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TOP 500 REZENSENTam 6. Mai 2016
Ich liebe Geschichtsbücher die einen Überblick über große Zusammenhänge bieten und das ist Abulafia zweifellos geglückt. Die Geschichte der einzelnen Länder kennt man ja schon, aber die Parallelen verschiedener Zeiten und die Zwänge der Geographie werden erst bei Abulafia sichtbar. Besonders der Wechsel der Zeitalter, in denen das Mittelmeer vereint war (Römer) oder in Nord und Süd gespalten war (Griechen - Phönizier; Europäer - islamische Kalifat) regt doch sehr zum Denken an. In welches Zeitalter kommen wir jetzt? Schottet sich die EU vom Süden ab oder wird sie die Mittelmeerregion wieder vereinen?
R Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus: Das andere Mittelalter. Wenn die Römer gewonnen hätten.
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am 20. Juli 2015
wow, lese scheibchenweise, und behalte all die Infos dennoch ebenfalls nur scheibchenweise. David Abulafia weiß wovon er schreibt, was er kombiniert und wie er schreibt. Danke David Abulafia!
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am 4. September 2014
Umfassender kann man das Leben der Völker und Seefahrer rund um das Mittelmeer nicht beschreiben.
Als geschichtsbewusster Leser kommt man ins Träumen, als Segler wird man größenwahnsinnig und der nächste Urlaub kann nur in Richtung Mittelmeer gehen.
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am 25. Januar 2014
Wer sich für das Mittelmeer interessiert findet hier ein spannendes und Detailliertes Buch über die Geschichte des gesamten Mittelmeeres. In Ergänzung zu anderen Büchern über die Seemacht Venedig, Seekriege zB Roger Crowley Entscheidung im Mittelmeer und weitere, ist das Buch als Gesamtübersicht unbedingt empfehlenswert.

Gute Gliederung, übersichtlich - um auch nach Zeiträumen geordnet "durcheinander" zu schmökern.
Ich würde es mir wieder kaufen.
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am 16. November 2014
Selten habe ich ein Geschichtsbuch mit einer derartigen Leidenschaft verschlungen wie David Abulafias Mittelmeer-Biographie. Dieses großartige Buch ist ein Höhepunkt des Sachbuch-Genres. Wer wir sind, warum wir sind, wie wir sind und woher wir kommen... Das alles entsteht mit derart leichtem Ton, dass man kaum merkt, wie unglaublich fein gewoben der Teppich ist, den der Autor webt. Prähistorische Funde, alte Handelsrouten, neue Konflikte - sie alle entstehen plastisch in der Fhantasie des Lesers. Die Rezension wäre länger, würde ich nicht schon wieder zum Buch greifen wollen. Ein großartiges Buch. Mehr gibt es darüber nicht zu sagen.
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am 8. März 2014
Viele Menschen kennen von ihrem Urlaub her verschiedene Regionen des Mittelmeeres. Viele sind – zumindest in der Schule – in einen Kontakt mit dem klassischen Griechenland und dem Römischen Reich gekommen. Doch bestimmt haben sich nur wenige mit der spannenden und vielfältigen Geschichte des ganzen Raumes befasst.

Das monumentale Werk von Abulafia gibt einem diese Möglichkeit. Dabei spannt er einen atemberaubend weiten Bogen von den ersten steinzeitlichen Bewohnern Kretas bis zu den jüngsten europäischen Integrationsbemühungen. Abulafia unterteilt diesen Zeitraum von immerhin mehr als 24.000 Jahren in fünf Phasen, in denen dieser Raum auf ökonomischem und politischem Gebiet mal stärker, mal geringer zu einem einzigen Raum integriert wurde. Dabei stellt er heraus, dass sich Städte und Gemeinschaften, in denen und zwischen denen ein reger kultureller und wirtschaftlicher Austausch stattfand, sich am vitalsten entwickelten. Statt nach einer Einheit dieser Region zu suchen, betont er die ethnische, sprachliche, religiöse und politische Vielfalt, die diese Region vielleicht mehr als irgendeine andere in der Welt auszeichnet, die immer äußeren Einflüssen ausgesetzt war und sich dabei stets im Wandel befand.

Das Buch erzählt die Geschichte einer unsere Kultur prägenden Region auf spannende und gut verständliche Weise und verbindet einen flott-flüssigen Schreibstil mit großer, kenntnisreicher Gelehrsamkeit. Es belehrt nicht nur, sondern unterhält auch, denn es erzählt eben nicht nur Geschichte, sondern auch viele, viele Geschichten, mal blutrünstig, mal lustvoll, mal barbarisch, mal voller Zivilisiertheit. Es wird deutlich: Imperien kommen und gehen, das Meer aber bleibt.
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In seiner "Biographie" des Mittelmeeres zeichnet David Abulafia die Geschichte des Mittelmeeres anhand von thematisch gegliederten Episoden nach, welche einzelne Völker oder Regionen in den Mittelpunkt stellen. So entsteht ein vielschichtiges Gesamtpanorama dieses Kultur- und Wirtschaftsraumes. Im Grundsatz wählt der Autor dafür eine chronologische Vorgehensweise, indem er das Buch in fünf "mediterrane Zeitalter" untergliedert. Um der nicht zu leugnenden Komplexität gerecht zu werden, kommt er dabei jedoch nicht umhin, in den einzelnen Teilen des Bandes zeitliche Überschneidungen zwischen den einzelnen Kapiteln zuzulassen. Denn auch wenn viele Entwicklungen oder Entscheidungen in bestimmten Gebieten um das Mittelmeer andere Anrainerregionen beeinflussten oder direkt betrafen, so ist dennoch beim Lesen des Buches zu beobachten, dass es nicht die eine Geschichte des Mittelmeerraumes gibt. Denn viel zu häufig liefen Prozesse in den einzelnen Mittelmeerregionen eben nicht gleichförmig ab. Dies führt dazu, dass David Abulafia sich in den meisten Kapiteln auf eine bis zwei Regionen konzentriert, welche die Entwicklung im entsprechenden Zeitraum am besten erklärt.

Damit ist diese Biografie des Mittelmeers vor allem ein Buch der Geschichten. Denn es geht darin nicht primär um irgendwelche strukturellen Entwicklungen, sondern um die "Menschen, die dieses Meer befuhren und an seinen Küsten in Hafenstädten oder auf Inseln lebten". Das Mittelmeer selbst ist dabei lediglich der geografische "Ankerpunkt". Auf diese Weise lebt das Buch von vielen größeren oder kleineren "Geschichten" wie jener von Ibn Dschubair, der im 12. Jahrhundert nach Christus auf seiner Pilgerreise nach Mekka zahlreiche maritime Reiseindrücke sammeln konnte, oder eines Mannes namens Sabbatai, welcher in den osmanischen Teilen des Mittelmeeres zunächst als "König der Juden" auftrat, bis er schließlich mehr oder weniger freiwillig zum Islam konvertierte.

So spannend und abwechslungsreich es ist, auf diese Art und Weise von der iberischen Halbinsel nach Griechenland oder von der afrikanischen zur asiatischen Küste zu wandern, so sehr verlangt dies vom Leser eine hohe Flexibilität, da David Abulafia eben darauf verzichtet, die größeren Zusammenhänge herauszuarbeiten. Nicht selten gerät der Leser damit in Gefahr, sich in dem tausendseitigen Band zu verlieren. Auf der anderen Seite kann er sich jedoch einfach auch im wahrsten Sinne des Wortes durch das Mittelmeer "treiben" lassen, an verschiedenen Orten verweilen, um dann mit den daraus gewonnenen Eindrücken die Reise durch das "Große Meer" fortsetzen.

Fazit: Ein "Geschichten"-Buch, mit dem der Leser sich durch die wechselvolle Geschichte der Mittelmeerregion "treiben" lassen kann. Auch wenn der Autor David Abulafia das große Ganze teilweise aus dem Blick verliert, so ist das Buch dennoch ein wunderbares "Lesebuch", welches die facettenreiche Geschichte des Mittelmeerraumes anhand von verschiedenen Fallbeispielen und Einzelschicksalen veranschaulicht.
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am 30. August 2017
Einigermaßen verständliches Werk für Fachleute, die bereits einen Überblick haben. Ansonsten ein unlesbares und tendenziöses Buch. Schrecklich. Kann nur abraten. Habe mein Exemplar dem libyschen Meer übergeben.
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am 15. August 2017
Das Buch gibt einen sehr breiten Überblick, wobei mir nicht klar ist, warum eine so überschwängliche Rezensionspolitik vorherrscht. Grundsätzlich werden die ewiggleichen Vorgänge über die Jahrhunderte hinweg geschildert, Weizenhandel, Keramik etc. Wichtige Personen wie Cäsar werden nur kurz erwähnt. Schlimme Fehler haben sich ebenso eingeschlichen, da wird die erste Türkenbelagerung Wiens ins Jahr 1532 verlegt, aus Lissa wird Nissa, einen Herzog von Österreich gab es nie, dazu schwachsinnige Übersetzungsfehler wie "sublime" auf Deutsch zu verwenden. Ebenso unnötig ist die Arroganz und subjektive Haltung des Autors, jeder der kein Brite oder Katalane war, ist schnell mal "skrupellos" oder dergleichen. Karl der Große ist gar ein "inzestuöser Massenmörder", und die "Kastrationskliniken für Sklaven in Klöstern in Flandern" bleiben ohne Quellenangabe. Zum Schluss hin wird das immer schlimmer. Mitreißendes Erzählen ist Abulafias Sache nicht, der Stil ist staubtrocken. Man kann nur abraten, das zu lesen.
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am 1. Dezember 2016
Eine großartige Schilderung des Mittelmeers als Verbindungsweg für Handel und Kultur von der Frühzeit bis ins 20.Jahrhundert. Die Wechselbeziehungen zwischen den Küsten, die Entstehung und Veränderung in den Städten am Meer, all das gibt ein faszinierendes Bild einer einmaligen Region.

Besonders interessant ist die detaillierte Schilderung des Mittelalters als Blütezeit der Mittelmeer-Zivilisation. Derr Gegensatz zwischen Islam und Christentum an den verschiedenen Küsten führt nicht etwa zum Abbruch der Beziehungen – ganz im Gegenteil! Erst das Entstehen eines neuen, stärkeren Wirtschaftsraums an den atlantischen Küsten und die Dominanz des Osmanen-Reichs im östlichen Mittelmeer beenden dieses goldene Zeitalter.

Später ist das Meer nur noch ein Verkehrsweg, wofür der Suez-Kanal exemplarisch steht, und schließlich vernichtet das mörderische 20.Jahrhundert die kosmopolitische Bevölkerungsmischung der alten Handelsstädte.

Ich kann dieses Buch nur vorbehaltlos empfehlen.
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