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am 13. September 2014
dieses buch lässt einen nicht nur in eine andere zeit und gesellschaft eintauchen, es besitzt eine sprache die es so einfach nicht mehr gibt. wörter die in dieser zeit gar nicht mehr gesprochen werden stellen verbindungen her zu neuzeitlichem jargon von dem man nun ahnt wo vieles herkommt. ein buch von dem ich bedauere dass es zu ende geht und nun etwas vergleichbares finden muss.
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am 16. August 2017
Possibly more fun for readers who' mothertongue is not english. As a german speaker with a little knowledge of french it makes an easy lektüüüre. Enjoy!
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am 14. März 2013
In gewisser Weise ist das Buch sehr modern. Alle Schlechtigkeiten sind auch heute noch vertreten. Insbesondere der geschilderte Bankrott passt in die heutige Zeit.
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am 31. Juli 2007
Becky Sharp ist Tochter eines Malers und einer Opernsängerin. Sie will mit allen Mitteln in die beste Gesellschaft aufsteigen. Sie kennt nur zwei Arten von Beziehungen zu Menschen - sie kann sie verachten oder sie fürchten. Alle Personen, denen sie begegnet, schätzt sie nur nach ihrem Nutzen für ihr eigenes Fortkommen ein. Daß sie damit auf Dauer nicht glücklich werden kann, ist wohl jedem klar.
Gegensatz zu Becky ist Amelia, ihre "Freundin", die ihren Emotionen hilflos ausgeliefert ist und auf der Suche nach der Erfüllung ihrer wahren Liebe ebenso scheitert, eben weil ihr der Scharfsinn und Witz von Becky fehlt.
Die Männer des Buches kommen ebenfalls nicht gut weg: Es gibt verarmte, versoffene Landedelleute, einen verderbten Edelmann, treu-doofe Offiziere, wagemutige Möchtegern-Helden, engstirnige Kaufleute und stumpfsinnige Militärs ebenso wie gierige Bedienstete und einen verfressenen Feigling.
Wen von diesen Hanswursten wird Becky, wen sich Amelia aussuchen, um ihr Glück zu machen?
Das Buch ist eine so treffende Charakterisierung der Zustände des Englands während der Prinzregentenzeit, daß man nur staunen kann.

Das Buch ähnelt dem großen Werk "Krieg und Frieden", behandelt auch dieselben Themen und dieselbe Zeit, beschreibt ganz ähnliche Charaktere (die überkandidelte Natascha ähnelt Amelia, die Gräfin Besuchova der Becky), ist aber so pointiert dargestellt, daß sich der Vergleich zum Heute ohne weiteres ergibt. Das Werk ist unglaublich aktuell, denn es zeigt eines: damals wie heute jagen die Menschen einem einzigen Wert hinterher - dem Geld und dem Ansehen, das man sich mit ihm erkaufen kann.

Wirklich sympathisch ist einem - am Ende - keine der Hauptpersonen, aber man erkennt sie alle auch heute wieder.

Die Moral der Geschichte? Heute wie damals verkauft jeder das was er hat auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Und wer den Preis zahlt und das bekommt, was er haben will, dem kann man nur sagen:

Wen die Götter bestrafen wollen, dem erfüllen sie seine Wünsche.
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am 14. Dezember 2006
Dieses Buch war wirklich eine angenehme Überraschung. Bei den Klassikern im Original braucht es ja oft einige Zeit bis man sich eingelesen und an verworrene Sprache und verwickelte Handlung gewöhnt hat. Diesem Buch gelang es - trotz zweifelsfreier Wälzerqualität - mich von Anfang an zu fesseln. Thackeray hat in Becky Sharp eine Antiheldin geschaffen, mit der verglichen sich Scarlett O'Hara als Nonne darstellt: Aus dubiosen Verhältnissen stammend, terrorisiert sie zunächst als Französischlehrerin ein exklusives Mädcheninternat, erschleicht sich dann die Freundschaft der herzensguten, engelsgleichen Amelia und nistet sich bei deren Familie ein - bissig und sehr witzig die Szenen, wenn sie übertrieben demütig mit Amelia umgeht, die ihr mit ihrer nie endenden Güte eigentlich furchtbar auf die Nerven geht, oder wenn sie sich an deren beleibten und ziemlich lächerlich angelegten Bruder heranwanzt.
Durch Skrupellosigkeit, Mutterwitz und eine Begabung zur Verstellung gelingt es ihr immer wieder, sich Sympathien zu erschleichen und nutzt diese dann schamlos aus. Eine Einheirat in Adelskreise, das Schlachtfeld von Waterloo, die feinen Salons Londons und ganz am Ende sogar Deutschland (liebevoll karikiert als "Pumpernickel") sind einige der Stationen, die Becky auf ihrer Reise durchläuft, und obwohl sie meistens egoistisch und gewissenlos handelt (ihres Sohnes erinnert sie sich nur, wenn sie jemandes Herz mit ihrer vorgespielten Mütterlichkeit rühren will), ist sie einem nie vollkommen unsympathisch; dazu macht ihre Unverschämtheit zuviel Spaß. Thackeray lässt die Zuneigung zu seiner Hauptfigur stets durchschimmern, ohne ihre Handlungen zu beschönigen. Im Vergleich zu den Schwarzweißcharakteren eines Daniel Defoe liest sich dies sehr unterhaltsam. Die Nebencharaktere sind boshaft und teilweise schlichtweg brilliant beschrieben: Der flatterhafte George Osborne und sein despotischer Vater, Major Dobbin, der als einziger Becky von Anfang an durchschaut und in seiner hilflosen Liebe zu Amelia gefangen ist (die ihrerseits George besessen und größtenteils unerwidert liebt), Rawlings und seine Familie, Beckys reicher Gönner... Thackeray spart nicht mit ironischen bzw. gesellschaftlichen Seitenhieben, was das Werk bei allem Abschweifen nicht langweilig werden lässt; ein großes Lesevergnügen.
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am 20. Juni 2000
William Makepeace Thackeray subtitled "Vanity Fair", his masterful comic novel, "A Novel Without a Hero". But while this big, baggy eight-hundred page monstrosity of comic characters and situations may lack a hero, it has two of the most memorable characters in English literature: Amelia Sedley and Becky Sharp. The contrapuntal, shifting fortunes of these two women drive the narrative of this big book, painting, along the way, a brilliant satirical portrait of English and European society at the time of the Napoleonic wars. We first meet Amelia and Becky in the opening pages of the novel, leaving Miss Pinkerton's School for the wider world of fortune, love and marriage. Amelia Sedley, the naive, sheltered daughter of a rich London merchant whose fortunes will dramatically change over the course of her life, "was a dear little creature; and a great mercy it is, both in life and in novels, which (the latter especially) abound in villains of the most sombre sort, that we are to have for a constant companion so guileless and good-natured a person." In contrast, Becky Sharp, the impoverished orphan of an artist and a French opera singer of dubious repute, was a calculating, amoral social climber. "Miss Rebecca was not, then, in the least kind or placable . . . but she had the dismal precocity of poverty." From the opening pages, Thackeray captures the reader's interest in these two characters and carries the reader through marriages, births, deaths, poverty, misfortune, social climbing . . . even the Battle of Waterloo! While Amelia and Becky wind like a long, contrasting thread from the beginning to the end of this story, there are also plots and subplots, intrigues and authorial asides, and one character after another, all of this literary invention keeping the reader incessantly preoccupied and enthralled. Reading "Vanity Fair" is the furthest thing from "killing time" (as the dusty, misguided literary critic F. R. Leavis once said); it is, rather, the epitome of the nineteenth century English comic novel, a masterpiece in every sense of the word.
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am 9. Juni 2016
Vanity Fair: A Novel without a Hero is a novel by English author William Makepeace Thackeray, first published in 1847–48, satirising society in early 19th-century Britain. It follows the lives of two women, Becky Sharp and Amelia Sedley, amid their friends and family. The novel is now considered a classic, and has inspired several film adaptations.
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am 9. April 1999
I once read that "Vanity Fair" had been classified as one of the "most boring classics" by a group of English professors, who hopefully have all been fired, as they can NOT have had any appreciation for the incisive use of the English language, the witty skewering of Victorian society, the rollicking plot, or the unforgettable characters. Becky Sharpe isn't likeable -- but in the end, you have to admire her insatiability and efficiency. Amelia and Dobbin live out the stereotypical storybook romance -- but Thackeray dares to show how the story usually ends. This is one of the few books that had me consistently laughing aloud; virtually every page has a stinging comment or revealing moment that catches the attention. Although it's a "classic" (think leather-bound dusty volumes with edifying quotes from the latin), this is as vital, insightful, and "modern" a novel as you could hope to read. (And for the record, I think comparing Thackeray and Austen is like comparing Stephen King and Alice Walker -- they're writing at the same time, but the similarities end there!)
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am 27. Dezember 2002
Kann man glücklich werden, wenn man für Geld und Status heiratet? Im viktorianischen England war der Brauch sehr weit verbreitet,die bestmöglichste Partie zu finden und dies ohne Rücksicht auf Verluste oder Sympatie.
Ehen wurden von ehrgeizigen Eltern gestiftet, die aus rein materialistischen, eben eitlen und vergänglichen Erwägungen ihre Kinder auf Kosten ihres persönlichen Glücks mit den vielversprechendsten Kandidaten, die der Heiratsmarkt zu bieten hatte, vermählten.
Mit Mr. Osborne, einem Ausbund an Widerwärtigkeit, hat Thackeray diesem Elterntyp des viktorianischen England ein unvergessliches Denkmal gesetzt. So kommen in diesem Buch ausschliesslich Antihelden vor, Menschen, die dem Leser von Anfang an unsympatisch sind, die sich in ihrer offensichtlichen Beschränktheit und Naivität derart sicher und wichtig vorkommen, dass es beim Leser einen fast unwiderstehlichen Impuls hervorruft, diese Charaktere aus ihrer überzogenen Selbsbezogenheit herauszureissen.
Mit einem Pessimismus, der an Zynismus grenzt, entlarvt Thackery instinktsicher jede kleinste Spur von Egoismus. Selbst bei Figuren, die wenigstens noch ein kleines bisschen Selbsbestimmtheit besitzen, lässt Thackeray keine Sympathie aufkommen.
Nicht eine seiner Figuren nötigt dem Leser Respekt ab, was jedoch das Interesse an ihnen in keiner Weise schmälert. Doch Thackeray ist kein unverbesserlicher Pessimist, denn er liefert ein klares Bekenntnis, dass es doch so einfach sein könnte, würde man nur aus den richtigen Motiven heiraten und handeln. Man bräuchte doch nur innezuhalten, um sich zu bescheiden und auf die wahren Werte zu besinnen.
Die Antiheldin auf dem 'Jahrmarkt der Eitelkeiten' illustriert diese Wahrheit, als sie vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens steht und sich eingestehen muss, dass sie gescheitert ist.
Die Gründe für ihr Scheitern jedoch bleiben ihr verschlossen. All zu sehr ist sie daran gewöhnt, die Existenz der „wahren Liebe" zu ignorieren.
'Vanity Fair' liefert eine bissige Abhandlung über die Gesellschaft in England zur Zeit der Napoleonischen Kriege und ist zudem ein äusserst ungewöhnlich geschriebenes Buch, in dem der Autor als Person überall präsent ist und sich nicht scheut, mit seiner Meinung in eine laufende Handlung zu platzen.
Jedoch ist einiges an Durchhaltevermögen notwendig, um sich durch dieses Buch voranzuarbeiten, da es in seiner Art der heutigen Art und Weise zu schreiben nicht entspricht. Wer jedoch Freude an älterer englischer Litartur, bissigen Satiren und Weltliteratur hat, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen, zumal ich auch einige Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft erkennen konnte. So viel verändert sich eben auch nicht in 150 Jahren... ;-)
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am 26. Januar 2000
This book is not for everyone (as the next two reviews clearly demonstrate). I first read Vanity Fair in junior high, and at the time I probably would have agreed with the comments of the next two reviews: Vanity Fair seemed slow and plodding, confusing and contradictory. When I recently reread Vanity Fair, I could scarcely believe that this brilliant, ironic, hilarious, and incisive romp was the same book as the dull tome I had remembered. In retrospect I realized why my perspective had changed: in junior high I had read the book superficially and found the plot and characters lacking enough excitement to hold my interest; now I realized that the most captivating action was taking place outside the plot in the interaction between the reader and the most important person in the novel: the narrator. I, like many readers, completely missed this deeper level of meaning the first time around. Thus, to recommend this novel to the unsophiscated, inexperienced reader (such as I had been) would be futile. It takes a keen sense of irony and certain degree of insight into the workings of life and literature to recognize the narrator's vital role and to appreciate this novel in its fullest sense. This book is not an easy read: it forces the reader to confront many difficult moral questions and provides no easy answers. But for those who can handle ambiguity and can detect subtle, yet "laugh out loud" funny humor Vanity Fair is not only a necessary read, but an enjoyable one.
(Note: Buy this edition of Vanity Fair. The illustrations which Thackery drew for this novel greatly enhance the text, and the Norton edition reproduces all of them. In addition, the criticisms which are included make for a thought-provoking read and may help clarify your opinion of the novel).
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