Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. März 2008
Als im Jahr 2000 die britische Geochemikerin Jane Plant ihr Konzept zur Prävention und Behandlung von Brustkrebs vorlegte ("Dein Leben in deiner Hand"), welches die strikte Vermeidung von Milchprodukten und eine insgesamt vegane Lebensweise als unterstützende Maßnahme zur konventionellen Krebstherapie empfiehlt, erschien die Idee noch ziemlich schräg.

Das ist nun vorbei, denn Buch von Colin und Thomas Campbell "Die China Studie" bestätigt eindrucksvoll:
Es ist das tierische Eiweiß, welches mit so gut wie sämtlichen Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht werden muss.

Eine Art kopernikanische Wende, denn damit kippt ein Dogma, welches ewig lange die westliche Ernährungsphilosophie bestimmt hat: Das vom angeblich lebensnotwendigen tierischen Eiweiß.

Und es führt kein Weg an dieser Erkenntnis vorbei:
Die bislang größte Studie zum Ernährungsverhalten von Menschen und dessen Folgen belegt klar und eindeutig, dass sämtliche "Zivilisationskrankheiten" von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und Diabetes bis hin zur Altersdemenz direkt von der Höhe des Fleischkonsums (bzw. dem Konsum von Tierprodukten allgemein) abhängen. Der Mensch ist eben, so Campbell, von Natur aus Veganer, und verträgt Fleisch allenfalls in einer Größenordnung von 5% der Gesamternährung.

Eine unbequeme Wahrheit, gewiss ... und für Europäer schwer verdaulich.
Aber unter Umständen (Campbell empfiehlt Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten eine sofortige Umstellung der Ernährung) lebensrettend.

Genauso wie die folgende, ebenfalls in diesem Buch enthaltene:
Bereits seit den 80er Jahren ist nämlich in Forscherkreisen bekannt, dass krebserzeugende Substanzen erst dann ihr tödliches Potential entfalten können, wenn Kasein im Spiel ist: Campbells mit einem hochpotenten Karzinogen infizierten Laborratten (Campbell wiederholte damit die Versuche indischer Wissenschaftler aus den 80er Jahren) starben nämlich erst dann an Krebs, wenn sie mit Kasein gefüttert wurden, und zwar in einer Größenordnung, die dem durchschnittlichen Kasein-Konsum eines US-Bürgers entspricht.
Und: Der Krebsbefall bildete sich zurück, wenn man die Ratten auf vegane Diät setzte.

Krebspatienten dürften hier aufhorchen und diese Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung für sich persönlich nutzen, so wie es die Autorin dieser Zeilen seit mittlerweile 2 Jahren erfolgreich (und zur Verblüffung so mancher Ärzte) praktiziert.

Leider scheint eine einflussreiche Lobby bislang effektiv zu verhindern, dass derartige Erkenntnisse die Öffentlichkeit zu erreichen. Campbell beschreibt ausführlich, wie dies in den USA funktioniert.
Und so ist auch (bezeichnenderweise?) "The China Study" bislang nur in englischer Sprache erhältlich.
Allerding ist der Text nach kurzer Einarbeitungszeit auch für Deutsche recht gut lesbar.

Also: Lassen Sie sich nicht abschrecken! Das Buch lohnt sich absolut! Denn dieses Buch ist ein Hammer!
55 Kommentare| 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das YouTube-Video "Peace Food - Dr. Rüdiger Dahlke - Gegen den Strom" hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema Ernährung und war eigentlich auch vor der Lektüre dieses Buches schon gut informiert. Ich habe mich 6 Jahre lang vegetarisch sowie nach einer gewissen Zeit auch zucker- und weizenfrei ernährt. Seit Juli 2013 esse ich nun auch keine Milchprodukte und keine Eier mehr. Diese schrittweise Ernährungsumstellung hat sich von Anfang an in jeder Hinsicht ausgezahlt, und ich habe sie keine Sekunde bereut: Meine Gesundheit und mein Allgemeinbefinden haben sich deutlich verbessert, und ich habe seit der Umstellung von vegetarisch auf vegan in weniger als einem Jahr 18 kg abgenommen.

Ich wusste nicht nur aufgrund dieser persönlichen Erfahrung, dass Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen in einem engen Zusammenhang mit der Ernährung stehen und sah deshalb zunächst auch keine Notwendigkeit für den Kauf eines weiteren Buches zu diesem Thema. Aber ich war neugierig und hoffte auf ein paar hieb- und stichfeste - und vor allem wissenschaftlich untermauerte - Argumente, die FÜR eine pflanzliche Ernährung sprechen, weil ich in der Vergangenheit oft den Eindruck hatte, mich Mischköstlern gegenüber für meine nach deren Überzeugung "einseitige" bzw. "unausgewogene" Ernährungsweise rechtfertigen zu müssen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon die ersten Seiten haben mich komplett in ihren Bann gezogen, und so habe ich das Buch fortan regelrecht verschlungen.

Auf den Inhalt im Einzelnen möchte ich an dieser Stelle nicht noch einmal eingehen. Darüber findet man in anderen Rezensionen und auch im Internet viele nützliche Informationen. Was ich jedoch außerordentlich bemerkenswert finde, ist, dass Dr. Campbell auf der Suche nach preisgünstigeren Methoden für die Herstellung von Eiweiß für die unterernährte Welt auf eine indische Forschungsarbeit stieß, in der Versuche an zwei Gruppen von Ratten beschrieben waren. Diesen Ratten war zunächst das hoch karzinogene Aflatoxin (Kategorie 1A) verabreicht worden, und anschließend bekamen sie Futter mit einem Eiweißgehalt von 20% bzw. 5%. Diese Untersuchung war zu dem Ergebnis gekommen, dass die 20%-Ratten ausnahmslos an Leberkrebs erkrankten, während von den 5%-Ratten nicht eine einzige einen Tumor oder auch nur eine Vorstufe davon entwickelte. Wie viele seiner Kollegen war Dr. Campbell jedoch überzeugt, dass es sich hier um einen Fehler in der Darstellung (vertauschte Zahlen) handeln musste. Es erschien ihm einfach unvorstellbar, ja geradezu frevlerisch, anzunehmen, dass dieses wertvolle Eiweiß, das bislang den Status einer heiligen Kuh genossen hatte, der Übeltäter sein sollte, der für die Entstehung dieses Leberkrebses verantwortlich war. Deshalb wiederholte Dr. Campbell alle Tests und kam zu seinem großen Erstaunen zu exakt denselben Ergebnissen wie die Forscher in Indien. Er ging dann sogar noch weiter und konnte schließlich nachweisen, dass nicht Eiweiß als solches für dieses Krebswachstum verantwortlich zu machen war, sondern ausschließlich tierisches Eiweiß. Dies kam einem wissenschaftlichen Erdbeben gleich, auch für Dr. Campbell selbst, der auf der elterlichen Farm von jeher Kühe gemolken hatte und bislang mehr als jeder andere überzeugt gewesen war, die herausragende Stellung von tierischem Eiweiß sowie seine enorme Bedeutung für die menschliche Gesundheit erkannt zu haben ...

Nicht nur diesen Abschnitt, sondern auch einige andere fand ich spannender als jeden Krimi, und je weiter ich las, desto neugieriger wurde ich auf das, was noch kommen würde ...

Ich bin etwas erstaunt über die "Kritikpunkte", die von manchen Rezensenten ins Feld geführt werden (fehlende Vergleichsgruppe, fehlende Angaben über andere krankheitsauslösende Substanzen etc.). Eine derartige Argumentation entsteht aus einem Wirrwarr an unsachlichen und sogar gesundheitsgefährdenden pseudowissenschaftlichen Informationen, Modediäten und Propaganda der Nahrungsmittelindustrie, deren einziges Ziel es ist, die eigenen Produkte gewinnbringend zu vermarkten und die sich immer nur dann für die gesundheitlichen Folgen ihres Tuns interessiert, wenn ein Gesetz sie dazu zwingt. Klare Fakten aus Studien seriöser Wissenschaftler werden angezweifelt und völlig belanglose "Gegenargumente" werden an den Haaren herbeigezogen. Einwände dieser Art sind natürlich leicht zu entkräften, aber das Ziel ist erreicht: die Glaubwürdigkeit der Wissenschaftler ist in Frage gestellt und ihre Studien gelten fortan als "umstritten". Der verunsicherte Verbraucher, der letztendlich aber mit den Konsequenzen zu leben hat, die sich aus solchen Falschinformationen ergeben, durchschaut diese Machenschaften nur selten und setzt die Ergebnisse einer absolut seriösen wissenschaftlichen Studie mit "falsch" gleich.

Würde man mit der Lebensmittelindustrie, die uns schon seit Jahrzehnten auf dreisteste Art und Weise an der Nase herumführt, die uns für dumm zu verkaufen versucht und die ungestraft den größten Müll vermarkten darf (und an die sich aber ganz offensichtlich niemand heran traut, weil sie zu mächtig ist), genau so kritisch umgehen wie mit Wissenschaftlern und ihr gesamtes Tun hinterfragen, dann würden viele als gesund angepriesene Produkte sofort vom Markt verschwinden und die Hersteller hätten ein echtes Imageproblem. Da ist es für die manipulierten Verbraucher natürlich einfacher, jemanden wie Dr. Campbell aufs Korn zu nehmen, der schon so oft und so massiv angefeindet wurde, dass er von Glück sagen kann, dass seine Suche nach der Wahrheit ihn nicht die Karriere gekostet hat. Außerdem hat es den "Vorteil", dass sie nicht über ihre Ernährung nachdenken müssen und weiter an ihren ungesunden Gewohnheiten festhalten können.

Zum Glück haben bei solchen "David-gegen-Goliath-Kämpfen" nicht immer die Konzerne das letzte Wort, wie im Fall von Dr. Bruker, der sich nach jahrzehntelangem Kampf gegen die Zucker- bzw. Lebensmittelindustrie das Recht erstritt, Zucker als Schadstoff zu bezeichnen (Hanseatisches OLG Hamburg, Az.: 3U11/8774O235/86).

Ziel der Ärzte und der Pharmaindustrie sollte es doch eigentlich sein, Krankheiten zu HEILEN, aber die einen lernen in ihrer gesamten Ausbildung viel zu wenig über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Zivilisationskrankheiten als dass dies einen Einfluss auf ihre Empfehlungen hätte, und für die anderen ist die Gewinnmaximierung ganz offensichtlich wichtiger ist als Menschen ohne Zivilisationskrankheiten. So begnügen sie sich bis auf wenige Ausnahmen mit Symptom-Kosmetik (teure, oft unwirksame Medikamente, operative Eingriffe etc. mit nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen) und stellen so ihr Stammklientel sicher. Und die Lebensmittelindustrie sorgt ihrerseits dafür, dass der Pharmaindustrie die Kunden nicht ausgehen.

Die Pharmaindustrie finanziert viele wissenschaftliche Studien, was zunächst positiv und wünschenswert erscheinen mag. Was der Allgemeinheit jedoch verborgen bleibt, ist die Tatsache, dass sie sich als Geldgeber aber auch das Recht heraus nimmt zu entscheiden, ob und in welcher Form die Ergebnisse am Ende veröffentlicht werden. So behält sie stets die Kontrolle, und unliebsame Studien verschwinden in der Schublade. Wo kämen wir denn auch hin, wenn die Leute anfangen würden, ihre Krankheiten durch eine simple Ernährungsumstellung vollkommen nebenwirkungsfrei selbst zu kurieren...??? Daran kann man leider nichts verdienen.

Für den Bedarf eines Otto Normalverbraucher enthält die China Study nach meiner Überzeugung mehr als genug schlagende Argumente. Und für diesen wurde das Buch wohl auch geschrieben. Ich möchte jeden, der an seinem Leben hängt und dem seine Gesundheit am Herzen liegt, ermutigen, dieses Buch zu lesen. Wer möchte, kann sich zunächst aber auch den Film "Forks Over Knives" oder die deutsche Version "Gabel statt Skalpell" ansehen. Auch dort kommt Dr. Campbell ausführlich zu Wort und spricht unter anderem auch über seine oben geschilderten Erfahrungen.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2005
Für diejenigen, welche den Wirkungszusammenhang unserer Ernährung auf Gesundheit und Krankheit herauszufinden bemüht sind, waren die vergangenen beiden Jahrzehnte ein wissenschaftlich außerordentlich spannender Zeitraum. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass nichts was wir essen mehr riskant für unsere Gesundheit ist als Tierprodukte! Forschungsergebnisse bestätigen dies immer aufs Neue - und zwar unabhängig davon, ob es sich um biologische oder konventionelle Produkte handelt.

Wer das im Januar dieses Jahres erschienene Buch "The China Study" des Ernährungswissenschaftlers Dr. T. Colin Campbell noch nicht kennt, sollte es jetzt lesen. Der von mir fachlich wie persönlich sehr geschätzte Autor hat die meiste Zeit seines Lebens mit der Erforschung von Ernährung und Gesundheit verbracht und ist nach mehr als vierzig Jahren wissenschaftlicher Tätigkeit zu dem Schluss gekommen: "Selbst geringe Mengen tierischer Produkte haben erwiesenermaßen Einfluss auf die signifikant steigende Zahl chronischer Erkrankungen."

In seinem Buch veranschaulicht der Hochschullehrer von der Cornell-Universität im US-Bundesstaat New York, dass es gelungen ist, den Krebs bei Versuchstieren unter Kontrolle zu halten, solange sie mit einer nur zu fünf Prozent eiweißhaltigen Nahrung in Form von Kasein gefüttert wurden; wohingegen sich der Krebs wie ein Buschfeuer ausbreitete, sobald ihre Nahrung zu 20 Prozent aus Kasein bestand.

"The China Study" ist eine faktenreiche und aufrüttelnde Pflichtlektüre für alle, die meinen, Tierprodukte seien richtig und notwendig für die menschliche Ernährung.
0Kommentar| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2013
Ich habe mich viele Jahre vegetarisch ernährt und lebe nun auch seit fast zwei Jahren vegan. Bei mir ist dieses vor allem ethisch begründet. Als ich The China Study las, war mir der gesundheitliche Aspekt einer vegetarischen oder veganen Ernährung noch nicht so bewusst, wie nach der Lektüre dieses Buches. Das Buch ist recht umfangreich und spricht verschiedene Zielgruppen an. Deswegen enthält es auch ein sehr umfangreiches Verzeichnis von Quellen und Literatur. Dieser Teil macht fast die Hälfte des Buches aus. Als nichtwissenschaftlicher Leser verzichtet man auf diesen Teil mit großer Wahrscheinlichkeit. Der zu lesende Teil des Buches reduziert sich damit um gut die Hälfte. Einige Teile in denen es um die Agrarindustrie, das Gesundheitssystem, die Pharmaindustrie und die Ausbildung der Ärzte geht, sind sehr stark auf die vereinigten Staaten bezogen. Viele Aussagen lassen sich jedoch auch, wenngleich vielleicht in abgeschwächter Form, auf unsere Verhältnisse übertragen. Im Hauptteil des Buches, im ersten Drittel, geht es vor allem um die Auswirkung tierischer Lebensmittel auf die menschliche Gesundheit. Dabei geht es vor allem um die typischen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten und wie diese durch die Ernährung im positiven wie im negativen Sinne beeinflusst werden können. Geschildert wird, wie der Autor, der selber aus einer Bauernfamilie kommt, über Feldstudien in den Philippinen, Untersuchungen im Labor und eine Vergleichsstudie China - USA/westliche Welt nach und nach die Erkenntnis gewinnt, dass eine pflanzenbasierte, vollwertige Ernährung der beste Garant für eine gute Gesundheit ist, und wie eine überwiegend auf tierischen Produkten basierende Ernährung mit großer Wahrscheinlichkeit zu eben jenen Zivilisationskrankheiten führen wird, unabhängig von genetischer Vorbelastung oder Belastung durch Umweltgifte. Mir hat dieses Buch noch einmal die Augen geöffnet. Ich halte, wie viele andere auch, die Ergebnisse, zu welchen der Autor nicht nur alleine gekommen ist, für absolut seriös. Viele gesellschaftliche Gruppierungen wollen uns eines Anderen belehren, je nachdem wo ihre Interessen liegen, die vor allem wirtschaftlicher Natur sind. Dieses Buch geht unvoreingenommen an die Thematik heran und stellt dar, was wissenschaftlich eindeutig belegbar ist und zwar von Wissenschaftlern, die nicht durch die Interessen ihrer Auftraggeber aus der Industrie beeinflusst sind. Wem es mit der Gesundheit der eigenen Person die auch der Familie wichtig ist, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall vornehmen. Es kann Leben verändern, positiv, wenn man dazu bereit ist, mit der ein oder anderen lieb gewonnenen Gewohnheit zu brechen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich habe nie viel auf Ernährung bei Erkrankungen gegeben, bis jetzt: Wer die erdrückende wissenschaftliche Beweislast der in diesem Buch zitierten Studien erkennt, weiß das der Inhalt Sprengstoff ist: Kein Arzt, kein Epidemiologe, kein Kranker mit Zivlisationskrankheiten sollte es versäumen, dieses unglaubliche Werk zu lesen. Von den 4-5 wissenschaftlichen Büchern pro Woche die mir zu Augen kommen, hat mich keines so erschüttert und beinflußt wie dieses. Ich hoffe, daß es bald in viele Sprachen übersetzt wird. Ich empfehle es meinen Studenten und Patienten als Pflichtlektüre!
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2014
Die Anlehnung der Ergebnisse umfangreichen Studien an den wissenschaftlichen Werdegang des Autors zeigt den immensen Wandel den diese Erkenntisse für ihn brachten. Er zeigt auch, wie frühere Studien übergangen wurden, weil sie nicht ins westliche Denkschema passten und woher viele Denkfehler stammten. Die China Studie und andere Auswertungen zu menschlichen Befragungen über die Zusammenhänge von Ernährung und Krankheiten genügen dem Autor nicht. Auch wenn die vielen Tierversuche für die Ursachen-Studien nur im wissenschaftlichen Betrieb als nötig gesehen werden, helfen die Erkenntisse daraus hoffentlich allgemein weiter. Denn das Buch ist trotzdem sehr interessant und lesenswert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2015
... und sehr glaubwürdig. In diesem Buch wird detailliert (für mich manchmal zu ausführlich und zu wissenschaftlich) der Zusammenhang der westlichen Ernährung und den immer häufiger auftretenden Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall etc. aufgezeigt. Das Buch war zusammen mit dem Film "Gabel statt Skalpell" für mich lebensverändernd - und dies nicht nur im Hinblick auf meine Gesundheit. Ich bin froh, dass ich durch einen Zufall darauf aufmerksam wurde. Unter anderem hat es mir wieder bestätigt, dass es gut ist, ab und zu unsere üblichen Gepflogenheiten und Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Rückschlüsse für sich daraus zu ziehen.

Ähnliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheit/Gesundheit kann man zwar auch von anderen Autoren in anderen Büchern nachlesen, aber das vorliegende Buch bezieht sich besonders glaubwürdig auf eine der größten wissenschaftlichen Untersuchungen, die es jemals gab. Klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2012
Wäre das Buch als erster Teil einer wissenschaftlichen Studie zu verstehen, könnte man mehr als 1 Stern in Erwägung ziehen. Da Prof. Campbell aber nur jene Daten der China Study für seine Analysen berücksichtigt, welche seine eigenen Thesen untermauern (es werden ausschließlich univariate Korrelationen von tierischen Proteinen, tierischem Fett und Krebs, Herzkreislauferkrankungen, etc. berechnet), fehlt ein wesentlicher Teil um dem Anspruch einer wissenschaftlichen Studie gerecht zu werden, nämlich der Test mit Vergleichsgruppen. Am schlimmsten ist, dass erschreckenderweise aufgrund von deskriptiven univariaten(!) Korrelationen kausale Zusammenhänge abgeleitet werden, was wissenschaftlich vollkommen untragbar ist.

1.) Zur selektiven Auswahl der Daten:
Auf keiner einzigen Seite des Buches sind Thesen und darauf anschließende Korrelationen über Blutzucker, Alkohol, Weizen, Konsum von Früchten, Gemüse, überhaupt vor allem Konsum pflanzlicher Fette und pflanzlicher Proteine mit Krankheiten zu finden. Um ersten wissenschaftlichen Grundregeln standzuhalten, hätte er vergleichsweise - wenn schon unbedingt ceteris paribus univariat - auch Korrelationen mit pflanzlichen Bestandteilen gegenüberstellen müssen.

2.) Univariate Korrelationen und Ableitung von kausalen Zusammenhängen:
An seine univariaten Korrelationen schließen keine(!) statistischen Tests an und werden sofort, ohne die Thesen mit einer Kontrollgruppe (sollte sich von der Testgruppe idealerweise nur durch die untersuchte Eigenschaft selbst selbst unterscheiden) zu vergleichen, als Kausalzusammenhänge interpretiert. Korrelationen können als erste Indikatoren für vermutete Thesen natürlich berechnet werden, jedoch daraus Ursache-Wirkungen abzuleiten, ist grob fahrlässig, die Gefahr von Scheinkorrelationen bleibt bestehen.

Um das zu verdeutlichen, könnte man beispielsweise auch eine These untersuchen, die folgendermaßen lautet:
"Zu wenig Konsum von Kuhmilch führt zu den weltweit höchsten Magenkrebsraten in China und in Japan" (Die Zahlen für die Magenkrebsraten sind belegt und auf der WHO Website veröffentlicht: globocan.iarc.fr/).

Da in China und Japan tatsächlich sehr wenig Kuhmilch konsumiert wird, gibt es eine stark negative Korrelation zwischen Kuhmilchkonsum und Magenkrebsrate, da z.B. in Europa die Magenkrebsrate weit niedriger ist, der Konsum von Kuhmilch aber sehr hoch.

Würde man mit der "Methode" von Prof. Campbell analysieren, wären die Arbeiten hier abgeschlossen und man könnte tatsächlich den Schluss ziehen, "zu wenig Kuhmilchkonsum bedingt eine höhere Magenkrebsrate".

=> Ohne anschließende Tests können keine Beweise aus den Untersuchungen abgeleitet werden, weil eben - wie mein Beispiel zeigen soll - Scheinzusammenhänge nicht ausgeschlossen werden können.

Denise Minger hat ebenfalls ausführliche Analysen gemacht, im Gegensatz zu Prof. Campbell aber weit mehr Daten (insb. pflanzliche Bestandteile als unabhängige Variable) in Betracht gezogen und aus den Korrelationen aber KEINE Zusammenhänge abgeleitet, weil dies ohne statistische Tests gar nicht möglich ist. Sollte nun wieder Kritik an Denise Minger und ihrer scheinbaren Inkompetenz losbrechen, bitte zuerst ihre wirklich sehr umfangreichen Analysen kritisch überprüfen und dann sachliche Einwände bringen, aber nicht bezogen auf ihre Ausbildung, Beruf, sondern ausschließliche auf ihre durchgeführten Analysen.

3.) Nicht im Buch behandelte Themen und offene Fragen

- Warum weist Prof. Campbell nicht auf die weltweit höchsten Magenkrebsraten in China und Japan hin und warum zeigt er keine Korrelationen zwischen Kuhmilchkonsum und Magenkrebs im Ländervergleich?
- Warum erwähnt er in keinem seiner Kapitel, dass im Iran die Brustkrebsrate noch niedriger ist als in China, obwohl der Konsum und Export von Kuhmilch sehr "europäisch hoch" ist: siehe Exportregister und Konsum in den Landesstatistiken)?
- Warum berücksichtigt er bei seinen Korrelationen ausschließlich tierische Inhaltsstoffe?

Fazit:
Ich denke, dass das Buch von Prof. Campbell als Einführung und erster Schritt ein wichtiger Beitrag und Ansatzpunkt für Diskussionen, Untersuchungen, Feldexperimente wäre. Die durchgeführten Korrelationsanalysen müssten aber

- um sämtliche Daten der China Study vervollständigt werden, d.h. nicht nur jene Daten unter die Lupe nehmen, die die eigenen Thesen stützen.
- um anschließend statistischen Tests zu unterwerfen.

Nach den Tests kann man beurteilen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen tierischen Inhaltstoffen und Krebs, Herzkreislauferkrankungen, etc. besteht oder nicht. Wäre sehr interessant ...

Da dieses Buch aber leider aufgrund von einfachen univariaten(!) Korrelationsanalysen als abgeschlossen zu verstehen ist, sind diese Schlüsse der Analyse aus oben angeführten Gründen - so schade es ist - schwerst anzuzweifeln! Umso weniger verstehe ich die durchwegs hohe Begeisterung für dieses Buch.
88 Kommentare| 92 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2008
... which might make you change your life. I am certainly going to make adjustments to my diet in consequence of the evidence provided in this book.

It's a page turner. I read it in three days or so and I am probably going to read it again in a few months time. But it challenges a lot of what we "take for granted" in the western world, so it is not easy to digest (no phun intended).

Read this book. It will scare you and it may make you angry. Take that energy to change your diet, your life and turn your health around.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2016
Das sollten alle lesen, die sich um ihre Gesundheit sorgen oder überlegen, was sie eigentlich essen möchten. Tiere essen ist nicht nur ethisch zutiefst verwerflich, sondern auch krebserregend und generell schlecht für Ihre Gesundheit.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden