beobachtet den Sonnenaufgang...

Diese Hollywood reife Szene ist wohl die meist zitierte Begebenheit der Geschichte der Quantenmechanik, die gelegentlich als Heisenbergs Helgoland Epiphanie bezeichnet wird. Nach Göttingen zurückgekehrt, identifiziert Max Born die seltsamen Multiplikationstabellen als Matrizen , in wenigen Monaten entsteht daraus gemeinsam mit P. Jordan die legendäre Drei Männer Arbeit, die die Grundlagen der Matrizen Mechanik legt.

Die beiden Revolutionen der theoretischen Physik des 20. Jahrhunderts gingen einher mit Uminterpretationen des physikalischen Weltbilds, sowohl Einstein als auch die Schöpfer der Quantenphysik, mühten sich um die philosophischen Fundamente ihrer Theorie – kein Wunder also, dass die Gespräche des Autors immer wieder philosophische Aspekte der Quantentheorie streifen. Aber die Schulphilosophie half nicht recht weiter – im Gegenteil, Relativitätstheorie und Quantenmechanik haben mehr über Raum, Zeit und Materie herausgefunden, als das Philosophen im Laufe der letzten zweieinhalb tausend Jahre gelungen wäre. So mussten Bohr und Heisenberg bei der philosophischen Interpretation ihrer Theorien eigene Wege gehen – kein leichtes Unterfangen. Zunächst suchten beide Argumente gegen Schrödingers Auslegung von dessen Wellenmechanik, die mathematisch einfacher war, Quantenphysik in Termen von gewohnten Begriffen formulierte, und deswegen schnell akzeptiert wurde – aber Schrödinger meinte, dass er damit sämtliche Diskontinuitäten wieder abschaffen könnte, die zur Essenz der Matrizenmechanik gehören. Heisenberg fokussierte seine Ideen zu seiner sogenannten Unbestimmtheitsrelation, während Bohr das Komplementaritäts. Prinzip entwickelte – schließlich erwiesen sich beide als Aspekte der Kopenhagener Interpretation, die Bohr auf der Solvay Konferenz 1927 vorstelle.

Werner Heisenberg war nicht nur ein herausragenden Physiker, dessen Verdienste um die Quantenmechanik 1933 mit dem Nobelpreis geehrt wurden, er hatte auch eine umfassende humanistische Bildung, das kommt nicht zuletzt seinen allgemein verständlichen Schriften zu Gute, die sich durch ihre außerordentlich klare, präzise Sprache auszeichnen, und für die der Verfasser 1970 den Sigmund Freud Literaturpreis für wissenschaftliche Prosa erhielt.
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am 9. September 1999
"Quantentheorie und Philosophie" - das klingt nach schwer verständlichen Satzungetümen und kaum nachvollziehbaren Argumentationsketten. So etwas erwartet den Leser dieses sehr preiswerten Reclam-Büchleins nicht. Doch auf eine "ernsthafte" philosophische Beschäftigung mit der Quantentheorie sollte der Leser auch nicht hoffen, wobei dies keineswegs negativ gemeint ist. Heisenberg liefert eine Fülle an Einsichten über die Probleme, die die neue Physik mit sich bringt und wie die daran unmittelbar Beteiligten (z.B. Bohr, Einstein, Schrödinger) versuchten, diese zu lösen. Das ist sehr gut verständlich geschrieben und dürfte dem Leser mehr bringen als tiefsinnige erkenntnistheoretische Debatten. Da wird auch klar, warum durch einen recht unbekümmerten Umgang mit den Begriffen auf einmal "der Beobachter" anscheinend eine so wichtige Rolle spielt - nach Heisenbergs eigenen Worten darf dies jedoch nicht mit einer besonderen Subjektabhängigkeit der Welt gleichgesetzt werden.
Fazit: Eine interessante Selbst-Darstellung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. August 2013
Eine wirklich tolle Sammlung von Aufsätzen Werner Heisenbergs zu den Anfängen der Quantenmechanik. Er berichtet von vielen Gesprächen mit den Gründungsvätern der Quantenmechanik, zu denen er natürlich auch selbst gehört. Zum Beispiel erzählt er von einem Gespräch mit Einstein, nachdem er (Heisenberg) im Kolloquium in Berlin seine Ergebnisse vorgestellt hat. Immer wieder wird über die Bedeutung der Quantenmechanik und ihren Einfluss auf das physikalische Weltbild referiert. Ein eigenes Kapitel ist der Kopenhagener Deutung gewidmet.
Als besondere Überraschung empfand ich seinen Aufsatz zu seinem Erlebnis in der (äußerst moderaten) Kriegsgefangenschaft in England, als er zusammen mit seinen Kollegen vom Atombombenabwurf über Hiroshima erfährt. Seine Eindrücke und Überlegungen zur Verantwortung des Forschers legt er in einer Erzählung einer darauf folgenden Unterhaltung mit Carl Friedrich von Weizsäcker dar. Ich kannte bisher nur die Schilderungen von Richard Feynman, der selbst als junger Physiker am Manhattan Project beteiligt war. Es wär äußerst eindrucksvoll auch die andere Sicht eines Physikers kennenzulernen, der nicht am Bau der Bombe beteiligt war und eine Sichtweise "von außen" darlegen kann.

Wer an Quantenmechanik oder Physik interessiert ist, wird in diesem Buch einige anregende und aufschlussreiche Schilderungen finden.
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am 26. Juni 2015
Für Menschen mit Interesse in Philosophie und Physik ist dieses Buch in jeder Hinsicht empfehlenswert.
Schön und klar geschrieben zeugt es von wahrem Verständnis und regt ungemein zum Nachdenken an.
Der Blickwinkel von Heisenberg trägt ungemein zu einem zusammenhängenden Verständnis bei !
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