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Kundenrezensionen

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am 8. November 2012
Heißt er Weihnachtsmann? Santa Claus? Oder Nikolaus? Wo wohnt er und hat er etwas zu tun mit dem Christkind? Wer sich noch gut an seine eigene Kindheit erinnern kann oder wer selbst Kinder in dem entsprechenden Alter hat, der kennt diese Fragen. Und er kennt, wenn er denn seinen Kindern die entsprechenden Bilderbücher vorgelesen hat wie der Rezensent, auch viele Geschichten von der Heimat des Nikolaus im nördlichen Finnland, wo er mit seinen vielen Helfern in einer Fabrik das ganze Jahr über jene Geschenke herstellt, die er dann am 24. Dezember den Kindern bringt.

Ist der Weihnachtsmann eine Erfindung von Coca –Cola, wie ich das einmal jemand behaupten hörte? Und müssen sich christliche Kirchen wirklich über dessen Konkurrenz zum Heiland ärgern?

In seiner hier vorliegenden religions- und kulturgeschichtlichen Arbeit ist der Religionswissenschaftler und Professor für Ethnologie an der Universität Halle, Thomas Hauschild den Spuren des Weihnachtsmanns gefolgt und er erzählt „die wahre Geschichte“.

Nachdem er in einem ersten Kapitel die Traditionen und Erscheinungsformen des Weihnachtsmannes „Am Nordpol und im Westen“ beschrieben hat und dem Leser zu einem vertieften Verständnis seiner bisher für selbstverständlich gehaltenen Auffassungen zum Thema verholfen hat, geht er im zweiten Teil des Buches „im Osten und am Südpol“ auf eine erstaunliche Entdeckungsreise. Vor allen Dingen in China und in der Mongolei findet er Figuren der Tradition und Mythologie, die dem westlichen Weihnachtsmann auf das Erstaunlichste ähneln. Der chinesischen „Gott des langen Lebens“ und die Überlieferungen über den „Weißen Alten“ aus der Mongolei können, so Hauschild, zusammen mit den Traditionen aus unserer Kultur und helfen, „diese winterlichen ewigjungen Eremiten als Leitbilder eines weltweiten Klima- und Familiekultes der Zukunft zu begreifen.“
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am 18. Dezember 2015
Das Buch hat mich so erheitert, aber auch ermutigt! Es geht einem treuen Freund des Lebens- dem Weihnachtsmann auf die Spur und zeigt, daß dieser zu weit mehr fähig ist, als Geschenke zu schleppen. Santa wird dem Konsumterror wieder entrissen und zurück geführt in eine Welt aus Liebe und Sage. Geführt an einer langen Leine aus Wissen.
Fantastisch!
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am 3. Juli 2013
Ich habe dieses Buch im Rahmen meines Volkskundestudiums gekauft. Ich musste ein Referat darüber halten und das Buch, zusammen mit meiner Referatspartnerin, binnen 14 Tagen durchlesen. Trotz des großen Umfangs fiel dies nicht schwer und zumindest der erste Teil über den Weihnachtsmann im Norden und Westen ist gut strukturiert und amüsant zu lesen (verglichen mit anderer Lektüre für die Uni). Der zweiter Teil über den Süden und Osten soll verwirrender sein, aber trotzdem spannend, sagte meine Referatspartnerin.
Das Buch kam leider erst nach einer Woche an, daher hatten wir im Endeffekt nur 7 Tage um es zu lesen, allerdings hat zu der Zeit soweit ich weiß auch die Post gestreikt.
Ich würde also sagen, dass dieses Buch anthropologisch hoch interessant ist und einem auch so viele Informationen über den Weihnachtsmann liefert, die man vorher sicherlich noch nicht kannte. - Der Weihnachtsmann in dern USA war vorerst Holländer ;)
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am 3. Dezember 2012
Alle Jahre wieder muss man sich von Weihnachtsverächtern, Amerikanisierungsgegnern, Fundamentalchristen und so weiter anhören, der Weihnachtsmann sei eine schnöde Werbefigur, erfunden von den Herstellern eines bekannten Erfrischungsgetränks. Wer sich einmal auch nur etwas näher mit dem Thema befasst hat, merkt schnell, dass das nicht so ganz stimmen kann. Wo kommt er denn nun wirklich her, unser Weihnachtsmann?
Diese Frage verspricht das vorliegende Buch zu klären, dazu laut Buchrücken mit "großer Erzählkunst" und "viel Humor".

Bass erstaunt ist man bereits nach dem Lesen der recht langen Einführung, die ein paar persönliche, nichts erhellende Erlebnisse des Autoren schildert, um dann darüber zu philosophieren, ob muslimische Einwanderer auch Weihnachten feiern dürfen und ein paar Einwürfe zum Thema Religion zu machen. Was hat all das mit der wahren Geschichte des Weihnachtsmannes zu tun fragen Sie sich? Sie werden es auch nach dem Lesen des Buches nicht wissen.
Das erste Kapitel fängt dann ganz vielversprechend an, erzählt einiges über die mittelalterliche Vorstellung des Weihnachtsmannes, über moderne Varianten und ihre Verbreitung, über die Rolle der Coca Cola-Werbung und die Verbindung zum heiligen Nikolaus. Anschließend geht es etwas zu detailliert auf die Legenden über diesen heiligen Mann ein, dann verliert es sich in ausschweifenden Betrachtungen über Winterfeste, kommt sogar immer wieder auf das moderne Halloween zurück. Etwas enttäuschend und nicht gut geschrieben (mehr dazu weiter unten), aber insgesamt noch lesbar und mit klarer Verbindung zum ursprünglich versprochenen Thema.
Leider folgt Kapitel zwei. Hier wird end- und sinnlos über den ostasiatischen Lebensgott Shou Xing berichtet, der vieles mit dem Weihnachtsmann gemein hat, namentlich einen weißen Bart und eine hohe Stirn. Dies reicht zum Vorwand, um unglaublich detailliert und ohne weiteren Weihnachtsmannbezug gut die Hälfte des Buches auf diesen Gott (offenbar der Lieblingsgott des Autoren) einzugehen. Nachdem wir endlich Shou Xing hinter uns gelassen haben, wird uns als nächstes über den mongolischen Gott "Weißer Alter" erzählt, der, Sie ahnen es bereits, ebenfalls einen weißen Bart und eine hohe Stirn hat. Und falls Sie immer noch nicht schlafen, können Sie auch noch einiges über Schamanismus erfahren.
Im Schluss wird versucht, das ganze notdürftig zusammenzuführen, aber irgendwie klappt das nicht so richtig.

Mit der wahren Geschichte des Weihnachtsmannes hat das Buch also wenig zu tun, und aufgrund des eher knappen Bezuges versagt es als vorweihnachtliche Lektüre völlig.
Interessant könnte es aber aufgrund der Fülle an, teilweise wenig bekannten, Informationen trotz allem sein. Leider ist es nicht besonders gut geschrieben, was das Lesen zur Qual macht. Man hat oft den Eindruck, hier wurden Gedankenfetzen aufgeschrieben. Themen werden kurz und ohne klaren Zusammenhang angesprochen, um dann nie wieder eine Rolle zu spielen; manche Einwürfe lesen sich so, als hätte der Autor eine Reihe von Wetten verloren, deren Einsätze so lauteten wie "Der Verlierer muss in seinem nächsten Buch irgendwie Gottes Werk und Teufels Beitrag erwähnen", krude Thesen und Zusammenhänge werden hergestellt (das der Weihnachtsmann eine hohe Stirn hat, zeigt sich daran, dass er auf einem deutschen Spongebob-Adventskalender vom Seestern Patrick mit seiner hohen, spitzen Stirn verkörpert wird). Ständige Wiederholungen (wie oft werden der weiße Bart und die hohe Stirn erwähnt, wie oft die Jungfrauenlegende erläutert), das dauernde hin- und herspringen zwischen verschiedenen Themen und vor allem verschiedenen Quellen und sinnlose Erlebnisberichte des Autoren (z.B. seine Probleme beim "Zurückspulen" einer DVD) tun ihr übriges, um das Buch wirr, unübersichtlich und total langweilig zu machen. Der auf dem Buchrückn versprochene Humor bleibt übrigens auch völlig aus, nicht mal ein kleiner Schmunzler springt heraus.

Das Werk ist ein kompletter Reinfall, vor der Tiefstwertung rettet es nur die Tatsache, das man bei sorgfältigem Filtern doch so einiges lernen könnte - wenn man das Lesen durchhält.
Ansonsten kann ich nur noch folgendes Zugeständnis machen: Möglicherweise ist mir auf den letzten ca. 80 Seiten irgendwas tolles, dem ganzen einen Sinn gebendes entgangen; diese Seiten habe ich betäubt vor Langeweile zwar gelesen, aber kaum noch wirklich aufgenommen.
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am 15. August 2013
Das Thema wurde nicht verfehlt und ist teilweise sehr gut aufgearbeitet - ein wissenschaftliches Buch. Es geht in diesem Buch um die Frage woher kommt die Tradition vom Weihnachtsmann. Haben andere Kulturen ähnliche Figuren in ihrer Tradition? Dieses Buch behandelt auch die verschiedenen Arten von Weihnachtsmännern in verschiedenen Ländern.
ABER dieses Buch ist leider sehr unübersichtlich gestaltet und kompliziert geschrieben. Wer sich für dieses Thema interessiert sollte unbedingt zugreifen. Man muss sich jedoch "überwinden" es in die Hand zu nehmen, weil es schwer zu lesen ist. Nur zum Blättern und zum schnellen suchen nach Antworten ist dieses Buch nicht geeignet. Man muss dieses Buch "durchkämpfen". Deswegen nur drei Sterne.
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