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Den elterlichen Tipp zu befolgen, man solle Dinge verschenken, die man am liebsten selber behalten möchte, fällt bei diesem Postkartenbuch nicht leicht. Es sei denn, man erstehe gleich zwei Exemplare oder gehöre nicht zu den Sammlern.

Alle 40 Karten wird aber ohnehin niemand weitergeben, da sich die erste und letzte nicht ohne lästige Spuren herausnehmen lässt. Obwohl dies auf dem Cover angekündigt wird, wird das einige Besitzer dieser Sammlung ärgern. Und wer an Hintergrundinformationen interessiert ist, muss sich damit abfinden, dass er nicht einmal das Jahr erfährt, in dem das Bild auf seiner Lieblingspostkarte geschossen wurde.

Warum auf genauere Quellenangaben verzichtet wurde, ist mir unverständlich. Der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek, dem Schweizerischen Nationalmuseum, der Zentralbibliothek Zürich und dem Bildarchiv der ETH-Zürich für die Zurverfügungstellung der verwendeten Bilder nach dem Vorwort zu danken, ist zwar nett, aber zu wenig.

Unter der Überschrift „Grüße an die Daheimgebliebenen – oder wie der Wintersport in der Schweiz Einzug hielt und die Postkarte die Winterfreuden in die Welt trug“ beschreibt Peter Graf im eingehefteten Booklet, wie es in den Schweizer Bergen vor dem Massentourismus aussah. Dieses in Deutsch und Englisch abgefasste Vorwort zeigt auch den Pioniergeist des St. Moritzer Hoteliers Johannes Badrutt.

Die 40 Postkartenansichten sind auf einem Flächengewicht gedruckt, das schwer genug ist, um auch einen haptischen Eindruck der Originale zu bekommen. Und die Qualität der Bildretuschen sowie des Drucks ist so hoch, dass ich die fehlenden Bildlegenden und –informationen nicht mit einem Bewertungsabzug sanktioniere.

Mein Fazit: Wie es vor wenigen Jahrzehnten in den Schweizer Bergen aussah, zeigen auch Dokumentarfilme und Bildbände. Der Reiz dieser Postkartensammlung liegt unter anderem darin, dass sich 38 der 40 Ansichtskarten herausnehmen und versenden lassen. Zudem geben sie am besten das Bild wieder, welches die Pioniere der Tourismusförderung der Welt vermitteln wollten.
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