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am 11. Januar 2010
Das Buch wurde mir als Lektüretipp für den Englischunterricht vorgeschlagen,es geht um einen schwarzen Jungen, der im Amerika der 40-er Jahre unschuldig zum Tode verurteilt und später auch durch den elektrischen Stuhl hingerichtet wird.Er soll durch den Dorflehrer vorher zu einem jungen Mann "erzogen" werden,so dass er nicht wie ein "hog" -ein Schwein-einfach abgeschlachtet wird, sondern in Würde und mit Stolz die Welt verlässt. Dieser Dorflehrer besucht den Jungen Jefferson ständig im Gefängnis,bringt ihm Essen der Familie mit und will mit ihm reden, was sich anfangs als fast unmöglich herausstellt, da Jefferson sich völlig verschließt und teilnahmslos in sein Schicksal ergibt.Am Ende der 224 Seiten hat er den Jungen so weit, dass er "ehrenvoll" stirbt,denn ums Sterben ging es von Anfang an;diese Unabänderlichkeit weiß der Leser von vornherein.Es geht also primär um die Gefängnisbesuche, aber auch um das Privatleben des Lehrers Grant Wiggins und um die Rassenproblematik in den Südstaaten der USA.Wäre da nicht der zweite Erzählstrang des Mr. Wiggins mit seiner Freundin Vivian und die Familiensituation von Jeffersons Verwandten, wäre der Roman, der sich auf Englisch relativ leicht lesen lässt,einfach nur langweilig.Es passiert im Gefängnis lange Zeit nichts unvorhersehbar Neues, das Schema ist das gleiche und auch sind zu viele Details bis ins Kleinste erzählt, was sogar eine erfahrene Leserin wie mich zeitlich und gedanklich strapaziert, um es mal gelinde auszudrücken. Die Handlung, der plot,ließe sich locker auf 100 Seiten reduzieren, was dann das Buch auch für Schulklassen interessanter machen würde. Ich habe mich entschlossen, in meinen Klassen diese Lektüre nicht zu lesen,es wäre für sie schnell langweilig.Sie würden das Interesse verlieren und/ oder sich an Kleinigkeiten aufhalten,vermutlich mit Verlust des Ganzen, was schade wäre.Hier wäre weniger mehr gewesen, denn aus dem Stoff kann man eine Menge machen.
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am 30. September 2010
Selten musste ich mich so durch ein Buch kämpfen! Eine der schlechtesten Schullektüren, die ich jemals lesen musste.
Natürlich war das Buch auch bei mir an der Schule Pflichtlektüre und ich hab es deshalb nicht ganz freiwillig gelesen. Vorweg sollte ich allerdings sagen, dass ich grundsätzlich gerne lese und auch mit englischen Büchern keine Probleme habe, sodass ich vollkommen neutral angefangen habe das Buch zu lesen.
Kurz zur Story: Jefferson, ein schwarzer und naiver Junge, ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Er wird, obwohl er unschuldig ist, wegen Raubüberfalls und Mord zum Tod durch den elektrischen Stuhl verurteilt. Eigentliche Handlung der Geschichte ist aber der Wunsch bzw. die Bitte von Miss Emma, bei der Jefferson aufgewachsen ist. Jeffersons Rechtsanwalt hatte sich während der Gerichtsverhandlung darauf berufen, man könnte einen Jungen, der "dumm ist wie ein Schwein" nicht zum Tode verurteilen. Miss Emmas Wunsch ist es nun, dass Grant, der einzige Lehrer im Dorf, Jefferson unterrichtet und ihm zeigt wie er zum Mann wird, sodass er ohne Angst und Stolz dem Tode entgegensehen kann.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Grant, dem Lehrer erzählt. Sie spielt in den späten 1940ern in Louisiana, als zwar die Sklaverei schon abgeschafft war, Schwarze jedoch immer noch unter den starken Rassenunterschieden zu leiden hatten. Deshalb scheint dieses Buch ersteinmal gut ins Thema unseres Englischunterrichts zu passen.
Ca. die ersten 9 Kapitel sind auch noch spannend und der Leser wird in die Geschichte gut eingeführt, sodass ein genauer Eindruck über die Charaktere und die Probleme schwarzer Plantagenarbeiter gewonnen werden kann. Danach waren für mich die folgenden 22 Kapitel allerdings fast durchgehend nur noch eine Qual. Grant besucht immer wieder Jefferson im Gefägnis. Bei den ersten 3 Besuchen sprechen sie eigentlich nicht miteinander, was aber trotzdem auf ca. 20 Seiten detailgenau beschrieben wird. Danach sprechen sie gelegentlich, aber immerhin, über belanglose Dinge, die für mich nicht in den Kontext passten, dass Jefferson zum Mann werden sollte.
Neben diesen Besuchen hat Grant selbst noch eine Identitätskrise und eigentlich überhaupt keine Lust darauf Jefferson zu unterrichten. Er sieht seine Arbeit als sinnlos an, was er ständig wiederholt.
Zum Ende des Buches gibt es einen Besuch, bei dem Grant Jefferson über ca. 10 Seiten die ganzen Probleme von Schwarzen erklärt und warum die Weißen sich nun für was Besseres halten. Er erläutert dabei die Rolle von Jefferson als sehr wichtig, denn wenn er Stolz ist, würde er damit seinem Volk beweisen, dass man keine Angst vor den Weißen zu haben braucht. Danach ändert sich dann plötzlich Jeffersons ganzes Leben und der Leser muss sich wirklich fragen, warum ihn dieser eine Besuch plötzlich zum Mann gemacht haben soll. Höhepunkt dieser viel zu langen Abschweifungen ist dann Jeffersons Tagebucheintrag, der mit allen Grammatik- und Rechtschreibfehlern, die ein Junge der kaum auf der Schule war nun einmal macht, übernommen wurde. Verstanden habe ich deshalb fast nichts und so konnte ich mich auch nicht in seine Gefühle einfühlen, was aber wahrscheinlich der Sinn von diesem Kapitel gewesen wäre.

Mein Fazit: Aus dem Buch hätte man viel mehr machen können. Die ganzen Abschweifungen sind nervenzerreißend und lahm. Ich musste mich durch diese 200 Seiten über 2 Wochen hinweg wirklich quälen, um am Ende eindeutig sagen zu können, dass mir das Buch nicht weitergeholfen hat. Wieso Jefferson sich am Ende verändert hat, verstehe ich immer noch nicht. Die ganze Geschichte wurde so ausgedehnt, dass der Spaß am Lesen vollkommen verloren geht. Das Leben der Schwarzen Menschen zu der Zeit, ist zwar oft unterschwellig Thema des Buches, geht aber durch die langgezogenen Besuche (insgesamt 10 auf viele Kapitel verteilt!) ebenfalls unter.
Sobald ich die Prüfung über das Buch geschrieben habe, kann ich es getrost wegwerfen. Null Lesespaß!
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am 16. Mai 2016
Das Buch wurde angeschafft, weil es in meinem Englisch-Leistungskurs an der Zeit war, sich in das Leben eines Schwarzen im frühen 20. Jahrhundert hineinzuversetzen.
In der Story wird ein junger, dunkelhäutiger Mann namens Jefferson des Mordes angeklagt, nachdem er in eine blutige Schießerei in einer Kneipe involviert war. Obwohl er unschuldig ist, wird er von der rassistischen Jury zum Tode durch den elektrischen Stuhl verurteilt. Die Angehörigen Jeffersons wollen nicht, dass er als "hog" ("Schwein") stirbt, sondern als ein Mann mit Würde stirbt. Also bitten sie den ebenfalls dunkelhäutigen Lehrer darum, ihn in der verbleibenden Zeit so zu unterrichten, dass er würdevoll sein Leben lassen kann. Von Zweifeln und Unsicherheit geplagt zögert er erst, gibt dann jedoch nach und nimmt die Bitte an. Jefferson scheint hingegen alles gleichgültig zu sein und er weigert sich zu kooperieren. Im Laufe der Geschichte ändert sich die Beziehung, mehr möchte ich aber nicht vorwegnehmen.

Die Geschichte zeigt sehr gut den Alltag eines Schwarzen mit all seiner Ungerechtigkeit und dem Hass, der entgegengebracht wird. Man merkt, wie sehr man in solch einer Situation verzweifeln kann und man kann sich in die Lage hineinversetzen. Leider wird die Handlung in der Mitte des Buches ziemlich monoton und die Spannung nimmt deutlich ab.

Ich empfehle dieses Buch für alle, die sich halbwegs an Geschichte und Gesellschaft interessieren und besonders geeignet sehe ich es im Unterricht der Oberstufe, da der Schwierigkeitsgrad (im Text gibt es genügend Hilfen) und die Länge angemessen sind.
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am 18. September 2015
Ich durfte dieses Buch im Englischunterricht unter 2 weiteren auswählen und war sofort begeistert.
Die Story ist durchgehend spannend und leicht nachzuvollziehen - wenn man die Sprache gut beherrscht!
Das Thema ist alltagsnah und ist gleichermaßen für Jungen und für Mädchen geeignet.

Für meine Mitschüler war das Buch jedoch größtenteils zu anspruchsvoll, da wir insgesamt eine recht schwache Klasse waren.
Wer das Buch im Unterricht einsetzen möchte, sollte sicher gehen, dass das Niveau der Klasse schon etwas höher ist.
Sonst wird es einfach nur zu einer zähen Angelegenheit, die absolut keinen Spaß macht.
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Jefferson - a black boy in 1940s Louisiana - has been at the wrong place at the wrong time and now he is sentenced to death for something he only witnessed. Now he is sitting on death row, while frequently visited by a teacher schanghaied by his aunt to teach him to "die with honour" as it was.

The core-story - and Jefferson himself - are not very convincing, but the other characters showing us how black people lived in this time at this place make the book well worth reading.
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am 26. Mai 2014
In unserem Kurs haben wir abwechselnd aus dem Buch gelesen und übersetzt und ich muss sagen, dass man nach und nach (nach vielen Verbesserungen)man lernt die Wörter richtig zu lesen und auszusprechen sowie den Text zu verstehen. Es ist eine gute Methode eine Fremdsprache zu lernen in dem man lesen muss und dabei verbessert wird.
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am 29. November 2010
Gutes Buch, einfach zu verstehen, klare Struktur.
Wurde verfilmt.

Auch mit geringeren Englisch-Kenntnissen leicht zu lesen.
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