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am 10. Oktober 2015
Zugegeben, die Texte sind sicherlich anspruchsvoll, aber ich glaube, dass man dies schon erahnt, wenn man sich für das Thema Postmoderne und Dekonstruktion interessiert. Mir hat insbesondere die Einführung von Engelmann sehr geholfen, einen Überblick über die wichtigsten Ideen und Themen zu gewinnen. Die Texte von Lyotard und Derrida im Original zu lesen - ohne jetzt mit den 'richtigen' Wälzern besagter Autoren anfangen zu müssen - empfand ich auch sehr hilfreich. Ob man jetzt Foucault in einem Band zur Dekonstruktion braucht, könnte man diskutieren, wird ggf. eher zur Postmoderne gerechnet - gerade weil andere Autor*innen dann fehlen, aber im Grunde fällt dies für mich nicht ins Gewicht.

Der Band bietet einen guten handhabbaren Einstieg in die Thematik, von welchem aus man sich tiefer in die Materie einarbeiten kann. Definitiv empfehlenswert.
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am 8. Oktober 2006
Der Band “Postmoderne und Dekonstruktion” versammelt die wichtigsten Texte der französischen Philosophie vor allem von Jean-Francois Lyotard und Jacques Derrida, dazu von Sarah Kofman und Michel Foucault und bildet damit einen umfassenden Bogen über die Diskussion über Postmoderne und Dekonstruktion in der französischen Philosophie, die als Zeitgeist längst unser gesamtes Denken ergriffen hat. Besonders das einführende und einige Aspekte herausarbeitende Vorwort von Peter Engelmann ist lesenswert, weil es wichtige Strömungen dieser Richtung bestimmt, diese Strömung sehr gut skizziert und in die Philosophiegeschichte einordnet. Themen insgesamt sind „Was ist postmodern?“, „Randbemerkungen zu den Erzählungen“, „Memorandum über die Legitimität“, „Die difference“, „Die Struktur, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen“, „Semiologie und Grammatologie …“, „Heideggers Hand“, „Die Melancholie der Kunst“ u.a. Daneben gibt es ein Notat zur Textauswahl und den Autoren. Also eine sehr gute Einführung in die gesamte Thematik.
49 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Juni 2011
Der kleine Band gibt einen Einblick in die Variationen der "Postmodernen". Ein unangenehmer Beigeschmack bleibt bei solchen Zusammenstellungen immer; warum bleibt z.B. ein Deleuze, ein Barthes, ein Lacan oder ein Rancière draußen, während Lyotard und Derrida mit 3 bzw. 4 Texten Eingang finden und Foucault nur einen "Sendeplatz" bekommt. Naja...

Vom Schwierigkeitsgrad her sind die Texte in den oberen Ligen anzutreffen, gerade die beiden erstgenannten von oben sind voraussetzungsreich, zumindest Derrida (unbedingt Saussure vorher durchpauken!). Aber ein ambitionierter Autodidakt kann aus dem Buch einiges an hochwertigem Gedankenmaterial herausziehen

Ein halben Punkt Abzug für das Fehlen von Deleuze (der vermutlich nicht auf einen Textausschnitt sinnvoll reduziert werden konnte) und das Ungleichgewicht zwischen Foucault und Derrida.
Aufgerundet ergibt das für mich (auch angesichts des günstigen Preises) 5 Sterne für ein Stück "hochmoderner" Philosophie
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Mai 2014
Die Texte: Was für ein Geschwafel und hohl klingendes sprachliches Geschwurbel!

Die Einleitung: Eine doch recht spezielle Deutung/Haltung, die in der Postmoderne eine Fortsetzung der Ziele der Moderne sehen will.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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