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Kundenrezensionen

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am 13. September 1999
Auch mit der berühmten Catilinarischen Verschwörung des großen lateinischen Historikers Sallust legt Reclam wieder ein Bändchen vor, daß den verschiedensten Ansprüchen seiner Leser in hohem Maße gerecht wird. Wer einfach nur seine Erfahrung im Bereich der Weltliteratur erweitern, sich gewissermaßen also wieder einmal "etwas anlesen" möchte, sieht sich vom flüssigen deutschen Text und vor allem vom niedrigen Preis zufriedengestellt. Leute, die der lateinischen Sprache fähig sind oder sich gar in professionellerem Sinne damit auseinandersetzen (etwa auch Studenten der Klassischen Philologie), freuen sich über die qualitativ hochwertige Übersetzung, die mehr als nur einmal auf gelungene Weise dem Aufbau des Textes in seiner Urfassung gerecht wird, da viele Konstruktionen, die für das Deutsche zunächst unpäßlich erscheinen, sehr gut wiedergegeben werden. Was der Ausgabe jedoch die Höchstnote von fünf Sternen verwehrt, ist die spärliche zusätzliche Ausstattung - ein paar mehr historische und biographische Hintergrundinformationen, die ja ansonsten durchaus zum Interieur bei Reclam-Ausgaben gehören, hätten den Eindruck perfekt abgerundet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. November 2001
Die berühmte Verschwörungsgeschichte des Catilina gegen Cicero - diesmal nicht aus Sicht des Cicero. Dabei nimmt man dem Autor seine Neutralität ab: zwar schildert er gnadenlos die Verwerflichkeit der Bande um Catilina (v.a. als Kinder einer korrumpierten Zeit) und prangert die Mißstände der damaligen Zeit an; jedoch ist der Autor nicht frei von Sympathie mit den Verschwörern (Catilina wird als Mensch mit einigen guten Charakterzügen nur mit falschen Zielen und Idealen dargestellt) und Kritik am Verhalten Ciceros (Durchsetzen der Todesstrafe gegen römische Bürger).
Fazit: Detailgenau und -treue Darstellung und somit Exempel par excellence einer Verschwörung von den Wurzel angefangen, mit dem Ende des Catilinas endend - ein Fallbeispiel über das Aufbegehren eines moralisch tief gefallenen (Catilina), über die Intrigen im Senat und schließlich über einen Konsul (Cicero) mit Durchsetzungskraft (und Willem zur Macht?), dessen Hang zu leichter Überheblichkeit den Anfang vom Ende markiert - quasi eine Parabel über Macht, und über jene die sie erlangen, behalten und erschleichen möchen, immer aktuell.
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am 25. Juni 2001
Die Gegebenheit selbst, die im Werk beschrieben wird, nämlich die Verschwörung des Senators Catilina zum Sturz der römischen Republik im Jahre 63 v.Chr., ist heute längst nicht mehr ein wichtiges (politisches) Thema. Sallust selbst, der sich zum Geschichtsschreiber berufen sah, beschreibt die Geschehnisse auch mit einigen Jahren Abstand. Sein literarisches Werk allerdings ist auch heute noch lesenswert. Es ist eine Mischung aus historischem Sachtext, "antikem Krimi" und philosophischer Abhandlung. Sallusts gesellschaftliche Analysen haben zeitlose Gültigkeit, da seine Ausführungen über Mensch, Leben und Staat auch noch heute gültige psychologische und philosophische Aspekte vermitteln. Dem heutigen Leser weniger faßbar ist freilich der römisch-patriotisch-pathetische Stil seines Werkes. Jedoch erweckte er durchaus bei mir Interesse an seiner "Story". Sie ist auch weder lang noch langweilig, so daß sie gut geeignet ist als Einstieg in die römische Literatur. In einem Punkt will ich aber Sallust nicht ungestraft davonkommen lassen: In Abschnitt 4 beschreibt er, daß er aus eigenem Entschluß die Politik verließ. Fakt ist aber, daß er wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Senat geschmissen wurde. Aber das ist ja inzwischen verjährt... Fazit: Das Werk ist dem "geneigten" Leser auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 12. November 2014
Lucius Sergius Catilina - Senator, ehemaliger Prätor und Angehöriger einer alten Patrizierfamilie - versuchte in jenem Jahr, als Marcus Tullius Cicero und Gaius Antonius Hybrida Konsuln waren (63. v. Chr.), durch einen Staatsstreich die Macht in der Römischen Republik an sich zu reißen. Doch jemand verriet das Vorhaben, sodass es in einem Desaster endete. Einige der Verschwörer wurden im Mamertinischen Kerker hingerichtet, andere, darunter Catilina selbst, starben mit ihren Anhängern im Jahr darauf in der Schlacht von Pistoria.
(Besagte Hinrichtungen, welche nicht zuletzt auf Betreiben Ciceros hastig vollstreckt wurden, sollten diesem einige Jahre später noch großen politischen Ärger bereiten.)

Überliefert wurden uns die damaligen Ereignisse vor allem in zwei Quellen: Ciceros "Reden gegen Catilina" und eben "Sallusts Verschwörung des Catilina".
Gleich vorweg, richtig "happy" bin ich mit der Arbeit des Übersetzers - Karl Büchner - nicht. Einerseits wegen der zum Teil angestaubten Wortwahl, andererseits aufgrund diverser verschachtelter Endlossätze; siehe folgendes Beispiel:

"Nachdem das die Männer vernommen hatten, die alles Übel im Überfluss besaßen, aber nichts Gutes noch eine gute Aussicht, forderten, wenn es ihnen auch schon ein großer Gewinn schien, den Ruhezustand in Bewegung zu bringen, doch die meisten, er solle darlegen, wie die Bedingungen des Krieges seien, was sie für Lohn mit ihren Waffen errängen, was sie überall an Hilfe oder Hoffnung besäßen."

Herr Büchner mag sich 1972, als seine Übersetzung zum ersten Mal gedruckt wurde, für die Konstruktion solcher Ungetüme selbst auf die Schulter geklopft haben; im Jahr 2014 handelt es sich jedoch um eine Zumutung, die dringend einer Überarbeitung bedarf. Wie es besser geht, hat beispielsweise Marieluise Deissmann mit Caesars "Der Gallische Krieg" gezeigt. Auch Marion Giebels Übersetzung der "Historia Romana" von Velleius Paterculus ist großartig, da sie sich nicht sklavisch an der Wort- und Satzstellung des lateinischen Originals orientiert. Freilich, für einen Schüler/Studenten, der sich mithilfe eines solchen Textes Lateinkenntnisse aneignen soll, mag dieser eher lockere Herangehensweise fallweise nachteilig sein. All jene jedoch, die vor allem am historischen Inhalt interessiert sind, profitieren eindeutig von der besseren Leserlichkeit einer zeitgemäßen Übersetzung.

Fazit: Sallusts De coniuratione Catilinae ist unzweifelhaft eine der bedeutendsten Schriftzeugnisse der späten Römischen Republik und würde vier bis fünf Punkte verdienen. Die vorliegende Reclam-Ausgabe entspricht allerdings aus den dargelegten Gründen nicht so ganz meinen Erwartungen.

Übrigens, Herrn Büchners Übersetzung von Sallusts "Der Krieg mit Jugurtha" ist ähnlich angestaubt. Klar ist freilich, dass Reclam viel zu geizig sein wird, all diese veralteten Übersetzungen in absehbarer Zukunft zu überarbeiten. Mehr als ein neues Cover ist offensichtlich nicht drinnen.
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am 1. Mai 2014
Ein Werk von Gaius Sallustius Crispus zu übersetzen ist alles andere als leicht. Im Gegensatz zu philosophischen Schriften der Antike ist hier das Thema spannender mit einer guten Übersetzung neben jeder Seite.
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am 7. März 2011
Das Buch ist sehr praktisch und die Übersetzung ist ganz passabel mit kleinen Ausdrucksmängeln, die ich persönlich nicht schlimm finde. Ich finde die Übersetzung sehr hilfreich und komme gut damit klar. Zudem ist das Buch relativ übersichtlich und die gesuchten Textstellen inkl. Übersetzung sind schnell zu finden. Außerdem kann man das Buch überall mit hinnehmen, weil es einfach klein und praktisch ist.
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am 22. November 1999
Wer von denen, die noch in den Genuß kamen, an der Schule das Latinum erwerben zu dürfen hat sich wohl nicht auch einmal mit dem Sallust'schen Bericht über die Verschwörung des Catilina herumplagen müssen? Immerhin war diese Geschichte spannender als so manches Gedicht von Ovid oder ein philosophischer Traktat von Cicero. Das Reclamheft war da immer stiller, aber treuer Begleiter und konnte bei immer wieder auftretenden Anfällen von Faulheit schnell mal nachhelfen, wenn es darauf ankam. Das ist der große Verdienst dieses Büchleins. Man sollte aber wohl auch erwähnen, daß der Bericht des Sallust eine der wichtigen Geschichtsquellen zu dem versuchten Putsch oder wie immer man die gescheiterte Rebellion bezeichnen will, darstellt. In der Übersetzung im Reclamverlag wird dieses Werk auch dem Nicht-Lateiner bzw. dem Nicht-mehr-Lateiner zugänglich gemacht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. Mai 2014
De coniuratione Catilinae /Die Verschw?rung des Catilina, mein Sohn ist sehr zufrieden mit dem Buch.
In der Schule ist es sehr hilfreich
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