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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
3

am 14. Juni 2010
Zuerst zum Kit: Die Bentobox, die im französischen Amazon als zu klein beschrieben wurde, ist im unteren Teil 300ml und im oderen 270ml groß. Durchaus normal für eine Bentobox. Grau und rot sind zwar nicht sehr kawaii aber dafür kann man das sicher mit einem hübschen Aufkleber verbessern. Auch sonst war alles enthalten. Sogar mehr: In meinem Pack waren 20 Teile: 5 Fischsojasaucenbehälter, 3 Entensojasaucenbehälter, 10 kleine Spieße aus Plastik mit Robben- oder Fischdekoration (jeweils 2 grün, 2 rot, 1 gelb), ein Sternausstecher (Blech), ein Reisportionierer (zB für Nigiri aus Plastik), Löffel (Plastik), Gabel (Plastik), ein Gummi für die Bentobox und ein sternförmiger Eierformer. Sieht alles relativ stabil aus. Wenn ich die Zeichen auf der Bentobox deute, ist sie spülmaschinengeeignet und sowohl hitze-, mikrowellen- als auch kältebeständig.
(Dafür schonmal zwei Sterne)
Nun das Buch: Zuerst mal die Warnung, dass das Buch französisch ist. Ich finde es mit Wörterbuch für die Zutaten nicht schwer zu verstehen, aber das ist natürlich individuell verschieden.
Die Bentos sind wunderschön arrangiert, die Instruktionen simple und meist wenig zeitaufwendig (obwohl natürlich mal was ne Stunde durchziehen muss oder ähnliches). Es gibt Erklärungen für Basics, wie "Kochen von japanischem Reis" oder "Dashi"(im Unterschied zu vielen Bentobüchern!). Außerdem sind die meisten Rezepte für zwei Portionen, was sehr praktisch ist, wenn man nicht für ganze Familien kocht. Die Zutaten bekommt man von einigen wenigen "Spezialzutaten" der japanischen Küche, wie Umeboshi (japanische salzige Aprikose), oder der französischen Küche, wie Mandelmilch oder Maronenprodukte, sehr gut im Supermarkt. By the way: Die Fotos sind wunderschön.
(Weiterer Stern für praxisnahe und schöne Gestaltung)
Mir scheint es, als würde sie die moderne französische und japanische Küche fusionieren - eine sehr spannende Mischung. Man findet japanische Klassiker ( meist mit persönlichem Touch), wie Wakame-Salat und kalten Soba-Nudelsalat, aber auch moderne französische oder europäische Rezepte wie die für Mango-Schokoladen-Panna-Cotta, Quinoa-Salat oder in Blätterteig beziehungsweise Brickteig gewickeltes Obst und Gemüse. Einige Einfälle würde ich fast schon genial nennen, wie die in Mandelmilchgelee eingelassenen Himbeeren, die ich auch schon in einem Wettbewerbsbento gesehen habe. Aber auch die Bentos insgesamt sind sehr stimmig (Mischung aus Funktionalität und kawaii).
(Stern für Originalität und Kreativität)
Und außerdem eher gemüselastig. Bentos mit 85% Fleisch/Kohlenydraten oder viel Fett, wie zB bei Kentaro Kobayashi, gibt es hier nicht. Ich persönlich mag das. Mir fehlen traditionelle Salate in den klassischen Bentos, wo immer nur so ein bisschen eingelegtes Gemüse in die Ecke gequetscht wird. Außerdem hat sie immer ein kleines Dessert reingepackt, womit man vermutlich jeden ranbekommt. Das ist eine sehr französische Gewohnheit und ganz und gar unjapanisch. Ich nehme an, dass es wegen dem vielen Gemüse bei den angegebenen Portionsgrößen gut für Menschen geeignet wäre, die auf ihr Gewicht achten.
(Letzter Stern für gesunde, vielseitige und vermutlich auch schmackhafte Rezepte)
Nachteile:
- Für Nicht-Französischsprecher eingeschränkt zu empfehlen.
- Manche Rezepte sind sehr kühn (gelierter Essig, damit nicht alles im Bento rumläuft oder geliertes Gazpacho). Ich werde sie ausprobieren, aber ich weiß nicht ob das klappt.
- Es gibt kein Stichwortregister, was nervig werden kann, wenn man sucht.
23 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Dezember 2011
für diesen preis ein absolut umfangreiches bento-starter-set.
das kochbuch ist auf französisch, aber schön übersichtlich und mit fremdwortlexikon gut zu meistern. die bento-box und die accessoires sind auch gut. die box schließt gut und hält im allgemeinen was sie verspricht.
der einzige kleine kritikpunkt ist die qualität. an sich sind die einzelteile alle in ordnung und funktionell, aber wenn man genau hinschaut, dann erkennt man eben doch die nicht ganz saubere verarbeitung und dass es eben etwas billiger gearbeitet ist, als man das von anderen bento-accessoires (klar, auch in einer etwas anderen preiskategorie) kennt.
für einsteiger aber genau das richtige.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Januar 2011
Lieferumfang
- 1 graue Bentobox, zweistöckig. Der untere Teil und und der pinkrote, mit einem Deckel wasserdicht verschließbare Einsatz sind mikrowellengeeignet. Die gesamte Box kann in die Spülmaschine oder die Gefriertruhe gelegt werden, allerdings ist sie nicht backofengeeignet. Die neutrale Farbe macht sie auch für Erwachsene geeignet, die Größe ist für diese aber eher knapp bemessen (600ml, je 300 je Stock)
- 1 Reisformer aus Plastik mit drei 6x3cm rechteckigen Nigiri-Formen
- 1 Eierformer (Stern) aus Plastik, dessen Verschlüsse leider nicht sonderlich stabil sind - sie geben schon bei zweimaligem Probeschließen nach. Ist aber nicht weiter schlimm, da die Form auch durch Platzierung unter einem schweren Gegenstand geschlossen bleiben kann.
- Löffel und Gabel aus grauem Plastik, leider keine Stäbchen
- 3 Enten- und 5 Fischsoßenspender (letztere sind leider genau die, die man auch in Fertig-Sushi-Packungen findet)
- 10 Foodpicks, zwei gelbe, vier rote, vier grüne, in Enten- und Robbenform
- schwarzes Elastikband zum Verschließen der Bentobox
- Ausstechform Stern aus Metall, leider in (für die Größe der Box) überdimensionaler Plätzchen-Größe
- Lieferbox

- und das Buch "Mes petits bento - sains et gourmands" von Laure Kié

Zum Buch
- Format ca. 20x22cm, 73 Seiten, Hardcover, vollfarbig, komplett auf Französisch
- Sehr schön aufgemacht, die im ersten Teil des Buch vorgestellten Accessoires sind auf viertelseitigen Fotos und jedes Bento ist ganzseitig abgebildet, mit klaren, meist grafisch-arrangierten, neutralen (meist weiß) Hintergründen - im Gegensatz zu anderen Bento-Bücher wirken die Fotos eher ästhetisch-kühl-modern
- Auf der rechten Seite findet sich das Bento, links die Seite mit den kurz gefassten Rezepten und einer schematischen Darstellung, die die Identifizierung der einzelnen Bento-Bestandteile erleichtert
- Eine interessante Anregung des Buches ist es, nicht nur normale Bento-Boxen oder Tupperdosen zu verwenden, sondern auch runde Camembert-Holzschachteln, hübsche Süßigkeitenverpackungen, niedrige Blechdosen, chinesische Dampfkochkörbe etc. in die dann wasserdichte Behälter gestellt werden oder die mit Papier, Stoff, resistenteren Materialien etc. ausgeschlagen werden. Diese kreative Vielfalt der Präsentation wird in den Fotos umgesetzt.
- Der kawaii und kyara-ben-Faktor ist sehr niedrig im Vergleich zu anderen im Westen verfassten Büchern wie "Yum-Yum Bento Box", "Kawaii Bento-Boxes", "501 Unique Recipes" oder "Hawaii's Bento Cookbook", die sich vor allem an Mütter richten, die ihren Kindern gutes Essen mitgeben wollen. Das Buch hat ein gänzlich anderes Zielpublikum, nämlich Erwachsene, die sich gesund ernähren wollen (siehe Einleitung).
- Ein weiterer Unterschied zu den bereits erwähnten Bücher ist der Verzicht auf künstliche Lebensmittelfarben, Formfleisch (Spam) und übermäßig viele Formen aus proteinreichen Lebensmitteln wie Käse und Schinken und Eier. Stattdessen werden bei einigen wenigen Rezepten explizit hochwertigere Produkte wie Bio-Lebensmittel oder Bestandteile einer "genuß-orientierten" Küche(z.B. Fleur de Sel, frisch gemahlene Pfefferkörner, frisch gemörserte Kräuter) empfohlen
- Leider verstoßen viele der abgebildeten Bentos gegen die "Dicht-Packen"-Bento-Maxime, wahrscheinlich wurde hier die Praktikabilität (je dichter, desto transportsicherer der Inhalt) der Ästhetik geopfert
- Die Portionen sind auf zwei kleine Bentos ausgelegt
- Die Rezepte sind ein guter Mix aus japanischen Standards wie Wakame-Gurken-Salat, Yakitori, Nigiri und französischen Gerichten wie Quiche, Mini-Zitronentarteletts und Blätterteig-Kreationen. Dazu kommen Fusionen wie Sake-Rübli-Gemüse, Sesam-Birnen-Crumble und Wasabi-Guacamole (?!)
- Wie die erste Rezensentin bemerkt, ist die Zusammenstellung nicht "Original-Japanisch", sondern clever europäisiert: Jedes Bento hat wenigstens einen süßen Bestandteil
- Der Schwerpunkt liegt nicht ausschließlich auf Reis in allen Formen, jedes Bento hat mindestens drei verschiedene Rezepte!

Kritikpunkte
- Insgesamt ist das Nachkochen sehr leicht, leider sind gerade die Basis-Rezepte (Dashi und vor allem das japanische Omelette) sehr knapp gehalten, hier hätte eine bebilderte kinderleichte Anleitung wie in anderen Japan-Koch-Büchern gut getan. Aber dafür gibt es ja das Internet...
- Einige Rezepte sind eher seltsam, vor allem die Verwendung von Agar-Agar, um alles mögliche zu gelieren... Festes Salatsoßen-Gelee statt flüssiger Soße im Minibehälter zum Drübergeben? Nicht wirklich zielführend.
- Kein Stichwortverzeichnis und die Titel der Bentos im Inhaltsverzeichnis sind leider nicht hilfreich
- Kein Glossar japanischer Lebensmittel (und möglicher westlicher Alternativen)
- Keine Zeitangaben für die Zubereitung, keine Kalorienangaben
- Keine Hinweise auf zwei weitere Bento-Regeln. Diese werden zwar definitiv umgesetzt, aber weder erklärt noch überhaupt erwähnt: Erstens die Vielfarbigkeit (mehrere Farben, um das Auge anzusprechen und gesünder zu essen) und zweitens die Textur (unterschiedliche Zubereitungsarten, um unterschiedliche Geschmackserlebnisse zu haben, also gebraten, überbacken gedünstet, roh, eingelegt, mit Soße, trocken...)

Fazit:
Was für das Buch spricht, sind die großartigen Fotos, die Vielfalt der Rezeptideen und vor allem das Preis-Leistungsverhältnis.
Definitiv empfehlenswert! Das Buch macht Lust, sofort mit dem Nachkochen anzufangen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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