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am 14. Januar 2012
Ein Amerikaner, New Yorker. Jung noch. Ehrgeizig. Gutes Auskommen mit einer eigenen Literaturagentur. Stabiles und zugleich in Grenzen großzügiges Liebesleben. Schöne Wohnung. Den schicken Gang zum Therapeuten kann man sich leisten. Zufriedenheit also? So dann doch nicht. Stress. Die Verführung zum Drogenkonsum trifft auf einen Willigen. Viel Alkohol + Crack verspricht Stressabbau und Rettung in die Gelassenheit. Der erste Schritt in die Hölle, aus der es nur, selten genug, mit viel Glück und innerer Stärke ein Entrinnen gibt, ist bald getan. Doch bis dahin ist der Weg in beide Richtungen weit. Am Ende des einen Weges: Ganztags zugedröhnt; zum Skelett abgemagert; Verfolgungswahn; die Grenze zwischen Realität und Halluzinationen ist aufgelöst; Suizid erscheint als letzter Ausweg; Zusammenbruch. Und dann doch noch Kraft genug, nach mehreren Anläufen eine Therapie in einer Spezialklinik durchzuhalten. Er schreibt sich in das Leben zurück. Ob er es geschafft hat? Es ist ihm zu wünschen. Aber: Die Bedrohung wird sein ständiger Begleiter bleiben. Den anderen Weg wird er hoffentlich weitergehen...

Der Amerikaner Bill Clegg hat einen schonungslosen Report seines Drogenweges veröffentlicht, in dem er kaum Erbarmen mit sich selbst zuläßt. Ein zunächst faszinierender, dann aber auch erschütternder Bericht insofern, als dem Leser bei der Lektüre eigene mögliche und tatsächliche Gefährdungen bewußt werden. Also auch: ein notwendiges Buch.
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Eine harte und schonungslose Geschichte schreibt da Bill Clegg in seinem Buch PORTRAIT EINES SÜCHTIGEN ALS JUNGER MANN nieder. Brutal wie er von sich selbst schreibt, seine Alkoholexzesse, die Verführung zu immer härteren Drogen die bis in der Cracksucht gipfelten und bei der er zehntausende von Dollar verbrät. Der gesellschaftliche Abstieg, die Suche nach Liebe, die Abhängigkeiten vom Stoff und den Dealern - alles Grausamkeiten - Wahrheiten und eine Geschichte wie sie das Leben schrieb.

PORTRAIT EINES SÜCHTIGEN ALS JUNGER MANN ist ein Buch der Vernichtung, der Selbstaufgabe, der Selbsthinrichtung, ein Weg den Trümmerpfad hinab in die Leere. Man fragt sich unwillkürlich warum sich das so viele Menschen freiwillig antun... Das Buch ist ehrlich, der Autor sehr offen und direkt, wenn er über seine Männerbekanntschaften, seine Suche nach Liebe und Zuwendung spricht.

Ebenso bei seinen Drogenexzessen, der Suche nach Dealern und dem Stoff den er tütenweise konsumiert. Die heißen Glaspfeifen die verschämt in Toiletten zertreten und weggespült werden, die Küsse, Münder gefüllt mit Crackrauch und der Sex mit Männern die teils älter waren als sein eigener Vater.

Verführung und Vernichtung, Erfolg und Verlust, alles ganz nahe beieinander - für Bill Clegg gab es am Ende nur noch dem Rausch, den er unbedingt wollte und als er - abgemagert auf 60 Kilo zusammenbrach - stand nur noch der Tod selbst als letztes Erlebnis auf der Liste.

Ein hartes und schonungsloses Buch das eine wahre Geschichte darstellt - keine Fiktion - eine echte Geschichte! Bill Clegg gebührt Dank das er so offen über seine dunkelste zeit berichtet - bleibt zu hoffen das andere daraus lernen können und wollen.

Empfehlenswert!
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am 11. Februar 2012
Ich begann zu lesen und hatte gleich das Gefühl nicht mehr aufhören zu können. Billy Clegg schreibt in rasantem Tempo und läßt meine Gedanken, gleich einem Süchtigen, nur mehr um die Geschichte kreisen. Ein erschreckender und lehrreicher Abgrund, in den ich gezogen wurde. Nur selten schaffte es ein Buch mich so zu vereinnahmen.
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Bill Clegg beschreibt in diesem Buch seine Abhängigkeit zu Drogen diverser Art. Im Vordergrund steht Crack. Aber dies ist es nicht allein, er verkonsumiert zusätzlich Unmengen an Alkohol und Tabletten. "Habe mir ungefähr 2 Liter Wodka reingekippt"! Im Fokus steht aber wie erwähnt, Crack. Diese Droge wird geraucht, wie wir erfahren. "Habe mir einen dicken Hit gemacht." Ein Hit ist ein Bröckchen Crack, welches in einem Glasröhrchen verbrannt wird, um dann den Rauch zu inhalieren. Seinen ersten Rausch mit dieser Droge beschreibt Clegg wie folgt: "Es durchtost mich - kinetisch, sexuell, euphorisch - wie ein wundervoller Hurrikan, der mit Lichtgeschwindigkeit tobt. Es ist die wärmste, zärtlichste Liebkosung, die ich je erlebt habe, und als sie nachlässt, die kälteste Hand. Das Gefühl fehlt mir schon, ehe es ganz weg ist, und ich möchte es nicht nur wiederhaben, sondern ich brauche es." Eine totale Stressdroge, aber dies sind ja wohl alle Drogen! Wie Clegg beschreibt, hält die Euphorie nach dem Konsum höchsten 15 bis 20 Minuten an, dann muss wieder konsumiert werden, um die Wirkung zu erlangen. Clegg beschreibt sehr ehrlich die verschiedenen Facetten dieser Sucht. Auf der einen Seite diese grenzenlose Euphorie, auf der anderen Seite den permanenten Suchtdruck, Verfolgungswahn, Einsamkeit und Scham. Er wiegt zum Ende seiner Horrorreise noch so viel, wie er als Achtjähriger gewogen hat! Er übernachtet bei Freunden die es gut mit ihm meinen, und scheißt und pinkelt deren Betten voll. So beschreibt er es selbst! Man kann sich vorstellen, wie groß die Peinlichkeit für ihn ist, dies zu bereinigen, damit die Freunde nichts mitbekommen. Ab und zu flicht der Autor Rückerinnerungen an seine Kindheit ein. Er hatte in seiner Kindheit lange Zeit Probleme mit dem Wasserlassen. Dies hat scheinbar zum Verdruss seiner Vaters geführt, der wohl ein relativ strenger Mann war. Warum erzählt Clegg diese Geschichten? Vermutlich, damit er eine "Entschuldigung" für sein Abgleiten in die Sucht hat. Als er ein junger Mann ist, verschwindet dieses Problem wie von selbst.. Er sagt auf Seite 103 = "Nie wird es eine Erklärung für das Leiden in der Kindheit geben. Nichts als Theorien, eine Mischung aus Psychologie und kinderärtzlicher Diagnose, aber nichts Konkretes und Eindeutiges." An Drogen verdienen ja nicht nur die Dealer, sondern auch die Vertreter des sogenannten "kontrollierten Konsums." An einen solchen Arzt gerät auch Clegg, : "Wir stellen einen detaillierten Plan auf - soundsoviel Drinks am Abend, soundsooft Crack im Monat - und ich finde es aufregend, dass mein Alkohol- und Drogenkonsum jetzt ärtzlich abgesegnet ist. Noch in derselben Woche überschreite ich die festgelegten Dosen. Ich gehe nie wieder hin!" Dieser Arzt nannte sich zusätzlich "Schadensbegrenzungsberater." Kann sich sicherlich jeder seinen Teil zu denken! Genauso massiv wie seine Abhängigkeit zu Crack ist auch seine Abhängigkeit zum Alkohol. Ständig kreisen seine Gedanken um den nächsten Drink, ständig versucht er auch in Hinblick auf diese Droge, nicht aufzufallen. "Ich trinke ein Glas nach dem anderen und ersticke die Erschöpfung und die schleichende Scham mit Wein." Gut beschrieben ist die Verzweifelung der Angehörigen, die sich die Augen
aus dem Kopf weinen, in ihrem Kummer. Aber irgendwann gemeinsam den Mumm haben, Tacheles zu reden und nicht um den heissen Brei herum! Eines Tages erzählt ihm seine Mutter: "Du stammst ab von Generationen von Trinkern und Drogenabhängigen in meiner Familie und der deiner Vaters, du gehörst zu einer langen Reihe!" Diese Beschreibungen sind ewige Wahrheiten, wie man sie in vielen ähnlichen Biographien findet. ( Das ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil ). Scheinbar gibt es so etwas wie eine Prägung für die Sucht, letztendlich auch Vererbung. Als sich Clegg auf sein Tiefpunkt zubewegt, kommt ihm die Erkenntnis was ihm die Sucht gebracht hat ( bzw. genommen ): "Geld weg, Liebe weg, Karriere weg, Ruf weg, Freunde weg, Hoffnung weg, Sympathien weg, Nutzen weg etc. etc." Sehr intensiv auch seine Beschreibung des hoffentlich letzten und fast tödlichen Konsums. Nachdem er dann in der Klinik ist, kommt er auch mit seinem Vater ins Gespräch. Auf einmal erkennt er, das sein Vater wohl doch kein schlechter Mann ist und es auch nicht immer leicht im Leben hatte. Aber so ganz kommt er dann doch nicht von seinen obskuren Schuldzuweisungen weg. Und das hat mich schon ein wenig genervt. Denn der junge Mann hatte viel Glück im Unglück. Vater Pilot und dementsprechend geordnete Verhältnisse, früher Erfolg als Verleger, eine Menge Geld auf dem Konto, erfolgreiche und intelligente Freunde/innen, die überwiegend den gehobenen Kreisen entstammen, Freunde/innen die bis zuletzt zu ihm halten, das ist ein Lebenshintergrund, auf den nicht jeder Süchtige zurückblicken kann. Das mache ich dem Autoren nicht zum Vorwurf - es wäre nur gut gewesen, wenn ein wenig mehr Dankbarkeit für dies alles zu erkennen wäre! Clegg konnte fast immer seine Drogenräusche in feinen Hotels ausleben und den Zimmerservice kommen lassen, damit noch reichlich Wodka dazugereicht werden konnte. Trotzdem habe ich nicht den geringsten Zweifel, das er durch seine persönliche Hölle gegangen ist. Zum Ende des Bandes tut er so, als wenn er sich an Phasen seiner frühesten Kindheit erinnern könnte. Also einer Zeit, als er gerade mal laufen konnte! Dies sind die einzigen Stellen, die ich ihm nicht glaube! Es gibt eine Fortsetzung der Geschichte! Darin wird dann wohl der endgültige Weg aus der Sucht beschrieben, die hoffentlich erfolgreiche Therapie. Dazu muss ich folgendes sagen, laut dem Autoren liegt dieses Suchtgeschichte schon einige Jahre zurück.Es wäre also kein Problem gewesen, die gesamten Erlebnisse in einem Band zusammenzufassen. Das Buch das ich hier beschreibe hat 270 Seiten mit recht großen Buchstaben. Kann man locker an einem Wochenende lesen. Warum also in zwei Bänden? Kann eigentlich nur Profitgier sein. Von mir gibt es dafür aber nicht noch einmal 18,90 €. Da fehlt mir dann einfach ein wenig die Demut, die man sicherlich auch braucht um Drogenfrei zu bleiben. Manchmal ist mir der Autor in seinen Lebensrückblicken einfach etwas zu weinerlich, denn letztendlich hat er ein sehr gutes Lebensumfeld genossen. Ansonsten war es eine sehr gute Beschreibung über die Abhängigkeit zu Crack und anderen Drogen. Es zeigt den ganzen Wahnsinn sehr gut auf. Ich vergebe 3 Sterne. Nicht schlecht!
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am 24. März 2012
In dem Buch "Porträt eines Süchtigen als junger Mann" beschreibt Bill Clegg seine eigene Geschichte. Gerade mal 30 Jahre alt hat er sich in New York bereits als erfolgreicher Literaturagent etabliert. Das Geschäft läuft super, das Konto ist mit 70.000 Dollar befüllt. Alles könnte kaum besser sein, wäre da nicht ein "kleines" Problem... Bill ist cracksüchtig. Von heute auf morgen verfällt er in eine derart heftige Abhängigkeit, dass er beschließt, nicht mehr in sein Büro zu gehen sondern sein komplettes verfügbares Geld in Kokain (Crack) zu investieren. Clegg beschreibt schonungslos offen, welche Horrorszenarien er in seinem quasi Non-Stopp-Drogenrausch erlebte, der ihn zu guter letzt fast das Leben gekostet hat. Nicht nur seinen Job, auch seine Beziehung opferte er für die Droge. Von ständiger Verfolgungsangst geplagt, flüchtet er quer durch New York von Hotel zu Hotel, um den eingebildeten Drogenfahndern zu entkommen, die er an jeder Ecke und in jedem Taxi zu erkennen glaubt. Schritt für Schritt, Crackpfeife für Crackpfeife, steuerte er der eigenen Vernichtung entgegen. Eine extrem offene und zugleich erschütternde Geschichte, die das Leben schrieb. Kaum zu glauben, dass Bill Clegg nach diesen Erfahrungen noch unter uns weilt.... Empfehlenswert!!

Sabandi von MexxBooks
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am 27. November 2012
Ich habe im Spiegel gelesen, dass das Buch verfilmt wurde. Es geht um ein schwules Pärchen, bei dem einer nach Crack süchtig ist.
Es ist autobiographisch. Bill ist Lektor in New York, reich und eben drogensüchtig.
Es wird gleich eingestiegen mit seinem Suchtverhalten, dann kommen Rückblenden in seine Kindheit und seinen Werdegang. Es ist sehr schön geschrieben, ich habe es gerne gelesen, aber warum manche süchtig werden und warum nicht, das weiß ich leider immer noch nicht.
Aber durchaus lesenswert.
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am 5. November 2012
Ich habe diesen Bericht gelesen, nachdem ich den Film KEEP THE LIGHTS ON gesehen habe, in dem Bill Cleggs Ex-Freund Ira Sachs die gemeinsame Liebesgeschichte als (großartiges) Spielfilm-Drama erzählt. Das Buch ist ganz anders als der Film, weil Cleggs Perspektive viel egomanischer ist - es geht um sein Abrutschen und seine Wiederauferstehung. Im Film wird die Geschichte nüchterner erzählt, mit der Drogensucht als einem Problem unter vielen. Nichtsdestotrotz kenne ich kein künstlerisches Werk, das so hart und so klar über die Sucht erzählt, die - vor allem in den 1990ern und vor allem auch in der Schwulenszene - gewütet hat und viele Tote, Co-Abhängige und Trauernde zurück ließ. Clegg findet einen passenden Ton dafür - schonungslos, alles andere als weinerlich, trotzdem eben hoffnungslos ich-bezogen. Man kann das literarisch durchaus mit Gewinn lesen - es ist kein Betroffenheitskitsch. Aber leichte Lektüre ist das auf keinen Fall.
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am 10. November 2012
Ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll. Auf mich macht der Autor einen extrem ichbezogenen Eindruck und vom brutalen Leben mit der Droge Crack habe ich wenig gelesen, vielleicht auch weil der Autor ein junger, reicher Mann ist, der keine Geldprobleme hat. Sein größtes Problem ist die drogeninduzierte Paranoia, die sich durch das Buch zieht und mich extrem genervt hat. Ansonsten passiert im Buch nicht viel, er raucht sein Crack, hat Sex- aber das alles ließ ihn für mich kein bißchen menschlich oder sympathisch erscheinen. In Rückblicken erzählt Bill Clegg von seiner Familiengschichte- auch nicht sonderlich fesselnd. Nach der Hälfte des Buches habe ich dann aufgegeben- war mir echt zu langweilig.
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