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Wer dem Kindheitsalter entronnen ist, schwelgt schon bald von den früheren Zeiten, wie schön und so ganz anders alles war. Besonders die Spielerfahrungen Vieler sind es, die oftmals intensiv im Gedächtnis haften. Der tolle Waldspielplatz, die öde Sandkiste, der morsche Kletterbaum, der steinige Bolzplatz, die holprige Straße, die dunkle Unterführung … unzählige Spielorte. Oftmals taucht die Erinnerung auch deswegen auf, weil man den Verlust ebensolcher Spielorte feststellt. Spielplätze veröden und werden nur noch als Hundeklo und Aggressionsabbaufläche missbraucht, Spielräume werden eingeschränkt, aus Sicherheitsgründen eingezäunt, zugemauert oder auch mal platt gemacht oder verbaut.

Das Spielplatzbuch ermutigt zu einer kreativen Neubewertung von Spielräumen und –flächen. Es regt an, Spielplätze eher im Sinne von „Platz zum Spielen“ zu gestalten. Natürliche Gegebenheiten sind sicher am besten für die Entwicklung und Entfaltung persönlichkeitsgestärkter, gesunder und aktiver Mädchen und Jungen geeignet. Hier gilt es oft, die eigenen Ängste vor Verletzungen oder Schäden zu reduzieren oder zu überwinden und die unendlichen Möglichkeiten und Chancen für die Lebensbewältigung und Kreativität der Kinder in den Vordergrund zu stellen.

Der Autor ist ein Spielender geblieben, der allerdings heute mehr als Vermittler, Erdenker, Gestalter und Ermöglicher von Spielideen, -flächen und –räumen in Erscheinung tritt. Er zeigt in dem reich bebilderten Buch mit seinen bunten, kreativen, anregenden Konzepten, wie sich nicht nur in der Natur, am Waldrand oder auf dem Dorf sondern auch in städtischer Umgebung das schaffen lässt, was Kinder heute mehr denn je benötigen: Bewegungs-, Spiel- und Lebensraum. Also: ansehen, anregen lassen, weiter tragen, nachmachen.
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am 14. März 2015
Ich liebe es mich mit Lern- und Spielwelten für Kinder zu beschäftigen, nicht zuletzt auch aus beruflichen Gründen.
Dieses Buch ist zwar nicht unbedingt 'brandneu' erfunden, ist aber wirklich schön geschrieben und trifft den Nagel auf dem Kopf, wenn es zum Beispiel um Gefahren vs. Spielerfahrungen geht.
Als Landkind aufgewachsen bin ich hin und weg von den derben und dreckigen Spielangeboten und den Ideen mit natürlichen Materialien -eben viel aus wenig machen .
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Schon beim Durchblättern der Seiten fallen die vielen Farbfotos von Spielsituationen ins Auge, die sofort die eigene Kindheit wieder wachrufen: Tobende Kinder im Stroh, eine Rasselbande beim Bachstauen, drei Strolche auf einem Schrottflitzer, geschäftige Höhlenbauer im Wald…. Es gibt auch Fotos von Kindern, die sich in einer von Erwachsenenhand vorbereiteten Umgebung vergnügen: Barfüßige auf einem Sinnesparcours, Klettermaxe im Hochseilgarten, kleine Entdecker in professionell gestalteten Spielburgen mit begehbaren Phantasietieren und verwinkelten Zaubertürmen. Der Autor Toni Anderfuhren war zunächst 25 Jahre auf Abenteuerspielplätzen tätig und entwickelt heute in Kooperation mit Kommunen, Schulen und Intiativen passende Konzepte für kindgerechte Spielräume in der Natur und in Städten. Dabei stellt er nicht den einen optimalen Spielplatz vor, sondern analysiert die Bedürfnisse von spielenden Kindern und Jugendlichen: Kinder wollen etwas selber tun, Kinder wollen einen Abenteuerkitzel spüren, sie wollen ihre Spielgeräte neu erfinden, sie fordern die Auseinandersetzung mit den Elementen Feuer, Wasser und Erde und sie brauchen Räume des Rückzugs. In Abstimmung auf Natur, Raum und Zeit präsentiert er Eindrücke von Spielplätzen, Schulhöfen und zeitlich begrenzten Spieleaktionen. Für die Nachahmer gibt er wichtige Tipps zur Planung, Umsetzung und Einbeziehung der Interessen der jungen Nutzer.
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Das Spielplatzbuch ist kein Kriterienkatalog über Rutsche, Schaukel und Wippe. Diese Klassiker findet man eher am Rande oder in anderen Elementen verborgen.

Dieses Buch ist eher als Reisekatalog für die Spielinseln der Kinder zu sehen. Auch wenn man hier nicht alles fertig geliefert bekommt und ein Stück weit selber Hand anlegen muss, um einen kindgerechten Lebensraum zu gestalten. Wer diesen Spielkatalog durchblättert und -arbeitet, wird niemals mehr einen Pauschalspielplatz buchen wollen, sondern sich aufmachen, eigene Wege und Unterkünfte zu entdecken.

Übertragen heißt dies, dass in diesem Buch eine Unmenge an Ideen und Erfahrungen enthalten sind, die zu vielseitigen Umsetzungen anregen und befähigen.

Jede Menge, nicht gestellt wirkende farbige Fotos vermitteln eindrücklich, wie Platz zum Spielen aussehen kann. Der Umgang mit Natur (-materialien) und unterschiedlichen Handwerksgeräten ist ebenso obligatorisch wie auch der Aufenthalt zu unterschiedlichen Witterungen im Freien. Die Beispiele zeigen, wie man selbst in monoton wirkenden Neubausiedlungen gelungene Spielareale schaffen kann.

Es gehört aber nicht zum Buch allein, nur Vorschläge zu machen. Immer wieder werden Gedankenanregungen in den Text eingestreut und durch witzige Illustrationen unterstützt. Da weist plötzlich ein Eichhörnchen auf im Baum kletternde Kinder hin oder ein Rad fahrender Junge saust einen noch unbebauten Hügel hinab ode rauch ein richtiger "Zaunkönig" spielt Konkurrenz mit richtigen Zaun-/Spielpfählen.

Der Illustratorin Tanja Stéphani ist es gelungen mit einer gehörigen Portion Witz in angemessener Anzahl spaßige Zeichnungen an den unterschiedlichen Plätzen des Buches vorzunehmen. So unterstützt sie auch den Text des erfahrenen Spielplatz-Beraters und -Gestalters Toni Anderfuhren, der leicht verständlich den Reichtum frei gestalteter Plätze für Kinder nahe bringt. Ob zuhause, unterwegs, vorübergehend, in Kindergärten und Schulen, im öffentlichen Raum oder auf rollenden Gefährten: Toni Anderfuhren hat immer den passenden Blick für Kinder und ihre Inselträume.

Sozusagen über den Sandkastenrand hinaus lernt man als Erwachsener zu blicken und mag gar nicht mehr aufhören, mitzuspielen.

Diese Buch ist für alle ein Muss, die Verantwortung zeichnen für die Gestaltung von Spielräumen und den Kidnern hierbei ausreichend Freiraum bieten möchten.

Mit diesem Buch wird Spielen kinderleicht und kindgerecht!!!
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am 27. November 2013
In dem Buch sind zwar einige schöne Spielplätze vorgestellt. Wer aber tatsächlich kreative und mal andere Anwendungen oder Ideen für den eigenen Garten, die eigene Kita sucht, ist hier fehl am Platz. Zudem wirkt es recht antiquiert, vieles ist Prosa oder heute doch schon recht verbreitet.
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