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am 11. Juni 2012
Ein Klassiker liegt hier gerade vor mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich das Heft fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ted Striker macht sich im Jahr 2007 auf eine 73tägige Reise, die ihn von Greifswald bis an das Gelbe Meer und von dort auf einer Alternativroute wieder zurück in die Hansestadt führt. 34587 Kilometer insgesamt, selbstverständlich ohne Flugzeug. Da sind Abenteuer garantiert. Die besuchten Fußballspiele auf der Reise werden in kurzen Blöcken abgehandelt und das ist auch richtig so, denn viel passiert nicht auf den Plätzen und Rängen zwischen HGW und China.

Der Fokus liegt eher auf dem Rest und hier wird der Leser mitgenommen auf einen Trip der Extraklasse. Nicht nur die Bahnfahrten in der Bretterklasse sind interessante Erfahrungen, sondern auch in vielen Herbergen warten einige Überraschungen, die zum Teil sogar gefährlich sein können. Ich will jetzt gar nicht zu sehr ins Detail, aber trotzdem ein paar Abschnitte aufzählen, die mir persönlich am besten gefallen haben. Da wären zum Beispiel der Ausflug zum Aralsee, der Baikalsee in seiner ganzen Schönheit, die weiten Landschaften Sibiriens und die Abenteuer in Kirgisien und Tadschikistan. An ein besonderes Fußballspiel kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Da hat man auch den Beweis, worum es in dieser Lektüre geht.

Die Reise wird im schlichten Heft mit ein paar Fotos dokumentiert. Da das natürlich nicht annähernd ausreichend ist, bietet der Autor über 200 weitere Impressionen auf seiner Homepage an.

Beim Schreiben dieser Zeilen verspüre ich gerade wieder die Lust das Fanzine nochmal zu lesen. Langweilig wird es garantiert nicht. Für Interessenten zähle ich gerne mal die Zwischenstationen auf. Alleine schon diese bei Google Maps zu verfolgen macht Spaß.

Greifswald, Lwow, Moskau, Nischni Nowgorod, Saransk, Kasan, Moskau, Aktobe, Aral, Almaty, Taschkent, Samarkand, Buchara, Nukus, Chiwa, Samarkand, Pandschakent, Duschanbe, Osch, Bischkek, Karakol, Bischkek, Taras, Almaty, Ürümqi, Xian, Beijing, Shanhaiguan, Jinzhou, Manzhouli, Tschita, Ulan-Ude, Irkutsk, Wolgograd, Sotschi, Krim, Oleksandrija, Nikolajew, Lwow, Greifswald.

Lust bekommen? Dann kann ich euch sagen, dass es aktuell eine Neuauflage im Taschenbuch-Format gibt. Kaufempfehlung? Na klar!
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am 8. Juni 2012
Als ich dieses Buch bis zum Ende gelesen hatte, machte ich das einzig richtige und begann sofort wieder mit der ersten Seite. Denn kurz machte es 'Bumm' ' das Zeichen, dass das Buch gleich mal wie eine Bombe einschlug. Auch wenn nicht viel von den besuchten Spielen an sich geschrieben steht, so entschädigt doch das Drumherum voll und ganz. Martin Czikowski hat mit seinem Buch ein Tagebuch der besonderen Art geschrieben, bei dem er es exzellent schafft den Leser mit auf seine Reise zu nehmen. Spätestens während seiner Fahrt mit einem Fahrrad durch Beijing saß ich gedanklich auf dem Gepäckträger. Oder als er am Baikalsee einem Pärchen das Essen vom Teller klaute.
Insgesamt führt das Buch mit 72.158 Wörtern über 100 Seiten von Greifswald an das Gelbe Meer. In elf Kapiteln erzählt Martin Czikowski von einer im Westen oft unbekannte Welt. Denn wie viele Deutsche können schon von sich behaupten ohne dem Flugzeug, sondern nur mit dem Zug, Auto, Bus, Fahrrad oder den eigenen Füßen sich über 34.587 Kilometer fortzubewegen?
Fazit: Beide Daumen nach oben und lesen, lesen, lesen, lesen, lesen, lesen und nochmals lesen!!!!!!!!!
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am 19. September 2013
Ein herrlicher Reisebericht!

Der Autor beschreibt seine Reise von Vorpommern über Polen, Russland, Ukraine, Kasachsten etc bis nach China - und zurück.
Aufhänger ist der Fußball - Stichwort: Groundhopping.

Der Autor bezeichnet sich selbst als Groundhopper.
Interessanter Weise spielen die Fussballspiele, und das sind schon einige auf der Reise, eine eher untergeordnete Rolle im Buch.
Zu Stadioninfrastruktur oder -architektur, Fankultur, Umfeld etc. erfährt man nur recht wenig.
Die Spiele sind schlichtweg der Aufhänger für die Reise gewesen und somit für das Buch.
So sind dann die "Spielberichte" alle recht kurz und knackig. Hier darf man nicht zu viel erwarten.
Es zählt ganz klar die Devise: "Der Weg ist das Ziel". Das Buch ist also ein Reiseroman. Von jemandem der auszog um einfach, authentisch, kostengünstig und mit viel Kontakt zu den Einheimischen durch die Welt zu Reisen.

Der Autor schreibt in herrlich ironischer Weise. Begegnungen, Verwirrungen, Irrungen, Höhen, Tiefen. Manchmal wirkt's ein wenig arrogant, aber das ist ok.

Alles in allem eine wunderschön geschriebene Reisegeschichte eines Groundhoppers.

Volle 5 Sterne von mir - und das trotz der folgenden 2 technischen Mängel:
Zum einen sind eine ganze Reihe von Tippfehlern im Buch vorhanden - nicht weiter schlimm, aber schon so viele, dass es auffällt.
Zum anderen ist das Buch und seine Reisegeschichte alles andere als taufrisch: 2012 wurde das Buch aufgelegt, 2007 die Reise unternommen. Warum es bis zur Veröffentlichung fast 5 Jahre dauerte weiß ich nicht, man kann nur mutmaßen. Ist aber schade, da so einige der Beschreibungen der Länder der ehemaligen UDSSR somit doch deutlich überholt sein dürften.
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am 1. Oktober 2014
Autor Martin Czikowski berichtet in diesem Werk von seiner 73Tage andauernde und über 34.587km lange Reise durch insgesamt 8 Ländern, von Greifswald ans Gelbe Meer und zurück. Auch wenn der Hauptgrund für diese Reise sicher die anvisierten Spielen und Länderpunkte waren, sind eben diese in seinen Erzählungen nur eine Randerscheinung und sehr kurz gefasst. Im Vordergrund steht ganz klar das Motto: Der Weg ist das Ziel! Und unter diesem Motto beschreibt er sehr detailliert, in 11Kapiteln auf 308Seiten, seine Reise durch Polen, Russland, Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, China und die Krim. Beachtenswert auch das er die Strecke ohne Flugzeug bewältigte und nur mit dem Zug, dem Bus, dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs war. Neben allerhand lustiger Anekdoten, die dem Leser das ein oder andere schmunzeln abringen, sind seine Beschreibungen von Architektur, der Menschen die er auf seinem Weg traf und auch der Natur die er durchquerte mehr als gelungen und man möchte das Buch kaum mal aus der Hand legen! Kleiner Nachteil, wie ich finde, ist das Fehlen einiger Bilder (diese sind auf der gleichnamigen FB-Seite zu finden). Dennoch ist dieses Werk seine 12,90€ völlig Wert, zumal es schwer ist es nicht direkt ein zweites Mal zu lesen.
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am 19. November 2012
Menschen, die es in die Welt - auch und gerade zum Fußball - hinauszieht, gibt es reichlich. Man ist dann eben mal weg. Auch zum Hoppen", wie es oftmals so nichtssagend heißt. Was Martin Czikowski mit seinen Reiseaufzeichnungen beschreibt, ist in allen Bereichen mindestens eine Dimension größer und aufwendiger. Allein die Vorabplanung, zu deren zentralem Inhalt die Beschaffung sämtlicher Visa gehörte und die genaue Abwägung ob und welches Teil tatsächlich dann letztlich notwendiger Bestandteil des Rucksackinhalts werden sollte, dürfte so manchen regelmäßigen Pauschalurlauber komplett überfordern. Auch als dies dann irgendwann geschafft war, so richtig ging die Reise dann doch erst nach der ersten oder zweiten Grenzüberquerung los. Und ab und an ereilte ihn auch die eine oder andere schwierige Phase auf den knapp 35000 zu bewältigenden Kilometern, aus der er sich wieder hochziehen musste, um dann weiterzukommen. Die Schwierigkeit darin dürfte im Alleinreisen auszumachen sein, bei dem man nun mal ganz auf sich selbst gestellt ist. Umso größer ist letzten Endes dann aber auch die Freude über das Geschaffte. Der Fußball als Motiv für eine außergewöhnliche Reiseroute und das Eintauchen in fremde Fußballmikrokosmen? Czikowskis Antriebsfeder ist irgendwo dazwischen zu suchen. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist, dass Reisebilder nur im Internet zu finden sind. Verschmerzbar, denn der Autor nimmt den Leser auf der gesamten Reise an die Hand. Sei es auf dem Basar von Buchara, beim Grenzübertritt von Tadschikistan nach Kirgisistan oder beim Fahrradfahren durch Peking. Ein herausragendes Buch, das Reisen und Fußball wie kein zweites kombiniert.
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