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am 25. Dezember 2008
Vorweg: Dieses Buch sollte eigentlich traurig sein oder einen zumindest in einer traurigen Stimmung zurücklassen. Tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil schafft es der Autor auf eine mir zum Teil unbegreifliche Weise, Hoffnung aufkommen zu lassen.

Gehen wir es also genauer an.
Der Inhalt ist schnell erzählt: Als Clay von der Schule nach Hause kommt findet er ein an ihn addressiertes Päckchen vor, das 7 Kassetten enthält. Auf sie hat Hannah, ein Mädchen, das sich zwei Wochen zuvor das Leben genommen hat, 13 Geschichten/Gründe aufgenommen, die erklären sollen, was zu ihrem tragischen Ende geführt hat. Im Laufe des Buches kommen dabei unter anderem sehr pikante Details ans Licht, fairerweise aber hat Hannah beschlossen, dass nur die Personen die Kassetten hören sollen, die auch damit zu tun haben - jede Person erhält also eine Kassetten-Seite und ist damit einer jener 13 Gründe, die Hannah zu ihrem Entschluss gebracht haben.
Clay wandert also die ganze Nacht durch seine Stadt, folgt dabei einer Karte, auf der Plätze markiert sind, die für Hannah und ihre Geschichte entscheidend waren - und dabei immer Hannahs Stimme im Ohr. Er beschäftigt sich mit Hannahs 13 Gründen, beginnt Verbindungen herzustellen, wo vorher keine waren und wir erhalten zeitgleich mit Clay, Kassette für Kassette, mehr Informationen, zittern mit ihm mit, fragen uns mit ihm, was er Hannah nur angetan haben könnte.

Die Kapitel des Buches sind nach den Kassetten benannt, also "cassette 1: side A", "casette 1: side B" usw.

Ich habe Thirteen Reasons Why verschlungen wie nur wenige Bücher vorher. Es ist ergreifend, man fühlt mit - sowohl mit Clay als auch mit Hannah. Das ganze wird dabei so lebendig geschildert (denn Hannah erzählt selbst was sie zu sagen hat), das man fast vergisst, dass dieses Mädchen tot ist. Clays Gedanken zu dem jeweiligen Kassetten-Inhalt kommen promt, die Geschichte wird also im Prinzip von zwei Erzählenden aufgebaut, was ich als sehr interessant empfunden habe.

Fazit: Eine absolute Kaufempfehlung!
Und wer lieber auf Deutsch liest (wobei das englische Original fast sicher besser ist): Im Juni oder Juli 2009 erscheint die deutsche Ausgabe unter dem Titel "Tote Mädchen lügen nicht" (Dead girls don't lie - Hannah sagt das einmal zu Beginn des Buches).
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am 12. Juli 2011
Vorab: Habe das Buch zusammen mit einer 9. Klasse (auf Vorschlag einer Schülerin hin) gelesen, die sich das mehrheitlich gewünscht hat. Von alleine hätte ich mir das Buch thematisch eher nicht ausgesucht, das ist aber persönlicher Geschmack.

Wenn Sie sich fragen, ob dieses Buch für Ihre Schüler oder Ihre/n Tochter/Sohn geeignet ist, so sollte diese Lesergruppe meines Erachtens (u.a. wegen einiger harter und expliziter Stellen) mindestens 18 Jahre sein. Zudem fanden es meine Neuntklässler nicht immer leicht zu lesen.

Ist es ein gutes Buch? Ich habe mich selten so schwer getan, dieses zu beurteilen bzw. abzuwägen. Hier einige Pros und Kontras:

Pro:
+ Es bringt dieses wichtige Thema in (relativ!) moderner Art und Weise erst einmal auf die Agenda.
+ Hat man sich erst mal eingelesen, so hat es schon einen mitreißenden Charakter und man möchte erfahren, was genau passiert ist. (Spannung)
+ Die (Haupt-)Charaktere sind durchaus sympathisch, (zumeist) normal und als Identifikationsfiguren geeignet, zumindest weitgehend.
+ Informationen zur Selbstmordproblematik könnten für das Thema und seine Problematik sensibilisieren.

Kontra:
- Schreibstil/Perspektive: Der ständige Wechsel zwischen Hannahs und Clays Perspektive nervt doch ein bisschen und trägt nicht gerade zur Klarheit bei. Ein einfacher Tagebuchstil wäre vielleicht inhaltlich effektiver, intensiver und einprägsamer gewesen. Aber für Perspektivwechsel gibts ja bekanntlich Buchpreise und somit höhere Auflagen und folglich mehr Geld.
- Während man im Verlaufe des Buchs doch einen Einblick in Hannahs Charakter, Denkweise und auch Entwicklung erhält (zunächst recht schlüssig), so wundert man sich schließlich am Ende doch über einige Handlungsweisen, die noch nicht einmal zu einer nun veränderten, verzweifelten, Selbstmord gefährdeten Hannah passen.
- Womit wir auch schon beim nächsten Problem wären: in die Charakterentwicklung Hannahs ist fast zwanghaft jedes klischeehafte Element, das zum Selbstmord führen kann, eingebaut worden. Das ist völlig übertrieben und undifferenziert und wird der Problematik meines Erachtens nicht gerecht.
- Das Ende (nach Hannahs Tod) kommt sehr plötzlich, ist sehr plakativ und versucht auf einmal gute Laune zu machen - das ist lächerlich.
(- Die Schlüssigkeit der Rahmenhandlung [Clay und die Kassetten] ist zweifelhaft, was ich jedoch nicht so wichtig finde.)

Man könnte hier auch noch viel zur Schuldfrage und zur (fraglichen?) Moral dieses Buchs schreiben, doch das zu durchdenken oder zu diskutieren überlasse ich dem geneigten Leser...

Also: Muss man dieses Buch gelesen haben?
Man muss bestimmt nicht, wenn man es aber tut bringt es, wenn man sich auf Stil und Thema einlässt, zumindest Denk- und Diskussionstoff.
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am 28. Juni 2009
Jay Ashers "Thirteen Reasons "Why", ein spannender und halbwegs anspruchsvoller Roman, handelt von einem ca. 16-jährigen Schüler namens Clay Jensen, der eines Tages ein Paket mit sieben Kassetten erhält. Er stellt fest, dass sie von einer Freundin besprochen wurden, die sich ca. 2 Wochen vorher umgebracht hatte. Auf den Kassetten gibt sie die Gründe für ihren Selbstmord an - Gründe, die eng mit dreizehn Personen aus ihrem Umkreis verbunden sind. Eine Nacht lang hört Clay die Kassetten und zieht dabei durch die ganze kleine Stadt an alle wichtigen Orte im kurzen Leben von Hannah Baker. Im Layout werden die typischen Symbole von Cassettenrecordern verwendet - eine ungewöhnliche aber pfiffige Idee! Clays Weg kann der Leser anhand einer Karte nachverfolgen, die auf der Innenseite des Schutzumschlags abgedruckt ist. Das hilft sehr beim Verständnis der Handlung. Hannahs Geschichte, die kursiv gedruckt ist, wird immer wieder unterbrochen von Clays eigenen Gedanken und Gefühlen und den Geschehnissen der Nacht. Dieser ständige Perspektivwechsel kann etwas verwirren und ist beim Lesen manchmal anstrengend.
Wir haben das Buch im Englischunterricht nach 6 Jahren Englisch gelesen und empfehlen es weiter, weil die Story sehr aktuell und mitreißend geschrieben ist. Die Figuren sind realistisch beschrieben und die Handlung ist gut nachvollziehbar. Sie spielt zwar eindeutig an einer amerikanischen High School, man kann sich aber gut vorstellen, dass es einen ähnlichen Vorfall auch an Schulen in Deutschland geben könnte. Durch den originellen Aufbau lernt man nicht nur die Sichtweise der Selbstmörderin kennen, sondern auch ihre Wirkung auf ihre Mitschüler und die Gründe für ihre Vereinsamung. Das blutrünstige Cover und den Titel "Tote Mädchen lügen nicht" der deutschen Ausgabe finden wir unpassend, weil man einen Horrorstory erwartet, diese Geschichte ist jedoch realistisch und regt zum Nachdenken darüber an, wie wir miteinander umgehen und häufig unwissentlich andere verletzen und demütigen.
Auch wenn man nicht jedes Wort versteht, ist das Buch auch für deutsche Schüler ab ca. 15 Jahren gut zu lesen. Wir vergeben nicht die volle Punktzahl, weil manche von uns das Buch manchmal langatmig und die Handlung an einigen Stellen etwas übertrieben fanden.
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am 25. Januar 2015
When you read the summary, you know what's coming
If you don't like these kind of topics, don't read it
BUT if you do: This book won't disappoint! It's really really well and the author created a great story that made sense
it's a little confusing when in the end it is reffered to persons who only played a part in the beginning, but that's okay :)
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am 15. Juni 2014
The writing was a bit too simple for me, nevertheless the characters and the story were to my liking. The end was no real surprise, as it is the main plot and already known.
I couldn't help liking the main character and wishing things would have turned out different.
I still liked it very much.
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am 13. April 2013
Habe das Buch schon auf deutsch gelesen, dadurch habe ich es leichter verstanden, auch wenn ich manche Wörter nicht kannte. Sehr gut, wenn man englisch lernt (ich bin in der 11. Klasse) und habe wie gesagt das meiste verstanden.
Kam auch sehr schnell an! ;)

Zum Inhalt:
Clay Jensen kommt nach Hause und hat ein Paket mit 7 Kassetten bekommen. Auf jeder dieser Kassette hat Hannah (die Selbstmord begangen hat) 2 Gründe aufgelistet, die zu ihrem Selbstmord führten. Wenn du die Kassetten bekommen hast, bist du einer dieser Gründe.
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am 10. Februar 2012
Ich habe den Roman mit einem Englisch-Leistungskurs im 11. Schuljahr behandelt. Dafür ist er sprachlich angemessen, er enthält nebenbei viele Informatioen über das Leben an amerikanischen Highschools, und die Selbstmord-Thematik halte ich für wichtig. Von der Erzählperspektive her ist es besonders attraktiv, da sehr ungewöhnlich präsentiert. Die (bereits tote) Protagonistin analysiert die Motivation, die sie zum Suizid getrieben hat. Einer der 13 Empfänger ihrer 'Anklage', die sie kurz vor ihrem Tod auf Hörcassetten aufnahm, zeigt dazu seine Seite der Dinge, und da es sich um einen männlichen Rezipienten handelt, ist für beide Geschlechter etwas rauszuholen, und man hat eben einen spannenden Perspektivwechsel. Manche meiner Schüler empfanden nicht alle Argumentationslinien als nachvollziehbar, aber die Mehrheit konnte ziemlich viel aus der Beschäftugung mit dem Roman herausziehen, und viele haben es spontan, schneller als aufgegeben, ausgelesen. Ein gutes Zeichen für eine Schullektüre!
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am 31. Mai 2013
Der Inhalt dieses Buches trifft genau den Zahn der Zeit.
Nicht nur ist die Handlung interessant, sondern auch die Tatsache, dass es sich um zwei Ich-Erzähler handelt.
Man kann sich sehr gut in beide Charaktere hineinversetzen. Außerdem ist das Buch im umgangssprachlichen Stil geschrieben, was es auch allein deswegen schon attraktiv für den Englischunterricht (B2) macht. Das Buch regt zum Nachdenken und Diskutieren an und eignet sich gut sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für die Aufgabenstellung der nächsten Klassenarbeit.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, welches aus meiner Sicht durch die Realitätsnähe spannender als so mancher Krimi ist.
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am 16. Oktober 2013
das tragisch endet. Ich lese hin und wieder ein Buch auf Englisch um meine Sprachkenntnisse zu erhalten und gegebenenfalls zu erweitern. Dafür eignet es sich hervorragend. Hinzu kommt, dass es wirklich eine klasse Erzählung ist die viel von einer Novelle hat. Sehr lehrreich und zu empfehlen.
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am 5. Juli 2015
Der Roman "Thirteen Reasons Why" von Jay Asher (auf deutsch: "Tote Mädchen lügen nicht") behandelt das wichtige und sehr ernst zunehmende Thema Mobbing.
In den USA ist das Buch soweit ich weiß schon teilweise eine Schullektüre und das finde ich sehr gut. Gerade die Schulzeit ist oft schwer und Mobbing tritt leider immer wieder auf.

Das Buch ist eine sehr gelungene und wichtige Lektüre zum Thema Mobbing. Jeder hat damit bestimmt schon Erfahrung gemacht, mal stärker, mal schwächer.

Der Autor hat um dieses Thema eine wirklich interessante und spannende Geschichte entwickelt.

Clay bekommt plötzlich diese Kassetten von der verstorbenen Hannah und ist geschockt. Clay als Charakter ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, auch wenn ich mich die ganze Zeit gefragt habe welche Rolle er in der Geschichte von Hannah noch spielen wird.

Wenn er die Kassetten von Hannah hört ist ihre Stimme kursiv gedruckt. So kann man gut unterscheiden wann die Kassette gehört wird und welche Gedanken Clay dazu hat.
An manchen Stellen war es trotzdem schwierig zwischen den beiden hin und her zu "schalten".

Der Autor schafft es auf eine erschreckend schöne Art und Weise die Geschichte zu erzählen. Manche Episoden wirken zunächst harmlos, doch gegen Ende löst sich alle auf und man erfährt einige erschreckende Details.
Beim Lesen habe ich manchmal gedacht, "Okay, diese Situation ist jetzt eigentlich nicht so schlimm, warum fühlt sich Hannah so und so". Doch am Ende wird einem bewusst, wie solche Sachen auf manche Menschen wirken und wie sie aufgefasst werden.

Der Schreibstil ist recht einfach, gerade weil das Buch ja auch an Jugendliche gerichtet ist.
Das Buch ist auch ein gutes Einsteigerbuch, wenn man sich an die englische Sprache herantasten möchte.

Fazit:
Wer gerne Bücher von John Green liest, der sollte sich dieses Buch auch mal ansehen!
Mehr kann man über dieses Buch auch nicht erzählen, jeder sollte es selbst für sich entdecken und eigene Schlüsse/Erkenntnisse daraus ziehen.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne!
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