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am 21. Januar 2007
Jeremy Narby, Autor des weltweit erfolgreichen Buches "Die kosmische Schlange" setzt in diesem neuen Werk seine Reise zur Erkundung des Wissens über die Verbindung von Geist und Natur fort. Er reist in den Amazonasdschungel zu Schamanen und nach Japan und in europäische Länder. Entgegen seiner Erwartung trifft er auskunftsfreudige Menschen, die an vorderster Front das Verhalten von Pflanzen, Pilzen, Insekten, Tintenfischen und Affen erforschen. Und er erfährt Erstaunliches: die Wissenschaftler entdecken nun langsam dasselbe, was die Schamanen seit Jahrtausenden von Jahren durch tiefe Versenkung in die Natur wissen: alle Lebewesen bis hinunter zu den Bakterien und Proteinen besitzen Intelligenz!

An vielfältigen spannenden Beispielen veranschaulicht er diese Erkenntnisse, die ihm die Forscher persönlich mitteilen und im Labor oder in freier Wildbahn zeigen können: Bienen können Symbolsysteme wie Farben erkennen und anderen Bienen mitteilen, Schmetterlinge können ebenfalls Farben eindeutig unterscheiden, Einzellerkolonien wie Schleimpilze ohne irgendeine Gehirnstruktur finden in Labyrinthen den schnellsten Weg zum Futter, Papageien fressen Gipshaltigen Lehm, damit sie ihre Lieblingsspeise aus gifthaltigen Samen unbeschadet fressen können, und vieles mehr. Gemeinsam mit den besuchten Forschern ringt er um eine Definition von Intelligenz, die nicht allein auf die menschliche Intelligenz bezogen ist. Ihm wird deutlich, dass Intelligenz nicht auf die Denkfähigkeit beschränkt ist. Es ist vielmehr eine kognitive Fähigkeit, in unterschiedlichsten Lebensumständen zu lernen, die Probleme zu analysieren und sich an die Umwelt anzupassen. 'Können Pflanzen denken?' fragt er einen Forscher. 'Das nicht', meint er, doch er glaube, dass Pflanzen tatsächlich aktuelle Vorgänge 'berechnen' können, um dann, je nachdem was sie wahrnehmen, die richtigen Antworten zu finden. Doch Pflanzen haben kein 'Gehirn' wie Tiere und Menschen. Und so kommt der Forscher nach langjährigen Untersuchungen zum Ergebnis, dass die Pflanze selbst ein lebendes 'Gehirn' ist.

Das Angenehme an diesem Buch ist auch, dass Narby nicht doziert, sondern den Leser als geschätzten Begleiter mit auf seine Reise nimmt. Eine durchweg unterhaltsame Lektüre, die uns zu neuen Denkmodellen über die Natur führt und zur Einsicht, dass sie mehr ist als ein lebender Mechanismus. Wir können miterleben, wie die menschliche Intelligenz nach vielen Jahrhunderten der Ignoranz nun zu lernen beginnt, mit nicht-menschlichen Intelligenzen zu kommunizieren und so sich selbst besser zu verstehen. Dabei hätten wir das alte Wissen der Schamanen schon früher nur ernst nehmen sollen.
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