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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
6
Gregorius. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch
Preis:8,80 €+ 2,95 € Versandkosten


am 9. Dezember 2012
Ich habe die Lektüre zum Studium (Germanistik, ÄDL-Modul) gekauft und bin sehr angetan von dem Schreibstil H. v. Aues. Ich beginne gerade, mich näher mit der Lektüre zu beschäftigen und habe im Rahmen eines Referates nach Wertvorstellungen gesucht, die sie in fast allen Punkten mit den von J. Bumke (höfische Kultur: Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter, sehr informationsreiche Hintergrundlektüre) aufgezählten (geistlichen, traditionellen und höfischen) Wertvorstellungen zum Thema Ritter decken. Weitere Beschäftigung ist bestimmt spannend!
Allerdings ist die neuhochdeutsche Übersetzung wirklich von nöten (wenn auch, meinem Eindruck nach nicht immer bestmöglich), da man intuitiv nicht so viel versteht und auch Gefahr läuft, verschiedene Worte falsch zu verstehen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 30. Januar 2015
Ja ist halt Mittelhochdeutsch, ne. Wem's gefällt. Wer auf Inzestgeschichten steht und sich gerne damit auseinandersetzt, was für ein Weg der richtige ist, der ist hier genau richtig.
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am 22. Februar 2009
Inzest und Ödipus-Handlung - einfach mit christlichem Touch. Die mittelhochdeutschen Qualitäten Hartmanns sind unantastbar, spannend ist Gregorius ebenfalls. Die von Bussgedanken getriebenen Handlungen erscheinen heutigen Lesern indes bisweilen arg übertrieben und allzu frömmlerisch. So oder so fühlt man sich im Text jedoch bald zuhause und an Spannung fehlt es wie gesagt nie. Eine Verfilmung wäre sicher spannend - vielleicht ein Thema für Mel Gibson nach seiner Passion...
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Januar 2002
Der "Gregorius" von Hartmann von Aue gehört zu den wichtigsten gelesenen Werken in den Seminaren der Mediävistik an den deutschen Universitäten. Diese kostengünstige Ausgabe von Reclam bietet dem interessierten Leser eine neuhochdeutsche Übersetzung neben dem mittelhochdeutschen Text. Die Übersetzung ist zwar an manchen Stellen äußerst frei, hilft aber, schnell schwierige Textstellen zu verstehen.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. April 2010
Da ich das Buch aus der Pflicht heraus bestellte, hatte ich keine großen Erwartungen. Die Lieferung klappte aber problemlos und sobald ich anfing zu lesen, hatte ich sogar Spaß am Inhalt!
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am 10. November 2004
Der "gute Sünder" des HvA stolpert von einer Todsünde in die andere - jedoch immer unwissentlich. Als Ergebnis eines Inzestes zwischen Bruder und Schwester kehrt der "erbsündenbehaftete" anonym ausgesetzte Gregorius eines Tages als heldenhafter Ritter unwissentlich zu seinem Heimatort zurück, wo er (wieder unwissentlich) die Schandtaten seines Vaters (Inzest) mit seiner Mutter fortsetzt. Nachdem er seinen Fehler erkannt hat lässt er sich freiwillig und freudestrahlend für 17 Jahre an den Felsen ketten um so für seine Schuld zu büssen. Soviel Anstand wird natürlich belohnt: nach der langen Warterei erwartet ihn ein Job als PAPST, und auch einem Wiedersehen mit der Mutter steht nun nichts mehr entgegen...

Das Stück ist für das Mittelalter mit seinen extremen Kontrasten (übelste Sünden, unmenschliche Buße, gottliche Belohnung) typisch; der hoch, nein: höchst! erhobene moralische Zeigefinger des Autors dürfte sogar dem Allmächtigem ein schlechtes Gewissen bereiten. Es reicht i.d.R., eines dieser Minnestücke zu kennen. Dazu aber ist der "Gregorius" sicherlich ein guter Griff.
Aus pädagogisch-didaktischer Sicht kann man auf Gregorius als Archetyp des autodestruktiven, von Selbstvorwürfen zerfressenen und vom Heldentum kontaminierten Büßmärtyrer aufbauen und überlegen, ob Gregorius heute an Bulemie, Drogen oder seinem Idealismus scheitern würde.

Die neue Ausgabe hat einen übersetzten Teil - gut für Studenten, die ihren Prof ärgern oder sich mit dieser "Starthilfe" viel Arbeit ersparen wollen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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