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am 4. April 2011
Schon nach den ersten Geschichten fragte ich mich: Sind diese Leute in den oberen Etagen tatsächlich so? So doof, so durchtrieben, so hinterhältig, Kleinigkeiten abwägend, nach Antworten lechzend, ob wer wen wann sehen und grüßen darf, soll oder kann, oder ihn/sie lieber nicht gesehen haben soll?

Mehr wie sieben oder acht Geschichten hintereinander sind kaum auszuhalten. Man verliert sonst jeglichen Respekt vor Krawatten- und Anzugträgern. Das Buch eignet sich gut für die Sorte Leser: Nimm mich in die Hand, aber nicht zu lange, und dann leg mich wieder zur Seite. Oder für die tägliche Fahrt mit der Straßenbahn, der U-Bahn, den Zug. Andererseits ist es gleichzeitig ein Wagnis, öffentlich darin zu lesen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in der U-Bahn, lesen gerade die Geschichte "Knechts schwerste Entscheidung I-III", und dann sitzt Ihnen so ein frisch gebügelter Strahlemann mit Aktenkoffer und korrekt sitzendem Anzug gegenüber. Sie müssten dauernd grinsen. Und würden dem Strahlemann deswegen vielleicht die ersten Schwitzflecken in den Achselhöhlen verursachen, weil er weiß, dass Sie gerade etwas über seine Denkweise lesen. Peinlich.

Martin Suter muss wohl ein Intimkenner der Gehirnwindungen des oberen Managements sein, um solche Geschichten formulieren zu können. Leider sind die Storys immer nur zweieinhalb Seiten lang, obwohl sie manchmal nach Verlängerung oder Verkürzung schreien. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.
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am 28. März 2017
Aus vielen Kurzgeschichten bestehend, versteht ist der Autor, den Leser in die Welt des Management zu entführen. Sehr abwechslungsreich, mal in ausschließlicher direkte Rede, mal in der Verlaufsform gehalten, ist das Lesen äußerst kurzweilig.
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HALL OF FAMEam 22. Juni 2003
"Business Class" (detebe 23319 - Erstausgabe Diogenes-Verlag 2000) von dem Schweizer Autor Martin Sutor beinhaltet 75 Geschichten aus der Welt des Managements, die von September 1995 bis September 1999 im schweizerischen Wochenblatt "Weltwoche" erschienen sind. Die Themen sind vielfältig und befassen sich mit dem Zeitproblem, der Karriereplanung, , der Büroeinrichtung, Workaholics, der privaten Bewirtung von Kollegen, dem feinen Rangabstufungen, dem Partyverhalten, den Eitelkeiten und Intrigen der streßgeplagten Manager u.v.a. Jede Story kann man in längstens 3 Minuten lesen. Sie sind durchwegs satirisch, witzig, amüsant und pointiert - sowie eine Demaskierung vieler Verhaltensweisen von Managern. Man sollte jedoch nicht mehr als 3 hintereinander lesen, sondern die 75 Geschichten auf viele Tage aufteilen, denn sonst wird man ihrer leicht überdrüssig.
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am 11. April 2002
Über die Psychopathologie des Managements wird wenig geschrieben. Zumindest nicht unterhaltsam. Meist wird dem Leser nur streng wissenschaftlich erklärt, was zum Beispiel ein „Burn-out Syndrom“ oder Management by ...“ ist.
Wie schön, dass Martin Suter sich der Sache mit teilweiser bitterböser satirischer Feder angenommen hat. Ob diese Geschichten die Vorstudien zu Gerry Weibel waren oder umgekehrt, darf man sich am Rande einmal fragen. Die Zusammenhänge sind offensichtlich.
Suter zeichnet eine Geschäftswelt voller Obsessionen und Eitelkeiten sowie persönlicher und perfider Strategien für den Erfolg im Unternehmen, Menschen, denen jedes Mittel recht ist. Wie heftig das Gerangel um Posten, Karriere und Macht ist und auf welchen verschlungenen Wegen da dem Glück nachgeholfen wird, ist „schwindelerregend“.
Alle Protagonisten scheinen die meiste Zeit damit zu verbringen, die persönlichen Karrieren im Unternehmen zu planen oder Intrigen zu spinnen. Produktiv arbeiten tut kaum jemand. Dass das Ende der jeweiligen Kurzgeschichte fast immer unerwartet anders ist, als es sich der Leser vorgestellt haben mag (das erinnert ein wenig an Roald Dahl), macht die Lektüre umso spannender.
Wer wissen will, wie absurd und neurotisch es in der Geschäftswelt zugehen kann, oder wer selber in dieser tätig ist und sich immer öfter nach Sinn und Unsinn fragt, der wird hier auf das Köstlichste bedient.
Prädikat: Sehr unterhaltsam!
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am 11. Juni 2013
ich fand es am anfang ganz gut, aber nach ein paar
kapiteln findet man es nur noch langweilig.
jedes kapitel ist von der Struktur gleich aufgebaut,
daher wird es sowas von langweilig weil man genau weiß
auf was es hinausläuft. ich hab das buch dann nicht mal
bis zum schluss gelesen....
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am 24. Juni 2015
ich finde es einfach nicht lustig oder erheiternd oder nett oder witzig oder gut.
Die Geschichten sind mir einfach zu fad.
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am 24. Januar 2007
Martin Suter gelingt mit dieser Kurzgeschichtensammlung, die ein wenig an Hebel erinnert, zweierlei: Erstens ermöglicht er es dem Leser, sofern der nichts selbst bereits in diesem Bereich tätig ist, satirische Einblicke in die Management-Welt und zeigt, dass sich die sich einerseits nicht so sehr von dem Alltagsleben unterscheidet, andererseits auch eigene Sitten und Regeln besitzt.

Zweitens kritisiert er auch verhalten den Neokapitalismus und seine Hackordnung, bei der es ziemlich grob und nicht immer sachlich-logisch zugeht; Jedenfalls, sofern Suters Geschichten der Wahrheit entsprechen; da er Werber wahr, sind sie es vermutlich schon.

Fazit: Eine beeindruckender, humorvoller Blick zur "Oberschicht" des Managements, der zeigt, dass auch diese nur Menschen sind, und bei ihnen schon ein kleiner Ausrutscher Grosses (z.B keine Beförderung mehr) auslösen kann, wie es normalen Arbeitenden nicht verhält. Praktisch auch die Krzgeschichtenform, die es selbst Leuten mit wenig Zeit (vielleicht Manager selbst) ermöglicht, in den Genuss der Texte zu kommen.
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am 28. Juni 2007
Ironisch-witzige Glossen über die Welt des Managements, die Suter wöchentlich in der Züricher "Weltwoche" veröffentlicht hatte, jetzt zu Büchern zusammengefasst. Sowohl schlechte Manieren, Duckmäusertum und Ellenbogendenke als auch das kapitalistische System insgesamt werden auf die Schippe genommen.

Dies ist der zweite Band, den ich gelesen habe und trotz witziger Pointen und eines gepflegten Schreibstils wiederholen sich die Themen - Anbiederung an Manager oder Kunden, verhinderte Beförderung, Treten nach Unten... doch etwas zu sehr, um während des ganzen Buchs amüsant zu wirken.

Daneben sind alle Geschichten gleich gedrechselt: Die eigentliche Pointe entsteht erst im allerletzten Satz, welcher somit über den Lachfaktor der gesamten Geschichte entscheidet. Etwas sehr gleichförmig für meinen Geschmack.

Mein Tipp: Ein paar Geschichten hie und da, das macht Spaß!
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am 9. Februar 2001
...man denkt sich, man gehöre eigentlich zur Avantgarde der Gesellschaft und dann kommt dieser Schweizer und erklärt einem, daß es noch eine andere Betrachtungsweise "unserer" Welt gibt. Doch wie er das tut, ist subtil. Er muß ein Maulwurf, einer von uns gewesen sein, um so pointiert seine Spitzen setzen zu können und er tut es auf eine königlich amüsante Art und Weise. Als Nebeneffekt schafft er es dabei immer wieder nicht nur eindimensionale, nur witzige Pappfiguren zu zeichnen, sondern wahre Menschen und das macht dieses Buch nochmal ein bißchen besser. Sollten Sie auch "Kader" sein, lesen Sie es sowieso. Allein um endlich zu wissen, was Ihr Maschinenschlosser, Ihr Azubi, Ihre Sekretärin und der ganze nichtdienstliche Rest der Welt von Ihnen hält...
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HALL OF FAMEam 2. Juli 2003
"Business Class" (detebe 23319 - Erstausgabe Diogenes-Verlag 2000) von dem Schweizer Autor Martin Sutor beinhaltet 75 Geschichten aus der Welt des Managements, die von September 1995 bis September 1999 im schweizerischen Wochenblatt "Weltwoche" erschienen sind. Die Themen sind vielfältig und befassen sich mit dem Zeitproblem, der Karriereplanung, , der Büroeinrichtung, Workaholics, der privaten Bewirtung von Kollegen, dem feinen Rangabstufungen, dem Partyverhalten, den Eitelkeiten und Intrigen der streßgeplagten Manager u.v.a. Jede Story kann man in längstens 3 Minuten lesen. Sie sind durchwegs satirisch, witzig, amüsant und pointiert - sowie eine Demaskierung vieler Verhaltensweisen von Managern. Man sollte jedoch nicht mehr als 3 hintereinander lesen, sondern die 75 Geschichten auf viele Tage aufteilen, denn sonst wird man ihrer leicht überdrüssig.
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