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am 21. April 2017
Nachdem es nur auf Englisch erhältlich ist, ist es etwas trickreich, es überhaupt zu finden. Neben dem kurzen Artikel von Witzel 2000 ist dieses Buch die einzige vollständige Anleitung, wie man ein problemzentriertes Interview durchführen soll.
Witzel und Reiter schreiben sympathisch und angenehm und man hat das Gefühl, an der Hand genommen zu werden. Das einzig Schade ist, dass das Buch nicht auf Deutsch erschienen ist, obwohl Witzel und Reiter, soweit ich weiß, beide Deutsch sprechen. Und das, obwohl diese Methode wirklich äußerst weit verbreitet ist!
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am 16. August 2012
Andreas Witzel hat mit dem 1982 veröffentlichten Werk "Verfahren qualitativer Sozialforschung" Pionierarbeit für die qualitative Forschung geleistet. Darin begründet er das Verfahren des problemzentrierten Interviews. Dieses gehört nunmehr zu den wichtigsten Methoden qualitativer Forschung in Deutschland und wurde in zahlreichen Studien verwendet. Dies ist um so beachtlicher, als bislang eine zusammenhängende Einführung mit veranschaulichenden Fallbeispielen fehlte. Lediglich einige Aufsätze in Zeitschriften sowie Sekundärliteratur dienten neben dem längst vergriffenen Grundlagenwerk als Referenz.

Eine umfangreiche Einführung in das problemzentrierte Interview, welche die Entwicklung der letzten 30+ Jahre aufgreift, wird jetzt durch das Buch von Andreas Witzel & Herwig Reiter gegeben. Es handelt sich dabei um eine fundamentale Arbeit, für die das über mehrere Jahrzehnte gesammelte Expertenwissen der beiden Autoren sinnvoll genutzt wurde. Theorie und Praxis werden in gekonnter Art und Weise verbunden - zugleich theoretisch fundiert und gut verständlich geschrieben.

Dieses Buch ist deshalb ganz wichtig für qualitative Forscher - sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Es zeigt, dass das Führen qualitativer Befragungen weit über ein Frage- und Antwort-Spiel heraus geht. Besonders hervorzugeben ist die Begründung, warum das Prinzip der Offenheit nicht dazu führen muss, dass der Forscher sich sozusagen künstlich um Gesichtslosigkeit und Unsichtbarkeit bemühen muss.

Obwohl der Schwerpunkt des Buches auf Interviews liegt, bietet es auch für diejenigen eine wichtige Referenz, welche an der Durchführung anderer Formen qualitativer Forschung interessiert sind. Denn erstens wird ein Grundverständnis für das Potenzial qualitativer Forschung geschaffen, zweitens lassen sich viele Grundannahmen qualitativer Interviews auch auf andere Formen der Interaktion zwischen Forschenden und Befragten übertragen. In diesem Sinne ist das Buch etwa für diejenigen, die erwägen, problemzentrierte Gruppendiskussionen durchzuführen, eine sehr gute Ergänzung zu der von Kay Koschel und mir veröffentlichten Einführung: Gruppendiskussionen: Ein Praxis-Handbuch
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am 15. Oktober 2012
Methodenlehrbücher sind normalerweise eine schwierige „Kost“: abstrakt und wenig anwendungsbezogen. Bei diesem Lehrbuch zum problemzentrierten Interview hingegen haben die Autoren aus ihrer z.T. sehr langen Praxiserfahrung geschöpft und – trotz oder gerade wegen der englischen Sprache – eine auch für Laien wie mich gut verständliche Anleitung für die Durchführung dieser wohl sehr verbreiteten Interviewmethode geschrieben.
Die Interviewtextbeispiele aus drei empirischen Studien nachzuvollziehen und auf die theoretischen Grundlagen zu beziehen, ist interessant und hilfreich für die Praxis des Interviewens. Die positiven Auskünfte über die Anwendung des PZI werden zuletzt noch getoppt durch das anschauliche Vorführen von Fehlern, die der Interviewende machen kann. Zwar werden Interviewfehler prinzipiell als unvermeidlich bewertet, aber zur notwendigen Optimierung der Interviewführung wird keine Verbotsliste angeführt, die auswendig zu lernen wäre. Vielmehr werden Fehler durch den Bezug auf die zentralen Grundlagen des PZI in einen sinnvollen theoretischen Zusammenhang gebracht und sind daher gut nachvollziehbar. Mit der speziell entwickelten Fehlersystematik wird begründet, warum und inwieweit es sich bei den spannend zu lesenden Interviewsequenzen überhaupt um Fehler handelt, und gleichzeitig gezeigt, wie der Interviewende sie vermeiden kann.
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am 13. August 2012
Das Problem-zentrierte Interview (PZI) gehört zu den bewährtesten und gut erlernbaren Methoden der Interviewführung in den qualitativen Geistes- und Sozialwissenschaften. Witzel und Reiters Buch stellt eine sehr verständlich geschriebene Einführung in die Methode des PZI dar und ist zugleich ein gut strukturiertes Handbuch. Es setzt bei der theoretischen Verankerung des PZI in den Grundlagen qualitativer Interviewforschung an, behält aber stets einen sehr Praxis-orientierten Blick auf die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Interviews, was vergleichbaren Methodenbüchern häufig fehlt.
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am 2. August 2012
Eine Veröffentlichung zum Konzepts des PZI mit einigen Anwendungsbeispielen gibt es zwar als ein Buch von Witzel -allerdings leider vergriffen- schon Anfang der 80er Jahre. Und später wurden noch einige Artikel dazu verfasst.
Aber dieses neue Lehrbuch von Witzel & Reiter behandelt das Interviewverfahren ausführlicher und praktischer. Die methodologischen Grundlagen in dem neuen Buch sind - obwohl in englischer Sprache - leicht verständlich geschrieben. Die Verständlichkeit wird dadurch erhöht, dass die verwendeten Begrifflichkeiten in vielen boxes etc. erläutert werden. Die einzelnen methodischen Schritte werden anhand von Interviewtextbeispielen aus drei empirischen Studien ausführlich veranschaulicht und besprochen werden. Einleuchtend wird nicht nur gezeigt, wie man ein problemzentriertes Interview durchführt, sondern auch ' und das ist innovativ- , welche typischen Fehler der Interviewende machen kann und wie er sie vermeidet.
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am 20. November 2015
Die Methode wird sehr gut beschrieben. Anhand vieler Beispiele wird das zuvor Beschriebene deutlich gemacht. Witzel und Reiter schaffen es, eine qualitative Forschungsmethode leicht verständlich zu beschreiben. Daumen hoch!
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