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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2011
Welcher Schachspieler kennt das nicht? Immer wieder hat man gute Vorsätze sich endlich einmal ein vernünftig strukturiertes und umfassendes Eröffnungsarsenal zusammenzustellen. Häufig geschieht auch dann tatsächlich eine Fixierung und die anschließende Erprobung des festgelegten Repertoires, aber sobald sich erste Misserfolge einstellen, wird in vielen Fällen die Wahl der Eröffnung bzw. das System selbst als Ursache für vermeintliche Misserfolge angesehen.
Leider finden sich in der Schachliteratur nur wenig Antworten auf die vielen Fragen und Probleme, welche sich dem interessierten Schachfreund bei der Wahl, sowie dem Auf- und Ausbau seiner Eröffnungssyteme stellen.

Steve Giddins hatte das große Glück beruflich nach Moskau zu gelangen und dort mit dem Schachtrainer Igor Below arbeiten zu können. Diese Erfahrungen und vieles mehr zum Thema Eröffnungswahl hat der Engländer in einem erstmals 2003 im Gambit Verlag erschienenen hochinteressanten Buch mit dem Titel "Der Aufbau eines Eröffnungsrepertoires" veröffentlicht.

Er gliedert sein mit lehreichen Informationen und Hinweisen gespicktes und trotzdem bezüglich Umfang und Format sehr handliches Buch in insgesamt neun Abschnitte:
- Die Schlüssel zum erfolgreichen Eröffnungsspiel
- Abwechslung - die Würze des Lebens?
- Stilfragen
- Hauptstraßen oder Feldwege?
- Zugreihenfolgen und Zugumstellungen
- Gebrauch und Missbrauch von Computern
- Universalitäten
- Untreue und Scheidung
- Das Repertoire einiger Spieler unter der Lupe

Selbst wenn einige Kapitelüberschriften etwas krumm oder nichtssagend erscheinen mögen, jedes für sich ist ausnahmslos lesenswert und instruktiv.
Der "Schlüssel zum erfolgreichen Eröffnungsspiel" bringt eine sehr schöne Hinführung zum Thema des Buches,während im Abschnitt "Abwechslung - die Würze des Lebens"unter anderem die Entwicklung der beharrlichen und erfolgreichen Bekämpfungsmethode von Svetozar Gligoric gegen Grünfeldindisch dargestellt wird.
Das Thema "Stilfragen" verdeutlicht Giddins u.a.an damenlosen Mittelspielen am Beispiel von Partien des schwedischen Großmeisters Ulf Andersson.
In "Hauptstraßen oder Feldwege" beschreibt der Autor die Vor- und Nachteile ausgefallener Eröffnungswahl, empfiehlt aber für den ehrgeizigen Clubspieler dem Mainstream - also den gängigen auf Großmeisterebene gespielten Varianten - zu folgen. Zum einen unterliegen diese Abspiele der ständigen Prüfung auf höchstem Niveau und die Beschaffung von gut kommentierten Partiematerial ist unproblematisch und zum anderen sind diese populären Varianten laut Giddins schlicht und einfach besser, als die seltenen "exotischen" Eröffnungssysteme. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, wie der Autor anhand des "antitheoretischen Ansatzes in England" beginnend der 80er Jahre näher vorstellt. Der Verfasser erinnert dabei an die von Tony Miles, Jonathan Speelman, oder Julian Hodgson eingeführten und zur damaligen Zeit revolutionären Eröffnungsstrukturen.

Hochinteressant gestaltet sich auch das mit "Zugreihenfolgen und Zugumstellungen" betitelte Kapitel. Hier werden Zugfolgen besprochen, welche den Gegner in bestimmte Systeme zwingen bzw. unangenehmem Abspielen auszuweichen helfen sollen. Steve Giddins stellt gut verständlich und ausführlich seine Ansichten dar und erläutert diese sehr lehrreich an den Systemen Damengambit/Nimzo- bzw. Damenindisch, Anti -Wolgagambit , Benoni und Holländischer Stonewall.
Der Abschnitt über den Gebrauch und Missbrauch von Computern, ist zwar etwas allgemein und kurz gehalten, enthält aber doch manch hilfreiche Gedanken, etwa wenn es um die Nutzung von Datenbanken oder den Computer als Sparringspartner geht.

Auch was der Autor über das Thema "Universaltiäten" zu berichten weiß, ist sehr überzeugend. Gemeint sind dabei die Systeme die man mit den weißen ebenso wie mit den schwarzen Steinen spielen kann, oder auch Antworten, welche auf jeden Eröffnungszug - also universell -angewendet können.
Ein gutes Stück in die Welt der Schachpsychologie taucht der Verfasser mit "Untreue und Scheidung" ein. Hier wendet er sich z.B. der Frage zu, wie man sich bezüglich der Eröffnungswahl verhalten sollte, wenn man auf ein bestimmtes Resultat abzielt. Eine andere Frage - nämlich ob man seiner Variante immer treu bleiben soll - behandelt Giddins aufgrund seiner eigenen, teils schmerzlichen Erfahrungen mit der Winawer Variante.
Im abschließenden neunten Kapitel stellt Steve Giddins noch kurz die Repertoires von Fischer, Kasparow, Karpow, Kramnik, Adams , Gurewitsch, Sweschnikow und Hebden vor.

Summa Summarum stecken also in diesem Handbuch jede Menge hilfreiche Informationen, Tipps und Tricks zum Thema Auswahl und Planung der Schacheröffnungen. Ein zusätzliches großes Plus ist die hervorragende Fähigkeit des Autors, seinen Stoff anschaulich, lehrreich und gleichzeitig unterhaltsam zu liefern. Er tut dies zum großen Teil in ausführlichen Textpassagen, die aber nie langatmig sind. Zudem streut er immer wieder kleine Buchempfehlungen ein, wie etwa John Nunn`s "Schachgeheimnisse", "Der Weg zur Verbesserung im Schach" von Alex Yermolinsky oder das im Buch mehrfach erwähnte und gelobte "Playing against pieces" von Svetozar Gligoric. Beeindruckend und wirklich schlüssig ist die Auswahl der Partien, mit der Steve Giddins seine Themen illustriert bzw. seine Aussagen und Schlussfolgerungen untermauert.

Kurzum ist dem Autor mit seinem "Aufbau eines Eröffnungsrepertoires" ein wirklich ausgezeichnetes Werk gelungen!
Die Ausstattung des Buches ist wie immer im Gambit Verlag hervorragend und das bereits erwähnte benutzerfreundliche Format lädt förmlich zur Arbeit mit dieser wirklich gut gelungenen Publikation ein. Abgerundet wird dieser tolle Band durch ein Spieler - und Eröffnungsverzeichnis.

Fazit: Ein wirklich empfehlenswerter Ratgeber mit einem unschlagbaren Preis - Leistungsverhältnis!
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am 9. Januar 2009
Dieses Buch ist kein Eröffnungslehrwerk klassischer Prägung. Es weist dem ambitionierten Anfänger (und nicht nur diesem) einen Weg durch den Eröffnungsdschungel. Giddins stellt nicht einzelne Eröffungen dar, hebt auch nicht einzelne als "besonderen gut" hervor. Er erläutert statt dessen - immer anhand von ausführlich kommentieren Partien - allgemeine Prinzipien, mittels derer sich das einigene Eröffnungsstudium effektiver durchführen läßt.

Ingesamt ein prima Buch, dass jeder vor dem Studium einzelner Eröffnungen gelesen haben sollte.
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am 18. Dezember 2013
Der Titel entspricht nicht dem Inhalt, daher 1 Stern.
Die meisten im Buch diskutierten Stellungen beginnen bei Zug 15 und mehr, meist sind alle Offiziere bewegt und die Türme verbunden. Das hat mit Eröffnung einfach nichts mehr zu tun. Ich hätte mir eine kleine Abhandlung über die Vorzüge der einzelnen Eröffnungen versprochen, aber davon ist dieses Buch weit entfernt. Zu lesen ist es dazu noch so angenehm wie ein Schweinestall im Hochsommer duftet, immer wieder sucht der Autor Analogien zwischen dem Leben und Schach die einfach nur lächerlich sind. Abgedroschene Phrasen wie "immer in Bewegung bleiben", oder "Aus der Not eine Tugend machen" tun ihr übriges.
Nervtötend zu lesen, irreführender Titel, 1 Stern.
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am 28. Dezember 2013
Für Wiedereinsteiger wie mich, die als Minimalforderung eine gewisse Systematik der Eröffnungen erwartet haben, ist das Werk wenig hilfreich. Und für Anfänger ist es schon mal gar nicht. Man kann zwar ein paar nette Partien nachspielen und sogar das eine oder andere daraus lernen (daher 2 Sterne), aber keinesfalls ein "Eröffnungsrepertoire" aufbauen. Ein Blick in meinen uralten Snosko-Borowsky ("Eröffnungsfallen am Schachbrett" von 1968) war effektiver als das vorliegende Werk.
Nun muß ich mich wohl doch zu einem reinen "Eröffnungsbuch" durchringen - in der Hoffnung, in dem Variantendschungel nicht völlig die Orientierung zu verlieren....
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am 2. November 2010
Ich bin weit entfernt davon, ein guter Schachspieler zu sein und wollte mit dem Erwerb des Buches mehr Struktur in mein Spiel bringen. Und hierbei hat mir das Buch sehr gut geholfen. Ich bin mir jetzt klar darüber, welche Eröffnungen ich spielen möchte und wie ich beim Eröffnungstraining vorzugehen habe, um mit möglichst wenig Zeitaufwand maximalen Ertrag zu bekommen.
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Ich habe ein Buch gesucht, um mehr über Eröffnungsspiele lernen. Der Ansatz und die Einleitung des Autors gefällt mir sehr gut.

Aber für mich ist das Buch zu hoch: Der Autor ist ein sehr guter Schachspieler und nutzt viele Parteien, um etwas zu beschreiben. Allerdings kann ich den Beschreibungen kaum folgen bzw. ich verstehe einfach die Schlussfolgerungen nicht. Daher war der Lerneffekt für mich zu gering und ich habe das Buch wieder weggelegt.

Das Buch lohnt sich für Sie, wenn Sie ein guter Schachspieler sind und Spass daran haben, Schachpartien nachzulesen und sich mit den Details zu beschäftigen.
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am 28. Dezember 2015
Während vielen Jahren spielte ich ohne ein schriftlich fixiertes Eröffnungsrepertoire und spielte stattdessen Nebenvarianten, um nicht gegen einen Eröffnungs-Theoretiker in einer Hauptvariante sang- und klanglos zu verlieren. Die Rechnung ging auf, nur leider befand ich mich nach der Eröffnungsphase permanent im Sumpf von langweiligen, ereignisarmen, remisträchtigen Stellungen. Erst nachdem ich mir die Mühe nahm ein Eröffnungsrepertoire schriftlich zu fixieren, erhielt ich interessantere Stellungen und auf noch mehr Lust Schach zu spielen. Es ist kein Zufall, dass führende Grossmeister einen Hauptteil Ihres Schachstudiums für die Eröffnung aufwenden Irgendwie auch logisch, was nützt ein perfektes Mittelspiel- und Endspielwissen, wenn man schon in der Eröffnung platt steht gegen einen weniger talentierten Spieler der aber die Eröffnungszüge fleissig auswendig gelernt hat.

Wichtig ist zu wissen, dass dieses Buch kein Eröffnungsrepertoire mit den (nach aktueller Meinung von führenden Eröffnungstheoretikern) besten Eröffnungszügen ist. Dafür gibt es die periodisch erscheinenden "New in Chess Yearbooks" oder "die Schach-Informatoren".

Der Autor Steven Giddins behandelt in seinem Buch "Der Aufbau eines Eröffnungsrepertoires" wichtige grundlegende Fragen, welche sich jeder Spieler stellen sollte bevor er ein konkretes Eröffnungsrepertoire erstellt:
- Soll ich Hauptvarianten, Nebenvarianten oder Gambits spielen?
- Wie schütze ich mich gegen gefährliche Zugumstellungen?
- Wie arbeite ich am besten mit dem Computer zusammen?
- Wann soll ich von meinem Standard-Repertoire abweichen?
- Wie kann ich "Vorbilder" in meine Repertoire einbauen?
- Wie kann ich vom Repertoire meines Lieblingsspielers profitieren?

Eines der wichtigsten Kriterien ist, dass mein Eröffnungsrepertoire optimal auf meine Stärken & Schwächen abgestimmt ist. Was nützt mir ein theoretischer Vorteil in einer scharfen Stellung, wenn ich ein strategisch orientierter Spieler bin? Dann habe ich lieber keinen Vorteil, aber eine Stellung mit vielen strategischen Optionen.
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am 16. Januar 2011
Das Buch eignet sich sicherlich für fortgeschrittene Spieler. Für Anfänger oder Spieler, die Schach als Hobby ab und zu spielen sind die Erklärungen bzw. Schachpartieen schwer nachvollziehbar.
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am 29. Januar 2013
Für einen "fortgeschrittenen Schachspieler" wie mich, ist dieses Buch eine echte Überraschung!
Nachdem ich es durchgearbeitet hab kann ich es jedem Schachspieler empfehlen.
Egal ob man schon ein Repertoir hat (wie ich) oder ob man noch nicht weis was man eigentlich spielen soll,
führt einen dieses Buch auf den richtigen Weg sich ein Eröffnungsrepertoir anzueignen.
Für jeden Amateur der erfolgreich(er) spielen möchte ist dieses Buch ein muss!
Also liebe Schachfreunde "lernt" selbst!
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am 1. Dezember 2012
Der Titel hört sich gut an, leider findet man als Vereinsspieler um die 2000DWZ keine wirklich geeigneten Anregungen. Alles bleibt ziemlich an der Oberfläche und ergießt sich häufig in Phrasen.
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