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Kundenrezensionen

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am 18. September 2013
Eins muss man sich einfach immer wieder bewusst machen: Hat sich der Literatur-Clan erstmal auf ein „enfant terrible“ eingeschworen, dann kann es wohl machen bzw. schreiben, was es will, es wird protegiert, komme, was da wolle. Bestes Beispiel: Clemens Meyer, der es mit seinem Roman „Im Stein“ aktuell auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat.
Den bisherigen Rezensionen ist zu entnehmen, dass bei Weitem nicht jeder diesen Hype nachvollziehen kann, im Gegenteil. Und ja, es ist wohl so, dass der dem Roman attestierte „vielstimmige Gesang der Nacht“ eher wie ein irritierendes Stimmgewirr anmutet, dem auf fast 600 eng bedruckten Seiten wirklich nur schwer zu folgen ist. Zu verwirrend sind die völlig ungeordneten Bewusstseinsinhalte der zahllosen Figuren, die man mitunter nicht einmal direkt zu identifizieren vermag, da sie eben auch nicht in eine wirkliche Handlung oder zumindest erkennbare Chronologie der Ereignisse eingebettet sind.
Dennoch: So anstrengend die Lektüre bisweilen auch sein mag, es lohnt sich nicht aufzugeben, sondern sich von diesem unglaublich gut recherchierten und somit schonungslos realen und verstörenden, aber auch sehr einfühlsamen Roman fesseln zu lassen.
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Das muss man erst mal schaffen: ein Buch über Prostitution, Nutten, Zuhälter und Freier zu schreiben und einen Mann damit zu langweilen. Clemens Meyer bekommt das hin. Mit einem sehr bemüht wirkenden literarischen Anspruch. Mit Weitschweifigkeiten, verwirrenden Assoziationsströmen, Zeitsprüngen und allerlei sonstigen literarischen Spielereien. Auf über 500 Seiten präsentiert Meyer eine durchaus anspruchsvolle Prosa, schafft es aber nicht, den Leser zu fesseln.

Einen Handlungsstrang muss man sich suchen. Nichts baut aufeinander auf. Nach jedem Kapitel beginnt man wieder von vorne. Weit und breit kein echter Protagonist zu sehen. Immer wieder denkt man, diese Person könnte es sein, die merk dir mal – da taucht sie ab und die nächsten 100 Seiten nicht mehr auf.

Das ist alles einfach nur ärgerlich. Besonders weil man merkt, hier kann einer schreiben, mit Sprache zaubern, Stimmungen erzeugen. Aber ein guter Autor muss eine Stimmung auch halten, aufbauen, weiterentwickeln können. Als Leser erwarte ich, dass man sich um mich bemüht. Oder zumindest, dass mein Bemühen um den Autor nicht größer ist als umgekehrt.

Mein Fazit: Zeitverschwendung.
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am 31. Juli 2015
es gibt bessere erotische romane. die enthaltene gesellschaftskritik mag zwar zutreffen, läuft sich aber tot. oft wiederholt sich Meyer. sprachlich keine offenbarung!
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am 23. August 2013
Das Buch ist von unvergleichlicher erzählerischer und inhaltlicher Brillanz. Es spricht kunstvollendet die Sprache unserer Zeit. Clemens Meyer nimmt den Leser mit in die Welt der Prostitution, der Drogen und Kriminalität. Er läßt die Szenen mit kunstvollen Illustrationen lebendig werden. Wie ein Maler mit feinsten Pinselstrichen so arbeitet C.M. mit sparsamsten, aber genauesten Formulierungen und schillernder Wortakrobatik. Doch wäre eine Millieubeschreibung allein nicht so interessant. Die Qualität resultiert auf den faszinierenden Einwebungen von Geschehnissen unserer gesellschaftlichen, sozialen, politischen und urbanen Realität im Prisma der Jahrtausendwende.
Im Atemzug des Erzählens verweist C.M. auf seine literarischen Vorbilder und Ahnherren. Stellt sich voller Bewunderung, der von ihm verehrten Autoren, mit in deren Reihe.
Die nüchterne Buchgestaltung wird dem Titel auf wunderbare Weise gerecht, sie suggeriert dem Leser, einen sprechenden Stein in den Händen zu halten.
Im großen Interview zu diesem Buch erzählt C.M. frei über die Mühen und die enormen Vorarbeiten die er dazu auf sich genommen hat.
Ich wünsche diesem Buch den ganz großen Erfolg
1111 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2013
ich denke nicht, dass es so etwas in den letzten Jahren, man kann schon sagen: jahrzehnten, in der deutschen literatur gegeben hat. ein zerrissener ausufernder montageroman, der im sogenannten rotlicht spielt, aber viel mehr erzählt als eine chronik des milieus. es ist die geschichte unseres landes, was ist passiert n den letzten 20 jahren, es sind die alten und neuen fragen der literatur, gier, liebe, sexus, macht, kommen und gehen... der aufstieg und fall des arnold kraushaar, die rentensehnsucht des hans pieszeck, die Geschichten und träume der frauen, der bielefelder graf, der im dunklen osten der frühen neunziger aufbauarbeit zur aktie rot leistet, ecki mit dem radio, der später im Asphalt verschwindet.... stimme stimme, all das scheint brilliant geschnitten und komponiert, die "silbefäden" schneiden und kreuzen sich immer wieder. und was für eine sprache. der tonfall einer stadt, die tonfälle der zeiten. wer den fehlenden plot beklagt, hat wohl nicht richtig gelesen. die beiden "hauptstories" von ak und hans begleiten uns durchs buch, die diamanten beginnen ab dem ersten drittel zu funkeln. mr. orpheus spricht zu uns von den lebenden und den toten. die figuren verschwinden im stein. verneigt sich Meyer vor hilibg, fichte und anderen? ich weiß es nicht. ich bin beeindruckt.
ein großes buch, ein großer roman.
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am 18. November 2014
Der Roman ‘Im Stein’ von Clemens Meyer ist schwere Kost und führt zu schlechter Verdauung. Kein leichtes, sich hier durchzugraben. Er ist es jedoch wert, in vielerlei Hinsicht gelesen zu werden. Aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven und Stimmen von Personen, die im ‘sogenannten’ Rotlicht ihren Geschäften nachgehen.
‘Im Stein’ handelt von der imaginären Stadt Eden, einer Stadt, die überall ist oder sein könnte, auch wenn auf den ersten Blick das Zentrum Leipzig/Halle die Hauptrolle spielt.

Eden City: wo Mörderbanden, V-Männer des Verfassungsschutzes, Polizisten, Politiker, die Treuhand, manche Staatsanwälte mit Kriminellen deshalb gemeinsam Sache machen, weil die kriminellen Strukturen des organisierten Verbrechens nicht nur innerhalb des ‘sogenannten’ Milieus sind, sondern ganz tief innen in der Gesellschaft funktionieren, so wie Prostitution als Prinzip in der „Mitte“ der Gesellschaft angesiedelt ist und wo jeder Geschäftsmann, der von unten kommt, hin will. Ab in die Mitte: anerkannt, respektiert, also wie alle anderen eben auch, die das alles so schön stabil halten und dafür sorgen, dass der Geruch – des S******hauses oder des ganzen Bluts – wie man es nimmt, nicht nach aussen dringt, sondern schnell weg geputzt wird, von den Putz-Brigaden.

Denn ALLE profitieren von der ‘Ordnung’, der ‘Sauberkeit’, gerne in Zusammenarbeit mit ‘Ordnungshütern’. Ob es das Wegputzen ‘vergifteter Huren auf der Strasse’ ist, die man vorher mit dem eigenen Stoff aus der Giftküche versorgt hat, die Geldwäsche, die schwarz in weiss verwandelt, die Vergangenheiten sauber wäscht, so sauber wie Persil. Alles hat Ordnung, alles hat seinen Platz, die Spenden an die Hurengewerkschaft, die keine ist, an die Kirchenblättchen … an die SPD and so on

Alles sauber angemeldet, die Bullen lassen einen in Ruhe, man steht sich gut mit den Ämtern und der Stadt, man ist per Du, Ruhe soll sein, einkehren, kein Chaos, damit die Geschäfte störungsfrei laufen. Chaos stört nur das Geschäft.

Wie über das Unaussprechliche sprechen, schreiben? Das, was man mit Theodor Adorno Schuldzusammenhang nennen kann. Bei den ganzen Leichen im Keller, eine Geschichte, die das Fundament für Ordnung und Sauberkeit schuf, die Toten, eingebettet in dieser Geschichte oder im Moor.

Der Stein: Die gewünschte ‘Hurenpipeline’ unter der Erde, die die Städte mit Fleisch versorgt, wovon man träumt. Oben, an der Oberfläche. Der Stein: Wichsbuden, die Stadt, Immobilien, Diamanten, Cristall, Crack, Kokain, alles Stein. Ein Stein, den kein Bildhauer bezwingen kann, obwohl Clemens Meyer, er hat es versucht, er hat Spuren in den Stein gehauen, hat sich durch das Gespinn aus ‘Silberfäden’, den feinen Leuten von C & W, einen Weg gebahnt, um das alles, was man ‘System’ nennt, durchzuackern, anzuschauen. In einem ungeheuren Chorus aus Stimmen, von Huren und anderen Protagonisten des Gewerbes, in- und ausserhalb des sog. Milieus, die alle ganz tief drinne sind, in der Gesellschaft, im Stein.

Eine schnelle Meinung oder ein schnelles Urteil über das Buch zu sprechen: lasst hören! Unten in den Links zu den Buchrezensionen kann man einige Stimmen von Literaturkritikern nachlesen. Vieles erscheint mir unverstanden.
Niemand kann, zumindest, wer in dieser Gesellschaft Konsument und Profiteur ist, nach diesem Buch weiter seinen naiven Fantasien anhängen, von denen da oben und wir da unten, weil das nämlich alles zusammengehört. Der Roman, die einzige Möglichkeit, ähnlich wie Filme, unangenehme Wahrheiten als Fiktionen an den Mann und Frau zu bringen?!

Ja, die ganze Gesellschaft ist hier in diesem Stein zuhause. Der grosse Fleischmarkt, wie es im Roman heisst, zusammen mit den Fonds, den Aktien, die Anleger, Konsumenten, alles Profiteure eines im Kern unmenschlichen Systems, dass auf Ausbeutung beruht. Und die Ökonomie des Rotlichts funktioniert wie alle Ökonomien.
Der Eisenhans im Märchen, Hans der Schlachter, wie er im Roman vorkommt, ist überall. Das Marx’sche Kapital wird zitiert, steht ja bei den Saubermännern auf dem Index hihi, da steht alles, wie es funktioniert: die globalisierten Fleischmärkte, die internationalen Vernetzungen, die Connections. ‘Im Stein’ ist im Prinzip nicht nur ein Gesellschaftsepos unserer Zeit, sondern auch eine grosse Kriminalgeschichte, nicht nur über die letzten 20 Jahre. Denn der Stein beschreibt auch ein Prinzip, das der akzeptierten Ausbeutung. Darf man das sagen?
Die blutenden Leichen werden durch den Abguss gepresst und hinten kommen vergoldete Nasen raus. Eden City, das Paradies, für die, die es sich leisten können. Da können auch Mörderbanden und eine Justiz, die Unrecht spricht, unbehelligt ihrem Treiben nachgehen. Vom ‘rituellen Versenken der Leichen’ ist ja die Rede.

Das ‘Sogenannte’: Anders, als ich es in mancher Buchbesprechung las, tauchen kaum die ‘sogenannten’ Zuhälter auf, sondern Business People, Geschäftsleute (nicht nur Männer); bis auf einen einzigen, der mit seinen Miezen aus dem Ruhrpott erst Pommes Frites, dann die Mumus gewinnbringend an den Mann verhökert, im Osten, dem Experimentierlabor der Glücksritter. Obwohl da wenig Zeit für Experimente ist, da werden die Rezepte nur nachgekocht. Hat schon im Westen funktioniert, alles das gleiche vor der Geschichte, Ost wie West, BKA, Stasi, alles.
Kairos, eine kurze Zeit, eine Chance, die sich eröffnet, meinten schon die die alten Griechen, um Entscheidungen zu treffen, politische Weichen zu stellen, abzukassieren, die Grundlagen zu legen, wie der Fleischmarkt funktionieren soll, wohin der Geldfluss gelenkt wird. Geschäftsmodell “Flatrate S*******” eben, wie es im Roman von einem Betreiber genannt wird, und worunter nicht nur Praktiker kaputt gegangen ist.
Also ein einziger Zuhälter kommt vor, von einem Hippieluden aus Hamburg ist auch kurz die Rede, ein ganz Kluger, sonst nur ‘Geschäftsleute’, ehemalige Stasi-Manager, die Treuhand, V-Leute, die den Reibach machen. Eine Hand wäscht die andere, die ‘paar’ Leichen im Keller waren notwendig, damit der Laden sauber ist. Das Jasmin, das Kinderbordell, der Sachsensumpf, ein vernachlässigbarer ‘Kollateralschaden’, Wilder Westen eben, damals (?), auf dem Weg zu blühenden Landschaften.

Putzig sind die Einlassungen zum Thema Hurenrechte, ja schreiend komisch. Manager, die Hydra unterstützen, alles unterstützt ‘sauberes arbeiten’, der Dreck wird von der Strasse ‘geputzt’. Ja lasst uns mal über Privatversicherungen und Mietwucher sprechen, ja spricht doch, war auch schon 2005 ein Thema. Und die wenigen, die auf eigene Tasche arbeiten und sich nicht abkassieren lassen, ob durch faule Ehemänner oder Vermieter, sind so wenig, dass es keine Konkurrenz für die Zimmervermietung bedeutet. Oder doch? Also wenn das mehr werden, die von privat und so … also sauber gearbeitet kann doch nur von Clubs und Wohnungen für Summe X, zuviel Selbständige, also echte Selbständige, da stehen ja die Freudenhäuser leer!! Und ja auch die kleinen Wohnungsbordelle, die von Ex-Huren betrieben werden, auch Manager, also die werden gerne geschlossen, damit der Fluss an Kunden in die Grossbordelle und Zimmervermietungen rauscht, wenn es ausser der kriminalisierten Strasse keine Ausweichmöglichkeit für die Triebbefriedigung gibt. Idealzustände woll? Und auch die Strasse, ja, die wird allenthalben geschlossen. Blick ins Grüne, alles sauber, gentrifiziert, teure Mieten, die Anwohner schimpfen, Latte Macchiato, Flaniermeilen. Unser Dorf soll schöner werden.

Und da kann man so schön in die Bücher schauen, bei den sauberen Geschäftsleuten, alles versteuert hihi, in den Melkstationen, aber bei den Privaten, die sich frecherweise selbständig gemacht haben oder diesen ganzen ‘Ausländerinnen’, die da zusammengepfercht irgendwo arbeiten, die der Polizei oder dem Gewerbeamt nicht einfach die Tür aufmachen, ausser bei Gefahr in Vollzug, da stimmt doch was nicht mit den Umsätzen, da müssen wir dringend ran, am besten vor jedem Haus einen Steuer-Automaten aufstellen, so wie in Bonn oder Zürich, mit rotem Schirm, juhu, das Symbol der Sex Worker Rechte, als Gütesiegel missbraucht oder so, also von jenen, die in diesem ganzen Business nichts zu melden haben. Die sich so über Wasser halten oder zu ihrer Stütze etwas hinzu verdienen, einfach unabhängig arbeiten wollen. An die muss man ran. Diese gemeinen Steuerhinterzieherinnen, diese Parasiten, die sich in Deutschland breit machen, um zu überleben. Macht mal die Grenzen zu … Mensch, wird’s bald!!

Die “Zuständigkeiten” haben sich eben geändert. Also da, wo geschmiert wird. So ein Mist aber auch, aber das lässt sich mit den ganzen guten Verbindungen schnell einrenken. Bausenatoren, Baurecht und so. Alles sauber. Ja, die von privat auf eigene Tasche arbeiten sind den …. äh Behörden ein Dorn im Auge. Oops. Fehlermeldung.

Und schmeisst doch endlich die dreckigen Einwanderer, also die da, wie Soziologen, Studenten und so sie bezeichnen, die diesen ganzen Migrationshintergrund haben, bäh, die wollen wir hier nicht, den ganzen Dreck raus aus Deutschland, weg damit von den Strassen, also jene, die gar keine Chance haben in den Clubs zu arbeiten, in den sauberen Bordellen, weg damit, dann gehen auch die Preise wieder hoch, bei den deutschen Huren. Hurra!

Und Coppenrath &Wiese bedient sich eh an der Strasse, da gibt’s immer Nachschub, keine Sorge, denn dafür wird gesorgt, im Handel & Wandel, international, ob legal oder illegal, ist alles dasselbe; oder im Hotel über manche Agenten und Agenturen, die Dossiers anlegen, angeblich zum Schutz der Escorts haha, äh ihrer Klientel. Wie praktisch, diese Dossiers, diese Akten, Kontrolle, man weiss ja nie, wofür man die Daten noch braucht; bedient wird ganz oben immer, garantiert, da geht die Arbeitskraft nicht aus, da gibt es immer Nachschub – High Class eben. Gecoacht von Eden City.
Die Engel, die auftauchen, sind die Höllenengel, die Engel GMBH, der CEO hinter den Spiegeln, das scheinen nicht nur Motorradliebhaber zu sein, die ihre Dingenskirchen im trockenen haben. Der Höllenfürst hat eine ganze Armee gefallener Engel um sich versammelt, die als Teufel oder Satan regieren.
Wir lernen: es kann keine Trennung zwischen Gut und Böse geben, auf die ‘gute’ Seite, auf die man sich mit gutem Gewissen schlagen kann, so wie wenn man organisch frisst und sauber shoppt – Fair Trade genannt , auch wenn das einem manche Köche … äh Kirchenfürstinnen weiss machen wollen, es ist alles grau, gemixt, wie das Geflecht von Herrn Meyer. Danke Herr Meyer für das Gericht, hat mir zwar nicht geschmeckt. Aber schmecken muss einen der ganze Dreck ja auch nicht. Ist doch nuuur Geschreibsel über einen ‘Rechtsstaat’, in dem wir leben, und wo letztlich alle Profiteure sind. Ist nur Buch, tut keinem weh. Danke.
Ariane
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am 31. August 2013
warum bekommt dieses buch einen preis ? weil es ungwöhnlich ist. der schreibstil ist eher eine kunstform, die lesbarkeit bleibt da schnell auf der strecke. man ermüdet, versucht man den wilden gedankensprüngen des autors zu folgen. wären die gedanken , zwischen denen er springt von spektakulärem inhalt, so würden sie vielleicht fesseln können. leider entsprechen sie eher dem hintergrundrauschen einer grosstadt, oder eines testbildes oder dem einheitsgrau des alltags. sicher, es ist mal was anderes als die übliche, den markt überflutende einheitsschreibe, aber das ist es dann auch. bad boy image ? ......ach herrjeh.
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am 12. Januar 2014
Der Roman hat mir nicht gefallen. Die Sequenzen sind mir zu unzusammenhängend, alles wirkt etwas langatmig. Dafür das das Buch so "gehypt" wurde eine Enttäuschung.
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am 6. Februar 2014
Was für ein wirrer, verstörter Roman. Bin ich froh, dass es Trad-In gibt!!! Dieses Buch hätte ich sogar für 0,99€ zurück geschickt.
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am 8. September 2013
Wer hat ihn angezettelt, den Hype um einen Roman der keiner ist?
Wer hat ein Interesse an den hohen Auflagen eines Buches von fast 600 Seiten, dessen Inhalt in weniger als 10 Seiten hervorragend beschrieben werden kann? Und wer hat den Mut sich durch einen Text zu quälen der sein Ziel vollkommen verfehlt?

Als mir ein Freund dieses Buch geliehen hat, habe ich durch die ersten Seiten hindurch geblättert und bereits vermutet, das der Grund, aus welchem ich es nicht gekauft habe, ein guter Grund war. Ich habe mich nicht getäuscht!

Clemens Meyer ist ein Exzentriker dem es gelungen ist die Frauenwelt davon zu überzeugen, dass er etwas Besonderes ist. Wie allseits bekannt, werden die Verkaufszahlen der Romane von Frauen bestimmt. Ein paar Tatoos, ein paar coole Sprüche und eine Taktik die sich diesem Publikum anpasst, ist anscheinend genug um in Deutschland als Autor erfolgreich zu sein. Wenn auch nur als „böser Bube". Ich empfehle jedem diesen Roman nicht zu kaufen und, wenn er ihnen von einem Freund ausgeliehen wird, dann geben Sie ihn sofort wieder zurück, denn es lohnt sich nicht ihn zu lesen. Alles was hier geschrieben wurde, ist nicht nur hinreichen bekannt, es wurde auch viel spannender und informativer publiziert.
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