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am 21. Dezember 2012
Nachtrag: Erfolge nach 9 Monaten Rosetta Stone: Ich bin immer noch sehr fleissig dabei und übe fast täglich bzw. mehrmals in der Woche. Es macht mir immer noch sehr viel Spaß, da das Programm total abwechslungsreich gestaltet ist und auch viele Spiele integrieret sind. Ich war nun vor kurzem in Frankreich im Urlaub und war total stolz darauf was ich schon alles verstanden habe und lesen konnte. Auch das Verständigen und Sprechen klappte schon ganz gut, wenn natürlich noch etwas holprig. Als ich den Franzosen erzählt habe dass ich erst seit 9 Monaten französisch lerne waren sie ganz erstaunt und haben mich gelobt. Das hat mich natürlich sehr motiviert. Und deswegen werde ich auch auf jeden Fall weitermachen!
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Stand: Dezember 2012: Ich mache seit ein paar Tagen den Französischkurs von Rosetta Stone und bin total begeistert. Auf diese Art und Weise macht es echt Spaß zu lernen. Die Lektionen sind sehr gut aufgebaut, es wird immer wieder alles wiederholt und das bereits gelernte erweitert. Die Übungen sind abwechslungsreich und unterhaltsam, auch auf die Ausprache wird großen Wert gelegt (je nachdem wie schwer oder leicht man die Präzisionsstufe eingestellt hat). Außerdem gibt es einige Spiele, die das ganze vertiefen und auf spielerische Weise lernt man so ganz nebenbei die Vokabeln.
Ich habe jetzt schon auf verschiedene Weise versucht Französisch zu lernen (vor vielen Jahren ein Diktaktika-Kurs, bei dem es hauptsächlich über das "Hören" ging), jetzt vor kurzem ein VHS-Kurs (der mich ziemlich schnell langweilte..., weil die Lernfähigkeit der Teilnehmer zu unterschiedlich war). Bei diesem Kurs habe ich zum ersten Mal das Gefühl, ich komme auch ziemlich schnell voran. Und das motiviert ungemein. Allerdings muss man auch sagen, dass es echt süchtig machen kann. Ich kann mich im Moment nur sehr schwer von den Übungen lösen. So kommt dann schnell mal 1 bis 1 1/2 Stunden Übungen am Tag zusammen.

Für alle Unentschiedenen empfehle ich übrigens mal die Internetseite von Rosetta Stone aufzusuchen. Dort gibt es auch ein Demo, wo man schon einmal die Struktur des ganzen kennenlernen und schonmal "probeüben" kann.

Für mich ist es perfekt, zumal ich ein sehr visueller Typ bin, und am besten über das "sehen" und in Verbindung mit Bildern lerne.Außerdem kann man auch so oft man will einen Termin mit einem "Muttersprachler" ausmachen; um dann via Bildschirm 30 Minuten die gelerne Konversation zu üben. So weit bin ich allerdings noch nicht. Da gehört für mich dann doch etwas Mut dazu, das fehlt mir im Moment noch.

Nachtrag: Mittlerweile hatte ich meine 1. Live-Session und die war echt interessant und hat Spaß gemacht. Außer mir waren noch 2 andere Kursteilnehmer eingeloggt. Auf dem Bildschirm sah ich via Webcam die französische Kursleiterin, sowie die Namen der anderen Kursteilnehmer. Außerdem wurden auf dem Bildschirm immer wieder Bilder eingeblendet, zu denen die Lehrerin uns reihum Fragen stellte. Wenn man nicht weiterkam erklärte sie mit Händen und Füßen, außerdem hatte sie die Möglichkeit den gefragten Satz vorzuschreiben. Es hat echt Spaß gemacht, die Lehrerin war sehr nett und motivierend. Eine echt tolle Ergänzung zu dem restlichen Programm. (es ist doch nochmal ein gewaltiger Unterschied "live" zu sprechen, als wie nur die vorgegebenen Sätze nachzusprechen...., ich war nach der Session jedenfalls ganz schön "geschafft".)
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am 17. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
METHODE: Hier wird versucht so ähnlich zu lehren, wie man die Muttersprache erlernt. Vor allem das Hörverständnis und das Sprechen werden geschult. Geschriebene oder gesprochene Sätze oder Wörter müssen Bildern zugeordnet werden (zum Beispiel "This is a boy." zum Bild mit einem Jungen). Hat man die Sätze schon etwas innerlicht, muss man sie in ein Mikrofon sprechen. Dies wird mit der Originalaussprache abgeglichen. Schwierige Laute lernt man in einzelnen Silben. Irgendwann schreibt man dann auch die entsprechenden Sätze. Grammatikregeln werden nicht erläutert, sie erschließen sich durch die nach und nach eingeführten Situationen. Das ist am Anfang sicher gewöhnungsbedürftig, aber gehirngerecht, denn unser Gehirn ist darauf ausgelegt Regeln zu erkennen und NICHT Regeln anzuwenden (Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens).

AUFBAU DES KURSES:
Der Kurs besteht aus fünf Stufen mit je vier Einheiten.
Jede Einheit besteht wiederum aus vier Lektionen, die mit Wiederholungseinheiten immer länger werden, und mit einem kleinen Zwischentest enden. Danach kann man auch eine Live-Sitzung vereinbaren, bei der noch drei andere Lerner und ein Tutor teilnehmen.
Pro Lektion gibt es immer eine 30-minütige Hauptlektion gefolgt von kurzen Lektionen á circa 5-10 Minuten zur Aussprache, Grammatik, dem Vokabular, Lesen, Hören und Schreiben.
Das Vokabular und die Grammatik werden allmählich erweitert. In der nächsten Lektion wird das gelernte Vokabular systematisch angewendet und erweitert.

TECHNIK: Die Installation des Programmes am PC und auf dem Laptop erfolgte bei mir ohne Probleme. Auch das Headset mit Mikrofon funktionierte sofort. Vor jeder Session wird das Mikrofon kurz getestet. Das Programm funktionierte bei mir am PC bisher immer ohne Probleme, nur die WiFi-Verbindung am Laptop ließ das Programm ein-/zweimal abstürzen.

ERFAHRUNGEN:
Ich mache den Kurs in zwei Sprachen: britisches Englisch, wo ich schon viele Vorkenntnisse habe, und Französisch, einer Sprache, mit der ich mich bisher nicht beschäftigt habe.

BRITISCHES ENGLISCH: Hier bin ich sicher überqualifiziert, zumindest bei den Anfangslektionen. Alles fällt mir leicht, die Übungen machen mir aber trotzdem bis auf die Silbenaussprache Spaß. Es fällt mir auf, dass nicht die im Englischen üblichen Abkürzungen gelehrt werden, zumindest am Anfang (Beispiel: "I am a man" und nicht "I'm a man"). Ich komme gut voran und nutze die Einstellung, die automatisch die nächste Aufgabe aufruft. Leider gibt es keinen Einstufungstest, der mich vielleicht auf meinem Niveau einsteigen ließe.

FRANZÖSISCH: Hier gehe ich langsamer vor und habe den automatischen Aufruf der nächsten Aufgabe abgeschaltet, da es mir sonst zu schnell geht. Beim Zuordnen der Sätze, gehört oder geschrieben, tue ich mich schon schwerer und brauche wesentlich mehr Zeit. Das Ganze ist ziemlich anstrengend. Hier schätze ich die Aussprach-Übungen in einzelnen Silben, da mir bestimmte Wörter nicht so leicht von der Zunge gehen. Ich höre die Sätze oft an und wiederhole sie immer wieder. Auch für die Schreibung nehme ich mir Zeit, da diese im Französischen um einiges von der Aussprache abweicht. Fehler mache ich wenige, mal die eine oder andere falsche Aussprache oder mir ist eine Grammatik-Regel entgangen. Erklärt werden die Regeln nicht, man muss sich darauf einlassen können, dass sich einem erst nach und nach etwas erschließt. Im Moment geht es mir gut damit und ich habe mir vieles von dem, was ich gelernt habe, gemerkt und auch Lust weiterzumachen. Ich komme aber wesentlich langsamer voran als beim anderen Kurs. Ob ich dauerhaft dranbleibe, wird die Zukunft zeigen.

FAZIT: Bisher gefallen mir die Kurse gut. Da es viele kurze Einheiten á 5 bis 10 Minuten gibt, habe ich auch bisher fast täglich geübt. Viel Zeit und Energie benötigt aber auch diese Methode.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Methodik der Immersion (früher nannte man das auch mal die "direkte Methode") wurde bereits ausreichend kritisch gewürdigt, so dass ich darauf nicht mehr sehr ausführlich eingehen möchte. Nur so viel: durch Sehen, Hören, Nachsprechen und stetige Wiederholung soll quasi der kindliche Spracherwerb nachgeahmt werden. Dazu werden Bilder gezeigt, Begriffe vorgesprochen, die man den Bildern zuordnen muss; es folgt das Nachsprechen der durch Verknüpfung von Bild und Ton gelernten Begriffe usw.

So weit, so einfach. Das Problem ist, dass bei manchen Bildern nicht ohne weiteres klar ist, was sie zeigen. Nebenbei hege ich die Vermutung, die schönen multikulturellen Bilder werden für alle Sprachversionen gleichermaßen eingesetzt. Zudem wirkt die stetige Wiederholung eintönig und ermüdend, so dass unter Umständen die Konzentration sehr bald nachlässt.

Nicht jeder Lernende beginnt bei Null. Es wäre ein Leichtes gewesen, dem Sprachkurs einen Einstufungstest vorzuschalten und eine entsprechende Lernstufe zuzuweisen. So muss man sich aber mühsam durch mehrere Ebenen quälen, um beim (hoffentlich) passenden Niveau einzusteigen.

Noch ein paar Bemerkungen zur Installation. An sich ist da nicht viel zu tun, da es sich um einen Online-Zugang handelt. Dennoch musste ich die aktuelle Version der Sprachkomponente herunterzuladen und installieren und zweimal (!) das Geschlecht angeben (m/w/Kind), dies sei für Spracherkennung wichtig. Die Einrichtung des Headsets war äußerst mühsam (bei Skype hatte ich kein Problem damit). Warum im übrigen musste ich als gewünschte Sprache Französisch auswählen, wenn ich mich schon vorher dafür entschieden hatte (dies sollte aus dem Aktivierungscode hervorgehen). Ich habe es mir verkniffen auszuprobieren, was geschehen wäre, wenn ich mir eine andere Sprache ausgesucht hätte.

Da es sich um einen Online-Sprachkurs handelt, kann man sich mit seinen Zugangsdaten von verschiedenen Rechnern einloggen, nur setzt man dabei wieder von Neuem auf. Das System "merkt sich nicht", wo man auf dem anderen Rechner aufgehört hatte. Auch das Herunterladen der Sprachkomponenten und die Einrichtung des Headsets ist erneut erforderlich.

(Vorläufiges) Fazit: der Sprachkurs ist bedingt empfehlenswert, ist aber auch recht teuer. Als Alternative bietet sich etwa das ähnlich strukturierte, aber günstigere Babbel an.
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am 23. November 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Natürlich ist es ein Unterschied, ob man eine VHS Kurs in Französich belegt oder den Rosetta Stone TOTALe Französisch Online Zugriff hat. Die Lernweise ist komplett anders.

Aber mit ein wenig Selbstdisziplin und weniger Hemmunge, was den Live Chat betrifft kann man von diesem Kurs sehr viel profitieren. Für mich mit einem 9 Monate alten Baby zu Haus wäre eine andere Methode zur Sprachauffrischung / Sprachen-Erlernung gar nicht in Frage gekommen. Die relativ freie Zeiteinteilung gibt mir genug Freiheit und die regelmäßigen Termine lassen mich den inneren Schweinehund ganz gut überwinden - somit die ideale Mischung.

Ich bin zwar kein Anfänger, was diese Fremdsprache betrifft, insofern habe ich vielleicht etwas weniger Hemmungen bei den Chat-Terminen als abolute Neulinge, doch auch ich habe sehr viel neues erklernen können und kann diese Art von Sprachkurs nur allerwärmstens weiterempfehlen.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
DAS KURZPRINZIP / DIE LERNMETHODE:

Ebenso wie einige renommierte und teure Sprachschulen aber auch wie viele internationale Universitäten nutzen die Rosetta-Stone-Kurse die Immersion-Methode, d. h. die jeweilige Fremdsprache soll ähnlich wie die eigene Muttersprache erlernt werden. Im Vordergrund steht dabei die Theorie, dass man durch das Verknüpfen von Worten und Bildern/Zusammenhängen seine Kenntnisse erweitert und ohne Zuhilfenahme von Übersetzungen sich die Bedeutung von Wörtern erschließt und einprägt, wobei ausschließlich im Wege der Zielsprache kommuniziert wird. Auch Grammatik soll quasi 'erschlossen' und nicht 'erklärt' werden. Das Korrigiert-Werden gerät in den Hintergrund, wichtiger ist das selbstsichere Sprechen, egal auf welchem qualitativen Level ('communicative classroom'). Aus meinem Jahr als Deutschlehrerin an einer ausländischen Universität weiß ich, dass diese 'neue', quasi 'westliche' Methode vielerorts in der Welt - aber auch nicht überall - als das A und O des Sprachenlernens gesehen wird. Auch von mir wurde seinerzeit erwartet, nach diesem System zu unterrichten, doch da ich selbst es vorziehe, auf dem 'alten' Wege zu lernen und korrigiert zu werden, habe ich mich seinerzeit dem System widersetzt mit der Folge, dass die meisten und insbesondere auch die besten Studenten meiner Klassen der Meinung waren, in den 12 Wochen bei mir mehr gelernt zu haben als bei jedem anderen - mit der Immersion-Methode unterrichtenden - Sprachenlehrer der Uni (und als beispielsweise 'in zwei Jahren Spanisch').

DER KURS IM TEST:

Die Chance, diese Methode, der ich nie wirklich vertraut habe, zu testen, wollte ich nutzen. Auf den ersten Blick und im Zuge der ersten Aufgaben stellte sich der Kurs dann auch besser dar als zunächst erwartet - Ein Mädchen mit fremdsprachlicher Vokabel darüber, daneben ein Junge mit Vokabel, darunter ein anderer Junge und ein anderes Mädchen. Wer ist wer? Die Vokabeln wurden vorgesprochen und waren den unteren Bildern zuzuordnen. Auf gleiche Weise wurden andere Vokabeln und Personen hinzugefügt (z. B. 'das Mädchen trinkt, der Junge isst, die Frau läuft, der Mann kocht, dann andersherum etc.). Die vorgestellten Vokabeln wurden - wie aus pädagogischer Sicht auch unabdingbar - immer wieder in unterschiedlicher Reihenfolge und mit wechselnden Szenarien/Bildern einbezogen und stetig erweitert. Was jedoch bei den ersten vier bis fünf Aufgaben, also Bild-Vokabel-Mischungen, noch interessant und lehrreich schien, fing jedoch beim Blick auf 34 dieser Übungen in Kapitel 1 (im 2. sogar deutlich über 40) allmählich ziemlich stark an zu langweilen. Wenngleich immer wieder neue Vokabeln einbezogen wurden und auch neue Bilder erschienen, blieben die Übungen die gleichen.

Die folgenden Ausspracheübungen verliefen nach einem ähnlich ermüdenden System. Zum einen ist hier zu monieren, dass die Spracherkennung, anders als z. B. bei den (meines Erachtens kaum zu übertreffenden und abwechslungsreichen) Kursen von Digital Publishing der Fall ist, keine abgestufte prozentuale Einschätzung der Aussprache gibt, damit man weiß, wie gut man denn tatsächlich etwas ausspricht. Hier gibt es nur 'richtig' (grün) oder 'falsch' (rot), wobei man für ein 'falsch' wohl schon ein ganz anderes Wort aussprechen muss (das wurde bei meinem Test dann tatsächlich als falsch gewertet). Vorteil dieser Methode ist natürlich ganz klar, dass man nicht durch mangelnde Prozentzahlen entmutigt und frustriert wird. Auf der anderen Seite, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass bei den erwähnte Kursen von Digital Publishing, wo meine Ergebnisse mitunter auch im roten oder gelben Bereich, also unter 50 bzw. 70 %, lagen, wobei ein deutlich härterer Maßstab angelegt wurde, empfinde ich persönlich es als wenig förderlich, wenn einem einfach nur suggeriert wird, alles sei quasi 'im grünen Bereich'. Auf einem fortgeschrittenen Level wäre das sicher akzeptabel, aber gerade bei Anfängern finde ich das relativ gefährlich, da man sich eine falsche Aussprache leicht dauerhaft angewöhnen kann. Was ich an dem Ausspracheteil beim Rosetta-Stone-Kurs auch entbehrlich fand, war die Aufteilung der Wörter in einzelne Wortteile oder Silben, die nachzusprechen waren (leider auch im Rot-Grün-System).

Ähnlich gestalteten sich die Schreibübungen. Silben, Wortteile, Wörter oder Sätze waren abzuschreiben oder nach dem Anhören selbständig einzugeben.

Mir persönlich liegt diese Lernmethode auch deshalb nicht, weil die Grammatik so gestückelt vermittelt wird. Man lernt weder ein Verb am Stück in allen Personen zu konjugieren, noch ein Substantiv zu deklinieren. Auch die wichtigsten Personen, wenn man über sich selbst oder mit jemandem sprechen will, werden in den ersten Kapiteln nicht gleich eingeführt (ich, du, wir), der Schwerpunkt liegt vielmehr auf er/sie/sie.

EIN GROSSES PLUS:

Ganz sicher unschlagbarer Teil des Rosetta-Stone-Lernsystems ist die Möglichkeit, online Livegespräche mit seinem Tutor zu führen. Hierfür kann man, wenn man denn selbstsicher genug ist, Termine vereinbaren. Ich werde, da ich kein Geld in weitere PC-Kurse investieren möchte, mit diesem Kurs vielleicht noch etwas weiterlernen, bezweifle allerdings, dass ich mich selbst nach Wochen mit diesem Programm selbstsicher genug hierfür fühlen werde. Dann wird es eher mal wieder Zeit für einen (für mich sinnvolleren) VHS-Kurs.

WENIGER FLEXIBEL ALS BEWORBEN:

Unbedingt erwähnt werden sollte, dass der Kurs nicht so viel Flexibilität gewährt, wie suggeriert wird. Immer und überall lernen ist nur mit Apps möglich, der Kurs selbst ist an einen PC gebunden, denn die Sprach-Software kann nur einmal an einem einzigen Rechner installiert werden. Ich hatte zunächst auch gehofft, unterwegs per Notebook, im Büro und an meinem heimischen Desktop zu arbeiten, aber das geht nicht. Man muss sich für einen Rechner entscheiden.

NEBEN- UND NACHWIRKUNGEN:

Insgesamt aufgefallen ist mir neben dem gen Null gehenden Spaßfaktor der Übungen auch, dass - gerade im Vergleich zum benannten Konkurrenzprodukt, mit dem man das Gefühl hat, geradezu spielerisch zu lernen - der Rosetta-Stone-Kurs das Gehirn extrem gefordert und angestrengt hat. Man musste extrem viel Konzentration aufbringen und halten (Diese Anstrengung stand bei mir jedoch in einem relativ schlechten Verhältnis zum erzielten (dauerhaften) Erfolg). Sehr positiv überrascht hat mich jedoch, dass mein Gehirn sich noch ca. 1 Stunde nach Beendigung der Lerneinheit immerhin intensiv und dann bis zum Abend immer mal wieder mit den Vokabeln beschäftigt hat.

FAZIT:

Ich bin sicher, dass es den Lerntypen gibt, der mit der Immersion-Methode und auch dem Rosetta-Stone-Kurs großartige Ergebnisse erzielen kann, besser als mit jeder anderen Lernmethode (daher auch die 3 Sterne), aber es sollte auch klargestellt werden, dass diese Methode eben nicht bei jedem funktioniert (Ich persönlich würde von einer Quote von 10% Sprachenlernender ausgehen, die mit der Methode Erfolg haben und für diese ist der Kurs dann auch sehr gut gemacht). So, wie es verschiedene Lerntypen gibt, sollte jeder den für sich selbst passenden suchen und finden. Da der Rosetta-Stone-Kurs nicht gerade zum Schleuderpreis angeboten wird, sollte man sich beim Erwerb sicher sein, dass man mit diesem System wirklich lernen kann. Auf der Website von Rosetta Stone kann bei Interesse zunächst eine Kurs-Demo in der Wunschsprache getestet werden (Dies ist auch auf der Seite des benannten Konkurrenzprodukts möglich). Mir persönlich hat der Kurs (wie auch mit dieser Methode arbeitende Uni-Kurse) bislang nicht viel gebracht, verhältnismäßig wenige Vokabeln sind dauerhaft hängen geblieben, gleichwohl möchte ich aber niemandem komplett abraten.
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am 26. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nach so einem Sprachkurs habe ich wirklich lange gesucht: intuitiv, interaktiv, abwechslungsreich, logisch aufgebaut, fordernd, motivierend, mit sehr guten Sprechern und in vernünftig portionierten Lerneinheiten, die nicht zu lang sind, so dass man sogar nach einem langem Arbeitstag noch Lust aufs Sprachenlernen hat.

Lediglich die Ladezeiten fand ich manchmal etwas lang. Auch dass das Mikro jedesmal neu eingestellt werden muss ist, nicht so toll, dauert aber nur eine Minute. Etwas unterschiedlich schnell reagiert auch die Aussprachekontrolle bei den diversen Sprechübungen, aber auch hier habe ich einen insgesamt sehr guten Eindruck.

Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für "Auffrischer" gut geeignet. Wobei er für Anfänger teilweise schon ganz schön schwer ist, während man als Auffrischer einen guten Wiedereinstieg in die bereits bekannte Sprache bekommt. Habe ihn schon im Kollegenkreis weiterempfohlen und werde sicher nicht nur eine Sprache hiermit lernen, bzw. auffrischen.

Aufgrund der spielerischen Art der Sprachvermittlung finde ich den Kurs auch sehr gut unterrichtsbegleitend zum schulischen Sprachunterricht. Die "Geduld" des Kurses mit dem ungeübten Sprecher übertrifft die Möglichkeiten des Lehrers hinsichtlich einer individuellen Förderung natürlich bei Weitem.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da ich gerne Sprachen lerne, habe ich schon viele Systeme ausprobiert, vom Langenscheidt-Kurs mit CDs über Assimil bis hin zur Volkshochschule, Onlineportalen, wie Busuu, und Sprachlernspielen für PC und Konsolen. Man kann mit jedem voran kommen, jedoch mangelte es mir in allen Fällen bereits nach kurzer Zeit an Motivation, was bei TOTALe von Rosetta Stone jetzt ganz anders ist. Der Kurs ist so abwechslungsreich gestaltet und wird sehr ansprechend vermittelt, so dass ich mich jeden Tag auf meine Übungen freue. Ab und zu bekommt man eine kleine Auszeichnung, wenn man eine bestimmte Einheit geschafft hat oder regelmäßig teilnimmt.

Besonders loben möchte ich den freundlichen und kompetenten Support. Zu Beginn gab es ein Problem mit dem Freischaltcode, so nahm ich mittels kostenloser Rufnummer Kontakt auf, und das Problem wurde innerhalb kurzer Zeit gelöst.
Guten Support kann ich aber nicht nur bei technischen Problemen bestätigen, sondern insbesondere auch in Sachen Kursbetreuung. Zur Einführung gab eine Live-Veranstaltung, bei der eine Dame vom Kundensupport und eine Lehrerin das Rosetta-Stone-System ausführlich per Bild und Ton vorstellten, im Anschluss wurden unsere Fragen beantwortet. Prima Sache!

Dieser Kurs wendet sich an Anfänger, bringt aber auch Lernenden wie mir, die frühere Kenntnisse auffrischen möchten, schnell Erfolge. Vokabeln und Grammatik werden lediglich über Sprache und sehr schön fotografierte Bilder vermittelt, es wird nichts übersetzt und man muss auch keine langweiligen Verbkonjugations-Tabellen studieren. Alles läuft quasi so ab, wie Kinder ihre Muttersprache lernen. Da ältere Lernwörter und Phrasen immer wieder in die neuen Lektionen eingearbeitet sind, festigen sie sich nach und nach ohne mühsames Auswendiglernen.
Man kann online auch einige Spiele, wie z. B. Memory, allein oder mit anderen Lernenden zusammen nutzen, um sein Vokabular zu trainieren.

Highlight ist die Studio-Session mit einem muttersprachlichen Lehrer, die man so oft in Anspruch nehmen kann, wie man mag. Man sucht sich nach dem Absolvieren einer bestimmten Lerneinheit aus einer umfangreichen Liste einen passenden Termin heraus, von vormittags bis spätabends ist alles im Angebot, schreibt sich ein und erhält dann zur gewählten Zeit 50 Minuten lang Unterricht bei einem Muttersprachler, den man über Webcam sieht. Bis zu vier Schüler nehmen an einer solchen Einheit teil. Das Ganze findet ausschließlich in der Zielsprache statt und bringt deshalb ordentlich ins Schwitzen, aber der Lerneffekt ist dadurch natürlich um so besser. Vor dem Versagen oder einer Blamage braucht aber jedenfalls keiner Angst zu haben, wenn ich mal etwas nicht wusste, beschrieb mir die supernette Lehrerin ihre Fragen mit Händen und Füßen oder tippte einige Worte auf den Bildschirm, dann ging es auch schon weiter. Auch ein paar neue Vokabeln wurden uns vermittelt, viel gelacht und gelobt- sehr abwechslungsreich, das Ganze!

Die App Companion für iPhone habe ich auch in Gebrauch, damit kann ich auf dem Sofa oder aushäusig meine Vokabeln jederzeit wiederholen und die Aussprache üben - auch ideal! Die Aussprache wird übrigens nicht, wie in einer anderen Rezension beschrieben, nur mit richtig = grün, falsch = rot angezeigt, sondern man kann an einem kleinen Kreis und der Satzanzeige genau erkennen, was nicht ganz richtig war. Das nicht korrekt ausgesprochene Wort ist dann hellgrau statt dunkelgrau geschrieben und der Kreis nicht ganz ausgefüllt. Leider ist ohne Bildbeispiel nicht so leicht zu erklären, wie das genau ausschaut. Natürlich ist die Korrektur durch einen Menschen immer besser als durch reine Technik. Aber wenn man beachtet, die Spracherkennung unter Optionen sowohl am PC als auch auf iPhone oder iPad auf die schwierigste Stufe einzustellen, bekommt man durchaus nützliche Rückmeldung. Außerdem kann man die eigene Aussprache ja permanent mit dem Vorgesprochenen vergleichen bzw. geschieht das auch ganz automatisch unbewusst, eben genau so, wie es auch unsere Kinder machen, wenn sie ihre Muttersprache lernen. Deshalb ist der Kurs auch für Kinder geeignet, sobald sie lesen und schreiben können.
Wenn sich neue Erkenntnisse im weiteren Verlauf des Kurses ergeben, werde ich diese Rezension in den Kommentaren ergänzen.
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am 14. August 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nach langer Zeit war ich mal wieder der Meinung, mein Französisch aufpolieren zu müssen. 10 Jahre zuvor habe ich es mal fließend gesprochen und dann kam der Job. Man hat weniger Zeit und Muße sich mit einer Fremdsprache auseinander zu setzen und schon rostet man ein. Passenderweise kam dann das Angebot, den Rosetta Stone Sprachkurs testen zu dürfen. Da habe ich nicht lange überlegt und bin direkt gestartet, mit dem Ziel bald Bücher im Original lesen und mich gut auf Französisch verständigen zu können. Jetzt habe ich lange getestet und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Die Rosetta Stone Methode ist für mich, auch wenn der Preis erst einmal hoch erscheint, perfekt! Man muss keine Lehrbücher wälzen oder schriftliche Aufgaben in ein Heft kritzeln. Auch die wöchentlichen Treffen mit einer mehr oder minder motivierten VHS-Gruppe entfallen. Denn dieser Kurs ist absolut flexibel. Egal, ob ich nun morgens beim ersten Kaffee sitze und ein paar Übungen machen möchte oder ob ich mich zu einem offiziellen Konversationstraining mit Videoschaltung angemeldet habe, dank iPad-App bin ich schnell dabei und kann mir das Lernziel je nach Zeit und Laune selbst festlegen.

Da sich das Onlineprogramm am Pc und die App nicht miteinander verbinden lassen, habe ich mich dazu entschieden, die App zu laden und alles via iPad zu machen. Das ist einfacher, das iPad und die App schnell startbereit, ohne dass ich lange den Laptop hochfahren muss usw. Die App bediene ich intuitiv, genau wie das lernen ist sie wirklich absolut simpel zu bedienen, mit einer tollen Sprachausgabe und vielen kleinen Extras wie zumm Beispiel die Spiele oder deer Chat. Die Immersions Methode ist hier ja schon häufig genannt und erklärt worden, deshalb gehe ich nicht weiter darauf ein. Nur so viel: Diese Methode eignet sich wirklich wunderbar dazu, eine Sprache neu zu erlernen oder, wie in meinem Fall aufzufrischen.

Die Lektionen sind übersichtlich gestaltet und der Lernerfolg mit wenig Mühe garantiert. Auch die Muttersprachler sind super und reden verständliches Französisch! Das ist es, was ich mir von einem Sprachkurs gewünscht habe und der Rosetta Stone TOTALe Französisch erfüllt meine Bedingungen und Bedürfnisse an einen Sprachkurs absolut.

Kurz gesagt: Intuitive Bedienung, nette Spielereien, schneller Lernerfolg und dabei noch Spaß haben. Mehr und besser geht nicht. Nur die Motivation sollte man selbst mitbringen und das nötige Kleingeld. Denn ganz günstig ist der Kurs ja nicht... Dennoch: Absolut lohnenswert und nachhaltig!
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TOP 500 REZENSENTam 12. Juni 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
WUNSCH UND WAHRHEIT

Wenn man eine neue Sprache lernt, wünscht man sich immer, dass es 1. schnell geht, 2. Spaß macht und 3. langfristig erhalten bleibt. "Viel sprechen", auch das ist ein häufig geäußerter Wunsch. Grammatik dagegen schreckt die meisten Lernenden ab. Mir persönlich allerdings ist der Erwerb von grammatikalischen Kenntnissen sehr wichtig, denn ich möchte später nicht nur in der Lage sein, flüssig im Alltag zu kommunizieren, sondern auch eigene Texte zu verfassen und Bücher zu lesen.

Letztendlich führt um regelmäßiges Üben und die intensive Beschäftigung mit der neuen Sprache kein Weg herum. Das sollte einem bewusst sein, wenn man einen Kurs zum Selbstlernen erwirbt. Man muss sich immer wieder motivieren und wirklich am Ball bleiben.

MEIN HINTERGRUND

Ich begeistere mich für Sprachen und bin Lernende und Lehrende zugleich. Darum habe ich einen Blick auf beide Seiten.

Die Möglichkeit, die neuen Rosetta Stone TOTALe-Kurse zu testen, wollte ich unbedingt wahrnehmen und entschied mich gleich für drei Sprachen: Französisch, Spanisch und Russisch. Mit vielen Sprachen gleichzeitig zu jonglieren, ist für mich nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, es hilft sehr, denn die Worte ähneln sich bedingt durch die Sprachverwandtschaft häufig, so dass man gut Eselsbrücken bauen kann. (Russisch ist dabei natürlich ausgenommen). In Französisch verfüge ich über Schulkenntnisse (bis 11. Klasse), die ich gern auffrischen möchte. In Spanisch sind es dürftige Grundkenntnisse, in Russisch fehlt mir jedwedes Vorwissen.

Sprachen, die man nicht regelmäßig nutzt, verschwinden. Darum ist auch von meinem Französischwissen letztendlich nicht viel übrig geblieben. Trotzdem wollte ich herausfinden, ob ich Unterschiede bei der Arbeit mit dem Rosetta Stone-Prinzip (abhängig von meinen Kenntnissen) bemerke.

Vergleichsmöglichkeiten habe ich auch, denn ich habe Sprachkurse an der VHS belegt (Schwedisch und Französisch) und mit Hilfe eines Selbstlern-Lehrgangs Chinesisch zu lernen versucht.

Gleich vorweg: Auch zum Auffrischen vorhandener Kenntnisse eignet sich das System gut! Vieles, was ich schon vergessen zu haben glaubte, kehrte wieder zurück bzw. schien mir schnell vertraut. Bedingt dadurch, dass schon Wissen vorhanden war, fiel mir natürlich gerade der Anfang des Kurses sehr leicht bzw. war an sich unnötig, weil ich die Grundlagen schon kannte. Trotzdem bügelt sich vielleicht die eine oder andere Lücke aus.

PRODUKT

Man erhält eine stabile Pappkarte in Din-A 5 mit Informationen und den Login-Daten, die den Zugriff für 12 Monate erlauben.

REGISTRIERUNG

Bei mir dauerte der Zugriff auf das Programm etwas, da ich die Meldung bekam: '"Adobe unterstützt diese Version von Flash Player nicht für Ihre Webbrowserversion. Wir empfehlen eine Aktualisierung Ihres Browsers.'" Allerdings ist mein Browser, Firefox, auf dem neuesten Stand. Ich habe dann notgedrungen einen anderen heruntergeladen, installiert, und dann lief es. Mein Logitech-Headset wurde auch sofort erkannt.

DIE ARBEIT MIT DEM PROGRAMM

Das Lernen erfolgt nach der Methode der Immersion, des "Sprachbades". Bei den verwendeten Bildern, die in jedem Kurs gleich sind, wurde darauf geachtet Menschen unterschiedlichen Alters, Kulturen und Hautfarben zu verwenden, so dass wirklich für jede und jeden etwas zur Identifikation dabei ist. Man merkt daran auch die interkulturelle Ausrichtung, denn so lässt sich das Programm überall gleichsam verwenden. Die Fotos wirken modern und frisch.

Jede Einheit besteht aus einer Hauptlektion, in der neue Wörter und Sätze vorgestellt und geübt werden, angefangen von ersten Grundkenntnissen bis hin zu vertiefenden Wendungen und Strukturen.

Daran anschließend gibt es passende Grammatik-, Lese- und Schreibübungen, wobei man entweder auf der Tastatur tippen oder aber virtuell mit der Maus auf die eingeblendeten Tasten drücken kann. Auch ein Aussprachetraining ist dabei. Manchmal bekommt man ein Wort oder einen Satz vorgesprochen und muss dann allein über das Gehör entscheiden. Das ist sehr gut, denn bei Auslandsaufenthalten kommt es auch darauf an, dass man Gehörtes schnell verarbeitet und entsprechend umsetzt.

Durch die dauernde Wiederholung der Bilder und Worte merkt man sich die Vokabeln tatsächlich verblüffend zügig. Vorgesprochen wird das, was man sieht, von männlichen und weiblichen Muttersprachlern. Ich spreche es jedes Mal nach, auch wenn die Zeit dafür bei bestimmten Aufgaben nicht gegeben wird (man kann mit der Pausetaste unterbrechen und sich auch Worte erneut vorsprechen lassen, wenn man auf das Lautsprechersymbol drückt). So übersetzt man nicht, man versteht.

Das Schreiben kommt meiner Meinung nach bei den Kursen etwas zu kurz. Außerdem ist das Tippen auf einer Tastatur etwas anderes als das Schreiben von Hand. Deswegen habe ich mir gleich ein Vokabelheft angelegt, in das ich die Inhalte der Lektionen, auch Sätze und persönliche Anmerkungen, selbst notiere. Natürlich blicke ich dabei möglichst nicht/wenig auf den Bildschirm. Das mache ich erst hinterher zur Kontrolle.

Ist eine Lektion beendet, empfiehlt es sich, das Gelernte erst einmal sacken zu lassen. Man kann die Lektion jederzeit auch wiederholen, wenn man sich im Stoff noch nicht wirklich sicher fühlt.

Einstieg und Niveau sind anfangs sehr einfach, so dass man schnell "reinkommt", Erfolge verzeichnet und mit Spaß loslegt. Die Worte und Sätze sind zunächst übersichtlich. Man sieht z.B. einen Jungen und daneben ein Mädchen. Die entsprechende Vokabel steht dabei. Darunter befinden sich erneut zwei Bilder mit einem Jungen und einem Mädchen, allerdings ohne Vokabel. Dann wird das Wort für Mädchen vorgesprochen und man muss auf das entsprechende (untere) Bild klicken. Erste Sätze sind dann z.B.: "Das Mädchen trinkt". "Der Junge isst" usw.

Dann wird das Niveau gesteigert. Wenn es komplexer wird, erwische ich mich dabei, dass ich auf einem Blatt Notizen mache, um mich auf die altbewährte Weise auch noch damit zu befassen. Ebenfalls zugelegt habe ich mir Wörter- und Grammatikbücher, um bestimmte Dinge nachschlagen zu können. Ich möchte einfach auch die Struktur der Sprache erfassen.

Bei den Ausspracheübungen merkt das Programm leichte Abweichungen (z.B. wenn man am Ende ein n statt ein m spricht) nicht. Es wird nur registriert, wenn das Wort wirklich ganz falsch ist. Da könnte nachgebessert werden.

Ich nutze außerdem wirklich jede Möglichkeit, den Muttersprachlern nachzusprechen, auch wenn das nicht vorgesehen ist. Man kann die Aufnahmen erneut abspielen lassen (einfach auf den Lautsprecher klicken) oder sie anhalten, um einen Moment Zeit zu haben. Dadurch ist die Sprechhemmung bei mir so gut wie nicht existent. Allerdings hatte ich schon die Erfahrung, Französisch zu sprechen, auch wenn die Kenntnisse ziemlich eingerostet waren. Inzwischen werden aus den passiven Fähigkeiten langsam wieder aktive. Kolleginnen unterrichten Französisch, so dass ich auch im Alltag ab und zu die Möglichkeit habe, meine wieder aufgemöbelten Kenntnisse zu testen, wenn auch in dem Fall nicht mit Muttersprachlerinnen.

HANDBUCH

Ein Benutzerhandbuch ist Online verfügbar. In Rosetta Studio kann man in Live-Sitzungen unter der Anleitung von Muttersprachlern die bereits erworbenen Kenntnisse anwenden. In Rosetta World kann man mit den neuen Sprachfähigkeiten spielen, chatten und kleine Geschichten lesen, die an die Lernfortschritte im Kurs angepasst sind. Das ist eine sehr sinnvolle Sache, denn so wendet man die Sprache auch tatsächlich an und verliert sie hoffentlich nicht so schnell wieder. Mir macht es Freude, ab und zu spielerisch etwas zu wiederholen. Wichtig ist letztendlich aber auch die Regelmäßigkeit. Selbst wenn man sich täglich nur eine halbe Stunde Zeit nimmt, ist das sinnvoller als einen Tag in der Woche zwei Stunden zu üben.

PRO
- Lernen zu Hause zu selbst festgelegten Zeiten
- Methode der Sprachimmersion
- Gute Möglichkeit zur Auffrischung vorhandener Kenntnisse
- Schnelle Lernfortschritte
- Keine Sprechhemmung
- Viele Möglichkeiten, sich mit der Sprache zu befassen
- Steht ein Auslandsaufenthalt an, kann man sofort alles Gelernte anwenden. Es ist eine hervorragende Reisevorbereitung.
- Live-Sitzungen möglich

CONTRA
- Aussprache wird nicht streng genug kontrolliert
- Es wird zu wenig geschrieben.
- Bei komplexen Inhalten und Satzstrukturen sind Zusatzmaterialien (Grammatik- und Wörterbuch) zumindest für mich unverzichtbar.
- Keine kompakte Grammatikvermittlung
- Unten zu sehen, wie viele Bilder noch kommen, bis eine Einheit abgeschlossen ist, wirkt demotivierend.
- Landeskunde kommt nicht vor.
- Wenn man schon Kenntnisse mitbringt, ist der Anfang eventuell zu langweilig.

FAZIT

In einem Rosetta Stone-Kurs bekommt man etwa 200 Stunden Lerninhalte geboten, was wirklich eine Menge ist. Man sollte tatsächlich auch nach dem Durchgang durch die einzelnen Lektionen möglichst jede Gelegenheit nutzen, sich mit der Fremdsprache zu befassen, d.h. die kleinen zusätzlichen Texte lesen, Spiele spielen usw. Man verzeichnet mit diesem Kurs wirklich schnell Erfolge. Ich war weitgehend mit Spaß dabei, auch wenn die Schreib- und Leseübungen teilweise etwas eintönig sind.

Ein Manko ist die zu wenig strenge Korrektur der Aussprache. Außerdem brauche ich einfach die Grammatik kompakt und übersichtlich und hätte gern auch traditionelle Elemente wie Vokabellisten, Übungsblätter zum Ausfüllen mit Lösungen und dergleichen.

Dennoch empfehle ich den Kurs für alle, die z.B. einen Auslandsaufenthalt planen, egal ob beruflich oder privat. Denn die Sprechhemmung ist ausgeschaltet, man gewöhnt sich sehr gut an den Klang und die Melodie der Sprache (nein, kein Kurs der Welt ersetzt den echten Austausch/das richtige Gespräch mit Muttersprachlern, aber man kommt dennoch nahe heran).

Wenn ich meine Ergebnisse mit den belegten VHS-Kursen und dem Selbstlernkurs Chinesisch vergleiche, gebe ich diesem Lernsystem auf jeden Fall den Vorzug. Der Selbstlernkurs war mir zu eintönig, so dass ich mich zwingen musste, ihn bis zum Ende durchzuhalten. Außerdem fehlten da interessante Wiederholungs- und Übungsmöglichkeiten.

In der VHS geht es mir allgemein einfach zu langsam voran. Außerdem muss Rücksicht genommen werden auf Teilnehmer, die nicht regelmäßig erscheinen, sodass man nicht von der Stelle kommt. Die Heterogenität der größeren Gruppe ist auch nachteilig: Wer nur zum Spaß lernt, bemüht sich anders als jemand mit Auswanderungsplänen, einem Job im Ausland oder bereits gebuchtem Urlaub. Manche Teilnehmer sind lerngewohnt, andere nicht. Das macht Kompromisse nötig. Auch die Partnerübungen, die nicht von der Lehrkraft kontrolliert werden können, denn die kann ja nicht überall sein, sind einfach nichts für mich. Das, was ich in zwei Jahren VHS gelernt habe, habe ich in wenigen Wochen hier bereits erworben, ohne umständliche Fahrerei.

Mit Rosetta Stone lerne ich in meinem Tempo. Das ist ein großes Plus. Außerdem ist die Interaktivität positiv und ebenso die Möglichkeit der Live-Sitzungen, zu denen man sich allerdings überwinden muss. Ich arbeite noch daran. Wenn es dazu gekommen ist, werde ich hier eine entsprechende Ergänzung einbauen.

Man muss regelmäßig lernen und das Gelernte auch wiederholen und anwenden, sonst verschwindet es wieder. Das muss man sich einfach klarmachen. Am besten ist es wirklich, wenn man Kontakt mit Muttersprachlern aufnimmt, das entsprechende Land bereist oder zumindest immer wieder online in die neue Sprache zurückkehrt. Nachdem ich nun dabei bin, wieder fitter in Französisch zu werden, habe ich zumindest vor, dieses Mal aufzupassen, dass ich die Sprachfähigkeiten nicht so schnell wieder verliere.
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am 13. Mai 2012
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Besonders sprachbegabt bin ich nicht. Und so kommt es, das von dem Französisch, das ich damals in der Schule gelernt habe, so gut wie nichts hängen geblieben ist. Klar, ich habe es danach auch nicht wirklich gebraucht. Aber eigentlich habe ich die Sprache immer gemocht und habe mir schon lange vorgenommen, sie wieder aufzufrischen. Doch wie macht man das am Besten? Mit einem Volkshochschulkurs? Einem Kurs auf CD-Rom? Ich war unentschlossen. Da kam der Kurs von Rosetta Stone gerade recht.

Rosetta Stone wirbt damit, dass man die neue Sprache intuitiv lernt, so wie man auch als Kind seine Muttersprache lernt. So wirklich vorstellen konnte ich mir das nicht. Aber einen Versuch war es wert. Geeignet ist das Programm sowohl für Leute, die die Sprache gar nicht können wie auch für diejenigen, die leichte Vorkenntnisse haben.

Ich habe das Programm jetzt seit 4 Tagen und habe seitdem täglich etwas Französisch gelernt. Einheit 1 der Stufe 1 habe ich beendet, und ich bin begeistert. Aber ich erkläre wohl besser erst mal, wie das Programm aufgebaut ist und funktioniert:

Voraussetzung für den Kurs ist eine schnelle Internetverbindung, da der komplette Kurs online abläuft und ein Headset. Ergänzend gibt es eine App für Smartphone und iPad, damit man unterwegs einzelne Lektionen wiederholen kann.

Aufgebaut ist der Kurs in verschiedenen Stufen, die einem nach und nach vom ersten Wortschatz zum Sprachkundigen mit fundierter Konversationsfähigkeit füren sollen.
Insgesamt gibt es 5 Stufen, die jeweils aus 4 Einheiten bestehen. Die Einheiten bestehen immer aus 5 Lektionen. Diese Lektionen teilen sich in verschiedene kleinere Abschnitte auf. Es gibt eine Hauptlektion, die etwa 30 Minuten dauert, und dann noch kleiner Einheiten von 5 - 10 Minuten wie Aussprechübungen, Grammatikübungen, Schreibübungen, Übungen zum Hören, Übungen zum festigen der Vokabeln...
Das Programm arbeitet mit vielen Bildern und schafft es dadurch, dass man auch ohne ein Wort der Erklärung versteht, wie die einzelnen Sachen heißen. Es wird vorgesagt, man muss nachsprechen, zuordnen, richtige Silben oder Artikel einsetzen, schreiben... Dabei lernt man ganz nebenbei fast ohne es zu merken immer wieder neue Wörter. Die bisher gelernten Wörter werden immer wieder wiederholt, aber nie so, dass es langweilig wird. Gerade dadurch, dass sich die einzelnen Aktionen immer abwechseln, man immer wieder etwas anderes machen muss, bleibt man motiviert.

Zu bestimmten Zeitpunkten des Programms gibt es Studiositzungen von 50 Minuten, in denen man wohl mit einem Muttersprachler übt. Dazu kann ich noch nichts sagen, so weit bin ich noch nicht fortgeschritten. Aber nach der ersten Studiositzung werde ich meine Rezension natürlich entsprechend ergänzen. Überhaupt werde ich immer mal wieder ein Update machen und berichten, wie es mir mit dem Kurs geht. Immerhin ist es ein 12-Monats-Kurs, und ich bin gespannt, ob ich es schaffe, bei der Stange zu bleiben. Noch bin ich aber zuversichtlich, dass der Kurs es schafft, mich dauerhaft zu motivieren. Immerhin ist es ein Kurs, bei dem man schnell Lernfortschritte macht. So macht lernen Spaß. Momentan kann ich mir gut vorstellen, nach Französisch eine weitere Sprache auf diese Art zu lernen!

Ergänzung vom 15.05.2012: Es stand tatsächlich doch schon die erste Studio-Session an. Gespant und etwas aufgeregt habe ich den Termin abgemacht, das geht ganz einfach mit ein paar Klicks. Man kann einen Kalender öffnen und sieht dort die freien Termine in der nächsten Zeit, dann sucht man sich einfach einen aus und wartet, bis es so weit ist. Termine gibt es stündlich zu jeder Tages- und Nachtzeit. Klar, irgendwo ist ja auch immer gerade Tag und jemand hat Bedarf an Terminen.

An den Sitzungen nehmen 4 Schüler und ein Coach teil. Der Coach wird in einem kleinen Fenster als Video übertragen. Neben dem Coach sieht man in einem großen Fenster Bilder, über die dann gesprochen wird. Nacheinander wird man verschiedene Sachen gefragt und kann so das bisher gelernte anwenden und auch ein paar neue Wörter lernen. Und vor allem macht es Spaß und man gewinnt Sicherheit beim Sprechen. Klar, noch kann man so viel gar nicht erzählen, aber ich kann mir vorstellen, dass es dazu führt, dass man sich in späteren Stadien und dann auch irgendwann tatsächlich im entsprechenden Land traut, einfach drauf los zu erzählen. Es gibt einfach Sicherheit.

Meine erste Sitzung startete mit technischen Problemen, mit meinem Headset stimmte etwas nicht und auch andere der Teilnehmer hatten Probleme. Es wurde dann aber gleich der technische Support dazugeschaltet, über einen Chat wurden (auf englisch) Tipps gegeben, wie die technischen Probleme behoben werden können und eine Mail mit Tipps zur richtigen Mikrofoneinstellung folgt auch gleich. Danach klappte es dann auch (wenn auch die Tonqualität immer noch nicht perfekt war, es hat auf jeden Fall gereicht).

Diese Sitzungen mit Coach sind also wirklich eine super Sache, die noch mehr Abwechslung in das Lernen der Sprache bringen. Ich freue mich schon auf die nächste Sitzung!
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