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Kundenrezensionen

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am 20. Oktober 2004
Oft ist ja der zweite Band ein schaler Aufwasch des ersten. Bei Ursus Wehrli ist's genau umgekehrt. Der zweite Band ist noch um Einiges frecher als der erste. Seine Aufräum-Kriterien sind noch radikaler. Das Buch ist noch besser. Ein absolutes Muss für alle, die den ersten Band schon haben.
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HALL OF FAMEam 14. Mai 2005
kunstkenner amüsieren sich noch heute über die putzfrau, die jene badewanne dienstfertig blitzblank putzte, die der performance-künstler joseph beuys gerade wegen ihres drecks für heilig gehalten hatte. im nu war aus einem millionen-objekt etwas für jeden erschwingliches geworden. ähnliche aufräum-bemühungen kann man bei dem grafiker und satiriker urs(us) wehrli entdecken. alles hatte wohl damit angefangen, dass er eine der kleeschen farbtafeln, "qu1", 1930, jene mit den fröhlichen kindergarten-farben, "sortierte", d.h. jene ausgeklügelte aber verwirrende patchwork-idee klees zurück-vereinfachte in einen bauklötze-turm aus orangenen, roten, blauen und grünen klötzchen. die ernsthaften unter uns werden vor dieser idee vielleicht auf die knie gehen und wehrli gleichsetzen mit dem berühmten schweizer architekten und bauhaus-konstruktivisten max bill, der sich auch zeitlebens mühte, den technisch-seriellen gedanken deutlich in der kunst zu verankern. die albernen unter uns werden lieber auf den österreicher alf poier verweisen, der bühnen-nietzsche, der hektisch aus seinen koffern kindergarten-grafiken hervorzerrt und dem verblüfften publikum die welt erklärt. die letzte assoziation trifft eventuell den nagel auf den kopf: wehrli ist nämlich global auf tournee unter dem markenzeichen "ursus & nadeschkin" (urs wehrli im duo mit nadja sieger) - und verunsichert die kabarett-zuschauer wie alf poier oder volker pispers, konrad beikircher oder georg schramm. unabhängig von seiner kabarett-performance sind die bücher aber auch allein genießbar. auch band zwei, "NOCH MEHR KUNST AUFRÄUMEN" ist kein verdünnter folge-aufguss des ersten genialen bandes: der zweite dreht den irrsinn eher noch eine spirale höher: einer ordentlichen notenpartitur ist zur seite gestellt eine "aufgeräumte": blanke notenlinien, die achtel in einer schublade, die violinschlüssel in einer anderen, die g's und a's und h's schön sauber voneinander getrennt. mir fallen die dreigeteilten großkantinenteller ein, in denen es auch unmöglich ist, dass erbsen zum fleisch hinüberrutschen oder in die soße der kartoffeln geraten. so entwirrt denn auch wehrli das punkte-chaos der impressionisten, indem er das ganze in einem bunten perlen-sammel-beutel anhäuft. oppenheims pelztasse wird wieder entkleidet und daneben sitzt, gott-hab-dank, der unversehrte hase - und die seele des betrachters hat wieder ruh'. egon schieles wie an einem fadenstück ausgebreiteter weiblicher akt liegt als ordentliches fadenknäuelchen wieder da, keinerlei obszöne gedanken mehr zulassend. wer mit wehrli durch die kunstgeschichte streift, wird wehrhaft gegen das, was uns die künstler angetan haben und schafft wieder, die normale bürgerliche ordnung zu erleben. natürlich empfehlenswert.
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Moderne Kunst wirkt auf viele Menschen ein wenig chaotisch und dabei aus wild zusammen gewürfelten Elementen zusammengesetzt. In drei Büchern hat sich Ursus Wehrli daran gemacht, diese Elementen sortenrein voneinander zu trennen und der größe nach zu sortieren. Das gibt eine ganz neue Perspektive auf teils sehr bekannt Werke und macht beim Betrachten Spaß. Zumindest, wenn man sich auf drei bis vier Bilder pro tag beschränkt. Dann hat man auch länger etwas von diesem netten Büchlein, dass sich zu Weihnachten sicher auch schön verschenken lässt. ;-)
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am 22. März 2009
Genau 20 Kunstwerke "räumt" der Meister hier auf. Selbst vor Ludwig van Beethovens "Für Elise" macht er nicht halt. Verblüffende Ideen, äußerst anspruchsvoll und gleichzeitig humorvoll. Jederzeit etwas, um darin nachzublättern, aber ebenso ein tolles kleines Geschenk für Freunde.
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am 4. März 2006
Superlustig, genial kreativ, absolut anschauenswert. Wehrli bringt auf seine ganz spezielle Art und Weise "Ordnung" in Kunstwerke verschiedenster Stilrichtungen und Epochen. Habe herzlich gelacht!
Auch prima zum Verschenken!
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TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2012
In seinem ersten Band, Kunst aufräumen, hat Wehrli Kunstwerke aufgeräumt - sortiert nach Farbe und Formen. Das war witzig und kreativ. Aber um auch im zweiten Band kreativ zu bleiben, hat Wehrli hier noch etwas draufgepackt.

Hier geht er über das bloße Aufräumen hinaus. Er denkt öfter um die Ecke. Das macht den zweiten Band überraschender - und witziger! Es ist auch kein Fehler, wenn man sich etwas in der Kunstszene auskennt und zum Beispiel weiß, dass Impressionist Seurat einen Stil erfunden hat, indem er seine Bilder mit einzelnen Farbpunkten gemalt hat - im Grunde wie Pixel. Ansonsten könnte einem Wehrlis Witz entgehen, wenn er Seurats "Les Poseuses" aufräumt. (In seinen genialen Live-Shows kann man diese Dinge aber auch erfahren...)

Dieses Mal räumt er übrigens nicht nur Gemälde auf, nein, auch Beethovens "Für Elise" oder den Statuen Antinous und Venus hat er sich angenommen.

Am liebsten mag ich allerdings Wehrlis aktuellen dritten Band Die Kunst, aufzuräumen. Dort verabschiedet er sich von der Kunst und wendet sich der realen Welt zu, und zwar in Form von Fotografien. Er zeigt was passiert, wenn er eine Liegewiese, eine Fußballmannschaft oder einen Hühnerstall aufräumt. Es lohnt sich. Sehr kreativ und mit Abstand der witzigste Band bisher!
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am 20. Januar 2012
unbeschreiblich grandios. Anschließend sieht man, zumindest Teile dieser Welt mit völlig anderen Augen.Welches der Bücher von Urs das Beste ist? Keine Ahnung, jedes ist für sich eine Offenbarung.
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am 12. Dezember 2013
Nachfolge Buch. Nicht so pfiffig wie sein Vorgänger - man erwartet mehr und nicht wie hier, weniger. Nicht sehr anzuraten.
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am 8. Januar 2013
Ein Riesenspass, der den ersten Band mit neuen Einfällen bestens fortsetzt. Originell und vielseitig einsetzbar. Ich schaue immer wieder hinein und verwende es auch in Organisatiosnseminaren.
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am 26. September 2013
Das Buch kann man immer wieder ansehen und jedes mal fängt man über die Frechheit an zu Schmunzeln, wie man Kunst und sonstige Dinge auseinander nehmen kann.
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