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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
167
4,3 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2006
Auf Grund einer Lungenerkrankung hielt Katia Mann sich 1912 sechs Monate lang im Waldsanatorium von Professor Jessen bei Davos auf. Thomas Mann reist für drei Wochen nach Davos, um seiner Frau Gesellschaft zu leisten. Die hier gewonnenen Eindrücke verarbeitet er in seinen Romanen „Der Tod in Venedig" und „Der Zauberberg"..
Der 24-jährige Hamburger Hans Castorp reist vor Antritt seiner Ingenieursausbildung zu Besuch seines lungenkranken Vetters in das Sanatorium Bergfried im schweizerischen Davos. Aus dem geplanten dreiwöchigen Aufenthalt werden sieben Jahre. In der Welt des Sanatoriums ist man leicht empfänglich für die weltanschaulichen Positionen der einzelnen Romanpersonen.

Thomas Mann schafft es, dass der Leser sich immer gut den Erlebnissen und Empfindungen von Hans Castrop nachvollziehen kann. Mit „Der Zauberberg" ist ihm ein sehr komplexer und gut geschriebener Roman gelungen. Für mich absolut lesenswert.
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am 9. August 2015
Auch wenn die mehr als 1000 Seiten eine Herausforderung darstellen, sollte der Roman mehrmals gelesen werden. Nicht, weil man ihn nicht versteht, sondern weil die wundervoll formulierten Beschreibungen der Landschaft, des Sanatoriums und der Menschen ihre Wirkung erst beim zweiten Mal so richtig entfalten. Man weiß dann schon, was passiert und kann jeden Satz, jedes Wort genießen. Feinsinnig und nah, so als ob man dazu gehört und fast selbst schon sagt: "wir hier oben".
Zu dieser Ausgabe gibt es noch zu sagen, dass eine Seitennummerierung der Zeilen im Abstand von 5 Zeilen (also 5, 10, 15 usw.) hilfreich ist, wenn man mit mehreren Lesern eine Analyse des Werkes vornehmen möchte und einen bestimmten Textausschnitt sucht. Für Studenten und Schüler dadurch sehr gut geeignet.
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am 23. Juli 2015
Es ist ein gutes Buch.
Das Buch: es war gut. Es ist immer noch gut.
Buch ist gut. Gutes Buch.
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am 3. Mai 2004
Wer würde es sich anmaßen, einen solchen Klassiker zu kritisieren? Gesagt sei nur eins: Ohne die Lektüre dieses Buches fehlt jedem Leser eine der essentiellsten literarischen Erfahrungen, die man sich vorstellen kann.

Was dieses Buch so unvergleichlich macht ist die Einheit von Handlung und Erzählstil: Man fühlt sich vom langsamen, behutsamen Wortfluß in die gleiche warme Decke gehüllt, in der auch die Protagonisten des Buches einen Großteil ihrer 7 Jahre auf dem Berg verbringen. Oft sind Bücher, in denen die Handlung reduziert ist, langweilig. Dies ist hier überhaupt nicht der Fall, da der wunderbare Stil eine Atmosphäre herstellt, in der man sich unwillkürlich "geborgen" fühlt.

Einige Kritik mußte dieses Epos aufgrund der langen philosophischen Passagen einstecken, in denen Mann die politischen Antithesen der Zeit stellvertretend durch Naphta und Settembrini aufarbeitet. Sicherlich sind diese Thesen heute nicht mehr ganz so relevant; sie erhellen aber das Bild eines zwischen Genügsamkeit und Größenwahn verharrenden Vorkriegseuropas, das ganz notwendigerweise verändert wurde.

Insgesamt ein unglaublich dichtes, ausdrucksstarkes und intelligentes Buch, in dem trotz mancher Längen auch der Lesespaß nicht zu kurz kommt. Meiner Meinung nach hätte Mann hierfür - nicht für seine Buddenbrocks - den Nobelpreis erhalten sollen!
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am 14. Mai 2015
Das Buch habe ich mal bei einem Brockenhaus-Besuch gekauft. Als ich im Geschäft wieder Mal hören musste, wie viele Schreibfehler in einem von mir verfassten Bericht zu finden waren, dachte ich mir, es war Zeit, wieder ein Buch auf Deutsch zu lesen. Ich habe nur bis Seite 26 gelesen, und wusste - dieses Buch will ich auch unterwegs lesen. Jetzt habe ich die Kindle-Ausgabe bestellt. 26 Seiten lang habe ich geschmuntzelt, gestaunt und gelacht. Thomas Manns Schreibstil ist ein Genuss. Ich freue mich auf den Rest des Romans.
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am 5. März 2007
Sicherlich gehört Gert Westphal zu den ausdrucksstärksten seiner Zunft.
Aber mit der Lesung des Zauberberges von Thomas Mann hat er sicherlich nicht einen seiner besten Momente abgeliefert.

Es fehlen viele Passagen des Buches - und da muß man sich fragen, was so etwas soll? Nach welchen Kriterien werden Abschnitte als lesenswert bzw. als überflüssig bewertet?
Wäre Herr Westphal Musiker gewesen, hätte er Bachs Goldberg Variationen nur teilweise gespielt - Variante 1 ja, Variante 2 überflüssig, Variante 3 bis 6 wird gespielt, Variante 7 aber nicht.

Hinzu kommen noch einige technische Ungereimtheiten. So bemerkt Thomas Mann, daß Hans Castorp das getrennte "st" spricht - im Gegensatz zu seinem Vetter. Dies findet vor der betreffenden Erwähnung im Buch in Westphals Lesung keinerlei Anwendung, und danach leider nur sehr unregelmäßig/inkonsequent.
Auch meine ich einige Unsauberkeiten in der Intonation bemerkt zu haben, die leider nicht korrigiert worden sind.

Alles in allem ein eher zweifelhaftes Vergnügen - halbgar, vielleicht.
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am 13. März 2009
Der Zauberberg ist ein Drama auf einem sprachlichen Niveau, wie es heute leider nicht mehr anzutreffen ist. Das virtuose Spiel mit der Sprache ist allein die Lektüre wert. Doch wenn es nur das wäre.
Zugleich wohnen wir gemeinsam mit dem Protagonisten Hans Castorp dem Niedergang der Fortschrittshoffnungen des aufgeklärten Bürgertums, verkörpert durch Herrn Settembrini, bei, welcher folgerichtig Hans Castorp am Schluss des Buches in der Katastrophe des 1. Weltkrieges wiederfindet.
Thomas Mann geht mit einer atemberaubenden Tiefgründigkeit an die Entwicklungslinien des abendländischen Denkens und der Entwicklung des humanistischen Gedankens heran, die dem Leser einiges an Widerstandskraft abverlangt, angesichts der gegenwärtigen Erschöpfung der abendländischen Traditionen nicht in tiefe Melancholie zu verfallen. Welch eine Hoffnung in den Jahren vor dem Beginn des 1. Weltkrieges auf das Aufblühen einer humanistischen und aufgeklärten Bürgergesellschaft und welcher schon damals hineingesäte Zweifel angesichts der unabänderlichen conditio humana. Wir Postmodernisten haben angesichts unseres verfügbaren Wissens gegenüber den Protagonisten des Buches einen uneinholbaren Vorsprung, und gerade dieser Vorsprung ist es, der einen bei der Lektüre des Buches die Tränen der Hoffnungslosigkeit in die Augen treibt. Schade, es hätte eine so schöne Welt werden können.
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am 9. April 2013
Eines meiner Lieblingsbücher! Noch viel besser als die Buddenbrooks, jedoch muss einem der Stil von Thomas Mann liegen (sehr lange Sätze). Packendes Buch, man möchte gar nicht mehr aufhören. Beeindruckend auch die Denkweise Manns - für diese Zeit sehr fortschrittlich und frech, wie ich finde! ;-)
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am 6. Februar 2015
i hope i m not supposed to write about thomas Mann . received on time pleasure to read in german was very happy to receiced that book.one of my favorit
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Langsam taucht man ein in die Welt des qurantäneartig abgeschnittenen Bergsanatoriums in Davos. Der Leser wird fast gleich mit dem Lebensunerfahrenen Schiffbauingeneur Castorp der seinen Bruder besucht eingetränckt in die anormalen von der Gesellschaft auf Ihren Platz verwiesenen Kranken. Bekannter um skurriler Bekannter werden Castorp die Eigenheiten des Sanatoriums dargeboten und derer sind viele,Geldversessene Ärtzt die aus Patienten Dauerpatienten machen und am Schluß Lebenunfähige Seelenmimosen aus ihnen schaffen.

Der Roman nähert sich mit dem stattfinden der Galaabenden zum Jahreswechse

dann schließlich dem Höhepunkt, wo auch die Liebe Castorps in der Gräfin zu Gipfeln scheint um dann rasant den Beziehungsverfall darzustellen der von der realen Welt außerhalb des Sanatoriums außgelößt durch den Krieg dann über alle herfällt und schließlich alle einschließlich des Protagonisten verschlingt.

Grandioser ist Zerfall und Sehnsucht nie beschrieben worden.
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