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am 5. März 2012
Sehr spannend in Ichform geschriebener Thriller. Die Kombination aus Arzt und ehemaliger Mafiakiller liest sich schnell und sehr kurzweilig :) Ich hoffe Josh Bazell wird noch mehrere Bücher in dieser Form schreiben, denn Bärentatze scheint ein recht interessanter Mensch mit einem bewegtem Leben zu sein. Viel Spass beim Lesen :)
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am 26. April 2017
Ein spannender und witziger Hörgenuss.
Stellenweise sehr realistisch, lehrreich und mitfühlend geschrieben und gesprochen.
Hab es auf langen Autofahrten gehört und hat mich gut unterhalten.
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am 10. Oktober 2011
Genau das ist es, das Buch. Schrecklich und witzig.
Der Ich-Erzähler, ein ehemaliger Mafia-Killer, arbeitet "geschützt" durch das Zeugenschutzprogramm als Arzt in einem New Yorker Krankenhaus. Er glaubt sich sicher und irrt sich selbstverständlich dabei.
Nun lässt Bazell jedes zweite Kapitel seinen Helden den Alltag im Krankenhaus schildern, SEINEN total verrückten Alltag. Mit zynischem Humor, Sarkasmus, großem Wissen und oft genug mit herrlich mit Sternchen versehenen Erläuterungen am Ende der Seite, beschreibt er uns seine "Gegenwart" die sich immer mehr in eine tödliche Falle verwandelt.
In der anderen Handlungsebene, nicht weniger spannend, zynisch, sarkastisch, mit nicht weniger großem Wissen erzählt, beschreibt Bazells Held uns seine Lebensgeschichte, seinen Weg vom Kind zum Killer, vom Killer zum Arzt, vom Arzt zum... nein, mehr wird hier nicht verraten.
Für diese neue Form des Kriminalromans, für die Spannung, für den intelligenten Plot, für den Spaß und das Grausen beim Lesen, (ja, beides ist möglich, auch gleichzeitig), gebe ich gerne fünf Punkte.
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am 24. November 2012
Ein Strudel aus Gewalt, Mord und Hoffnung.

Das Cover ist recht Schlicht und in zwei Farben gehalten, schwarz und rot.
Zu sehen ist eine Silhouette von einem Mann mit einer Waffe, schnell lässt es sich natürlich vermuten, dass es sich dabei um Pietro handelt. Man folgt der Waffe, welche nach unten gerichtet ist, und blickt auf eine riesengroße rote Blutlache, in der der Titel „Schneller als der Tod“, in dicken schwarzen Druckbuchstaben, steht. Um der Blutlache herum sind noch vereinzelte dicke Blutspritzer und der Name des Autors „Josh Bazell“ streckt sich von der Pfütze aus zum Coverrand, in dünnen roten Druckbuchstaben, hin.
Auf der Rückseite findet man nicht wie gewohnt eine Inhaltsangabe vor, sondern einen Lobgesang von der FAZ, taz, Die Zeit, Die Welt und von Deutschlandfunk.
Eine kurze Inhaltsangabe ist auf der zweiten Innenseite des Buches zu finden, welch die relative Rahmenhandlung wiedergibt.
Alles in allem finde ich das Cover ziemlich passend, die Inhaltsangabe ganz ok und die Rückseite mit dem ganzen Lobgesang, ehrlich gesagt, etwas zu protzig.

Bevor nun die eigentliche Story beginnt ist noch ein Zitat von Camus zu lesen, welches sehr treffend ist und zum Nachdenken anregt.
Ab dem ersten Kapitel geht es gleich voll auf los und man merkt sofort, dass dies keine Story ist, die einen mit Samthandschuhen in den Bann zieht.
Dr. Peter Brown alias Pietro Brnwa alias Bärentatze ist ein Arzt im wohl katastrophalsten Krankenhaus von Manhattan, New York. Als wäre das nicht schon Graus genug, begegnet Peter auf seiner täglichen Visite einem alten bekannten aus seiner längst abgeschlossenen Vergangenheit, genauer gesagt aus seiner Mafia Vergangenheit. Dieser erkennt ihn sofort und fürchtet sein neustes Auftragsopfer zu sein. Durch einen raffinierten Schachzug ändert sich jedoch plötzlich die Lage und Peter muss nun gegen die Zeit und seiner Vergangenheit spielen.
Er muss Schneller als der Tod sein.

Peter – Pietro – Bärentatze ist kein sympathischer, aber ein annehmbarer Protagonist.
Im ersten Moment wirkt er sehr kaltherzig, Gewalttätig und völlig daneben durch sein ständigen Konsum von Medikamenten. Auch im zweiten Moment gewinnt er nicht gerade an Pluspunkten. Sein Charakter bleibt recht konstant und macht keinen großen Wechsel oder Veränderungen, durch prägende Situationen, durch. Es scheint fast so als lernt er nicht dazu und wenn doch, dann geht dies in die falsche Richtung.
Er ist, vor allem in den „Heute“ Kapiteln, sehr Selbstsicher, cool und lässig und bewahrt, selbst in kritischen Momenten, immer einen kühlen Kopf, soweit das zugedröhnt möglich ist.
Seinen Patienten gegenüber scheint er einer von den wenigen zu sein, die noch nicht völlig aufgegeben haben und sich aus dem Überleben der kranken, mehr oder weniger, noch etwas machen.
Andere Personen blieben eher flach und farblos, was allerdings völlig ok ist, da das Hauptaugenmerk sowieso auf Peter – Pietro – Bärentatze lag, der ein Opfer seiner Vergangenheit ist.

Der Schreibstil ist rasant und unterkühlt. Es scheint so, als ob dies extra cool sein soll, was ich allerdings zuerst als nervig und ungewohnt empfand und deshalb eine Weile brauchte, um dies zu mögen. Hat man sich jedoch damit erst einmal abgefunden ist und bleibt es annehmbar. Weiterhin ist die Sprache auch sehr hart, teilweise skurril und vulgär und mit jeder Menge Zynismus und Sarkasmus geprägt.
Eine Besonderheit sind die ständig vorkommenden Fußnoten, die medizinisches und Mafia bezogenes erklären sollen und noch einmal jede Menge Witz mit sich bringen.
Die Kapitel wechseln konstant zwischen Vergangenheit und dem Jetzt. Dabei ist es immer Peter – Pietro – Bärentatze der die Geschichte in Ich – Form erzählt. Die Vergangenheit spielt sich dabei in Jahren bzw. Monaten und Wochen ab. Das Jetzt spielt an einem einzigen Tag bzw. einer einzigen Schicht.
Am Ende des Buches bekommt man eine kurze Leseprobe des neuen Buchs von John Bazell, wo der Protagonist wieder ein neues Leben anfängt. Ich war mir lange nicht sicher ob ich dies wirklich auch noch lesen möchte, doch der Schluss von „Schneller als der Tod“ hat mich überzeugt, da er es noch einmal richtig in sich hatte.

Fazit: Das Buch ist Genre übergreifend und sollte nicht nur als Thriller gesehen werden. Auch darf man einige Momente bzw. Situationen nicht all zu ernst nehmen. Wenn man dies berücksichtigt und sich darauf einlassen kann ist es ein durchaus lesenswertes Buch, welches ein paar Unterhaltsame Stunden bringen kann.
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am 4. September 2012
ich habe mir das buch bestellt nachdem es im sat1 frühsrücksfernsen von einem buchkritiker vorgestellt wurde... u.a. als witzig und inovativ

nach den ersten paar seiten war ich schon am überlegen diesem buckritiker seinen sachverstand abzusprechen aber nachdem ich mich erstmal eingelesen habe wollte ichs nicht wieder weglegen...

nach den ersten paar seiten hat man sich an die schreibart gewöhnt und lernt die art zu schreiben sogar sehr leiden ;-)

ich freue mich schon auf den nachfolger und hoffe das ich ähnlich wie von diesem sehr positiv angetan bin !

fazit:kaufen,lesen,freude daran haben :-)
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am 11. März 2016
Ich habe das Hörbuch geschenkt erhalten und nicht allzu viel erwartet, da ich Christoph Maria Herbst eher gewöhnungsbedürftig finde.

Was soll ich sagen: Ich wurde äußerst positiv überrascht! Und zwar so sehr, dass ich meinen Arbeitsweg von der Bahn auf das Auto verlegt habe. Und manchmal nicht mal aussteigen wollte.

Die Geschichte ist sehr gut konstruiert, sodass man trotz der zwei Zeiten mit zunächst unabhängigen Geschichten immer weiß, wo man sich gerade befindet. Der Autor beginnt in der Gegenwart: Er ist Arzt in einer Klinik mit wenig gutem Ruf und begegnet einem Mafia-Patienten, den er aus seinem ersten Leben - dem Leben vor dem Zeugenschutzprogramm, wie man später erfährt - kannte. Der zweite Erzählstrang beginnt in der Kindheit, an jenem Tag, an dem seine Großeltern von Mafia-Anwärtern ermordet wurden. Beide Stränge bewegen sich auf das Showdown zu.

Dieser Krimi ist kein klassischer Krimi, sondern an vielen Stellen eine Krimi-Satire, aber eine, die die Spannung hält. Und hier kommt Christoph Maria Herbst ins Spiel: Satire ist sein Metier. Die Dialoge sind auch deswegen so komisch, weil er jeder Person eine eigene Stimme verleiht, und die Stimme formt den Charakter auf eine Weise, wie es Josh Bazell selbst nicht vermocht hatte. (Deswegen gibt es auch nur 4 Punkte - Josh Bazells Beschreibungen der Charaktere sind bestenfalls Skizzen.) Von daher ist das Hörbuch zugleich auch ein Ein-Mann-Schauspiel.

Josh Bazell schreibt knackig und blutig und leider manchmal auch stereotypisch. Der einzige Charakter, der wirklich gut herausgearbeitet worden ist, ist der des Ich-Erzählers. Aber das ist Bazell wirklich famos gelungen; man nimmt ihm die harte Schale mit dem weichen Kern durchweg ab.

Wer allerdings einen Krimi sucht, der tiefenpsychologisch weiterbildet, ist hier fehl am Platz. Er ist eher ein James-Bond-Krimi im Krankenhausmilieu mit Quentin-Tarantino-Sequenzen und satirischen Einlagen. Für mich im Auto genau richtig!
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am 30. August 2012
In schnoddriger Sprache und origineller Aufmachung ( einen Thriller mit Fußnoten habe ich wirklich noch nie gelesen) erzählt der Autor eine rasante Geschichte, die mit vielen Rückblenden arbeitet und sowohl Mafiafans als auch medizinisch Vorgebildete befriedigen dürfte. Der Plot ist originell und voller Überraschungen. Ich habe mich beim Lesen allerbesten unterhalten gefühlt, nur am Ende hat der Autor m. E. erheblich zu dick aufgetragen. Der Showdown im Haufischbecken ist einfach nur lächerlich. Trotzdem gute vier Sterne von mir.
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am 9. Januar 2013
Alles war in Ordnung . Lieferant ist auf jeden Fall sehrEmpfehlenswert ! Weitere Wörter brauche ich nicht, so ein Unsinn!
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TOP 500 REZENSENTam 8. August 2010
Inhalt:
Dr. Peter Brown arbeitet als Assistenzarzt im 'Manhattan Catholic', konsumiert Amphetamine, um den Tag zu überstehen, und war nicht immer der, für den er sich ausgibt. Ein totkranker Patient mit Siegelringzellenkrebs erkennt Dr. Brown als Pietro Prnwa, die sogenannte 'Bärentatze', einen ehemaligen Mafia-Killer. Damit beginnen die Probleme Browns, der dafür sorgen muss, dass der Patient seine Operation überlebt, da sonst seine Tarnung auffliegen wird und sich seine alten Freunde und jetzigen Feinde auf die Suche nach ihm machen werden, um eine alte Rechnung zu begleichen.

Mein Eindruck:
Man merkt dem Autor an, dass er ein Medizinstudium absolviert hat, denn er beschreibt die menschliche Anatomie detailliert und akkurat und sorgt dafür, dass man sich seine Schilderungen gut (und manchmal zu gut) vorstellen kann. 'Schneller als der Tod' ist ein bitterböses Buch mit viel Sprachwitz, der auf viele Leser aber sicherlich eher abschreckend wirkt. Viele Schilderungen sind etwas überzogen und wirken wie eine Karikatur, doch man stolpert auch immer wieder über Wahrheiten, die der Autor perfekt auf den Punkt bringt, und über die man vielleicht auch schon einmal nachgedacht hat.

Mein Resümee:
Bisweilen ist 'Schneller als der Tod' etwas unappetitlich, doch insgesamt handelt es sich um ein amüsantes und spannendes Buch, bei dem man sogar noch etwas lernen kann.
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am 2. November 2011
Obwohl ich eigentlich kein Fan von Krimis bzw. Thrillern bin, habe ich mir dieses Buch aufgrund der euphorischen Berichterstattungen der Presse zugelegt.
Mittelpunkt der Geschichte ist Dr. Peter Brown, ein Arzt und Ex-Mafiosi - der am Manhattan Catholic (dem wohl schlimmsten Krankenhaus in Manhattan) tätig ist. 'Bärentatze' Brown wurde in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen und versucht als Mediziner seine früheren Taten einigermaßen wieder gut zu machen, indem er den Menschen hilft. Das geht so lange gut, bis er im Krankenhaus auf einen alten Bekannten aus seiner Zeit als Mafiakiller trifft ....

Schon nach den ersten Seiten wird einem klar, dass man dieses Buch nicht einfach in eine Schublade stecken kann - es ist einfach anders - und das in einem sehr positiven Sinn!
Von der ersten Seite an schafft es der Autor, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dabei wird die Geschichte so rasant und spannend 'und dabei gleichzeitig auch noch so urkomisch und abgedreht erzählt, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Gut gelungen ist zudem die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit, in der die Geschichte des Pietro Brwna Stück für Stück aufgedeckt wird.

Zudem glänzt der Roman durch viele Details, die ihn einfach so grandios machen, z. B.:
1.) Die kleinen Sensenmänner am Ende jedes Kapitels - am Anfang mit Sichel; ab Kapitel 12 auf einer Erntemaschine ("Wir sollten ihn zeichnen, wie er eine Erntemaschine ... fährt.")
2.) Die Fußnoten, zum Teil mit medizinischen Informationen, manchmal auch einfach nur mit witzigen Kommentaren (z. B. ".. PCA"* - Fußnote: "Als ob es Sie interessiert, was das bedeutet.")
3.) Medizinische Details fließen geschickt in die Story ein

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die zum Teil sehr blutigen, brutalen und kaltblütigen Morde und die dazugehörigen Schilderungen, wo es einem kalt den Rücken hinunter läuft (was man aber schon anhand des Covers vermuten kann).

Für mich ein sensationelles, abgedrehtes und erfrischend anderes Buch. Sehr zu empfehlen!
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