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Kundenrezensionen

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am 19. September 2006
Der in Oxford lebende Mark Haddon hat mit diesem Buch ein kleines Meisterwerk geschaffen. Die Geschichte ist aus der Sicht des 15jährigen Jungen Christopher geschrieben, der aufgrund seiner autistischen Veranlagung zwar sehr gut in Mathe und Physik ist, jedes Land der Welt inkl. Hauptstadt kennt und ein sehr gutes Erinnerungsvermögen hat, aber nicht fähig ist, menschliche Emotionen zu verstehen. Dieser Junge findet eines Tages den Hund der Nachbarin getötet vor und beschließt, diesen "Kriminalfall" aufzuklären und darüber dieses Buch zu schreiben.

Das Buch ist in kleine Kapitel eingteilt. Die ersten fünf Kapitel sind jedoch nicht die Kapitel 1,2,3,4,5 usw. sondern die Kapitel 2,3,5,7,11 - denn Christopher mag Primzahlen. Es sind diese Details, die das Buch nicht nur interessant, sondern höchst originell und zu Teilen sehr amüsant machen. Man sollte jedoch nicht glauben, dass es sich um ein ausschließlich lustiges Buch handelt. Die Gedankengänge Christophers sind nämlich keineswegs ausschließlich erheiternd oder leicht zu verdauen. So offenbart der Junge, dass es einer seiner schönsten Träume ist, sich vorzustellen, dass alle Menschen auf der Welt außer ihm tot wären (inkl. seiner Elern). Dann würde ihn niemand mehr etwas fragen und es wäre nicht alles voller Menschen - denn Christopher hasst Menschenmengen. Sein autistisch bedinger und oft schockierend bedingungsloser Egoismus ist ein ebenso prägendes Element wie seine Ausführungen über mathematische Probleme und auf puren Fakten basierenden Schlussfolgerungen.

Ironisch genug: Das Buch, das aus der Sicht eines Jungen geschrieben ist, der nicht fähig ist, Emotionen wahrzunehmen, ist in höchsten Maße emotional. Es belustigt, belehrt und schockiert den Leser gleichermaßen.

Nach 221 Seiten versteht man die Welt eines autistischen Jungen. Man begreift, wie er denkt, wie er fühlt. Und ein größeres Kompliment kann man Haddon nicht geben. Dieses Buch erinnert eindrucksvoll daran, dass das Leben nicht durch die Aufaddierung von Fakten beschrieben werden kann.

Uneingeschränkt empfehlenswert.
22 Kommentare| 171 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2005
Curious Incident is an expertly written book. I was hooked to this book the moment I started reading it. Within three hours, I was at the end of the last page. It was so touching. Told through the eyes of a boy who suffers from autism, the book captured our failings as humans, the strength of faith, the innocence of childhood, the things we take for granted in our lives, the hopes we cling to, the dreams we want to realize and the love we aspire for in our lives.
Intriguing as it may sound; I was fascinating by the unusual chapter numbering, the use of diagrams, statistics and the use of a first person narrator. It was clever and achieved its desired result of stirring curiosity and eventually keeping the reader hooked. It is a very creative style of writing. In fact, it is a unique reading experience.
By trying to get into the mind of the boy in his narration, I could easily understand his parents who had to deal with his problems constantly. I recommend this novel as a good, enjoyable read and a unique diversion from the other styles of writings that are in the market.Also recommended: THE UNION MOUJIK, THE USURPER AND OTHER STORIES, DUBLINERS, DISCIPLES OF FORTUNE
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am 8. Januar 2005
Ich erzähle kurz wie ich zu diesem Buch kam: Nach dessen Entdeckung im Regal meines Bruders und einem kurzen Blick in und hinter das Buch (welches erklärte, dass es sich um eine Erzählung aus den Augen eines Jugendlichen mit Asperger-Syndrom, eine Art des Autismus, handelt.) fingen mich die Bilder dadrin, die der Junge benutzt, um dem Leser seine Sichtweisen zu erklären.
Im Prinzip geht es darum, dass der 15 jährige Christopher beginnt eine Geschichte zu schreiben, die mit seinem Eintreffen an einem Mord-Ort beginnt: Er findet den Pudel seiner Nachbarin ermordet im Vorgarten. Da es für ihn völlig energründlich ist wie andere Menschen auf die Idee kommen, erfundene Geschichten zu schreiben ("denn sie sind ja Lügen"), schreibt er darüber, wie er nun beginnt den Mordfall zu lösen.
Dies macht er auf seine sehr eigentümliche Art, zu die ihn seine "Erkrankung" mehr oder weniger zwingt. Man erfährt als Leser dabei sehr viel über die Wahrnehmung des "speziellen" Jungen, die auf ihre Weise sehr viel Weisheit trägt, da sie die Umwelt zum Teil sehr viel puristischer aufnimmt als wir sie sonst tun.
Ein sehr schönes Buch, welches trotz der einfachen Schreibart sehr tiefgründig ist und zudem spannend.
Fazit: Lesen, lesen, lesen!
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am 4. Juli 2009
Der Roman an sich ist natürlich prima (siehe Rezensionen zur Originalausgabe), doch was die Herausgeberin dieser annotierten Ausgabe für deutsche Leser noch zu leisten hatte, ist nicht besonders gut geworden.
Die Textgestaltung (Zeichensatz) ist etwas anstrengend.
Bei der Wiedergabe der Grafiken/Sonderzeichen gibt es Probleme, so ist etwa der griechische Buchstabe rho auf S. 23 mehrfach als großes deutsches R gedruckt.
Die Vokabelangaben sind nicht funktional, teilweise irreführend: so wird etwa "submersible" (=Tauchboot) auf Seite 98 folgendermaßen erklärt: "that can be used under water"; "ridge and furrow" (=Wölbacker) auf Seite 169 wird überhaupt nicht erklärt, dafür angegeben, dass "ridge" Kamm, Grat und "furrow" Furche bedeute.
In einer Schulausgabe erwarte ich deutlich besser durchdachte und verlässliche Vokabelhilfen, ansonsten kann man auch gleich die Originalausgabe kaufen (zumal der Text insgesamt recht einfach zu lesen ist). Daher empfehle ich die Anschaffung dieser Ausgabe nicht.
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This novel is one of the most unusual that I have ever read. I initially gauged its success by how well emotionally engaged I was by the story. For the first half, I was gripped . . . but the book tailed off from there. If I only looked at the book from that perspective, I would grade it a 3. But the book also contains interesting references to science and math that reminded me of John Paulos's books on how a mathematician looks at the world. Those parts I rated at a 5. So the two perspectives came out to a 4. But if you don't particularly like math or science, this will be an average novel for you before you are done.

The premise is simple. Fifteen-year-old Christopher John Francis Boone is autistic with many emotional complications (including not being able to read others' emotions) . . . and also has a brilliant mind for logic. Because of his fascinating experiences, his teacher, Siobhan encourages him to write a book . . . which is this one.

It's easy to think of Christopher as much younger than he is . . . with problems concerning strangers, others touching him, and wetting himself. But then the brilliant mind comes out, and you feel like you are in contact with a professor. The combination is fascinating in the first half of the book as Christopher tries to find out who stuck a pitchfork through the neighbor's dog. As a twist on The Hound of the Baskervilles, that part of the book is irresistible.

Once that mystery is solved, the book seems to veer off into less realistic and less emotionally compelling material. Christopher's character was no longer completely believable to me. The writing seemed more like an exercise by an author than Christopher's own as the "author" of this book.

I treasured though those parts of the book that help me understand how an autistic person might view the world. It reminded me of those jumbled letters and reversed numbers on cards that teachers show to simulate what dyslexia is like for those who are not dyslexic. Such journeys in another's footsteps are rewarding and I encourage you to seek them out.

Based on this first novel, I can only hope that we will read more about Christopher in the future. I suggest, though, that the knife be left behind.
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am 20. Februar 2006
This is an amazing book written from Christopher's point of view: A 15 year old teenager writes about his life and starts with the description of a murder.
But that's no ordinary story: Christopher has Asperger's Syndrome (autistic spectrum) and does not see the world as other people do.
He know a lot about maths, astronomy und physics but less about human beings and their feelings.
When a neighbour's dog is murdered, Christopher starts to investigate and what he finds out turns his whole world upside down.
Suddenly he finds himself in a mysteric story and he has no choice but to cross his borders and reach for the reality he never knew.
A fantastic page-turner full of truth, fun and a journey which you couldn't posiibly imagine.
Ps. This book is also a benefit for parents or siblings of autistic people. It gives you a perfectly clear vision of the Autism "inside" and couldn't explain autistic reactions any better.
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am 2. Juli 2006
Eins der besten Buecher, was ich je gelesen habe.

Man erhaelt Einsicht in die Welt eines Autisten, der keine Gefuehle kennt und den Menschen nicht ins Gesicht sehen kann. Er beschreibt und erkennt andere Menschen an ihrer Kleidung.

Er liebt Mathematik - wenn die Herausforderung des "normalen" Lebens ihm zu viel wird, zieht er sich zurueck und loest komplizierte mathematische Formeln im Kopf - um sich zu beruhigen.

Seine Lebensphilosophie basiert exclusiv auf Logik.

Der eigentliche "schlechte" Scheibstil (irgendwann faengt jeder Absatz nur noch mit "And..." an) macht dem Leser auf brilliante Weise den Charakter des Ich-Erzaehlers bewusst. Man muss oftmals laut auflachen, beim Lesen - das ganze Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben (z.B. wird uns erklaert, was eine rhetorische Frage ist, nachdem Christopher's Vater einmal ins Zimmer stuermt und schreit "Jesus fucking christ, what do you think you're doing?") Christopher versteht auch keine Witze und erklaert uns warum. Er glaubt auch nicht an Gott und erklaert uns warum es "logischerweise" keinen geben kann.

Trotz allem ist es doch eine ergreifende und eigentlich traurige Geschichte, wie Christopher sein Leben lebt und wie seine Eltern mit seiner Besonderheit versuchen klarzukommen.

Man kann dieses Buch an einem Stueck durchlesen und der Schreibstil ist besonders fuer Leute interessant, die selbst schreiben.
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am 15. Juli 2003
This is a book that I really enjoyed reading.
The story is told from the pint of view of Christopher Boone, a fifteen year old boy suffering from autism. His relatively ordered world is shaken when he finds his neigbour's dog killed and is suspected of being the culprit. Decided that the guilty party ought to be found and order reinstated, Christopher sets out to find out who did it - not knowing that what he finds out will completely change his life.
Haddon's great achievement in this book is permitting the reader an insight into an autistic mind, its strangeness and its beauty. Haddon stays refreshingly free from any condescension towards the protagonist. In particular he does not palliate the difficulties the boy and those who love him encounter in living with his disease.Still, Christopher is not an object of compassion. Rather, after having undergone various ordeals, he comes to conclude that "I was brave and I wrote a book and that means I can do anything."
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am 6. Januar 2007
Laut seiner Biographie hat Mark Haddon mehrere Jahre mit behinderten Kindern gearbeitet, insofern wird er wissen, was eventuell in einem Kind mit Aspergers-Syndrom vor sich geht. Denn der Protagonist dieses Buches, das im Deutschen mit dem schwachen Titel «Supergute Tage» übersetzt wurde (womit gleich eine ganze wichtige Ladung Sir Arthur Conan Doyle über Bord geht), ist ein Autist. Hochintelligent, aber verhaltensgestört. Haddon schafft es, uns einen einen mitunter verstörenden aber doch meist eher liebenswerten Blick aus den Augen des Christopher Boone zu zeigen. Das Buch hat – ungeachtet der Tatsache, daß der Plot recht durchschaubar vor sich hinplätschert – einige wunderbare Sequenzen, die wahlweise wunderbar skurril-abschweifend sind und deutlich an Nicholson Bakers The Everlasting Story of Nory erinnern, wahlweise in Christopher hyperfokussiert-naiver Weltsicht durchaus auch schöne Erkenntnisse herausarbeiten.

Etwas langatmig wird das Buch bei Boones Trip nach London, der nicht nur detailliert aufgelistet wird, fast ermüdend (man wird gegen Ende das Gefühl nicht los, daß der Plot arg durchhängt und der Autor auch etwas Seiten zu schinden versucht), sondern auch Stellen hat, wo man fast schon zu deutlich eine Art filmischer Umsetzung des Stoffes vorgeliefert bekommt. Die Stelle, an der Christopher fast von einem Zug überfahren wird, hätte ein ordentliches Lektorat dem Autor ausreden sollen… zu platt. Aber abgesehen von dieser «Action»-Sequenz ist das Buch liebenswert, spannend, niemals wirklich dumm oder allzu platt und eine warme, sogar warmherzige Lektüre, nicht zuletzt ein Plädoyer für Verständnis und Toleranz. So schrecklich das klingt – The curious incident of the dog in the night time ist mit 224 Seiten auch absolut schnell weggelesen, ein echtes Wohlfühlbuch.
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am 7. Juli 2004
The idea of writing from the point of view of an autistic teenager is simply brilliant. Christopher is surrounded by emotion into which he has almost no insight, and it's fascinating to realize how crippling this deficiency is. When he is thrown into a confrontation with the world of messy people and emotions, he gets the challenge of his life. A delightful read, probably interesting for young teenagers as well as adults.
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