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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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am 19. Mai 2007
Ich habe Altgriechisch im Selbststudium gelernt und dabei mehrere Lehrbücher parallel verwendet. Kantharos hat mir sehr gut gefallen und ich möchte hiermit den recht emotionalen negativen Rezensionen etwas entgegensetzen.

Ich kann nicht verstehen, mit was für merkwürdigen Erwartungen man an ein Lehrbuch und an die altgriechische Sprache herangeht, wenn man zu derlei Schlüssen kommt.

Die Texte sind keinesfalls unverständlich, man kann durchaus im Selbststudium mit dem Buch arbeiten, und Menschen mit einem gewissen geistigen Anspruch werden es als ansprechende und ermutigende Herausforderung betrachten. Die Autoren haben Wert darauf gelegt, von Anfang an Textmaterial zu präsentieren, das nah an griechische Originaltexte angelehnt ist, bald sind es schon komplette Auszüge aus solchen Texten, etwas gekürzt und vereinfacht. Natürlich hat niemand im alten Griechenland so gesprochen - aber geschrieben, und das will man ja zu verstehen lernen. Wer ein grundsätzliches Problem mit dem Verständnis fremdsprachlicher Satzmuster und Ausdrucksweisen hat, sollte besser nicht versuchen Altgriechisch zu lernen... oder jedenfalls dann nicht dem Buch die Schuld zuschieben.

Sowohl die Textauswahl als auch die Übungsaufgaben im Kantharos sind sehr gelungen - es geht dabei von Lektion zu Lektion recht zügig voran, aber gerade im Selbststudium kann man sich ja alle Zeit der Welt lassen. Gerade die längeren Lektionstexte laden dazu ein, wiederholt zu lesen, auch in ältere Lektionen immer noch mal reinzuschauen, zudem gibt es das Schülerarbeitsheft mit vielen zusätzlichen Übungen und kleinen Textstücken zum Vertiefen.

Ein rein äußerlicher Aspekt: Im Vergleich zum Lehrbuch Hellas u.a. gefällt mir bei Kantharos der Schriftsatz der griechischen Schrift viel besser, es ist eine serifenlose, sehr klare und gut zu lesende Schrift in angenehmer Größe, während die meisten anderen Lehrmaterialien Schriften mit Serifen benutzen, die für Anfänger anstrengender zu lesen sind, zumal sie meist recht klein gedruckt werden.

Auch die fehlenden grammatischen Infos im Buch sind kein Grund zur Klage - es gibt ein dazugehöriges Kompakt-Grammatikbuch namens "Grammateion", und ansonsten steht es dem Lerner frei, sich eine beliebige Systemgrammatik dazu zu kaufen.

Ich habe ca. ein Jahr gebraucht, um Kantharos durchzuarbeiten (und dabei habe ich, wie gesagt, noch andere Bücher parallel benutzt), abgesehen vom Lektüreteil im Anhang, mit dem ich mich zur Zeit beschäftige. Die Arbeit mit dem Buch hat mir immer Freude bereitet, der Aufbau ist sehr klar und gut strukturiert, und ich habe sehr viel daraus gelernt.

Einen Stern Abzug gibt es für die nach aktuellen Maßstäben doch etwas altbackene Aufmachung - das Layout könnte etwas ansprechender sein, auch ist das Buch nicht besonders robust hergestellt.
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am 25. April 2006
Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur sträflich vernachlässigten Vermittlung des Altgriechischen. Für den Unterricht an Gymnasien ist die Verwendung hervorragend geeignet, das Konzept ist durchaus schlüssig und zielt auch auf das Verständnis griechisch-philosophischen Denkens der Antike. Es eignet sich zudem für den Unterricht an der Hochschule, da es konzis die griechische Grammatik vermittelt.

Hier geht es nicht "spielerisch" zu, aber ebensowenig "verstaubt". Ein Buch das sich (bei guter Vorkenntnis etwa des Lateinischen) auch zum Selbstunterricht eignet. Besonders empfehlenswert ist die übersichtliche Grammatikbeilage (Grammateion).
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am 25. Oktober 2003
Dieses Buch ist an sich für den Griechischunterricht in Gymnasium konzipiert, wird jedoch auch in Griechischkursen der Universität verwendet. Für Österreich ist eine eigene Ausgabe erschienen. Es wurde sogar für Bibelgriechischkurse eingesetzt, obwohl es eher für den Unterricht des klassischen Griechisch konzipiert wurde.
Die Einleitung befaßt sich mit der Geschichte der Schrift. Es werden schon sehr früh griechische Originaltexte herangezogen, wobei nicht nur die gängigen Autoren für die Schullektüre berücksichtigt werden.
An Sprachformen werden vorklassisches und klassisches Griechisch sowie die Koine, sowohl Attisch als auch andere Dialekte berücksichtigt.
Die österreichische Ausgabe enthält noch zusätzlich eine Einführung in das Neugriechische.
Die Einleitung enthält realienkundliche Informationen, die für das Verständnis des Lesetextes wichtig sind.
Das Werk ist sehr anregend geschrieben und ich würde die österreichische Ausgabe als Lehrbuch in einem Griechischkurs verwenden.
Die Grammatikregeln und die Vokabeln befinden sich nach Lektionen geordnet in einem Beiheft.
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am 8. November 2012
Für Lerner, die elementare Vokabel- und Grammatikkenntnisse mitbringen, ist das Buch insofern schön, als man es hier von Anfang mit interessanten Texten zu tun hat. Zunächst einige kurze Texte der Vorsokratiker, dann Anspruchsvolleres. Dazu gibt es Erklärungen und Vokabular und - separat - einen Lehrerkommentar, der einem erklärt, wie man mit dem Buch umgehen soll.

Aber festhalten muss man schon: Selbst, wenn man bereits die eine oder andere Sprache gelernt hat, fehlen einem am Anfang eben die elementaren Grammatikkenntnisse des Griechischen (Fälle, Konjugationen, Pronomen etc.), ohne die man auch einfachste Texte nicht verstehen kann. Wer vorher Latein gelernt hat, weiß zwar, dass man Fälle unterscheiden muss, wie die Fälle im Griechischen genau aussehen, weiß er aber eben noch nicht. Und im Kantharos wird das nicht systematisch am Anfang eingeführt. Für diese Elementargrammatik braucht man vielleicht ja nicht viel Zeit oder Seiten. Ein Vorkurs mit vier oder fünf Lektionen vielleicht. Der aber fehlt dann schon. All der Lobeshymnen zum Trotz.

Eine Möglichkeit, sich auf ganz witzige und dennoch effektive Weise das hier ausgesparte Elementarwissen anzueignen, bietet Jones' Learn Ancient Greek (Greek and Latin Language)
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am 12. August 2002
Die Zahl der Altgriechisch - Schüler ist in Deutschland ja nicht gerade sehr hoch. Doch an diesem Werk liegt dies keinesfalls. Es ist durchweg einfach aufgebaut, verständlich geschrieben und informativ. Schritt für Schritt wird man unterwiesen in der Griechischen Sprache, dabei sind die "Happen" die man zu schlucken hat auch nicht allzu groß. Gleichzeitig wird man immer mehr mit der Antike vertraut gemach durch informative Begleittexte. Die ziemlich schwere Grammatik wird einem durch kleine Übungen zu jedem Kapitel durchaus verständlich rübergebracht. Fazit: Es ist und bleibt das beste Griechisch - Lehrwerk!
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am 12. Februar 2015
na ja, was soll ich groß dazu sagen? ich hab das buch für die uni gekauft, weil ich das graecum mache. freiwillig hätte ich es mir nicht gekauft ;)
die texte sind vielleicht nicht immer berauschend, aber dafür meistens originale. es ist gut aufgebautt. man muss sich bewusst machen, dass darin selbst kaum grammatik erklärt wird, dafür braucht man dann ein extra buch - aber es gibt eine passende zu diesem buch. ;) hilfreich finde ich, dass darin separat ein grammatikheftchen enthalten ist, das teils gramatik- und übersetzungshilfen gibt.
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am 28. Dezember 2014
Die Idee, so schnell wie möglich so nah wie möglich an Originaltexten zu sein, klingt erst einmal nicht schlecht, ist aber beim lernen etwas gewöhnungsbedürftig. Dieser Ansatz zeigt, wie anders man an alte und moderne Sprachen herangeht. Man käme wohl nie auf die Idee, Russisch zu lernen, indem man von Anfang an versucht, Tolstoj und Dostojewskij zu lesen -- auch nicht in vereinfachter Form. Trifft man aber auf einen Lektionstext, der einen selbst besonders interessiert, kann es auch ein Ansporn sein, so früh schon so nah am Original liest.

Auch in den Vokabeln zeigt sich eine herangehensweise, die typisch ist für alte Sprachen: Verben werden häufig ohne Rektion angegeben, Substantive werden ohne Präpositionen angegeben, mit denen sie häufig verbunden werden...Natürlich ist das Ziel des Buches nicht, dass man lernt auf Altgriechisch zu formulieren, sondern übersetzen zu können. Aber durch diesen minimalistischen Ansatz bleibt das Sprachgefühl auf der Strecke und letztendlich wird genau dadurch auch das Übersetzen wieder schwieriger.

Erfreulich ist, dass erwähnt wird, dass φ, χ und θ [pʰ], [kʰ] und [tʰ] gesprochen wurden und nicht, wie in der Schulaussprache üblich φ als f, χ genau wie das deutsche ch und θ genau wie τ. Ansonsten wird auf die Phonologie des Altgriechischen nicht viel eingegangen. (Auch das typisch für alte Sprachen...) Wer Interesse daran hat, sollte aber in W. Sydney Allens "Vox Graeca" schauen.

Die Lektionsvokabeln befinden sich in einem mitgelieferten Extraheftchen. Dort sind zu jeder Lektion die entsprechenden Vokabeln zusammen mit neuen Grammatik- und Syntaxregeln aufgeführt. Das kann man so machen, beim Lernen hätte ich mir aber eine separate Regelsammlung gewünscht, damit man nicht immer im Vokabelheft rumsuchen muss. Da könnte man aber auf die Ars Graeca oder das γραμματεῖον zurückgreifen.

Zwischen den Lektionstexten finden sich verschiedene (deutsche) Texte, in denen auf griechische Geschichte, antike Kultur und Philosophie und andere Themen eingegangen wird. Das ist ganz unterhaltsam und für die Vorbereitung auf die Graecumsprüfung sicherlich nicht schlecht.

Das Arbeitsheft eine brauchbare Ergänzung. Hier merkt man aber an einigen Stellen, wo das Lehrwerk (oder die typische Lernweise von alten Sprachen) zu kurz kommt: Man soll in Übungen selbst Formen bilden und Lückentexte auf Altgriechisch vervollständigen. Plötzlich braucht man Informationen, die man nicht mitlernen konnte: Rektion, unregelmäßige Betonungssprünge oder Augmentierung etc. Heißt der Infinitiv zu εἷλον ἕλεσθαι εἵλεσθαι? Diese Informationen sucht man Vergebens im Vokabelverzeichnis, man findet sie erst, wenn man sich die Lösungen anschaut. Glücklicherweise werden die auf der Website zur Verfügung gestellt.

Zu guter Letzt scheint hier und da etwas beim Layout schiefgegangen zu sein: In manchen Lektionen (z.B. Lektion 19, Lehrbuch: 2. Auflage oder Lektion 34, Vokabelheft) wechselt mitten im Griechischen Text die Schriftart.
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am 28. Mai 2014
Mich erstaunen die vielen Rezensionen, die das Kantharos-Lehrbuch entweder einseitig verdammen, oder es in den Himmel loben. Beide Haltungen kann ich nicht nachvollziehen, da es m.E. gegenüber anderen Lehrbüchern sowohl Vor- als auch Nachteile beinhaltet, die bei einer angemessenen Beurteilung mit hineinfließen müssen.

Was ist gut am Kantharos:
In 59 Lektionen behandeln die Übersetzungsübungen bereits von Lektion eins an Originaltexte aus der griechischen Literatur. Natürlich sind diese Texte anfangs vereinfacht, dennoch ist es dabei möglich einen breiten Einblick in die Welt der griechischen Literatur zu gewinnen. Neben bekannten Autoren (Platon, Xenophon) kommen auch dem Laien weniger bekannte Schriftsteller zu Wort (Stobaios, Claudius Aelianus). Durch Kantharos ist es also eher möglich, sich Sprachkenntnisse anzueignen, mit denen man später auch an unterschiedlichen literarischen Genres arbeiten kann und nicht nur in einem spezifischen Bereich (etwa NT oder klassische Prosa).
Ein weiterer Vorteil, der mir vor allem gegenüber älteren Lehrbüchern auffällt, besteht darin, dass die einzelnen Wortschatzkapitel den Lernenden nicht mit ausufernden Vokabellisten quälen. Die Portionierung der Vokabeln ist fordernd, aber machbar. Für die Lektürephase ist ein Lexikon ohnehin unverzichtbar.
Die kulturellen Exkurse zum Themen wie Herakles, attische Demokratie, griechisches Theater, Erziehung etc. halte ich für eine gelungene Ergänzung beim Lernen der griechischen Sprache.

Was weniger gut am Kantharos ist:
Das Niveau der Übersetzungstexte ist bereits von Lektion 1 an sehr fordernd. Die philosophischen Themen sind zwar interessant, doch für den direkten Einstieg m. E. nicht geeignet. Dazu kommt, dass es zu wenige simple Grammatikübungen gibt, die für die Lernenden, die Anfangs für gewöhnlich noch durch die Schrift und die Akzente gefordert sind, hilfreich wären.
Die Grammatik wird in dem Beiheft nur sehr knapp umschrieben, hier vermisst man Tabellen, Beispielsätze und veranschaulichende Skizzen. Es ist also dringend erforderlich, sich ein weiteres Grammatikbuch zu kaufen.
Ferner sehe ich es kritisch, dass Kantharos - wie leider fast jedes Griechischlehrbuch - Lateinkenntnisse voraussetzt. Zwar gibt es nur wenige Personen, die Griechisch lernen und nicht schon Latein gelernt haben, doch liegt der Lateinunterricht nicht selten schon viele Jahre zurück. Jemand, der in Latein noch fit ist, benötigt nicht viele Erklärungssätze, um zu begreifen, wie ein AcI, ein NcI oder ein genitivus absolutus funktionieren. Personen, die über geringe oder keine Kenntnisse des Lateinischen verfügen, wäre mit ausführlicheren Erklärungen sehr geholfen.

Fazit:
Kantharos eignet sich nur bedingt zum Selbststudium. Es setzt Lateinkenntnisse voraus und bietet in den ersten Kapiteln zu wenig Übungen. Dennoch ist es möglich, auf Basis des Kantharos sich gute Griechsichkenntnisse anzueignen, da es einen umfassenden und vielseitigen literarischen Einblick gewährt. Es erfordert Engagement und Fleiß des Lehrenden, die Schwachstellen zu auszugleichen (etwa durch das Einbeziehen von eigenen Übungssätzen).
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am 6. Mai 2001
Aufgeteilt in ca. 50 Lektionen bietet dieses Lehrbuch Stoff für zwei Semester. Die Übersetzungstexte sind durchaus ansprechend und werden durch einleitende Erklärungen erläutert. Auf thematischen Doppelseiten, die in das Werk eingestreut sind, wird die griechische Kultur in ihren zahlreichen Facetten behandelt. Die Grammatik ist so auf die Lektionen verteilt, daß auf anspruchsvollere und lernintensive Grammatik etwas leichtere zum "Entspannen" folgt. Das alphabetische Verzeichnis der Lernvokabeln rundet das Ganze ab.
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am 20. März 2014
Die Arbeit mit diesem Werk gehört zu meinen schönsten Studienerinnerungen - was auch daran liegen mag, dass uns Winfried Elliger selbst in seinem Tübinger Griechischkurs mit seinem Lehrbuch begeistert hat. Selbstverständlich benötigt man zusätzlich zum Lehrwerk noch eine systematische Grammatik (Elliger arbeitete mit der Ars Graeca-Grammatik, im zweiten Semester kam die griechische Wortkunde von Stehle hinzu). Wen es stört, dass das Werk zugleich in die Kultur und das Denken der Griechen einführt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
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