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HALL OF FAMEam 24. Juli 2006
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Kann man denn überhaupt auf so wenigen Seiten behaupten, eine Einführung in die Philsophie zu geben, die nicht an allen Ecken und Enden Lücken aufweist? Thomas Nagel kann es und hält sein Versprechen. Dabei verzichtet er fast komplett darauf, irgendwelche Urväter philosophischen Gedankenguts zu zitieren. Stattdessen wählt er zentrale Fragestellungen, verknüpft diese mit verständlichen Alltagsbeispielen und bleibt trotz seiner gedanklichen Schärfe und Exaktheit durchgehend verständlich in seiner Schreibe. Die verschiedenen Positionen zu den einzelnen Fragen (ob es beispielsweise außerhalb unseres Bewusstseins etwas gibt; warum es - nicht - beweisbar ist, etc.) erfaßt er pointiert und schlussfolgert auch deren logische Konsequenzen.

Ein rundum gelungenes Büchlein also, das selbst Leuten mit Philosophie-Erfahrung durch seine Klarheit etwas bringen kann. Als Einstieg ins philosophische Denken und Fragenstellen kenne ich bisher jedenfalls kein besseres Buch. Dabei sollte man die wenigen Seiten nicht unterschätzen, denn hier gibt's soviel Input und offene Fragen, dass andere Autoren vielleicht zehnmal so viele Seiten damit füllen würden. Absolut gelungen und überaus empfehlenswert!!!

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am 29. Juli 2017
Als Neuling in Sachen Philosophie ist es ein tolles Buch zu neuen Denkanstößen. Es ermöglicht einem, Alltägliches aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Auch ist es angenehm zu lesen, der Autor profiliert sich nicht durch eine intellektuell-überhebliche Schreibweise, sondern versucht klar seine Gedanken zu vermitteln. Für Liebhaber kurzer Lektüren ein tolles Buch
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am 23. Juni 2017
Dieses Buch ist wirklich ein Glücksfall. Kann ich jedem empfehlen, der sich mit den Grundfragen der Philosophie beschäftigen will! Sehr gut!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2006
Wenn ich eine Tochter oder einen Sohn hätte, die/der mich fragt, was Philosophie eigentlich ist, würde ich ihm oder ihr dieses Büchlein an die Hand geben. Zugegeben, der Text ist für Kinder ein wenig zu schwierig, aber die gemachten Differenzierung sind erhellend und die ausgewählten Themen geben ein einigermaßen vollständiges Bild des pPhilosophischen Fragens. Im kleinen Kapitel über die Philosophie der Gerechtigkeit habe ich sogar den einen oder anderen Gedanken gefunden, der mir, trotz jahrelangen Lesens der philosophischen Klassiker, noch neu war. Auf jeden Fall sein kleines Geld wert!
Allerdings: hier wird philosophiert ohne einen einzigen Denker zu zitieren, worauf der Autor auch eindrücklich hinweist!!
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am 22. Januar 2007
"Was bedeutet das alles?" von Thomas Nagel ist eine tolle Einführung in die Philosophie: knapp und gut. Es wirft Fragen auf!

Ich kenne einige Einführungen, doch liegt bei ihnen der Schwerpunkt oft mehr in der Darstellung von alten wie neuen Antworten auf philosophischen Fragen und der Erzählung.

Dieses Buch hingegen stellt Fragen, neun sind es, die der Autor Diskutiert. Er erörtert das Problem, weckt Interesse an ihm und Leser wie Autor setzten die ersten Schritte zur "Lösung". Es gibt keine Hürden durch eine Fachsprache und eine Vorbildung muss man auch nicht haben - die Freude an vielleich ungewöhnlichen Gedankengängen und eine große Neugier der Welt gegenüber reicht. Es ist eine Einführung, die Spaß macht. Sie weckt neugier an philosophischen Problemen und dem Nachdenken über sie.

Dieses Buch ist erfreulich öffen und bietet Inhaltlich viel mehr als manch anderes. Uneingeschränkt sehr empfehlenswert!
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am 14. Januar 2000
Irgendwann, mit 10, 11 oder 12 Jahren beginnen wir über bestimmte Fragestellungen, die unser Leben oder das Dasein überhaupt betreffen, nachzudenken. Wir fragen uns: Haben auch andere Menschen ein Bewußtsein? Wieso habe ich ein Bewußtsein und wo im Körper ist es verankert? Woher weiß ich, daß ich nicht träume? Wie kann ich Realität von Sinnestäuschung unterscheiden? Gibt es wirklich Recht und Unrecht? Inwieweit kann ich jemals frei sein, inwieweit ist mein Leben durch äußere Umstände vorherbestimmt? Was ist Zufall? Hat das Leben einen Sinn? Was ist der Tod?
Nagel geht von diesen Fragestellungen aus, die sich jeder Mensch irgendwann einmal stellt, und führt sie in sehr kurzen, aber extrem verdichteten und deshalb sehr tiefen Kapiteln auf auch für den Laien immer veständliche Art und Weise konsequent bis ans Ende. Damit stellt das Buch mit Sicherheit eine der besten Einführungen in philosophisches Denken überhaupt dar. Achtung: Der Band kann aber nicht als Einführung in die Philosophie-GESCHICHTE dienen, da Nagel niemals Vetreter der jeweiligen Positionen beim Namen nennt oder die Positionen in einen historischen Kontext einordnet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Februar 2011
Dieses Buch enthält zehn kurze Kapitel über verschiedene wichtige Themen der Philospohie, beispielsweise Willensfreiheit, das psychophysische Problem oder den Sinn des Lebens. Ich schreibe aus der Sicht eines Einsteigers in die Philosophie, als jemand, der die Gebiete der Philosophie gerne einmal von wissenschaftlicher Sicht kennen lernen möchte und demnach eher aus einer fachfremden Sicht dieses Buch beurteile. Das Buch richtet sich an Einsteiger in das Fach, beispielsweise an Studienanfänger oder Oberstufenschüler. Auf die Vorstellung von bekannten Philosophen wird verzichtet, was ich aber auch für eine so kurze Einführung gut finde, genau so wie dass auf Fachausdrücke verzichtet wird. In einigen Kapiteln (z.B. das psychophysische Problem, welches auf das Leib-Seele-Problem eingeht) wird werden im Vergleich zu anderer Literatur gut verständlich einige philosophische Standpunkte erklärt, so dass dieses Buch auf jeden Fall für eine Einführung geeignet ist. Allerdings gibt es auch Kapitel in welchen kompliziertere Formulierungen verwendet werden, die sich meiner Meinung nach leichter ausdrücken lassen würden. Einige Kapitel lassen auch wichtige Standpunkte aus. Beispielsweise wird beim Kapitel über den Tod von vorne herein davon ausgegangen, dass es keine Existenz nach dem Tod gibt und nur von diesem Standpunkt aus argumentiert, was ich persönlich für eine relativ einsichtige Abhandlung halte. Das Kapitel über das Leib-Seele-Problem beschreibt auch nicht den Standpunkt einer alleinigen Existenz der Seele. Teilweise werden auch bei einigen Standpunkten einige Argumente sehr oft wiederholt wenn auch mit anderen Worten. Das kann zwar helfen, das Verständnis zu erhöhen, erscheint mir aber hier ziemlich langatmig und teilweise oberflächlich zu wirken. Durch eine Kürzung wäre hier eher Platz für etwas anderes gewesen. Fazit: ein Buch, das zwar lesenswert und für eine Einführung in die Philosophie durchaus geeignet ist, allerdings auch ein paar Schwachstellen hat. Für ein besseres Verständnis sind daher weitere Recherchen meiner Meinung nach unumgänglich.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juni 2013
Wie der Untertitel schon besagt, handelt es sich um ein ganz kurze Einführung in die Philosophie, immerhin von einem der bedeutendsten philosophischen Denker der Gegenwart. Einige Kapitel waren für mich - trotz ihrer Kürze - auch durchaus interessant und lesenswert, insbesondere die, in denen es um Forschungsschwerpunkte von Nagel geht ("Recht und Unrecht", "Gerechtigkeit"). Bei anderen wie "Die Bedeutung von Wörtern" und "Der Sinn des Lebens" war ich hingegen enttäuscht. Zum Beispiel endet das Bedeutungskapitel regelrecht im Nirvana, was meiner Meinung nach besonders problematisch ist, da es darin wesentlich um den Titel des ganzen Bändchens geht. Ich glaube nicht, dass ein interessierter Schüler oder Student nach dessen Lektüre in irgendeiner Weise mehr zu diesem Thema sagen kann als vorher. Beim Sinn-Kapitel drängte sich mir der Eindruck auf, dass Thomas Nagel nicht evolutionär denkt. Gegen Ende des Kapitels war ich irritiert.
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am 10. Juni 2006
Ich kann nur sagen, dass Nagel hier wirklich interessante Grundgedanken vieler philosophischer Fragestellungen liefert. Er schafft hier einen Basisüberblick, der einen dazu anregt, dass man interessante Themen (z.B. Ethik, Erkenntnisphilosophie) auch mal versucht von anderen Philosophen erörtert zu bekommen. Zumindest hat man ein grobes Orientierungsmuster für weitere philosophische Einkäufe, wobei die Auswahl natürlich groß und die Qualität nicht immer gleich erkennbar ist, aber das macht dem mündigen Denker ja nichts aus, oder?
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am 20. September 2001
Nagel führt die Lesenden an das systematische philosophische Fragen heran. Zwar gelingt ihm dieses Vorhaben nicht in allen Kapiteln gleich brilliant: Gerade hinsichtlich der Frage, ob es eine Aussenwelt gibt, stützt sich Nagel zu stark auf den Alltagsverstand. Hier könnten bessere Argumente als nur der 'common sense' beigezogen werden. Dennoch das kleine Buch ist insofern interessant, als es aufzeigt, dass Philosophie nicht einfach Philosophiegeschichte, sondern insbesondere auch systematisches Fragen, nach den Grundlagen unseres Denkens, Wissens und Handelns ist. Meines Erachtens ist dieses Buch ein Muss für Alle, die den Einstieg in die Philosophie schaffen wollen. Es zeigt insbesondere, dass Philosphie klar und verständlich sein kann und nicht zwingend in einen sprachlichen Unsinn und unverständlicher Metaphorik münden muss. Ein kleines Büchlein wider die Unverständliche Phrasen-Drescherei, mit dem so mancher Anfänger von philosophischen Texten abgehalten wird. - Wem dieses Büchlein gefällt, dem sei dringend Bertrand Russel <<Probleme der Philosphie>> empfohlen.
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