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am 13. September 2007
Tristan und Isolde - bei einer Aufzählung der berühmtesten Liebespaare der Welt gehören sie sicherlich unter die Top ten...Aber kennt irgendjemand ihre Geschichte genauer? Und ich meine damit nicht, die Wagner'sche Interpretation! Die wenigsten und es ist verständlich.
Ein Roman, der im Mittelalter im Mittelhochdeutschen verfasst worden ist, in Versen...So etwas liest man heute nicht mehr.
und tatsächlich wir prosaverwöhnten Modernisten müssen uns erst an Verse gewöhnen, aber das geht schnell, schneller als man denkt und es lohnt sich wirklich! Früher hat man solche Verse vorgetragen und bei der Lektüre erwischt man sich langsam dabei, selbst ins lautlose Summen zu kommen. Diese Sprache ist so schön, so fließend, so leicht. Ehe man sich versieht hat man dieses Epos gelesen. Es lässt einen fassungslos stehen. Gottfried von Straßburg hat das Werk (warum, das weiß man nicht) nicht zu Ende schreiben können. Was für eine Tragödie!Es gibt viele Fortsetzungen und auch eine Vorlage des Gottfried, die man zur Rate ziehen könnte, aber niemand konnte das so darstellen wie er es konnte.
Es geht um Liebe, sicher. Aber bei Gottfried wird eindrucksvoll klar: Liebe ist das vielschichtigste, großartigste und zerstörende gefühl, das wir Menschen in der Lage sind zu empfinden.
Jeder weiß, dass Tristan und Isolde einen Liebestrank zu sich nehmen und anschließend in Liebe zueinander entbrennen, aber sie ist bereits jemanden anderen versprochen und es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre Liebe zueinander geheim zu halten.
In der Minnegrotte können sie ihre Liebe dann endlich frei und ungebunden, ohne jeglcihen Druck miteinander ausleben...Aber die beiden gehen freiwillig wieder zurück. Warum fragt einem da das eigene romantische Gefühl. Weil Tristan und Isolde bewusst war, dass dies ein Idealzustand war, dass eine Liebe jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen nicht bestehen kann, dass man ohne gesellschaftliches Ansehen in einer Welt wie der unseren keine Existenz aufbauen kann.
Weil Liebe und Leid immer zueinander gehören, weil Romeo und Julia, weil Anna Karenina, weil Effi Briest und all die anderen immer schließlich in dieser Dialektik stehen...weil das Leben so ist!
Jede Liebesgeschichte, die auf diesen Roman folgen sollte, musste sich mit den Aspekten der Liebe beschäftigen, die Gottfried von Straßburg schon längst dargestellt hatte!
Mittelalterlich ja, Verse ja, moderner denn je ja...
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am 20. Dezember 2007
Alle (auch Wagner)sprechen, wenn sie von Tristan und Isolde sprechen, immerzu vom zweiten Band, dabei ist der erste Band mit den Eltern von Tristan, Riwalin und Branscheflur, schon unbeschreiblich schön!
Die Geschichte von Tristan lehrt uns so viel, einmal bewährt er sich im Kampf, ein anderes Mal erobert er sich die Herzen mit seinem Harfenspiel. Er ist der Ritter der Herzen und er hat alle Tugenden im Übermaß.
Ich bin froh, dass es bei Reclam den Volltext gibt und habe noch kaum etwas so Schönes gelesen!
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am 31. Juli 2012
Nur noch Romeo und Julia wurden durch Shakespeare so berühmt wie Tristan und Isolde. Die Übersetzung von Rüdiger Krohn ist wunderbar zu lesen.
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am 12. Juni 2014
wenn man das Werk einmal kennenlernen will- und sich nicht traut ohne Übersetzung zu lesen. Für Studenten und Interessierte unverzichtbar.
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am 24. Februar 2013
Die Geschichte einer großen Liebe - die Story eines schnöden Ehebruchs? Vor und nach der Oper von Wagner unbedingt zu lesen!
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am 3. Januar 2014
Relevant für ein Literaturstudium der Germanistik.
Eine teils verwirrende Liebesgeschichte.
Es ist ein Klassiker und gut liest sich gut.
Ich konnte gut damit arbeiten.
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