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am 18. Mai 2007
Nach sehr guten Erfahrungen mit dem Lonely Planet fuer Ecuador habe ich auf unserer Reise gleich den neu erschienenen (April 2007) Bolivien-Reisefuehrer gekauft, und bin massiv enttaeuscht worden.

Der groesste Negativpunkt ist in meinen Augen die Information ueber die Reisemoeglichkeiten mit Bussen. Man benoetigt keinen Reisefuehrer, um zu erfahren, dass Busse zwischen Staedten verkehren - das ist in jedem suedamerikanischen Land so! Vielmehr haette ich insbesondere in einem Land, in dem die Haelfte der Nachtbusse von betrunkenen Fahrern chauffiert wird, gerne mehr Informationen zu Sicherheit und Verlaesslichkeit einzelner Unternehmen erhalten. Dies war im Ecuador-Fuehrer wesentlich ausfuehrlicher erwaehnt, im Bolivien-Lonely Planet hingegen gibt es ueberhaupt keine Hinweise in der Art.

Viele Karten sind schlecht - die Stadtkarten sind zwar mehr oder weniger nuetzlich, aber die Karten fuer groessere Gebiete wie Nationalparks und groessere Regionen mit Wanderungen sind vollkommen unbrauchbar. Bestes Beispiel dafuer die Karte der Isla del Sol im Titikaka-See.

Nicht so wichtig, aber trotzdem unschoen: es scheint bei diesem Buch ueberhaupt keine Endkontrolle vorgenommen worden zu sein, zumindest gibt es oft Widersprueche, zum Beispiel bei Fahrzeiten (gleiche Strecken werden mit vollkommen unterschiedlichen Zeiten angegeben), Oeffnungszeiten (fehlen teilweise ganz...) etc. Ausserdem habe ich den Eindruck, dass einige Empfehlungen ungeprueft aus aelteren Ausgaben uebernommen wurden, was ueberhaupt nicht zur Lonely Planet Qualitaet passt.

Ebenfalls zu kurz geraten ist meiner Meinung nach die geschichtliche und kulturelle Einfuehrung.

Ein Hinweis zur Sprache: das Englisch ist sehr umgangssprachlich gehalten, und obwohl ich normalerweise kaum Probleme mit englischen Buechern und Filmen habe, haben mich einige Formulierungen sehr ins Schleudern gebracht. Auch da war der Lonely Planet Ecuador besser verstaendlich.

Gut sind immer noch die Hotel-Empfehlungen, auch wenn einige offensichtlich nicht ueberprueft wurden und viele Telefonnummern sich schon vor langer Zeit geaendert haben. Leider wird der lokalen Kueche aber meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit im Verhaeltnis zu Restaurants von europaeischen, nordamerikanischen und australischen Besitzern gegoennt - man braucht doch nicht zu Reisen, um Pizza und Texas-BBQ zu essen...

Zusammengefasst ist der Lonely Planet fuer die Unterkunftsauswahl ganz brauchbar, aber fuer alle weiteren Informationen eher unzuverlaessig und teilweise sogar fehlerhaft. Wer nur in der Region La Paz unterwegs ist, ist mit dem Buch "Peru und Westbolivien" wesentlich besser bedient.
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am 6. März 2012
Wir waren mit den Lonely Planet Reiseführern Bolivien, Peru, Argentinien und Chile für 3 Monate mit eigenem Auto unterwegs.

Die Reiseführer sind leider im wesentlich nach folgendem Schema aufgebaut:
- bezahle für eine Busfahrt in den nächsten Touristen-Hotspot
- gehe direkt zu einem Tour Operator
- buche und bezahle dafür in einer Gruppe eine Tour zu machen
- setzt die in den Bus und bezahle fuer die Fahrt zum nächsten Hotspot
- weitere Informationen: wende dich an die Tour Operator

Wir waren sehr entäuscht von den Reiseführern, in anderen Ländern haben wir bessere Erfahrungen mit der Reihe gemacht.
Anstatt von konkreten Informationen gibt es "Sprüche", z.Bsp. steht in keinem Band konkret drin wie schnell ich eigentlich fahren darf, dafuer aber blöde Sprüche zum schlechten Strassenzustand. Natürlich bekomme ich das auch auf anderem Wege raus, ich würde mir aber entweder sinnvolle Informationen oder einen leichteren Reiseführer wünschen.
Wegbeschreibungen fehlen fast vollständig, anstatt zwei Sätze für eine Wegbeschreibung (ohne die man fast keine Chance hat etwas zu finden) wird einfach wieder auf die Tour-Operator verwiesen.
"Der einfachste Weg xyz zu besuchen ist im Rahmen einer geführten Tour". Wenn ich es einfach haben will, dann bleibe ich zu Hause !

Wenn man (provokativ ausgedrückt) aber das "Herden"-Reisen mag, dann ist man mit den Reiseführern ganz gut bedient, Restaurant + Unterkunftsbeschreibung sind ok, wenn auch (naturgemaess) nicht immer aktuell.
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am 29. November 2012
Bin mit dem Lonely Planet 2010 vor einer Woche in Bolivien unterwegs gewesen. Die angegebenen Preise und Daten waren etwas veraltet, aber 2013 kommt ja der neue raus. Ansonsten ist alles in üblicher Qualität, für mich ein unverzichtbarer Reisebegleiter, perfekt für den Individualurlaub.
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