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am 18. Juni 2013
Der für mich schönste und kraftvollste Roman Hemingways. Die Übersetzung bzw. der Stil ist zwar hier und da veraltet, aber wer sich mal das Original anschaut, der erkennt rasch, dass Annemarie Horschitz-Horst als Übersetzerin schon eine echte Hausnummer gewesen ist. Hut ab! Vielleicht wäre es an der Zeit, den Text im Rahmen eines behutsamen Lektorats mal ein bisschen aufzupolieren (das übernehme ich sehr gerne, bitte melden in der Kommentar-Funktion - und keine Bange, ich habe Referenzen), aber grundsätzlich bringt die deutsche Fassung die Melancholie, Traurigkeit, Verlorenheit und Lebensgier der Figuren großartig rüber.
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am 5. November 2015
Die Bestellung kam sehr zügig und das Produkt war sehr zurfrieden stellend und wie ich es erwartet hatte. Vielen Dank.
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am 14. Juni 2016
Undiminished after three (on is it more) generations. Hemingway was at the top of his game. And that is a true sentence.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2004
„Fiesta" ist ein typischer Hemingway-Roman mit autobiographischen Zügen. Es wird viel getrunken, gereist, geliebt und intensiv gelebt. Bücher, Alkohol, Reisen und Frauen - das sind die immer wiederkehrenden Themen in Hemingways Romanen. Und auch Tod und Krieg. In seinem Romandebüt „Fiesta" von 1926 geht es um die „Lost Generation", also die jungen Leute, die vom Ersten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine persönlichen Fronterlebnisse hat er ausführlich in dem Roman „In einem anderen Land" geschildert. In „Fiesta" geht es um die Zeit nach dem Großen Krieg, der die Welt völlig veränderte. Der Roman liest sich äußerst flüssig, sein Alter ist ihm nicht anzumerken. Hemingways Geschichten sind voller Leben und Leidenschaft. Seine Liebe erklärt er dieses Mal ganz besonders den Spaniern. Spanien und der Stierkampf faszinierten ihn so sehr, daß er diesem Thema mit „Der Tod am Nachmittag" ein eigenes Buch widmete. Sehr viel weniger freundlich äußert er sich in „Fiesta" über die Franzosen. Ein Spanier sei von Herzen freundlich, ein Franzose nur dann, wenn er dadurch einen Vorteil erlangt. Eine sehr subjektive Meinung, die ich nicht teile, mich aber amüsiert hat. Frankreich und hauptsächlich Spanien sind also die Orte in denen dieser Roman spielt. Der Ich-Erzähler trifft auf andere Amerikaner und Einheimische, erlebt manch interessantes Abenteuer und fragt sich was er mit der Lebenszeit machen soll, die ihm noch verbleibt. Eine etwas melancholische, schwüle und dekadente Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man fühlt sich ebenfalls ein wenig verloren, aber auch unter guten Freunden.
Ein interessanter Roman über das Leben!
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am 20. August 2013
In seinem Frühwerk beschreibt Hemingway die Erlebnisse amerikanischer Emigranten im Europa der Zwischenkriegszeit. Der Roman ist stark autobiographisch und handelt von der "Lost Generation", jener Generation amerikanischer Schriftsteller, die im ersten Weltkrieg nach Europa kamen und dort psychisch und physisch beeinträchtigt zurückblieben, um sich einem dekadenten Leben zu widmen. So verwundert es auch kaum, dass die beziehungsscheuen Protagonisten des Werks dem Alkoholismus und der Promiskuität frönen, dass sich Spannungen innerhalb der Gruppe aufbauen und dass das buchstäbliche In-den-Tag-Hinein-Leben letztlich lediglich zu innerer Vereinsamung und Desillusionierung führt.

Doch Hemingways Buch ist mehr als eine Milieustudie der "Lost Generation", es ist in erster Linie auch ein Reisebericht, die Hauptdarsteller leben im Paris der 1920er, sie reisen nach Okzitanien, Pamplona, ins Baskenland und nach Madrid. Titelgebend und zentrales Topos ist die Schilderung der Fiesta San Fermin in Pamplona, eine einzige Huldigung des Aficionados Hemingway an den Stierkampf.

Negativ zu erwähnen ist die zu wörtliche und daher holprige Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst, zum Glück ist nach Ablauf der Schutzfrist nunmehr eine Neuübersetzung durch den Rowohlt-Verlag geplant. Nicht überzeugen können auch die Dialoge, sie wirken stakkatohaft, gekünstelt und nicht lebensecht.
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am 29. November 2015
... und dennoch geht die Sonne auf.

ich war in der Ausbildung bei der Polizei und las Bukowski und der empfahl Hemingway und als ich krank war schlich ich mich aus der Unterkunft und fuhr in die Stadt und kaufte mir "Fiesta". Ich legte mich, zurück auf dem Krankenlager, ins Bett und begann "Fiesta" zu lesen. Ich verstand am Anfang nichts. Scheiß-Anfang dachte ich wie "Krieg und Frieden" von Tolstoi. Und genau so war das auch: Fing scheiße an und wurde immer besser. Danach, nachdem ich das Buch gelesen hatte, war nichts mehr wie zuvor. Ich las auch noch Paris- ein Fest fürs Leben und "In einem andern Land" und dann ALLES von Hemingway. Manches war auch nicht so gut. Aber " Fiesta" hatte mein Leben verändert.
Mit zwei Freunden wollten wir nach Pamplona fahren. Wir kamen bis Mimizan-Plage. Dort lernte ich die Mutter meines Sohnes kennen.
Ich kündigte bei der Polizei, am Tag der Ernennung zum "Lebenszeitbeamten". Ich fand eine Arbeit bei der Botschaft Paris, nannte meinen Sohn mit viertem Namen Ernest und war Stammgast im "Select", im "Dome" und in der "Coupole". Ich las 1000 andere Bücher und schrieb Theaterstücke die wir zweisprachig in Paris aufführten. Ich habe mit Ionesco auf einer Bank gesessen und er sah mich mit seinem Clownsgesicht an und ich sagte: "Hallo Eugene" und er sagte nichts. Wir haben mit Becketts Frau gesprochen, die uns angiftete und als sie tot war starb er auch. Ich habe alle Schriftstellerinnen und Schriftsteller gelesen, die Hemingway je erwähnte.Und dann las ich die, die er nicht erwähnte und all die anderen noch dazu. Ich musste lesen wie Hemingway von stumpfsinnigen Menschen diskreditiert wurde und ich sehe jetzt, dass die Menschen in Paris sein "Paris - ein Fest fürs Leben" lesen. Die Geschichte von "Fiesta" ist keineswegs die Geschichte von "Künstlern" die sich permanent betrinken. Und auch nicht die Geschichte der "Verlorenen Generation" - jede Generation ist eine "verlorene" Generation, wenn sie jung ist, sondern "Fiesta" ist die Geschichte jeglicher Generation, davor und danach, festgehalten in jenem Augenblick und im Grunde allgemein gültig, wenn man ihren Sinn überträgt. Nach dem 1. Weltkrieg war die Generation der Jungen nicht verlorener als heute. Vor allem nicht in Frankreich. Aber sie hat weiter gemacht. Vielleicht gesoffen aber niemanden abgeschlachtet. Davon hatte sie genug.Und sie war kreativ. Durch und durch. Saufen ist besser als töten. Schaffen ist besser als vernichten. Hätte das Lebensgefühl der sogenannten "verlorenen Generation" obsiegt, wäre die Welt heute eine bessere Welt."Fiesta" muss einem nicht gefallen, aber die innere Wahrheit des Buches ist die von Streben nach Glück und sogenannter Vollkommenheit. Dem Ziel des "Weiter". "Fiesta" ist ein dummer Titel.
"The sun also rises" war genial. Und dennoch geht die Sonne auf. Das ist es. Dahin geht all unser Sehnen. Darum sind wir.
"Schön, es sich vorzustellen, nicht wahr?"
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am 5. Dezember 2015
Auf der CD Nummer 3 ist gleichzeitig die CD 5, das bringt alles durcheinander und hat mir das Hörbuch vermasselt . Es macht keinen Spass das Hörbuch zu hören
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am 30. Juli 2017
die Lieferungen waren im angegebenen Zeitraum bei mit, der Zustand wie angegeben und auf s Lesen bin ich gespannt - alles geht nicht auf einmal... Angeregt durch unsere reise nach Kuba..
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am 11. September 2013
Habe nach meiner alten Gewohnheit ein Buch mit in den Urlaub genommen, bei dem sich die Handlung im besuchten Land (in diesem Fall Spanien) abspielt. Es liest sich ziemlich zäh; keine Poollektüre. Die Beziehungen zwischen den Protagonisten stehen zu sehr im Vordergrund. Mir hat es nicht gefallen.
Ich hatte das Gleiche vor ein paar Jahren mit "Inseln im Strom" auf Kuba praktiziert: Hat mir deutlich besser gefallen.
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am 30. Juli 2017
In einem holzgetäfelten Nebenraum des Café Irunâ in Pamplona steht heute eine lebensgroße Statue des großen amerikanischen Romanciers. Er hat hier wohl nicht nur selbst viele Stunden mit Spirituosen und Gesprächen zugebracht, er hat dem Ort und dem Kaffeehaus in seinem bereits 1926 erschienenen Roman „The Sun Also Rises“, welcher in Deutschland unter dem Titel „Fiesta“ erschien, ein Denkmal gesetzt. Auszug eines der vielen Artikel über den Meister: „Er war wie besessen von der Idee von Tapferkeit und Tod, und er hat alles hier gefunden, in Pamplona“.

In seinem Werk geht es um eine Gruppe amerikanischer Emigranten, welche von Paris aus zum Stiertreiben nach Pamplona reisen. Der Roman gliedert sich in 3 Teile. Der erste Teil spielt in Paris, der lange zweite Teil in Spanien. In auch gegenseitig wechselnden Affairen mit der zur Gruppe gehördenden Lady Ashley, den dazugehördenden Eifersüchteleien und jeder Menge Alkohol in allerlei Bars verleben die Protagonisten der „lost generation“ eine ausschweifende und teils traurige Zeit. Hemingway, bekanntlich ein Liebhaber nicht nur von Frauen, Spitituosen aller Couleur und Angeln sondern auch ein Experte im Stierkampf stellt sich im Roman als sein Alter Ego Jake Barnes dar: „Die Fiesta dauerte Tag und Nacht, sieben Tage lang. Man tanzte und trank unentweg“.

Es ist ein trauriges Buch, über verlorene Menschen, inspiriert von echten Personen. Wie das Zitat von Hemingways Bekannten Gertrude Stein im Vorwort schon sagt: „Ihr gehört alle einer hoffnungslosen Generation an“.
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